Werner Pawlok

 5 Sterne bei 2 Bewertungen

Lebenslauf von Werner Pawlok

Werner Pawlok, 1953 in Stuttgart geboren, gründete 1977 als Autodidakt sein erstes Atelier. Bekannt machten Pawlok eindringliche schwarzweiße Polaroid-Porträts von Schriftstellern sowie Photography Paintings. In Celebrity- und Modeaufnahmen entwickelte er seine eigene Handschrift. Neben Einzelausstellungen in London, Lausanne, und Düsseldorf waren seine Werke in Gruppenausstellungen in der Kunsthalle Wien, im Espace culturel Louis Vuitton oder im Palais de Tokyo in Paris neben Künstlergrößen wie Warhol, Richter, Mapplethorpe und Polke zu sehen. Er lebt und arbeitet zeitweilig in New York.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Werner Pawlok

Cover des Buches Cuba expired (ISBN: 9783954162222)

Cuba expired

 (1)
Erschienen am 31.10.2016
Cover des Buches Dimore Veneziane (ISBN: 9783954163441)

Dimore Veneziane

 (1)
Erschienen am 26.11.2021

Neue Rezensionen zu Werner Pawlok

Cover des Buches Dimore Veneziane (ISBN: 9783954163441)sabatayn76s avatar

Rezension zu "Dimore Veneziane" von Werner Pawlok

'Venedig der Venezianer'
sabatayn76vor 10 Monaten

‚Fünf Reisen, unternommen während der Corona-Pandemie, haben mich mit einem vorher unbekannten Venedig vertraut gemacht: dem Venedig der Venezianer.‘ (Seite 23)

Werner Pawlok bietet in seinem Bildband Einblicke in die wunderschöne Stadt Venedig mit ihren Kanälen und Palazzi, wobei er sowohl Außen- als auch Innenansichten der Häuser ermöglicht. Das Buch enthält außerdem Texte von verschiedenen Venezianern, die von ihrer Stadt berichten.

Ich liebe Venedig, schon als (DDR-) Kind habe ich von den Kanälen und den wunderschönen Häusern geträumt und versucht, mir vorzustellen, wie es dort zugeht, wie die Stimmung in der Stadt ist, welche Geräusche man dort hört, wie es dort riecht, was man alles entdecken kann. Und als ich Venedig dann endlich besucht habe, war ich genauso begeistert und beeindruckt, wie ich das gehofft hatte.

Für mich ist Venedig eine der schönsten Städte der Welt. Dennoch war ich bezüglich des Bildbandes etwas skeptisch: Kann man Venedig, einen der meistfotografierten Orte der Erde, fotografisch überhaupt noch so in Szene setzen, dass der Betrachter erstaunt und fasziniert ist, nicht das Gefühl hat, das alles schon x-mal gesehen zu haben? Ja, das geht. Pawlok hat das mit seinem spektakulären Bildband bewiesen.

Der Bildband ist sehr hochwertig: die Goldprägung auf dem Deckel, das riesige Format, die großen, oft doppelseitigen Fotos, das dicke Papier. Wie bei allen Bildbänden finde ich es jedoch schade, dass Teile des Fotos in der Falz des Buches verschwinden.

Nicht alle Fotografien gefallen mir, weil sie mir persönlich bisweilen zu kontrastreich sind und die Farben manchmal zu unnatürlich wirken. Es sind aber auch echte Fotografieschätze enthalten, die nicht nur neugierig auf die Stadt machen und den Betrachter zum Träumen und Schwelgen bringen, sondern die auch Lust machen, eine eigene Fototour zu unternehmen.

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Cover des Buches Cuba expired (ISBN: 9783954162222)sabatayn76s avatar

Rezension zu "Cuba expired" von Werner Pawlok

‚Sie vergehen wie Blumen, die verwelken [...].'
sabatayn76vor 6 Jahren

‚Sie vergehen wie Blumen, die verwelken - mit dem Unterschied, dass ihre Blätter und Blüten aus Stein, Marmor, Stuck, Glas und Holz sind.‘

Inhalt:
Zwischen 2004 und 2015 reiste Werner Pawlok drei Mal nach Kuba, um die großen Städte der Insel zu fotografieren. In ‚Cuba expired‘ zeigt er farbenfrohe und einst prächtige Paläste, Innenhöfe und Außenansichten, Treppenhäuser und Interior, Bars und Geschäfte, Straßenszenen und Oldtimer.

Die Texte sind zweisprachig in Deutsch und Englisch, beinhalten sowohl einführende Texte zu den einzelnen Kapiteln als auch Zitate von Alejo Carpentier, Leonardo Padura, Ernest Hemingway u.a. sowie Erinnerungen von Werner Pawlok.

Mein Eindruck:
Ich möchte schon lange nach Kuba reisen und hatte eigentlich vor, dies noch zu Fidel Castros Lebzeiten zu tun und damit ein Kuba zu erkunden, das seinen ganz besonderen Charme hat, bevor es sich verändert und von den USA beeinflusst wird. Nun ist es durch Fidel Castros Tod wahrscheinlich zu spät, aber durch den Bildband konnte ich einzigartige Einblicke in das Leben in Kuba erlangen.

Das Buch macht schon vor dem Aufschlagen einen sehr hochwertigen Eindruck: Leineneinband, gestanzte Buchstaben auf dem Deckel. Innen finden sich dicke Seiten mit großformatigen, oft doppelseitigen Fotografien in brillanten Farben und in ausgezeichneter Druckqualität. Zwar gibt es auch knappe Texte, doch der Fokus des Buches liegt auf den spektakulären Fotografien, die den Betrachter nach Kuba versetzen und Lust auf das Land und die Menschen machen.

Mein Resümee:
Ein Buch, das man stundenlang betrachten kann, das einen träumen lässt und Fernweh weckt. Beim Anschauen und Lesen merkt man zudem, dass man so schnell wie möglich nach Kuba reisen sollte, um eine Chance darauf zu haben, das Land so kennenzulernen, wie man es durch das Buch präsentiert bekommen hat.

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