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Leela

vor 2 Jahren

(8)

Die Römer halten Britannien immer noch besetzt, allerdings konnten ihnen von den Spiegelkrieger Túans einige Niederlagen beigebracht werden. Arianrhod, die früher eine Römerin war, steht nun an der Spitze der Spiegelkrieger und führt diese in den Kampf gegen die Römer. Arianrhod merkt jedoch später, dass der Feind nicht nur inmitten der Römer lauert...

Der erste Band der Reihe rund um die Spiegelkrieger hat mir schon gut gefallen und entsprechend gespannt war ich darauf, was sie Fortsetzung bringen würde. Ich finde, Werner Karl hat sich mit diesem Band noch gesteigert und konnte manches, was mich im ersten Band noch nicht komplett überzeugt hat, besser ausbauen. So erfährt man z.B. deutlich mehr über die Römer, die nicht mehr der "böse" Feind sind, als die man sie in "Druide der Spiegelkrieger" kennengelernt hat. Klar, sie sind immer noch der Feind der Spiegelkrieger, aber während die Leute rund um Arianrhod ebenfalls mit ihren Dämonen zu kämpfen haben, lernt man auch ein paar Römer kennen, die zeigen, dass es in diesem Buch kein klares "gut" oder "böse" gibt.

Außerdem kommt es wieder zu einigen Wendungen, mit denen man nicht zwingend rechnet, spannenden Schlachten, die blutig und realitätsnah beschrieben werden und auch einige, neue Charaktere werden eingeführt. Etwas mehr Fantasy gibt es auch, hält sich aber immer noch in Grenzen, was mich, da ich schon wusste, was mich erwartet, nicht besonders störte.

Eine gelungene Fortsetzung, die das Niveau des Vorgängers noch steigern konnte.

Autor: Werner Karl
Buch: Königin der Spiegelkrieger
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