Werner Schmitz , Paul Auster Mond über Manhattan

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Inhaltsangabe zu „Mond über Manhattan“ von Werner Schmitz

"Paul Austers Roman handelt, höchst kunstvoll, von den Irrwegen der Selbstfindung. Er treibt mit seinem Helden ein Spiel, dessen Witz in der Regel liegt, dass man sich erst verlieren muss, bevor man sich finden kann. Ganz auf sich allein gestellt, ohne Wohnung und Einkommen, ein Stadtnomade, überlässt Marco Stanley Fogg sich den Launen des Zufalls. Er verschwindet in der Anonymität - und löst damit eine Kettenreaktion von seltsamen Ereignissen aus, die ihm Schritt für Schritt das Geheimnis seiner Herkunft enthüllen.Auster versteht sich darauf, mit erzählerischer Intelligenz Verwirrung zu stiften, um sie aufs pfiffigste wieder aufzulösen." (Der Spiegel)

Grandios erzählfreudiger und in mehrfacher Hinsicht regelrecht archäologischer Roman über eine paradoxe Familienkonstellation.

— schmives

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  • Rezension zu "Mond über Manhattan" von Werner Schmitz

    Mond über Manhattan

    leserin

    19. May 2010 um 21:26

    Der Protagonist M.S.Fogg lebt als Waise bei seinem Onkel Viktor in New York, der Onkel stirbt und M.S.Fogg stürzt in eine schwere Lebenskrise. Er lernt durch Zufall Kitty kennen, die ihm ein treuer Wegbegleiter ist. Er nimmt einen Job bei einem alten, etwas schrulligen blinden Mann an, um ihm täglich vorzulesen. Mit Hilfe der Haushälterin lernt er mit den Eskapaden des Herrn umzugehen. Auch Kitty ist ihm eine sehr große Stütze. Im Lauf der Zeit lernt Fogg die ganze Lebensgeschichte des Pfleglings kennen. Paul Austen schreibt mit Charme und Witz und in sehr flüssiger Schreibweise diesen Roman. Er ist ein wunderbarer Erzähler, der auch mit Spannung und genauester Beschreibung seiner Charaktere den Leser in Bann ziehen kann.

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  • Rezension zu "Mond über Manhattan" von Werner Schmitz

    Mond über Manhattan

    wilcat

    01. April 2007 um 13:18

    Im ersten Teil absolut fesselnd, geschehen im weiteren Verlauf absurde Dinge und werden unglaubwürdige Geschichten erzählt. Dies enttäuschte mich zwar streckenweise, ich las aber weiter und am Ende war ich doch einfach beeindruckt von der erzählerischen Kraft Paul Austers. Die Hauptfigur des Romans lebt mit absoluter Konsequenz in der Gegenwart, mit einem unerschütterlichen Glauben an das Schicksal, und somit so intensiv, wie ich es mir für mein Leben auch wünsche – was jedoch nicht heißt, dass ich ihn um seine Schicksalsschläge beneiden würde ;-)

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