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galaxykarl

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Guten Morgen Lovelybooks,
guten Morgen Fantasy-Fans

Heute - am 01.Nov.2014 - ist es grau und neblig. Was passt da besser, als zur Leserunde für Band II meiner Spiegelkrieger einzuladen? Das Cover zu "Königin der Spiegelkrieger" steht ja schon eine Weile hier und hat bei vielen von euch positive Reaktionen ergeben.

Ich darf hiermit und offiziell wieder 10 E-Books für die Leserunde anbieten. Auch für Interessierte, die keinen Kindle ihr eigen nennen. Alle Teilnehmer erhalten eine PDF-Datei inkl. Cover.

Wer also mit Band I noch nicht genug Blut geleckt hat, darf sich auf einiges gefasst machen. Aber ich warne euch. In Band II gibt es ...

- mehr Römer
- mehr Druiden
- mehr Drama
- einige Geheimnisse werden gelüftet
- und ein kurzes Wiedersehen mit lieb gewonnenen Protas aus Band I

Wenn ihr in "Druide ..." die Römer hassen gelernt habt, werdet ihr sie nun  teilweise in einem anderen Licht betrachten können.

Wenn ihr euch in Band I in Lucia verliebt habt, dann liebt sie auch als Arianrhod mac Ruith, als "Königin der Spiegelkrieger".

Wenn ihr bisher in den pictischen Druiden eure Helden gesehen habt, werdet ihr zumindest einen davon wirklich hassen lernen.

Und - nicht ganz unwichtig - für alle weiblichen (und natürlich auch  hoffentlich einigen männlichen) Fans: Eine Liebe stirbt ... und eine andere beginnt.

Freue mich unglaublich auf diese zweite Runde und eure Kommentare und auch eure Rezensionen.

Es grüßt euch mit blutigem Schwert

Werner Karl ;-))

Autor: Werner Karl
Buch: Königin der Spiegelkrieger

galaxykarl

vor 3 Jahren

Die Grenzen zwischen Historie und Fiktion

In Band I erzählte ich meine (Fantasy)-Variante des realen Sturms der Picten und Caledonier auf den römischen Hadrianswall. Tatsächlich konnten diese Barbarenstämme um das Jahr 180 n. Chr. diesen überrennen.

Ich war noch mitten in der Schreibarbeit, als mir klar wurde, dass sich kein Anführer mit einer Armee aus Spiegelkriegern mit diesem Teilsieg zufrieden geben würde. Die Befreiung des ganzen Landes von den Besatzern ist die logische Konsequenz. Ergo verließ ich mit Band II noch viel mehr die reale Geschichte und ließ dem Drama freien Lauf.

galaxykarl

vor 3 Jahren

Wer sind die "Guten", wer die "Bösen"?

In Band I wurde aus einem fröhlichen Jungen ein rachsüchtiger Druide. Aus erlittenem Leid heraus schlachtete er mit seiner Armee die Römer ab. Die sich selbst als Kulturträger in Barbarenland sahen (und in der Realität ja auch waren).

Lucia/Arianrhod verachtet längst ihre alte Heimat und sieht sich als Pictenkönigin ... und ebenfalls gnadenlose Rächerin. Sie wird zur neuen Geißel für die Römer.

Beide töten also aus anfänglich guten Gründen. Doch wann sollte man vergeben, statt zu rächen? Wann hört die Spirale aus Gewalt und Gegengewalt auf?

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galaxykarl

vor 3 Jahren

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Liebe Talliana,

hier war indirekt vom 2. Tod Túans die Rede und ich habe anke3006 dafür gedankt, dass sie es unerwähnt ließ.

Tallianna

vor 3 Jahren

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galaxykarl schreibt:
Liebe Talliana, hier war indirekt vom 2. Tod Túans die Rede und ich habe anke3006 dafür gedankt, dass sie es unerwähnt ließ.

Achso. Ich hatte das gar nicht mehr auf dem Schirm, weil es ja schon im Leseabschnitt davor geschehen war! Deswegen dachte ich die ganze Zeit, ich habe was überlesen oder - noch schlimmer - vergessen :D!

Tallianna

vor 3 Jahren

Kapitel 25-34
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Wow, ich bin immer noch hin und weg.
Das Ende von Band II lässt ja schlimme Zukunftsszenarien aufkommen. Vermutlich wäre es besser gewesen, jemand hätte den Mut aufgebracht und Brannon schon als Baby ins Meer geworfen :-/. Ich glaube, "Vampir" trifft hier ziemlich gut zu, und damit meine ich nicht die vegetarische, glitzernde Variante *schauder*, sondern die Urform...

Die letzte Schlacht hat es echt geschafft, dass sich meine Sympathien gedreht haben und deutlich bei den fliehenden Römern und Britanniern lagen. In ihrer Wut und ihrem Rachedurst stehen die Taten der Cruithin in nichts denen ihrer verhassten Feinde nach - was leider häufiger der Fall ist. Soetwas finde ich immer traurig.

Als Arianrhod vor dem versammelten Heer aller Stämme steht sehe ich die Szene regelrecht monumental vor mir und verursacht Gänsehaut.
Im Übrigen war die Romanze zwischen ihr und Swidger genau richtig. Lange genug beschrieben, damit sich jeder ein Bild machen konnte, aber nicht zu lange, um ins Kitschige abzuwandern. Genau richtig also.

Setanta hat bekommen, was er verdient hat, und ich hoffe, er bleibt auch wirklich richtig tot. Ausgelöscht für ewige Zeiten. Auch wenn ich das irgendwie nicht annehme...

Ich denke, ich werde morgen dazu kommen die Rezension zu verfassen. Tut mir leid, dass ich so lange gebraucht habe, das ist sonst nicht meine Art. Aber leider interessiert sich das reale Leben nicht so für Leserunden und Rezensionen :-/...

Tallianna

vor 3 Jahren

Wer sind die "Guten", wer die "Bösen"?
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Es ist generell immer schwer zu sagen, dass jemand oder gut oder böse ist. Keiner ist nur gut, und ich glaube, es gibt nur wenige, die nur böse sind. Auch ein menschenverachtender Diktator kann seine Frau und seine Kinder lieben. Und jemand, der gutes für die Allgemeinheit tut, seine Frau schlagen (um bei dem Beispiel zu bleiben).
Bezogen auf deinen Roman, würde ich nur den Setanta, der uns begegnet als wirklich böse einstufen, auch wenn ich annehme, dass er nicht immer so war. Aber seine Gedanken und Handlungen werden von dem Bösen (der Tafel) gesteuert und verschleiert, so dass er Leid und Tod bringt.
Bleiben wir bei Arianrhod. Wie ich schon in meiner Zusammenfassung der letzten Kapitel andeutete, handelt sie irgendwann auch nicht mehr "gut". Ihr Hass auf die Römer und ihr Wunsch nach Rache lässt sie zur Mörderin werden, die längst nicht mehr nur Soldaten tötet, sondern auch wahllos Zivilisten - Frauen, Alte und Kinder. Keiner, der nicht Picte ist, ist mehr vor ihr sicher. Ihre Abwertung aller anderen Völker trennt sie nicht von ihren Feinden, sondern macht sie gleich. Gleiches gilt auch für Tuan und die restlichen Picten. Anfangs habe ich die Römer gehasst, für das, was sie den Picten angetan haben. Aber gegen Ende des zweiten Bandes, war es wieder umgekehrt.

Die Frage nach Gut und Böse kann nie wirklich beantwortet werde. Es hängt immer vom Standpunkt ab. Was ist für die Beurteilung ausschlaggebend? Motivation, Handlung oder beides? Die Motivation kann sein, Menschen zu beschützen, was gut ist, aber die logische Handlung ist, andere zu töten, was schlecht ist. Ist es gerechtfertigt, manche Menschen zu töten und andere nicht? Und vor allem, wer bestimmt soetwas? Leider sind das Fragen, die auch momentan wieder sehr aktuell sind und ich denke nicht, dass man diese jemals beantworten kann.

Jeder Menscht trägt das Gute und auch das Schlechte in sich. Würde es das Schlechte nicht geben, könnten wir nicht erkennen, was Gut ist. Zwei Seiten einer Medaille.

Genug philosophiert ^^.

galaxykarl

vor 3 Jahren

Liebe Talliana,

ja, Brannon ... die Spartaner hätten mit ihm nicht lange gefackelt. Aber Lucia/Arianrhod sah in ihm die letzte Verbindung zu ihrem geliebten Túan. Und Yan glaubte - wie Cumail, Púca und andere Ausbilder Brannons - und hoffte, aus Brannon noch einen anständigen Picten machen zu können; was nicht funktioniert hat ...

Sétanta ist so was von tot; mehr geht nicht. Es wird definitiv nicht wiedererweckt werden. ;-))

Die Römer sind in Band II in die Opferrolle "gerutscht". Allerdings hätten sie die Insel ja nicht durch eine Invasion erobern müssen.

Die Schlacht um Londinium dient mir als Überleitung zu Band III. Besonders der Kommandeur Scapula wird wichtig ... guter Römer, "böser" Römer.

Arianrhod/Swidger sind zwei verlorene Seelen, die zueinander gefunden haben ... und in Band III wird ihre Liebe auf die Probe gestellt.

Was mich intessieren würde (dies ist auch alle anderen Mädels hier gerichtet): Habt ihr gesehen, dass das letzte Kapitel in Band II 10 Jahre nach Sétantas Tod spielt und Brannen dem Alter nach zwar ein Teenager, aber durch seine beschleunigte Entwicklung ein ausgewachsener Mann ist? Vor allem sein "Interview" mit seinem Bewacher lässt düstere Ereignisse erwarten ...

Und auf das könnt ihr euch in Band III freuen:
- anständige Römer
- Germanen(stämme)
- mehrere Schlachten
- Liebe & Versuchung
- ein Wiedersehen mit ...? ;-))
- dämonische Dinge, Grausamkeiten, unheimliche Geschehnisse
- einen Höhepunkt, den ihr (wahrscheinlich) wieder nicht erwartet hättet
- Happyend? hahahaha, verrate ich nicht.

LG ;-)))

jala68

vor 3 Jahren

galaxykarl schreibt:
Was mich intessieren würde (dies ist auch alle anderen Mädels hier gerichtet): Habt ihr gesehen, dass das letzte Kapitel in Band II 10 Jahre nach Sétantas Tod spielt und Brannen dem Alter nach zwar ein Teenager, aber durch seine beschleunigte Entwicklung ein ausgewachsener Mann ist? Vor allem sein "Interview" mit seinem Bewacher lässt düstere Ereignisse erwarten ...

Ja, das ist deutlich geworden!
Da er im Babyalter schon ein Kleinkind war, hatte ich auch erwartet, das er als Teenager im Prinzip schon ein "erwachsener" Mann ist.
Mit allen Vor- und (in diesen Fall besonders) Nachteilen.
Ich freu mich schon auf den 3. abschließenden (?) Teil.
Werde ich, auch ohne Leserunde, dieses Jahr irgendwann lese.

Aber vorher sind leider noch ein paar andere, geliehene und gewonnene, Bücher dran. ;-)

Achja, das alte Problem: So viele Bücher und so wenig Lesezeit. *seuftz* ;-)

Tallianna

vor 3 Jahren

Kapitel 25-34

So, hier meine Rezension:

Lovelybooks: http://www.lovelybooks.de/autor/Werner-Karl/K%C3%B6nigin-der-Spiegelkrieger-1127164764-w/rezension/1130557684/

Amazon: http://www.amazon.de/review/R1UF0PAHD093WS/ref=cm_aya_cmt?ie=UTF8&ASIN=B00MU1494K

Blog: http://ta-und-ta.blogspot.de/2015/01/die-grenzen-zwischen-gut-und-bose.html

Ich kann schon kaum den dritten Teil erwarten! Auch wenn ich sehr schlimme Vorahnung habe, was gewisse Personen betrifft ^^! Danke, dass ich mitlesen durfte!

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