Werner Karl Odyssee - Black Ice I

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Inhaltsangabe zu „Odyssee - Black Ice I“ von Werner Karl

»Sie ist gut.« »Sind Sie sicher?« Misstrauisch beäugte der Gast die Anzeige. »Sie wäre jedes Mal gestorben, wenn sie den Korrekturbutton nicht gedrückt hätte.« Der Ausbilder lächelte den Mann mitleidig an. »Ich kann mich nicht daran erinnern, in meiner Dienstzeit je einen besseren Soldaten gesehen zu haben. Sie ist die Beste« »Wie sagten Sie, sei ihr Spitzname in der Truppe?« »Black Ice.« »Ich verstehe.« Er nickte und ihm war anzusehen, dass er für die Frau gleichermaßen Respekt wie auch Mitleid empfand. »Okay, wir nehmen sie.« Bérénice Savoy ist eine der härtesten Kämpferinnen des Spacetrooper-Korps. Dennoch gerät sie in Kriegsgefangenschaft. Ihr Schicksal scheint besiegelt. Doch unerwartet gelingt ihr die Flucht. Auf ihrer Odyssee durch die Tiefen des Alls lauern zahlreiche Gefahren und Feinde. Und Bérénice ahnt nicht, dass sie Teil eines Planes ist ... (Quelle:'E-Buch Text/27.02.2017')

interessanter Auftakt

— annlu

Spannender Roman mit starker Protagonistin

— Larissa_Schira

Sehr spannend

— manuk23

Eiskalte Schönheit mit Gefühlen

— jala68

super, für mich der erste SciFi Roman, spannend bis zum Ende Black Ice was für ein Charakter, eine Kämpferin die strategisch vorgeht

— katharina27

Sehr empfehlendswert...

— MalaikaSanddoller

Leider viel zu schnell vorbei- Spannung auf höchstem Niveau

— bri114

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Eher passive Geschichte über die Hintergründe des Baus des Todessterns, die Lücken schließt und eventuell neue Erkenntnisse bringt.

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  • Spacetrooperin Berenice kämpft sich durchs All

    Odyssee - Black Ice I

    annlu

    01. April 2018 um 23:32

    „Sie ist gut.“ „Das wissen wir, deshalb haben wir sie ausgewählt.“ Black Ice 1 Berenice Savoy – von ihren Freunden Nice, in härteren Momenten allerdings Black Ice genannt - gehört zu den Spacetroopers und ist im Kampf ausgebildet. Als sie jedoch in Gefangenschaft der Sambolli gerät und von dort fliehen muss, kommt auch sie an ihre Grenzen. Ihre Flucht gestaltet sich als Odysee durch das All, die mit vielen Gefahren aufwartet. Berenice begegenet ihnen nicht ahnend, dass über sie gewacht wird, da andere ihre Schritte kontrollieren. Die Geschichte ist der Auftakt zu einer sci-fi Reihe rund um Berenice. So trifft es sich gut, dass die Flucht aus dem Lager zu einer Phase führt, in der Berenice viel alleine ist. Dadurch wird dem Leser Zeit gegeben, ihren Charakter besser kennenzulernen. Obwohl sie durchaus auch ihre Seite als Ice zeigen muss, indem sie kaltblütige Entscheidungen trifft, kam sie mir nie herzlos vor. Die Handlung selbst – in der sie sich immer wieder dazu gezwungen fühlt, andere Wesen zu töten – kann durchaus dem Eindruck erwecken, dass Berenice zu jenen Soldaten gehört, denen das nichts ausmacht. Obwohl sie nicht wirklich viele Gefühle zeigt, bringen sie ihre Gedanken dennoch immer wieder dazu, über diese Opfer nachzudenken. Dadurch hatte ich ein ganz anderes Bild von ihr. Die Beschreibung ihrer Flucht führte auch dazu, dass einige Teile des Universums – inklusive fremder Planeten und deren Bewohneren – aber auch das meist kämpferische Verhalten der Menschen diesen gegenüber und immer wieder auch die technischen Errungenschaften der Menschen und Rassen beschrieben wurden. Gut gefallen hat mir dabei die Tatsache, dass die Geschichte in nicht allzu weiter Zukunft spielt, sodass sie zwar viel Neues, aber auch einige Anspielungen auf Bekanntes beinhaltet. Dabei nahm sich der Autor Zeit, führte erst die nähere Umgebung von Berenice ein, um die Informationen dann bei einem Ortswechsel auszuweiten. Dadurch konnte ich mir ein gutes Bild machen, ohne dass ich im Lesefluss gestört wurde oder durch zu viele Informationen eingebremst wurde. Während sich Berenice auf ihre Flucht konzentrieren muss, bei der es auch zu Phasen kommt, wo nicht viel passiert, sorgten die immer wieder auftauchenden Intermezzi für Spannung. Sie zeigten Berenice Beobachter, von denen wenig klar gesagt wird. Sie scheinen sie für ihre eigenen Zwecke einsetzen zu wollen – allerdings bleibt lange geheimnisvoll, in wie weit diese für Berenice oder die Menschheit eine Gefahr darstellen. Im Laufe ihrer Odysee trifft Berenice auf Gefährten, die ihr nicht nur im Kampf ums Überleben beistehen, sondern auch in den Momenten, in denen sich immer mehr all der verborgenen Pläne, die hinter Berenice Flucht stecken, aufgedeckt werden. Auch wenn das dazu führt, dass Berenice ihre harte Seite zeigen muss, war ich froh darüber, dass es schon in diesem ersten Teil zu sehr vielen Auflösungen gekommen ist. Fazit: Der Auftakt einer Reihe um die Spacetropperin Berenice, bei dem ich nicht nur die Charaktere, sondern besonders auch die Raumfahrttechnik und die außerirdischen Lebensformen interessant fand.

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  • Verlosung der Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams 2017

    Was man von hier aus sehen kann

    Daniliesing

    Es ist für uns schon eine liebgewonnene Tradition geworden und vielleicht für euch ja auch? Zum Ende des Jahres blicken wir auf unsere gelesenen Bücher zurück und jeder im LovelyBooks Team überlegt sich ein Buch, das ihn in diesem Jahr ganz besonders begeistern konnte. Die Lieblingsbücher des LB-Teams 2017 möchten wir euch hier verraten und ans Herz lesen. Es ist eine bunte Mischung verschiedener Genres und bestimmt für jeden was dabei.Auf einen von euch wartet dabei ein besonderer Gewinn!Wir verlosen ein großes Lieblingsbücher-Paket unter allen Teilnehmern dieser Verlosung. In diesem Paket wird jedes der hier genannten 17 Lieblingsbücher einmal vertreten sein.Und los geht es mit unseren Herzensbüchern des Jahres:diewortklauberin empfiehlt "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana LekyEin Okapi ist ein abwegiges Tier. Ebenso abwegig erscheint es, dass ein Traum von einem ebensolchen einen Todesfall ankündigen soll. Doch das ist nur eine der Kuriositäten, die dem Leser in diesem kleinen Dorf im Westerwald begegnen.„Was man von hier aus sehen kann“ hat mich besonders durch seine Unaufgeregtheit begeistert. Es ist eine Geschichte, die leise und schlicht daher kommt und die großen Themen bespricht, ohne sie anzusprechen: den Tod, der uns immer plötzlich trifft, obwohl er unweigerlich Teil des Lebens ist, die Liebe, auf die das Gleiche zutrifft, und den Mut trotzdem (oder eben deswegen) das Leben zu wagen.PiaDis empfiehlt "Die Blutschule" von Max RhodeDieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Es ist wirklich verstörend, spannend und gleichzeitig richtig gut. Es steht zwar Thriller drauf, aber da ist schon auch ein wenig Horror drin. Nichts für schwache Nerven ;-) Ein Buch das mich wirklich immer noch ein wenig beschäftigt. Ich habe das Buch fast am Stück gelesen, weil es mich nicht los lassen wollte ...sarah_elise empfiehlt "Rendezvous mit einem Oktopus" von Sy MontgomeryEr kann 16.000 Küsse auf einmal verteilen, Tricks lernen, Türen öffnen, miese Laune verbreiten und mit seinen Tiefseeaugen die Türen zu einer noch unbekannten Welt öffnen. Der Oktopus. Mein Buch des Jahres hat mich auf jeder Seite verzaubert und zugleich meinen Blick erweitert. Meinen Blick auf meine große Liebe, das Meer. Ein liebevolles und tiefgründiges Buch über die Seele der Ozeane für alle Tiefseetaucher, Hobbyaquanauten und jeden Literaturliebhaber.infinitejourney empfiehlt "Blade Runner" von Philip K. DickEin Klassiker, der hochaktuelle Fragen aufwirft: Was braucht ein Mensch um sich als Mensch zu fühlen, wie weit sollen Gefühle gesteuert werden, was ist künstliches Leben wert? Entworfen wird eine dystopische Zukunft, die theoretisch in erschreckend greifbarer Nähe liegt und zum Reflektieren anregt. In Verbindung mit dem filmischen Sequel mein persönliches Lesehighlight in diesem Jahr.Marina_Nordbreze empfielt "The Hate U Give" von Angie ThomasSelten hat mich beim Lesen ein Buch so wütend gemacht. Warum ist unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert noch immer so furchtbar rassistisch? Für mehr Wut auf die Missstände und mehr Kraft zur Veränderung empfehle ich ganz dringend die Lektüre von "The hate u give" von Angie Thomas, die ungeschont den Alltagsrassismus in den USA beschreibt. Vielleicht bewirkt das Buch auch hier in Deutschland ein Umdenken bei so manchem Leser. Wünschenswert wäre es. Malista empfielt "Warten auf Bojangles" von Olivier BourdeautEine Liebeserklärung an das Leben in allen seinen Facetten! Voll Liebe, Hoffnung und Mut erzählt der Autor die Geschichte eines Familienlebens, das auf Grund der Krankheit der Mutter, eigentlich alles andere als leicht sein sollte. Dennoch erscheint das Leben dieser Familie beneidenswert liebevoll und leichtfüßig und es begleitet einem beim Lesen ein herrliches Gefühl, das alles möglich sein kann.SandraKath empfiehlt "Caraval" von Stephanie GarberStephanie Garber hat mich beim Lesen komplett vergessen lassen, dass "Caraval" ihr Debüt ist. Man taucht ein in diese magische Welt und kann nicht mehr unterscheiden, was wahr und was nur eine Illusion ist, wem man vertrauen kann und wer lügt. Man folgt Scarlett in ein Spiel um Leben und Tod und sucht mit ihr gemeinsam nach den Antworten auf so viele Fragen. Und gerade, wenn man denkt, dass alle Rätsel gelöst sind, liest man die letzte Seite...markusros empfiehlt "Die Geschichte der Bienen" von Maja LundeAngestachelt und aufgerüttelt von meiner Tochter, die in der Schule das Thema Bienen und Bienensterben behandelt hat, habe ich mich im Urlaub auf den Roman gestürzt. Ein paar wenige laue Sommerabende am Campingplatz später hatte ich das Buch verschlungen. Neben viel Spannung und schöne Lesestunden hat mir das Buch auch beim aktuellen Thema „Insektensterben“ geholfen, einige aktuelle politische Diskussionen besser einordnen zu können, etwa rund um Glyphosat. Und um selber wenigstens im Kleinen was Gutes zu tun: Im eigenen Garten haben wir seit dem Herbst eine extra bienenfreundliche Wildblumenwiese gesät.kultfigur empfiehlt "1Q84" (Buch 1 & 2) von Haruki MurakamiIch habe in diesem Jahr für mich das erste Mal Hörbücher ausprobiert. Eigentlich war ich skeptisch, doch nachdem ich 1Q84 von Haruki Murakami (Buch 1 + 2) ungekürzt bei Spotify entdeckt und gehört habe, bin ich absolut fasziniert. Zur erzählerischen Qualität des Autors muss man, glaube ich, nichts sagen und die Geschichte hat, unaufgeregt gelesen von David Nathan, einen unglaublichen Sog. Noch nie waren Figuren für mich so real und zum Greifen nahe und als es zu Ende ging, war ich tieftraurig. Was für ein Glück, dass Buch 3 noch auf mich wartet :-)TanjaMaFi empfiehlt "Ein Gentleman in Moskau" von Amor TowlesEinen klügeren, warmherzigeren und optimistischeren Charakter als Graf Rostov habe ich in einem Buch selten erlebt. 1922 wird er im Hotel Metropol in Moskau unter Hausarrest gestellt und durchlebt in diesem irgendwie sehr gemächlichen Mikrokosmos die nächsten 30 turbulenten Jahre im sich rapide ändernden Russland. Quasi durch das Fenster erlebt der Leser nicht nur einzigartige Figuren aber auch eine faszinierende Reise durch die Zeit. "Ein Gentleman in Moskau" ist definitiv das Buch, das mich dieses Jahr am meisten begeistert hat.Sharyssima empfiehlt "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay KristoffEin Buch, das mich dieses Jahr vollkommen überrascht und überzeugt hat, ist "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff. Wer glaubt, ein ganz normales Science-Fiction-Buch vor sich zu haben, täuscht sich gewaltig. Die spannende Story wird nämlich mit einem bunten Mix aus Chats, Protokollen, Berichten, Funksprüchen und Bauplänen erzählt, die die Geschichte so plastisch und realistisch machen, dass man sich selbst auf den Raumschiffen im Weltall wähnt. Ein Buch, das geradezu nach einer Verfilmung schreit!NaddlDaddl empfiehlt "Im Traum kannst du nicht lügen" von Malin Persson GiolitoEndlich mal wieder ein Thriller, der mich komplett überzeugen konnte! "Im Traum kannst du nicht lügen" fängt zwar eher ruhig an, zieht einen aber immer mehr in seinen Sog. Majas Gedanken rund um den Prozess sind absolut spannend, ich war wie gebannt von der Frage, was passiert ist, wer welche Rolle gespielt hat und wer die Schuld an den Geschehnissen trägt. Eine Geschichte, die nicht nur aus schwarz und weiß besteht – schon lange hat mich kein Buch mehr so nachdenklich hinterlassen.Daniliesing empfiehlt "Before they pass away" von Jimmy NelsonSo wenige Romane, wie in diesem Jahr, habe ich wohl selten gelesen. Dafür durfte ich große Mengen an (Papp)bilderbüchern anschauen und ein paar interessante Sachbücher entdecken. Kurz vor knapp sind mir jedoch ein Buch und ein Fotograf begegnet, die mich nicht mehr losgelassen haben. Deshalb geht meine Empfehlung an den Bildband "Before they pass away" mit den atemberaubenden Fotos von Jimmy Nelson. Er hat es sich zur Aufgabe und Berufung gemacht, indigene Völker auf der ganzen Welt und in den entlegensten Winkeln der Erde zu entdecken, sie kennen zu lernen und natürlich zu fotografieren. Dieser kleine Einblick in ihren Alltag, der zugleich in starkem Kontrast zu unserer modernen, schnelllebigen Welt steht, macht dieses Buch für mich so eindrucksvoll!Cari_f empfiehlt "Nevernight - Die Prüfung" von Jay KristoffMeine persönliche Entdeckung dieses Jahres sind die Bücher von Jay Kristoff. Sowohl "Illuminae", das er zusammen mit Amie Kaufman geschrieben hat, als auch "Nevernight - Die Prüfung" haben mich absolut in ihren Bann gezogen. Letzteres lässt die Leser in eine düstere Fantasywelt eintauchen und strotzt nur so vor Ironie, Schonungslosigkeit und Ideenreichtum. Dieses Buch ist zwar nichts für Zartbesaitete, lässt aber die Herzen all jener höher schlagen, die gerne anspruchsvolle Fantasy mit wunderbar unperfekten Protagonisten lesen. Eins meiner Highlights des Jahres 2017!aba empfiehlt "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von José Eduardo AgualusaEin Buch, das mich zugleich berührt, unterhalten und auch zum Nachdenken gebracht hat, ist "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von dem angolanischen Schriftsteller José Eduardo Agualusa. In seinem Roman erzählt er die Geschichte einer Frau, die 30 Jahre lang allein und isoliert in der angolanischen Hauptstadt gelebt hat. In ihrer eigenen Wohnung! In derselben Zeit erlebt das Land große politische und wirtschaftliche Umstellungen. Die Protagonistin dieses Romans schafft es, das Schicksal vieler Menschen zu beeinflussen, und das während ihrer Isolation und ohne es überhaupt zu ahnen. Glaubhaft und höchst spannend erzählt Agualusa diese unglaubliche Geschichte, an die ich noch sehr sehr lange denken werde!Gexi empfiehlt "Götterblut" von Stella A. TackFür Fantasy mit griechischer Mythologie bin ich eigentlich immer zu haben und Stella A. Tacks Buch war ein Volltreffer. Warrior ist eine eigenwillige und etwas kratzbürstige Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt und die einen oft zum Lachen bringt. Sie nimmt uns mit auf eine Taxifahrt durch die Hölle und auf ein Golfspiel der Götter im Olymp und richtet dabei einiges an Chaos an. Für mich wurde durch dieses Buch klar, dass deutsche Fantasy viel kann! Mein Fazit: einfach göttlich.Daria87 empfiehlt "Der Junge auf dem Berg" von John BoyneDieses war mein erstes Buch des Autors und ich war vollends begeistert. Sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte konnte mich von Anfang an fesseln. Meisterhaft beschreibt John Boyne wie leicht vor allem Kinder beeinflussbar sind und wie wichtig es ist, dass sie gute Vorbilder haben. Eine absolute Leseempfehlung!Wir hoffen an dieser Stelle natürlich, dass wir vielen von euch das ein oder andere - oder gleich alle ;-) - unserer Lieblingsbücher schmackhaft machen konnten.Wenn ihr also dieses schöne Buchpaket mit unseren 17 Top-Büchern des Jahres gewinnen möchtet, klickt einfach auf "Jetzt bewerben" und verratet uns folgendes:Mal angenommen, ihr dieses Jahr nur ein einiziges Buch zu Weihnachten verschenken, das für euch ein echtes Highlight war. Für welches Buch würdet ihr euch entscheiden und wieso?Bei dieser Verlosung könnt ihr bis einschließlich 3. Januar 2018 mitmachen! Wir wünschen euch schöne Weihnachten mit euren Lieben und einen guten Start ins neue Jahr!

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  • Leserunde zu "Odyssee: Black Ice I" von Werner Karl

    Odyssee - Black Ice I

    galaxykarl

    Liebe Lovelybooks-Gemeinde,hiermit darf ich euch meinen brandneuen und fünften Roman präsentieren: "Odyssee - Black Ice I".Vielleicht kennen mich einige von euch noch aus den vorangegangenen Leserunden meiner Spiegelkrieger-Trilogie und Menosgada, welche alle ins Genre Dark-/History-Fantasy einzuordnen sind. Mit Odyssee darf ich nun auch die Science-Fiction-Gemeinde aufrufen, sich von mir und meiner schwarzen Amazone spannend unterhalten zu lassen.Es ist der erste Band einer bis dato auf vier Romane konzipierten SciFi-Reihe. Hauptperson ist eine Frau ... nun, das gab es schon und gibt es ab und an. Doch meine Protagonistin ist sicher eine Frau, wie ihr sie bestimmt noch nicht erlebt habt.Wie ihr an den Unterthemen erkennen könnt, ist SciFi nicht nur etwas für männliche Leser, sondern immer mehr auch für das schönere Geschlecht. Apropos schön: Bérénice Savoy ist eine Hammerfrau ... und das nicht nur optisch. Folgt ihr auf ihrer Odyssee auf fremden Planeten, in die Tiefen des Alls ... und erfahrt, was hinter all dem steckt, was ihr widerfährt.Ich habe mal 10-15 Frei-Exemplare ausgelobt, also 10x als E-Book und 5x als Taschenbuch.Ich freue mich auf zahlreiche Bewerbungen, eine tolle Leserunde und natürlich am Ende auf eure Rezensionen.Es grüßt euch aus dem All ... äh FrankenWerner KarlAutor

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  • Spannender Roman mit starker Protagonistin

    Odyssee - Black Ice I

    Larissa_Schira

    04. July 2017 um 14:10

    Kurzrezension zu "Odyssee Black Ice I" in meinem Lesemonat auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=8QYyYlimIhoDie Spacetrooperin Berenice ist auf einem fremden Planeten in Gefangenschaft geraten. Als sie es eines Tages schafft von dort zu entkommen, beginnt für sie eine nervenaufreibende Odyssee, in der es in erster Linie darum geht, zu überleben. Berenice hat jedoch für alles einen Plan und schafft es stets einen kühlen Kopf zu bewahren - eine echte Powerfrau. Nach und nach bemerkt sie jedoch, dass nicht alles ist, wie es scheint und sie selbst Teil eines größeren Plans ist....Was dieses Buch für mich besonders interessant gemacht hat, war Berenice als Protagonistin. Sie kämpft sich durch jede kritische Situation und kann sich so gut gut anpassen, dass ihr fast alles gelingt. Auch psychisch zeigt sie große Stärke und Intelligenz - einfach eine tolle, starke Frau! Außerdem zieht sich durch das gesamte Buch ein gewisser Spannungsfaden. Viele Dinge werden erst recht spät (oder gar nicht) aufgeklärt, man bekommt als Leser viele Gelegenheiten, um selbst mitzurätseln und Vermutungen anzustellen. Außerdem haben die Kampfszenen durch den bildhaften Schreibstil bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Vieles spielte sich vor meinem inneren Auge als Film ab, es wurde auch nichts beschönigt und teilweise recht blutig dargestellt - nichts für schwache Nerven, für mich jedoch genau richtig. Außerdem wird das Buch nicht nur aus der Sicht von Berenice erzählt. Es finden sich immer wieder Intermezzo -  oder Koma-Szenen in dem Buch, die immer wieder neue Aspekte aufkommen lassen und den Leser somit zusätzlich neugierig machen.Als einzigen Kritikpunkt habe ich zu nennen, dass der Erzähler in diesem Buch für meinen Geschmack manchmal etwas zu allwissend war. Gerade gegen Ende konnte ich tweilweise nicht mehr genau sagen, aus wessen Sicht die Szene gerade erzählt wurde (Ob Berenice oder Naya - Gedanken und Gefühle wurden hier teilweise vermischt). Das hat mich oft etwas verwirrt, ist aber trotzdem nur ein kleiner Kritikpunkt.Insgesamt war "Odyssee Black Ice I" wirklich atmosphärisch und spannend, es hat Spaß gemacht es zu lesen. Ich würde es jedem Sci-Fi Fan weiterempfehlen, besonders auch wegen der tollen Protagonistin Berenice.

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  • Odyssee - Black Ice 1

    Odyssee - Black Ice I

    manuk23

    20. June 2017 um 00:23

    Sie ist gut.« »Sind Sie sicher?« Misstrauisch beäugte der Gast die Anzeige. »Sie wäre jedes Mal gestorben, wenn sie den Korrekturbutton nicht gedrückt hätte.« Der Ausbilder lächelte den Mann mitleidig an. »Ich kann mich nicht daran erinnern, in meiner Dienstzeit je einen besseren Soldaten gesehen zu haben. Sie ist die Beste« »Wie sagten Sie, sei ihr Spitzname in der Truppe?« »Black Ice.« »Ich verstehe.« Er nickte und ihm war anzusehen, dass er für die Frau gleichermaßen Respekt wie auch Mitleid empfand. »Okay, wir nehmen sie.« Bérénice Savoy ist eine der härtesten Kämpferinnen des Spacetrooper-Korps. Dennoch gerät sie in Kriegsgefangenschaft. Ihr Schicksal scheint besiegelt. Doch unerwartet gelingt ihr die Flucht. Auf ihrer Odyssee durch die Tiefen des Alls lauern zahlreiche Gefahren und Feinde. Und Bérénice ahnt nicht, dass sie Teil eines Planes ist . (Klappentext)Fazit:Ein sehr spannender Sci-Fi Roman, den man kaum aus der Hand legen kann. Mir gefiel das Buch richtig gut. Es war spannend und abwechslungsreich. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Das Cover fand ich auch von Anfang an interessant und hat mich sofort angesprochen. Eine wirklich tolle Geschichte mit viel Spannung.

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  • Gelungener Einstieg in den Weltraum

    Odyssee - Black Ice I

    paevalill

    13. June 2017 um 23:45

    Völlig unabhängig davon, ob jemand gerne Science-Fiction liest oder nicht, stellt "Odyssee - Black Ice I" einen gelungenen Einstieg in  - je nachdem - eine neue Reihe oder eben ein neues Genre dar.Bei "Odyssee" ist der Name schlichtweg Programm.Denn auf nichts anderes als eine wahre Odyssee begibt sich Protagonistin Bérénice - von ihren Feinden auch anerkennend Black Ice genannt - auf der Flucht aus einem Kriegsgefangenenlager.Sie ist wie viele weitere menschliche Spacetrooper von den Mazzar gefangen genommen worden, erhält aber wie aus Zufall die Chance, sich durch die brutale Wildnis durchzuschlagen, ohne zu ahnen, wohin die Reise am Ende wirklich gehen soll.Zu viel sollte man im Voraus nicht über den Buchinhalt kennen. Der Band lebt vor allem von unvorhersehbaren Ereignissen, Mutmaßungen, aber auch zwischen"menschlichen" (nicht nur) Beziehungen.Seiten werden wechseln, Feind und Freund nach und nach vorgestellt. Doch auch hier ist nicht jede Entwicklung vorhersehbar.Es lohnt sich also absolut bei der großen Seitenzahl am Ball zu bleiben, das Lesen ist durch den flüssigen Schreibstil und den spannungsgeladenen Szenen ohnehin kurzweilig.Eine weitere echte Stärke liegt in der Ausarbeitung der Protagonisten bzw. Charaktere allgemeinSelbst an sich unsympathische Charaktere wecken die ein oder andere Sympathie, allein schon dadurch, dass Beweggründe grundsätzlich immer nachvollziehbar und in sich logisch erscheinen.Natürlich können nicht alle Charaktere bis ins kleinste Detail ausgeschmückt werden, dazu sind sie zu zahlreich. Sie werden aber klar genug skizziert, dass es zu keinerlei Verwechslungen kommen kann.Die detaillierte Beschreibung der Umwelt, vor allem zu Beginn der Reise, hat es mir ebenso angetan. Auch wenn das später etwas kürzer kommt, was wiederum nicht negativ ins Gewicht fällt, da hier einfach andere Prioritäten gesetzt werden.Wer den SciFi-Bereich aus Gründen der Technikverliebtheit und der Befürchtung, eher Langeweile vorzufinden, meidet, könnte sich mit "Odyssee" durchaus anfreunden. Ein Versuch ist es sicherlich wert.Nicht zu vergessen: Wie auch bei anderen Büchern von Werner Karl lassen sich auch hier wieder echt starke Frauencharaktere finden. Allein das ist schon Grund genug, hineinzulesen...

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  • Eiskalte Schönheit mit Gefühlen

    Odyssee - Black Ice I

    jala68

    11. June 2017 um 20:51

    In knapp 300 Jahren ist die Menschheit in der Lage ins Weltall zu reisen. Dort führen sie einen erbitterten Kampf gegen außerirdische Lebewesen.Eine der besten (wenn nicht die beste) Kämpferin der Menschen ist Bérénice. Eine schwarze Soldatin, die einige Special Ausbildungen durchlaufen hat. Doch auch sie ist in Gefangenschafft geraten.Durch ihr Können und glückliche Umstände gelingt ihr die Flucht und eine Odyssee durchs Weltall beginnt. Auf ihrem Weg zurück zur Erde trifft sie auf (neue) Freunde, Verbündete und Feinde. Wird sie es schaffen, oder ist die Übermacht der Feinde am Ende doch zu groß?Bérénice ist eine eiskalte Kämpferin, die von ihren Feinden „Black Ice“ genannt wird. Aber sie ist auch die einfühlsame Schönheit deren Freunde sie Nice nennen.Auf ihrer Flucht geschehen viele glückliche Zufälle, die jedoch nicht immer alle solche sind.Im Laufe der Geschichte wird klar, das Bérénice Teil eines Plans ist. Aber wie sieht der Plan aus und wer hat ihn geschmiedet? So mancher Freund und Verbündet ist nicht dass, was er zuerst zu sein scheint. Und auch so mancher Feind ist nicht ganz so feindlich wie gedacht. Auch so mancher heimliche Beschützer kann plötzlich zur Gefahr werden. Die Geschichte hat so einige unerwartete Wendungen und verliert dadurch nie an Spannung. Man muss ständig seine vorgefassten Meinungen und vor allem Erwartungen neu überdenken. Das macht einen großen Teil der Spannung aus.Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Besonders, das der „Aktion Held“ eine Frau ist. Die einerseits kompromisslose Kämpferin ist, dabei andererseits aber auch eine empfindsame Frau bleibt die ihre Gefühle nicht verleugnet. Mit einem Mann als Hauptprotagonist hätte es wahrscheinlich nicht funktioniert und die Story wäre unglaubwürdig. - Sorry, an alle Männer, aber Frauen sind gefühlsmäßig einfach vielschichtiger. ;-)Dieser Teil ist abgeschlossen, hat aber noch genug Potenzial für weiteres. Da dies der erste von (geplanten) 4 Teilen ist, dürfen wir uns auf weitere Abenteuer freuen.Mir haben sowohl die Story, wie auch der Schreibstil von Werner Karl sehr gut gefallen. Ich bin gespannt auf die nächsten Teile und vergebe gerne 5 von 5 Sternen.

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  • Black Ice

    Odyssee - Black Ice I

    katharina27

    10. June 2017 um 22:56

    Eine unglaubliche Reise in die Weiten des Weltalls.Bérénice genannt Black Ice oder von ihren Freunden Nice genannt, flieht aus der Gefangenschaft, wird sie es schaffen auf ihren Weg durch das Weltall, den Weg zu ihrem Heimatplaneten, zurück zu finden.Atemberaubende Planeten, Raumschiffe und Freitag, der Kampfroboter Action, Gefühle kommen nicht zu kurz, eine toughe Frau.Fazit: auf jeden Fall lesenswert, tolle Schauplätze sowie faszinierende Lebewesen

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  • Eine Odyssee der ersten Klasse!

    Odyssee - Black Ice I

    MalaikaSanddoller

    21. May 2017 um 09:13

    Bérénice flieht aus der Gefangenschaft und bricht auf eine unglaubliche Reise in die Weiten des Weltalls auf. Auf ihrer Odyssee lernt sie sowohl Freunde als auch Feinde kennen. Sie weiss nicht, dass all ihre Schritte von einer ganz unerwarteten Seite verfolgt werden… Wird sie es schaffen, ihre Feinde zu eliminieren, ohne dabei in die Falle ihrer Beobachter zu geraten?Mir hat die Vielfältigkeit in “Black Ice I” extrem gut gefallen. Eine schwarze Protagonistin geht zusammen mit einem sarkastischen Roboter und ihrer lesbischen Freundin auf eine große Reise und lernt faszinierende Welten kennen. Ich finde es inspirierend, dass der Autor diese ansonsten ignorierten Bevölkerungsgruppen in seinem Roman zentral stellt.Bérénice ist eine ‘toughe’ Frau, die sich nicht einfach einschüchtern lässt, aber trotz ihrer starken Willenskraft und Kämpfernatur nicht gefühlsarm ist. Zusammen mit den anderen Protagonisten wächst sie einem im Laufe der Geschichte ans Herz.Ich hätte nie gedacht, dass ich einen Roboter so mögen könnte, aber Freitag ist einfach unglaublich toll. ;) Auch fand ich gut, dass die anderen Charakter, inclusive Bérénice, sowohl gute als auch schlechte Seiten haben. Das macht sie real und nicht zu irgendwelchen Superhelden, mit denen man sich nicht identifizieren kann…Man wird ab der ersten Seite voll in die Geschichte hineingezogen und kommt erst aus dem Spannungswusel heraus, wenn man das Buch fertig gelesen hat. Die unterschiedlichen Perspektiven von sowohl der “guten" als auch “schlechten" Seite machen die Geschichte besonders interessant. Auch die Intermezzi zwischen den Kapiteln sind sehr gelungen, da sie genug verraten ohne echt zu viel wegzugeben.Ein absolut empfehlenswertes Buch! Ich freue mich schon auf den zweiten Band!

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  • Sie ist auf der Flucht – und stinkwütend

    Odyssee - Black Ice I

    Tallianna

    10. May 2017 um 10:36

    Bérénice Savoy ist eine Spacetrooperin – leider zur Zeit in Gefangenschaft. Doch das möchte sie ändern, denn untätig herumzusitzen ist gar nicht ihr Ding als eine der besten Kämpferinnen der Erde. Unerwartet gelingt ihr die Flucht. Auf ihrem Weg nach Hause begegnet sie vielen Verbündeten in scheinbar ausweglosen Situationen. Langsam bahnt sich in ihr die Erkenntnis an, dass sie Teil eines Planes ist, aber zu welchem Zweck?Ich weiß gar nicht richtig, womit ich diese Rezension beginnen soll, denn ich bin einfach zu überwältigt. Viele gute Bücher sind schon auf meinem Tisch gelandet und dieses gehört definitiv dazu. Obwohl man sehr rasant in die Geschichte hineingeworfen wird, entsteht nicht das Gefühl, als Leser irgendwo zurückgelassen worden zu sein – die Hintergründe erklären sich wie von selbst und man fiebert von Anfang an mit Bérénice mit.Apropos Bérénice: Sie ist eine wirklich toughe Frau. Und dabei doch nicht übertrieben oder eine „Quote“. Manchmal hat man das Gefühl, eine gewisse Figur ist in der Geschichte, weil es sich so halt gehört – das ist hier absolut nicht der Fall. Sie ist genau da, wo sie sein soll, und das ist ihre Geschichte, nicht die eines männlichen Gegenstücks. Obwohl sie eine Soldatin ist und damit auch ein gewisses Maß an emotionaler Kälte einhergeht, ist sie doch niemals einfach nur eine stumpfsinnige Killermaschine, sondern auch immer noch eine Frau, die Zweifel und Angst hat, und die Nähe sucht. Diese Momente sind durch ihre Odyssee natürlich spärlich gesät. Alles in allem ist sie ein sehr Nachvollziehbarer Charakter, der geschickt Stereotype umgeht.Auch die anderen beteiligten Charakter wachsen einem irgendwie ans Herz – selbst Freitag, der sie begleitende Kampfroboter. So zittert man unwillkürlich um ihre Leben und an einer Stelle dachte ich wirklich „Das war‘s!“. Ja, auch dieser Autor hat diese kleine, gemeine Ader, die den Leser in den Herzinfarkt treibt, und das ist auch gut so, denn das macht es doch erst spannend. Mit einer gewissen Paranoia gegenüber neuen Charakteren und einer Menge Fragen warte ich geduldig auf den nächsten Band. Auf insgesamt vier Bänden ist Bérénices Geschichte angedacht und ich glaube schon jetzt, dass ich bei allen dabei sein werde.

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  • Eine faszinierende Geschichte- nicht nur für Sci-Fi-Fans

    Odyssee - Black Ice I

    bri114

    09. May 2017 um 12:48

    Es handelt sich bei diesem Buch um einen Sci-Fi-Roman- ein Genre, das ich nicht sehr häufig lese- was sich nach dem Genuß von "Black Ice l" jedoch ändern wird.   Der Autor Werner Karl beginnt seinen Roman etwas ungewöhnlich mit einem Epilog- eine gute Vorbereitung auf die folgenden Ereignisse der Geschichte, denn ungewöhnlich ist ein Attribut, das ich hierbei häufiger verwenden würde.   Seit vielen Jahren herrscht Krieg zwischen den Menschen, die nun auch im All "zuhause" sind und einigen weiteren Völkern im gesamten Weltraum. Sie liefern sich Schlachten, die zahlreiche Verluste auf beiden Seiten zur Folge haben. Dies´soll nun ein Ende haben. Hauptprotagonistin ist Spacetrooperin Bérénice Savoy. Sie wird als Amazone, toughe Kämpferin und intelligente Schönheit beschrieben. Wir werden Zeuge ihrer Flucht aus einem Kriegsgefängnis. Nun muß sie sich in der menschenfeindlichen Umgebung eines fremden Planeten zurechtfinden, zugleich ist sich sich der Gefahr bewußt, daß ihre Verfolger ihr dicht auf den Fersen sind. Ihr Ziel: ihr Überleben.   Dennoch gelingt ihr die Flucht vom Planeten Samboll und in den weiteren Kapiteln begleiten wir sie dabei, wie sie mit den Unwegbarkeiten des Alls, fremden Planeten und unbekannten Lebewesen zurechtkommt. Sie erfährt jedoch auch Unterstützung von ungeahnter Seite, entlarvt Verräter und entledigt sich Gegner, die ihren Tod wollen.   Raffiniert schafft Werner Karl es, klare Vorstellungen von Freund und Feind zu sprengen. Obgleich man sich zu Beginn natürlich seiner eigenen Rasse, den Menschen, zugehörig fühlt, werden die außerirdischen, nichtmenschlichen Figuren (Mazzar, Rigelianer und Givvianer) so einfühlsam charmant dargestellt, daß ich auch einige von ihnen in mein Herz schloß. Die Charaktere werden detailliert gezeichnet und vor allem Bérénice wandelt sich von einer zum Teil irritierten, verletzten und auch einfühlsamen Person zu einer eiskalten, berechnenden Kämpferin, die logische Taktik mit Kalkül anwendet.   "Odyssee- Black Ice l" ist auf jeden Fall ein Buch, bei dem es mir sehr schwer fiel, es in Abschnitten zu lesen, da die Spannung so hoch ist, daß man es kaum zur Seite legen konnte. Trotz einiger Fragen beim Lesen, die die Spannung aufrechterhalten und weiter steigern konnten, sind die Beschreibungen eindeutig und datailliert- so hat man von den Figuren recht schnell ein Bild vor Augen. Ebenso wie von der Umgebung- der Dschungel von Samboll, die vulkanische Kraterlandschaft von Violetta III- das erleichterte es sehr, der Handlung folgen zu können. Häufig hatte ich das Gefühl in der Handlung verwoben zu sein! Mir (als Frau) gefiel auch, daß das Thema futurische Technik zwar angerissen wird, jedoch nicht zu sehr ausgeschmückt. Der Autor legt seinen Fokus eindeutig auf die Handlung und die Beziehungen zwischen den Protagonisten. Auch die Namensgebung war excellent- so fiel es nicht schwer, z.B. terranische Schiffe als menschlich zu identifizieren. Niedlich, daß der Kampfroboter den Namen Freitag erhielt, allerdings durch Bérénice- da hat sich jemand wohl etwas zurückgenommen ;)   Die Spannung, die häufig von Gewaltszenen (Krieg!) oder verzweifelten Gedanken Bérénice´s durchbrochen wird, wird immer wieder auch mit ausgesuchten humorvollen Äußerungen gespickt. Zugleich gibt es aber auch fast poetisch anmutende Absätze, die zum Träumen einladen. Eine bildgewaltige Wortwahl, die mich zum Erstaunen brachte: " bevor dessen Blut einen See aus Schokolade bilden konnte"- auf die Idee zu kommen, daß die Sambolli 3 Herzen und nougatbraunes Blut besitzen!! Famos!   Zu guter Letzt sei noch erwähnt, wie gelungen es ist, daß man als Leser eigene Schlüsse ziehen kann, da häufig nur wenig erklärt oder vorgegeben ist und es dadurch auch Überraschungen gibt, die die Spannung auf einem sehr hohen Niveau halten können. So bleibt dieses tolle Buch lange geheimnisvoll. Fazit: Ein wunderbares Lesevergnügen, das nur davon getrübt wird, daß man auf die Folgebände warten muß. (Bis dahin werde ich mir wohl die bereits erschienenen Werke des Autors zur Gemüte führen ^^ ) Es ist nicht nur ein Sci-Fi-Roman, in dem es um weitere Eroberungen im All oder die Entwicklung neuer Technik geht- wichtiger scheinen hier Themen wie Vertrauen, Akzeptanz und Freundschaft. Also nicht nur für Fans des Sci-Fi-Genres, sondern auch für alle anderen. Absolut empfehlenswert, da Spannung auf höchstem Niveau!  

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  • Leserunde zu "CyberWorld 4.0: The Secrets Of Yonderwood" von Nadine Erdmann

    CyberWorld 4.0: The Secrets Of Yonderwood

    NadineErdmann

    "CyberWorld 4.0: The Secrets of Yonderwood" – Das Abenteuer geht weiter! Für die Leserunde zum vierten Teil der CyberWorld-Reihe stellen die Greenlight Press und ich 40 Exemplare von "CyberWorld 4.0: The Secrets of Yonderwood" als E-Book in den Formaten mobi und epub zur Verfügung. In der Leserunde bin ich wieder mit dabei und freue mich auf eure Kommentare und euer Feedback und natürlich könnt ihr mich wieder mit allen Fragen löchern, die euch unter den Nägeln brennen. ;o) Worum geht es diesmal?Yonderwood – der erste Erlebnispark, der ein LiveAction-Rollenspiel mit Cyberabenteuern verbindet. Klar, dass Jemma, Charlie und die Jungs sich diesen Spaß nicht entgehen lassen, als Will und Ned die Einladung bekommen, gemeinsam mit anderen Spielern die Geheimnisse von Yonderwood zu ergründen. Was ist in dem einsamen Dorf geschehen, dass immer mehr Dorfbewohner die Flucht ergreifen? Warum herrscht über die Vergangenheit eisiges Schweigen? Und was geht in den finsteren Wäldern rund um das Dorf um und verbreitet Angst und Schrecken?Während die sechs auf Spurensuche gehen und versuchen, den verbliebenen Dorfbewohnern zu helfen, verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Cyberwelt. Doch der Spielspaß wendet sich jäh, als plötzlich ein alter Bekannter mit neuen Freunden auftaucht – und sie alle haben noch eine Rechnung mit den sechs offen …   Wer schon mal reinschnuppern möchte, findet die ersten beiden Kapitel als Leseprobe hier: http://nadineerdmann.de/cyberworld4/leseprobe/Seite1 Infos zur Serie und meinen anderen Projekten finde ihr auf meinen Facebookseiten und auf meiner Homepage:http://www.facebook.com/CyberWorld.Bookshttps://www.facebook.com/Nadine.Erdmann.Autorinhttp://nadineerdmann.de

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