Werner Schmitz Schreiber und der Wolf

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Inhaltsangabe zu „Schreiber und der Wolf“ von Werner Schmitz

Auf der Suche nach Nahrung gelangt ein polnischer Wolf in das Oderbruch. Doch wäre er besser im Osten geblieben: Er gerät in das Einzugsgebiet der Jäger von Busow und wird erschossen. Eine Geschichte für das ›Magazin‹, findet Reporter Hannes Schreiber, denn Wölfe sind geschützte Tiere und der Mann, der den tödlichen Schuss abgegeben hat, ist von Adel: Baron Lewin von Vitzewitz. Schreiber wird die Recherche bewilligt und er reist in das Dorf ganz im Osten Deutschlands. Der Baron entpuppt sich als umgänglicher Mensch, ist zwar gebürtiger Wessi, hat aber Grund und Boden seiner Vorfahren zu einem anständigen Preis zurückgekauft, verdient sein Geld ehrlich als Landwirt und ist in die Dorfgemeinschaft aufgenommen worden. Zudem – das ist für Schreiber eine Enttäuschung, denn das nimmt ihm das Salz aus der Geschichte – hat der Adlige den Wolf nicht aus Leichtsinn getötet, sondern ihm lediglich einen Gnadenschuss verpasst. Das Tier war schon schwer verletzt, als es Vitzewitz vor die Flinte lief. Doch wer hat den ersten Schuss abgegeben? Der Baron führt Schreiber, der selbst Hobbyjäger ist, in die Jagdgesellschaft von Busow ein. Sie gehen auf Gänse. Am Ende des Morgens haben viele Gänse ihr Leben gelassen, aber auch ein Jäger ist tot: Rechtsanwalt Martmann ist durch einen Kopfschuss umgekommen. Selbstmord, Unfall, Mord? Der Reporter wittert eine neue Geschichte und begibt sich auf Spurensuche. Dabei trifft er auf einen Indianer, eine alte Bekannte und er erfährt von weiteren Toten – ein Schlachtruf scheint den Landstrich zu prägen: Busow oder der Tod!

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  • Rezension zu "Schreiber und der Wolf" von Werner Schmitz

    Schreiber und der Wolf
    ivory

    ivory

    25. June 2011 um 16:58

    Der Journalist Hannes Schreiber (Anfang 50, Bob-Dylan-Fan) und seine Weimaraner-Hündin Goethe reisen aus Hamburg nach Busow am Oderhang um für einen Artikel über einen von einem Adeligen erschossenen Wolf zu recherchieren, welcher aus Polen nach Deutschland immigrierte. Während den Nachforschungen im kleinen an der ehem. DDR-Grenze gelegenen Ort fallen zwei zugezogene Wessis und zwei Polen (ein Wolf und ein Schmuggler) dem „Jäger“ zum Opfer, sogar Schreiber selbst könnte wegen seiner Neugier in die Schusslinie des Mörders gelangen. Werner Schmitz lässt seinen Protagonisten in einen Jagdkrimi hineinrutschen, den er mit Sarkasmus, vorlauten Sprüchen und gefährlicher Neugierde auflöst. Mit frechen dialektischen Zitaten und einer einfühlsamen Beschreibung der Natur aus der Sicht eines Hobbyjägers gelingt es dem Autor den Leser in das Dorfleben des Ortes Busow während der Gerhard-Schröder-Ära eintauchen zu lassen. Der Krimi ist bis zum Schluss spannend, der Erzähler wechselt gelegentlich in die Perspektive des Mörders und ist auf diese Art alles andere als vorhersehbar.

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