Werner Mezger Das grosse Buch der schwäbisch-alemannischen Fasnet

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Inhaltsangabe zu „Das grosse Buch der schwäbisch-alemannischen Fasnet“ von Werner Mezger

Die schwäbisch-alemannische Fasnet mit ihrer schier unerschöpflichen Vielfalt an Traditionsfiguren und Maskengestalten, mit ihren alten Überlieferungen und neuen Entwicklungen, ihren festen Formen und strengen Regeln ist alljährlich das große Brauchereignis im deutschen Südwesten. Ganze Städte verwandeln sich in Narrennester. Tausende schlüpfen in Häs und Larve, Zehntausende kommen als Besucher, und Hunderttausende verfolgen im Fernsehen die großen Umzugsübertragungen. Die Fasnet floriert wie nie zuvor, und ein Ende des Booms ist nicht abzusehen.§Dieser repräsentative Textbildband bietet eine umfassende Gesamtdarstellung der schwäbisch-alemannischen Fasnet.

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  • Rezension zu "Das grosse Buch der schwäbisch-alemannischen Fasnet" von Werner Mezger

    Das grosse Buch der schwäbisch-alemannischen Fasnet
    ChiefC

    ChiefC

    11. October 2007 um 11:08

    Werner Mezger ist - vielleicht neben Dietz-Rüdiger Moser - DER Experte für die schwäbisch-alemannische Fasnet. Für das vorliegende Buch, das einen hervorragenden, reich bebilderten Überblick über die Vielfalt der Fastnacht gibt, hat er 2003 auch den Bodensee-Literaturpreis erhalten. Den hätte der Volkskunde-Professor aber noch mehr für seine Ende der 80er Jahre erschienene Habilitationsschrift: "Narrenidee und Fastnachtsbrauch" verdient. Ein beispiellos umfassendes, fundiert recherchiertes Buch - und neben aller wissenschaftlichen Tiefe gleichzeitig so hervorragend geschrieben, dass es nicht nur Professoren verstehen können, sondern JEDER einigermaßen gebildete Laie. Leider, leider vergriffen, sollte dringend neu aufgelegt werden! Mezgers großes Verdienst ist, dass er ein für allemal mit der vor allem im Dritten Reich begeistert propagierten "Kontinuitätstheorie" aufräumt, der Vorstellung also, dass die Fasnet von den alten Germanen bis heute eine ununterbrochene Tradition des Winteraustreibens darstelle. Dafür gibt es keinen einzigen Beweis, Mezger führt vielmehr sämtliche Bräuche und Narrenattribute ins christliche Umfeld, in die Vorfastenzeit zurück: Vor dem großen Fasten, der Zeit der inneren Einkehr und Askese vor dem Osterfest, herrscht eine Woche lang die verkehrte Welt, in welcher der Narr, der Gottesleugner, (Psalm 52) regiert. Wer sich zudem dafür interessiert, was eine Marotte ist oder warum das englische Wort "fool" oder das französische "fou" (Narr, Verrückter) und die Schweinsblase, die viele schwäbisch-alemannische Narren mit sich führen, durchaus etwas gemeinsam haben, dem seien Mezgers spannende und so gar nicht professoral-belehrende Veröffentlichungen aufs Närrischste empfohlen - übrigens auch rheinischen Jecken, denn so ungern's die "alefänzigen" Schwaben und Alemannen hören: Ob Fasnet, Fasching oder Karneval, die Wurzeln sind die gleichen. (Und wer jetzt noch genau wissen will, was "alefänzig" ist, der sollte sich das Vergnügen gönnen, in Walter Fröhlichs "Alemannisch für Anfänger" nachzuschlagen")

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