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Buchfeeling

vor 2 Jahren

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Wie ein bösartiger Vulkan schwappt dieses Buch über den Leser hinweg und hinterlässt Fassungslosigkeit und Unglaube. “Dämon der Spiegelkrieger”? Aber sowas von…

Dämonisch, böse und unglaublich brutal geht es im 3. Teil der Spiegelkrieger-Reihe zu. Brannon ist zu einem Monster geworden… ein menschenhassendes, mordendes und vollkommen gefühlskaltes Monster. Niemand scheint ihn stoppen zu können auf seinem gewissenlosen Weg zur Weltherrschaft! Nur die Einigkeit aller beteiligten Länder könnte ihn vielleicht aufhalten… doch lassen sich Picten, Britannier und Römer vereinen? Können im Kampf gegen einen übermächtigen Gegner aus Feinden Verbündete werden?

Das Buch ist nichts für zarte Gemüter und nichts für schwache Mägen. Es geht hart zur Sache, wenn Frauen brutalst vergewaltigt werden, Leiber aufreißen, um Monster zu gebären und Kanibalismus an der Tagesordnung ist. Doch als hartgesottener Leser kann man sich der Magie des Buches nicht entziehen. Die zerstörerische Macht, die die bösartige Tafel in sich trägt und an den Anwender dessen weitergibt, ist erschreckend und grausam anziehend zugleich. Fressen oder gefressen werden, heißt es in diesem Buch….

Der scheinbar aussichtslose Kampf der Menschen, die Jagd nach dem Dämon und der Wille, diesen zur Strecke zu bringen, mit ALLEN Mitteln, fesselte mich bis zur letzten Seite. Der Sprung nach Rom machte diese Geschichte besonders lebendig.

Für mich war “Dämon der Spiegelkrieger” trotz (oder wegen) aller Brutalität und Grausamkeit der beste der drei Teile.

Autor: Werner Karl
Buch: Dämon der Spiegelkrieger
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