Werner Klemke

 4 Sterne bei 2 Bewertungen

Lebenslauf von Werner Klemke

Werner Klemke (1917-1994) war Grafiker, Buchgestalter und Illustrator. Neben Illustrationen zu Klassikern der Weltliteratur schuf er die Bilder zu vielen der beliebtesten Kinderbücher der DDR.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Hirsch Heinrich (ISBN: 9783407772299)

Hirsch Heinrich

Neu erschienen am 20.07.2022 als Gebundenes Buch bei Beltz | Der KinderbuchVerlag.

Alle Bücher von Werner Klemke

Cover des Buches Bootsmann auf der Scholle (ISBN: 9783407771063)

Bootsmann auf der Scholle

 (30)
Erschienen am 20.10.2010
Cover des Buches Hirsch Heinrich (ISBN: 9783407770790)

Hirsch Heinrich

 (17)
Erschienen am 26.11.2009
Cover des Buches Lütt Matten und die weiße Muschel (ISBN: 9783407771155)

Lütt Matten und die weiße Muschel

 (9)
Erschienen am 06.06.2011
Cover des Buches Die Schwarze Mühle (ISBN: 9783742020222)

Die Schwarze Mühle

 (9)
Erschienen am 16.02.2018
Cover des Buches Das Wolkenschaf (ISBN: 9783407771551)

Das Wolkenschaf

 (7)
Erschienen am 15.02.2013
Cover des Buches Das Pferdemädchen (ISBN: 9783407771346)

Das Pferdemädchen

 (4)
Erschienen am 24.01.2012
Cover des Buches Die Schwalbenchristine (ISBN: 9783407771575)

Die Schwalbenchristine

 (3)
Erschienen am 10.03.2008
Cover des Buches Ein kurzweilig Lesen von Till Eulenspiegel (ISBN: 9783866478480)

Ein kurzweilig Lesen von Till Eulenspiegel

 (1)
Erschienen am 07.09.2012

Neue Rezensionen zu Werner Klemke

Cover des Buches Entführt (ISBN: 9783355017183)Papiertiger17s avatar

Rezension zu "Entführt" von Robert Louis Stevenson

langweilig
Papiertiger17vor einem Jahr

Die Lektüre habe ich nach der Hälfte des Romans abgebrochen: Dem Autor gelingt es leider nicht, eine interessante oder spannende Geschichte zu erzählen. Es gibt hier und da mal ein unterhaltsames Kapitel, dazwischen aber leider viel Leerlauf. Vor allem die Beschreibung der schottischen Clans und ihrer Rivalität zueinander waren die pure Langeweile.

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Cover des Buches Hirsch Heinrich (ISBN: 9783407770790)Ramgardias avatar

Rezension zu "Hirsch Heinrich" von Fred Rodrian

Weihnachten im Tierpark
Ramgardiavor 3 Jahren

Der Zehnender Heinrich kommt aus China in den heimischen Tierpark. Hier fühlt er sich sehr wohl und am meisten freut er sich über den Besuch der Kinder. Sie dürfen ihn, wenn der Wärter Erich das erlaubt, sogar mit Möhren füttern. So lernen wir einige Besucher kennen, wie z.B. die recht kleinen Kinder mit ihrem langen Lehrer. Oder Paul, der Heinrich im Sommer mit Kienäpfeln beworfen hat, ihm aber jetzt eine Möhre mitbringt und sich entschuldigt. Aber am 24. Dezember kommt keiner Heinrich besuchen. So macht er sich auf und geht in den Wald, er möchte zurück nach China. Einsam und hungrig sieht er ein Dorf, trifft auf Jäger und flieht weiter. Dann kommen die Kinder mit ihrem Lehrer in den Wald, sie singen eine Lied und bringen eine Baum mit Futter für die Tiere mit. Da bekommt Heinrich Sehnsucht zum Tierpark und läuft wieder zurück. Hier sind schon alle versammelt und freuen sich, dass Heinrich wieder da ist.

Das Buch ist ein DDR-Klassiker aus dem Jahr 1960. Ein wenig sieht man das den Bildern an. Die Geschichte ist aber durchaus gut vorzulesen und in ihrer Aussage zeitgemäß.

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Cover des Buches Bootsmann auf der Scholle (ISBN: 9783358030196)DoreenGehrkes avatar

Rezension zu "Bootsmann auf der Scholle" von Benno Pludra

»Bootsmann auf der Scholle« – Benno Pludras bekannteste Geschichte
DoreenGehrkevor 4 Jahren

Der Schriftsteller Benno Pludra war Ende August 2014 verstorben. Ich hatte daraufhin den folgenden Text geschrieben, den ich hier heute noch einmal veröffentliche.

Benno Pludra war einer der erfolgreichsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. In Gedenken an ihn und seine Werke, habe ich, über seine vielleicht bekannteste Geschichte »Bootsmann auf der Scholle« ein Gedicht verfasst.

 

Uwe und Bootsmann sind die besten Freunde

In kalter Luft, im kalten Wasser,

schwimmt eine Scholle aus Eis.

Darauf ein schwarzer Fleck,

der sich wie wild hin und her bewegt.

 

In kalter Luft, im kalten Wasser,

schwimmt ein Boot aus altem Holz.

Darin sitzt Uwe, ein kleiner Junge,

der wie wild mit seiner Jacke winkt.

 

Die Augen zu Schlitzen geformt,

guckt Kapitän Feodor ungläubig durch sein Glas

und fragt sich, was ist denn das?

Donnerwetter – er lässt die Motoren stoppen,

schickt seine Männer, die zur Barkasse robben.

 

Ein schnelles Gefährt ist diese Barkasse,

schwimmt schnittig durchs dunkle, kalte Wasser.

Sie erreichen den Jungen, nehmen ihn an Bord.

Fahren weiter zur Scholle, Uwes unerreichter Ort,

Dort, wo vor lauter Aufregung der schwarze Fleck zu tanzen beginnt.

 

Er ist gerettet, der schwarze, tanzende Fleck.

Bootsmann heißt er, ein kleiner schwarzer Hund und ist eigentlich ganz keck.

Nur vor kaltem Wasser, davor hat er Angst.

 

Bootsmann gehört zu einem Schlepper, zu Putt Bräsings Schlepper.

Gewartet hat der, gewartet und gewartet.

Aber Bootsmann kam nicht, der war ja auf der Scholle,

in kalter Luft, im kalten Wasser.

Aber vor kaltem Wasser, davor hat Bootsmann Angst.

So ist Putt Bräsing ohne ihn gefahren, zum Dampfer, zu Kapitän Feodors Dampfer.

 

Auf dem Dampfer ist Kapitän Feodor zufrieden,

Uwe und Bootsmann sind gerettet.

Uwe nimmt Bootsmann auf den Arm und beide schauen Richtung Schlepper, zu Putt Bräsings Schlepper.

 

In kalter Luft, im kalten Wasser,

schwimmt ein Schlepper zu einem Dampfer.

Putt Bräsing und sein Heizer Jan sind ganz erschrocken,

als sie Uwe mit Bootsmann auf dem Dampfer stehen sehen,

fragen sich – Wie kommen die beiden denn nur auf den Dampfer?

 

Ich verfüge über eine Ausgabe von 1984 aus dem Kinderbuchverlag Berlin. Es ist der dritte Band der kleinen Trompetenbücher, die es früher zu kaufen gab und die in jede Hosentasche passen. Die Geschichte gewann 1959 bei einem Preisausschreiben des Ministeriums für Kultur eine Auszeichnung in der Kategorie Kinder- und Jugendliteratur.

Und die Geschichte geht so …

Putt Bräsing ist Kapitän auf einem Schlepper. Sein kleiner, schwarzer Hund Bootsmann ist bei den Kindern sehr beliebt. Oft dürfen sie mit ihm spielen, so wie auch an diesem Tag, als Bootsmann in Schwierigkeiten gerät. Es ist ein kalter Wintertag. Die Kinder Uwe, Jochen und Katrinchen spielen im Schilf und laufen aufs Eisfeld. Jochen und Bootsmann tasten sich auf eine Scholle vor, dort hüpfen sie, bis sich die Scholle vom Eisfeld löst. Panik! Jochen schafft es aufs Eisfeld zu springen, aber der kleine Hund Bootsmann hat zu viel Angst und bleibt zurück. Die beiden Jungen versuchen, mit einem Stock die Scholle zum Eisfeld zu holen, aber es gelingt ihnen nicht. Die Scholle treibt davon. Der sonst so mutige Jochen verliert dann die Fassung und läuft weg. Uwe schickt Katrinchen zu Putt Bräsing, er soll mit seinem Schlepper Bootsmann von der Scholle retten. Aber das kleine Katrinchen ist erst fünf Jahre alt und lenkt sich mit anderen Kindern ab, die einen Schneemann bauen. Die Zeit verstreicht und als Katrinchen den Hafen erreicht, ist Putt Bräsing mit seinem Schlepper schon auf dem Weg zu einen großen Dampfer, der rein geschleppt werden muss. Uwe wartet verzweifelt auf Putt Bräsing, der aber nicht kommt, weil er ja keine Ahnung hat, was mit seinem Hund geschehen ist. Bootsmann kauert auf der Scholle und ist ganz still. Dann kann Uwe ihn von der Küste aus nicht mehr folgen, denn die Küste endet und die Scholle mit Bootsmann drauf schwimmt aufs offene Meer. Als Uwe ein herrenloses Ruderboot entdeckt, springt er hinein und rudert mutig der Scholle hinterher. Uwe hat Angst. Er ist ja auch erst sieben Jahre alt und ganz alleine in einem großen Ruderboot über dem eiskalten, dunklen Wasser. Das Rudern fällt Uwe schwer, bald tun ihm die Arme weh. Bootsmann aber freut sich, hüpft auf der Scholle hin und her und wartet ungeduldig auf seine Rettung. Bis Uwe irgendwann die Richtung ändert. Ängstlich läuft Bootsmann die Kante der Scholle entlang. Er versteht nicht, warum sein Freund plötzlich woanders hinfährt. Uwe hat derweil seine Jacke ausgezogen und winkt damit aufgeregt hin und her. Und er hat Glück, seine Hoffnung auf Rettung vom großen Dampfer erfüllt sich. Kapitän Feodor hat Uwe in seinem Ruderboot entdeckt und auch den kleinen, schwarzen Hund auf der Eisscholle durch sein Fernglas gesehen. Schnell lässt er ein Beiboot zu Wasser, die beiden aus ihrer Seenot retten und auf den Dampfer bringen. Dort bekommen sie etwas Warmes zu essen und zu trinken. Uwe erzählt, was passiert ist. Die gesamte Mannschaft staunt über Uwes Heldenmut und lobt ihn dafür. Aber sie hatten beide Glück, denn wäre der Dampfer pünktlich gewesen und schon lange im Hafen, hätte niemand Uwe und Bootsmann retten können. Derweil hat Putt Bräsing mit seinem Schlepper das Dampfschiff erreicht und schaut ungläubig zum Bug des Dampfers, als er dort Uwe und Bootsmann sieht. Zurück im Hafen warten frierend das kleine Katrinchen und Jochen auf die Heimkehr ihrer Freunde und freuen sich, als sie beide auf dem Dampfer sehen. Glücklich wiedervereint!

Ein tolles Abenteuer, spannend und kurzweilig erzählt. Für eine längere Gutenachtgeschichte sehr gut geeignet, als auch ein erster, schöner Lesespaß für kleine Forscher.

Kommentare: 3
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