Werner Karl Menosgada

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Inhaltsangabe zu „Menosgada“ von Werner Karl

Es ist das Jahr 54 v. Chr. - Es heißt, ein Kelte fürchte sich einzig davor, dass ihm der Himmel auf den Kopf fallen könnte. Doch in der befestigten Stadt Menosgada schwelt seit über 100 Jahren die Furcht vor etwas weitaus Schlimmerem: dem Alten Mann vom Berg. Eingeweihte raunen einen anderen Namen: der Seelenfresser ... und haben recht damit. Dies ist die Geschichte der keltischen Befestigung auf dem fränkischen Staffelberg und ihrer Fürstin Brianna. Und die des Germanen Arwed, der vorgibt, ein Bernsteinhändler zu sein. Ihr beider Schicksal hängt an einem seidenen Faden ... „In Werner Karls Buch erscheint der Staffelberg in einer bisher nicht gekannten Dimension. Das keltische Oppidum Menosgada ist Ort einer opulenten Fantasy-Geschichte - das ist nicht nur außergewöhnlich, sondern bisher einmalig.“ Fränkischer Tag, Bamberg

Dark- und High-Fantasy, wirklich gelungen

— anke3006
anke3006

Fantasy Roman an Original historischen Orten mit gelungenen Schlachten

— Schoensittich
Schoensittich

Dark-Historie-Fantasy ... sehr gelungene Mischung !

— Huschdegutzel
Huschdegutzel

Es gibt schon ein paar Kritikpunkte, aber abgesehen davon wirklich mireißend und herrlich finstere Fantasy mit keltischem Setting!

— Sardonyx
Sardonyx

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  • Leserunde zu "Menosgada" von Werner Karl

    Menosgada
    galaxykarl

    galaxykarl

    So, liebe Freunde des geschwungenen Schwertes,dunkler Mächte und Druiden,ich habe es wieder getan: einen Fantasy-Roman (mit historischem Hintergrund) geschrieben. Wahrscheinlich erinnern sich noch einige von euch an meine SPIEGELKRIEGER-Trilogie, die im von Römern besetzten Britannien spielte. Dieses Mal geht es um den fränkischen Staffelberg, zu dessen Füßen der Main fließt. Der griechische Geschichtsschreiber Ptolemäus nannte die Befestigung der Kelten auf diesem Berg MENOSGADA. Und so lautet auch der Titel meines brandneuen Romans.Brianna, die Fürstin dieses Stammes, hat es mit feindlichen Keltenstämmen zu tun ... mit anrückenden Germanen; Berserkern, wie ihr ihre Kundschafter angsterfüllt zuraunen ... einem Verräter ... und einem Schwarzen Druiden, der Verbündete ins Feld führt, wie sie Brianna noch nie zuvor gesehen hat.Und da ist noch der Germane Arwed, der vorgibt, ein Bernsteinhändler zu sein. Ist er ein Spion, ein Feind ... oder ist er die Rettung? Kann es eine Verbindung zwischen einer keltischen Adeligen und einem Germanen geben? Liebe oder Verrat?Wer also von euch Lust hat, an einer Leserunde zu MENOSGADA teilzunehmen, möchte sich bitte melden. Ich stelle mindestens 10, maximal 15 E-Books zu Verfügung. Ich kann auch einige Taschenbücher anbieten ... für diejenigen, die partout nix mit einem E-Book am Hut haben.Ganz besonders freue ich mich auf den Austausch mit euch zu den o. g. Unterthemen der Leserunde.Es grüßt euch mit frisch geschärftem SchwertWerner Karl ;-)P.S. Und wie es hier so üblich ist, freue ich mich auf die Rezensionen, die ihr dazu schreiben werdet. Ich möchte schon hier darauf hinweisen, dass ich Auszüge davon gerne für meine Marketingmaßnahmen nutzen möchte und euch also um eure Zustimmung ersuche. Bitte auch daran denken, die Rezis zuerst HIER auf Lovelybooks zu posten, bevor ihr sie an anderer Stelle veröffentlicht.

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  • „Endlich … endlich bin ich wieder erwacht.“

    Menosgada
    Tallianna

    Tallianna

    05. September 2016 um 17:30

    Im Jahre 54 v. Chr. erfahren die Bewohner der keltischen Siedlung Menosgada am Flusse Menos die düstere Wahrheit hinter der Legende vom Alten Mann vom Berge. Er wird auch der Seelenfresser genannt. Die Fürstin Brianna und der germanische Bernsteinhändler Arwed können nicht ahnen, welche Schrecken ihre Zukunft bereit hält. Nachdem ich schon die Spiegelkrieger-Trilogie des Autors gelesen habe, war die Leserunde für „Menosgada“ natürlich ein Muss für mich. Das Buch hat mir auch sehr gut gefallen. Wie immer war der historische Hintergrund wunderbar recherchiert und ausgearbeitet, die Charaktere haben Tiefe und Authentizität. Gerade die Beziehung zwischen Brianna und Arwed finde ich wunderbar. Es ist gerade genug Romantik, um das Herz zu berühren, aber nicht zu kitischig, als dass der Leser einen Eimer braucht. Auch die Art und Weise, wie der Alte vom Berge schließlich aufgehalten wird finde ich sehr amüsant. Allerdings ging mir dessen Ende zu schnell. Mir hätte ein kurzer Ausblick auf seine Perspektive zugesagt. Meine einzig negative Kritik besteht darin, dass ich manche Passagen zu schnell erzählt fand. Ich kann es auch gar nicht genau in Worten beschreiben, was ich noch erwartet hätte. Mein Fazit: Absolut lesenswert. Ich bestehe nur drauf, dass es jetzt Warnhinweise auf den Büchern gibt, die auf den Einsatz von Schlangen in der Geschichte aufmerksam machen. Das würde vielleicht dazu führen, dass ich beim umblättern nicht miepend durchs Zimmer hüpfe, weil in regelmäßigen Abständen diese auftauchen ...

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  • Kelten und Druiden am Staffelberg

    Menosgada
    anke3006

    anke3006

    15. August 2016 um 13:25

    Das neue Buch von Werner Karl ist da. Diesmal spielt es am fränkischen Staffelberg, ca. 54 v. Chr. Die Kelten haben vor nichts Angst... nur vor dem Seelenfresser. Wieder hat Werner Karl mich mit seinem Schreibstil und seiner ganz besonderen Art zu erzählen, von der ersten Seite an gepackt. Seine Figuren sind sehr gut dargestellt, jeder einzelne Charakter so herausgearbeitet, das man als Leser mittendrin ist. Natürlich ist man auf der Seite der "Guten". Aber ist man sich bei den Figuren von Werner Karl wirklich immer sicher wer der Gute ist? Fürstin Brianna und das Schicksal ihrer Leute hat mich nicht mehr losgelassen. Der Autor hat gut recherchiert und es geschickt in den Roman einfließen lassen. Wer Werner Karl und seine Spiegelkrieger-Trilogie kennt, weiß das die Schlachten in seinen Bücher sehr gut dargestellt werden, hochspannende und nichts für schwache Nerven. Wieder spielen Druiden und ihre besondere Macht die Hauptrolle. Hier ist High-Fantasy vereint mit Dark-Fantasy.

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  • mitreißend wie ein Vulkan und unglaublich glaubhaft fesselnd...

    Menosgada
    Buchfeeling

    Buchfeeling

    15. August 2016 um 11:36

    Der Autor schreibt zum Ort Mensogada:Menosgada … so nannte der griechische Historiker Ptolemäus die Keltensiedlung auf dem fränkischen Staffelberg. Der Name setzt sich zusammen aus dem lateinischen Wort Menos für den Fluss Main und dem Wort gada für „befestigte Stellung oder Siedlung“. So lautet auch der Titel meines Romans, der als Einzelroman erscheinen wird. Heute liegt zu Füßen der alten Keltensiedlung die Kleinstadt Bad Staffelstein. Ich wohne seit über 20 Jahren in der Nähe und war fasziniert von der Vermutung, dass die Germanen – also unsere Vorfahren – für das Ende von Menosgada verantwortlich sein könnten. Und schon klickte es unaufhörlich in meinem Autoren-Gehirn.…. und so fesselnd wie dieser Gedanke, so ist auch das gesamte Buch!Von der ersten Seite an hat mich die Handlung mitgerissen wie ein Vulkan! Es ist grausam, vernichtend und so faszinierend. Die Kelten leben zu jener Zeit geführt von ihren Fürsten, doch gelenkt von den Druiden. Diese haben, durch ihren Kontakt zu den Göttern, einen großen Einfluß auf die Geschichte der Völker. Und so hat auch der Druide Menosgadas einen sehr großen Einfluß auf die Bewohner und das Fürstenpaar. Er kommuniziert nach eigenen Aussagen mit den Geistern und fordert Opfer für die Sicherheit seines Volkes. Doch die Fürstin hegt Zweifel an der Glaubhaftigkeit seiner Aussagen.Die Angst vor einem Angriff der Germanen gibt dem Druiden Feidlim allerdings die Macht, immer wieder seine Ziele durchzusetzen. Nach einigen dramatischen Ereignissen wird allerdings schnell klar, dass die Germanen die weitaus kleinere Gefahr darstellen. Denn eine dunkle Macht ist erwacht und seine Schergen lassen sich nicht mit einfachen Waffen bezwingen.Es gilt blutige Schlachten zu schlagen, viele Opfer zu beklagen, Mißtrauen entgegenzuwirken und Verbündete zu finden. Und über Allem schwebt der dunkle Druide wie ein Rachegott, der alles vernichten kann, ohne dass jemand eine Möglichkeit kennt, ihn zu vernichten.Das Geheimnis der Druiden, die finsteren Mächte, die Lebensweise der Kelten, die kleinen Nebenschauplätze und die besonders anschauliche Schreibweise des Autors machen dieses Buch zu einem dramatischen, spannenden und fesselnden Lesevergnügen. Ich konnte es schon nach den ersten Sätzen nicht mehr aus der Hand legen.Die Schauplätze sind präzise ausgearbeitet und so bildhaft geschildert, dass ich mich als Leser mittendrin gefühlt habe.Die Kampfszenen sind blutig und brutal, es gibt schaurige Szenen mit ekligem Getier und knackenden Knochen und doch liegt der Fokus nicht nur auf diesen brutalen Beschreibungen. Sie gehören zum finsteren Ganzen einfach dazu.Und so bin ich in den Vulkan aus mitreißenden Worten gestiegen und habe mit von der Lava der Sätze treiben lassen… ein unglaubliches, oder eben doch glaubhaftes Werk!

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  • Schlacht am Staffelberg

    Menosgada
    Schoensittich

    Schoensittich

    14. August 2016 um 21:51

    Das Buch "Menosgada" von Werner Karl erschien 2016 über Create Space; an Amazon Company. Inhalt: Es ist das Jahr 54 v. Chr. Es heißt, ein Kelte fürchte sich einzig davor, dass ihm der Himmel auf den Kopf fallen könnte. Doch in der befestigten Stadt Menosgada schwelt seit über 100 Jahren die Furcht vor etwas weitaus Schlimmeren: den Alten Mann vom Berg. Eingeweihte Raunen einen anderen Namen: der Seelenfresser ... und haben recht damit. Dies ist die Geschichte der keltischen Befestigung auf dem fränkischen Staffelberg und ihrer Fürstin Brianna. Und die des Germanen Arwed, der vorgibt, ein Bernsteinhändler zu sein. Ihr beider Schicksal hängt an einem seidenen Faden ... Rezension: Der Autor hat im Vorfeld seiner Geschichte sehr viel Recherchearbeit geleistet, was man an den historischen Örtlichkeiten sehen kann. Diese sind anders als bei anderen Autoren nicht ausgeschmückt und halten sich an belegbaren Fakten. Die Rahmenhandlung ist der Fantasy des Autors entsprungen und passt sich gut an die örtlichen Gegebenheiten an. Sowohl der Staffelberg als auch die Festung liegen in Franken und haben einen Bezug zur keltischen Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen. Auf Schachtelsätze wird weitestgehend verzichtet. Lediglich zu Beginn des Buches hatte ich ein paar Startschwierigkeiten, was sich aber schnell legte. Die Geschichte mit ihren teils magischen Wesen hat mich gut unterhalten und die Lovestory war mehr am Rande und störte deswegen nicht wirklich. Besonders gelungen sind dem Autor die Schlachtenszenen, die in ihrer Intensität und Bildlichkeit denen modernen Massenszenen der Serie GoT und den HdR und Hobbit Verfilmungen im nichts nachstehen. Der Seelenfresser erinnerte mich an die Todesser. Durch die ganzen sehr guten Beschreibungen konnte man sich sehr viel bildlich vorstellen, als wäre man direkt dabei. Wie es sich für einen guten Fantasy Roman gehört. In dem Buch befindet sich auf den letzten Seiten ein Personenregister. Dieses ist nach den Völkern unterteilt und hilft beim Lesen. Weiterhin findet man noch ein Glossar und einen Quellennachweis dank derer man auch bei Bedarf noch tiefer in die keltischen Geschichte einsteigen kann. Fazit: Wenn man die ersten Seiten überwunden hat, erwartet einen ein sehr spannendes Fantasy-Abenteuer mit interessanten Charakteren und Geschöpfen sowie schön beschriebenen Schlachten. Durch die Einbindung örtlicher Gegebenheiten aus dem Frankenland schwingt auch eine gewisse lokale Werbung mit und man möchte sich die Kulisse auch mal live angucken.

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  • Dark-Historie-Fantasy ... sehr gelungene Mischung !

    Menosgada
    Huschdegutzel

    Huschdegutzel

    13. August 2016 um 16:26

    Es ist das Jahr 54 v. Chr. Es heißt, ein Kelte fürchtet sich einzig davor, dass ihm der Himmel auf den Kopf fallen könnte. Doch in der befestigten Stadt MENOSGADA schwelt seit über 100 Jahren die Furcht vor etwas weitaus Schlimmeren: den Alten Mann vom Berg. Eingeweihte raunen einen anderen Namen: der Seelenfresser ... und haben recht damit. Dies ist die Geschichte der Keltenstadt auf dem fränkischen Staffelberg und ihrer Fürstin Brianna. Und die von Arwed, der vorgibt, ein Bernsteinhändler zu sein. Ihr Schicksal hängt an einem seidenen Faden … So besagt es die Inhaltsangabe und wenn mich etwas begeistert, dann ist es diese Mischung aus historischen Bezügen ( schließlich gibt es Menosgada wirklich ), Fantasy und einer nicht unblutigen Handlung. Zartbesaitete Gemüter sollten hier allerdings lieber die Finger von lassen - denn es geht ganz schön zur Sache, wenn das Geschehen erstmal richtig in Fahrt kommt und man hinter das dunkle Geheimnis rund um den Staffelberg blickt.Auch wer auf Trolle und Zwerge hofft, liegt hier falsch; stattdessen traf ich hier auf etwas, das mit weit mehr fasziniert - Druiden und ihre Macht. Einen Stern ziehe ich dennoch ab - und das aus mehreren Gründen. Zunächst mal die Liebesgeschichte - die drängt sich zum Glück nicht groß in den Vordergrund, aber ich mag´s einfach nicht. Dann kam mir eine der Protagonistinnen wirklich zu kurz - das mag jedoch daran liegen, dass sie zu Beginn sehr viel Raum einnimmt und ich daher eine völlig falsche Erwartungshaltung hatte. Und dann wird noch etwas erwähnt, das mir wirklich nicht gefiel ... aber lesen Sie doch bitte selbst. Wenn Sie nicht drüber stolpern, ist auch dieses klitzekleine Manko - schlicht nur nicht ganz nach meinem eigenen Geschmack:-) Ansonsten aber kann ich hier nur eine Leseempfehlung aussprechen - und zwar nicht nur, wenn man zufällig aus der Gegend rund um Bamberg kommt.

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    • 2
  • Sehr interessante Mischung aus Historischem und Dark Fantasy mit einem schwächelnden Anfang

    Menosgada
    Sardonyx

    Sardonyx

    12. August 2016 um 09:43

    Menosgada ist eine gewaltige, starke Festung der Kelten, die ein zähes Volk sind und eher bis zum Tod kämpfen als vor Feinden wie den anrückenden Germanen das Knie zu beugen. Keltenfürst Alaric und seine Gemahlin Brianna wissen aber trotzdem nicht, was sie noch retten soll, als ihre kleine Tochter Kyla von unheilschweren Alpträumen heimgesucht wird und ein sonderbares Grauen durch die Siedlungen geht. Die Toten sehen aus, als hätte man sie mit brennenden Schwertern niedergemetzelt und tatsächlich kriecht aus der Dunkelheit vergessener Scheusale ein Wesen, das Hunger hat. Er, der Seelenfresser, ist wieder erwacht und hat vor, alles zu tun, um wieder zur alten Stärke zurückzukommen.Während dieser wachsenden Gefahr taucht Arwed, ein angeblicher Bernsteinhändler in Menosgada auf und für ihn und Brianna beginnen Zeiten, die schlimmer als jeder Alptraum und tödlicher als der Zorn der Götter sind ...,,Menosgada" von Werner Karl ist kein Historischer Roman, auch wenn der Handlungsschauplatz beim Main ist (also ,,unsere" Welt) und Kelten und Germanen die handelnden Völker sind, also keine Elfen oder Zwerge - aber dafür auf ganz andere Weise voller Magie, Druidenmagie.Beim Lesen ist mir als allererstes aufgefallen, dass ich mich bis ungefähr dem ersten Drittel etwas schwer tat, mich in die Personen und in die Umgebung hineinzuversetzen, da mir die Charaktere noch recht blass vorkommen. Kyla, die Tochter von Alaric und Brianna, hat gleich zu Beginn des Buches heftige Alpträume, die mich schon rätseln ließen, aber irgendwie ... Bei mir kam nicht sofort das Gefühl auf, dass es dringend ist, mehr über die Gefahr herauszufinden, fast so als würde man eher angesichts einer Gefahr zu Beginn nur mit den Schultern zucken. Erst mit der Zeit schälten sich aus den Personen ihre Charakterzüge, wobei besonders Brianna hervorsticht und eine bewundernswerte Fürstin ist, obwohl ich mir - auch nur am Anfang - gewünscht habe, dass sie aktiver an der Handlung teilnimmt. Arwed war mir gleich sympathisch, während ich gegenüber der weißen Druiden Elfrun etwas misstrauisch war, weil ihre Druidenmagie wirklich seltsam war - aber sie hat es auch verdient, dass man ihr eine Heldenmedaille anheftet ...!Werner Karl hat einen angenehmen Schreibstil, bei dem nichts störend ist, denn ich habe schon in vielen Büchern festgestellt, dass Schachtelsätze nichts für mich sind. Er wechselt gerne die Perspektiven, sodass man erfährt, was an verschiedenen Orten passiert und nichts Wichtiges ,,verpasst".Die Kämpfe und Schlachten in dem Buch sind seeehr blutig - und das fand ich atemberaubend gelungen! Besonders zum Ende hin war mein Kopfkino von der Bildgewaltigkeit der Schlachten überfordert - das war, als würde ich ,,Der Herr der Ringe" in Ultra-HD sehen, wirklich klasse geschrieben! Wenn das eher nichts für euch ist, dann würde ich von ,,Menosgada" definitiv abraten. Auch Mahiman, der Bösewicht, ist ein sehr finsterer Bursche, der es geradezu mit Lord Voldemort aufnehmen kann. Was Mahiman angeht, hätte es mic gefreut, mehr über ihn zu erfahren, seine Vergangenheit, seine Beweggründe. Klar, er ist der ,,Böse" und wie die meisten Bösewichte in vielen Fantasy-Büchern ist es sein Motiv, einfach nur ,,böse" zu sein - aber wieso ist er so geworden? Was war er davor? Hier sind noch einige Fragen ungelöst.Wie ihr seht, gibt es durchaus eine Menge, die mir gefallen hat, aber manches hätte mir besser gefallen, wenn es mehr ausgeformt wäre. Langsam ziehe ich mein Rezensentenschwert und halte die Schneide mit prüfendem Blick gegen die verdunkelte Sonne, sie verdunkelt sich plötzlich, weil sich der Kopf eines Ungeheuers vor sie schiebt. Einzig und allein glühen 3 große Sterne im giftigen Dunst des dämonischen Wesens.

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