Werner Koch See-Leben I

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Inhaltsangabe zu „See-Leben I“ von Werner Koch

Der Mann, der See-Leben I erzählt, ist angestellt bei einer Kölner Firma. Nach seinem Urlaub weigert er sich, in die Firma zurückzukehren; er stellt sein Büro am See auf. Funktioniert das? Man wird sehen.

Allerfeinste Bodensee-Literatur - neben Martin Walser, der das Metier pflegt, lohnt der Blick auf Werner Koch und die 1970er-Jahre.

— Jupp-de-Beer
Jupp-de-Beer

zusammen mit See-Leben II unterhaltsam zu lesen, leider gibt es von dem Autor nicht viel mehr

— berka
berka

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  • Rezension zu "See-Leben I" von Werner Koch

    See-Leben I
    rallus

    rallus

    17. March 2013 um 14:29

    Werner Kochs 1971 entstandenes Seeleben ist eine Parabel. Ein Mann - dessen Name nicht genannt wird - zieht sich aus Köln an den See zurück zum Urlaub. Bei seiner Abreise beschliesst er zu bleiben und sein Büro und seine Sekretärin hierhin zu verlegen. Seine Firma begegnet dies mit Skepsis, auch seine Arbeitszeiten passt er dem Leben am See an. In einer Zeit in der viele Regeln und Gebote angezweifelt wurden, erleben wir in seinem kurzen Buch viele Personen die nicht so funktionieren wie sie sollen. Der Mann dessen Büro am See liegt und dessen Firma zweifelhafte Begründungen liefert um ihn zurückzuholen - unter anderem das nicht abholen seiner Essensmärkchen. Nurmi der mit 72 Jahren als Greis erwacht und seitdem mit seiner Frau rückwärts lebt. Der Sohn vom Bauern Greiff, der einfach nicht in die Schule gehen will. Die Katze die redet und taub wird. Kochs Buch umschwebt eine Leichtigkeit, die aber den Figuren die sich gegen das Establishment auflehnen nicht eigen sind. Sie kämpfen schwer mit ihrem Anderssein. Seeleben II erscheint, wenn sich die Verhältnisse geändert haben (1978 erschienen auch wenn sich nichts geändert hatte) Ein auch noch heute lesenswertes Kleinod in deutscher Literatur!

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