Tote Jäger schießen nicht

von Werner Schmitz 
2,0 Sterne bei1 Bewertungen
Tote Jäger schießen nicht
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Inhaltsangabe zu "Tote Jäger schießen nicht"

Die Wölfe kehren zurück. Nicht jedem sind sie willkommen. Im Oderbruch wird ein Wolf von einem adligen Jäger erschossen. Eine Story fürs „Magazin“? Reporter Hannes Schreiber fährt zur Recherche in den tiefen Osten und geht mit dem Freiherrn auf die Jagd. An deren Ende sind 46 Wildgänse und drei Jäger tot – und Schreiber hat einen neuen Fall ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783440158142
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:192 Seiten
Verlag:Kosmos
Erscheinungsdatum:03.08.2017

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    sabatayn76s avatar
    sabatayn76vor 5 Monaten
    ‚Ein warmes Glücksgefühl durchpulste ihn, weil er ein Tier getötet hatte.'

    ‚Ein warmes Glücksgefühl durchpulste ihn, weil er ein Tier getötet hatte, ein freies, wildes, kluges Tier, mit einem schönen, sauberen Schuss getötet.‘ (Seite 47)

    Ein polnischer Wolf überquert die Grenze zu Deutschland und wird an der Oder erschossen. Bei dem Schützen handelt es sich um den Baron Lewin von Vitzewitz, Angehöriger eines der ältesten Adelshäuser der Mark Brandenburg und begeisterter Jäger.

    Hannes Schreiber, der als Reporter beim ‚Magazin‘ arbeitet, reist daraufhin nach Busow am Oderhang, um vor Ort zu recherchieren und mit dem Baron über die Tötung des ersten Wolfes, der sich 150 Jahre nach der Ausrottung wieder auf deutschem Boden befand, zu sprechen. Da erfährt er, dass der Baron dem Wolf lediglich den Gnadenschuss versetzt hat, dass dieser vorher schon verletzt war.

    Nach einer Gänsejagd, zu der Schreiber den Baron und weitere Jäger begleitet, wird schließlich einer der Jäger tot aufgefunden. Handelt es sich um einen Unfall, um Suizid oder gar um einen Mord?

    Ich war sehr gespannt auf den Jagd-Krimi, aber schon den Einstieg fand ich sprachlich zu bemüht und deshalb eher mühsam zu lesen. Die Protagonisten waren in meinen Augen allesamt unsympathisch - die Jäger, die es als besondere Leistung empfinden, ein Tier zu erschießen, genauso wie die demonstrierenden Veganer.

    Zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass es aufwärts geht, dass die Handlung Fahrt aufnimmt, z.B. als Probleme in den neuen Bundesländern angesprochen und Konflikte zwischen Ossis und Wessis, Ängste der Deutschen bezüglich der Polen und die Sorge wegen der Rückkehr der Wölfe thematisiert wurden.

    Doch bald stellte sich heraus, dass diese Passagen sehr stereotyp sind und kaum Neues bringen. Vor allem aber haben mich durchweg die hölzerne Sprache, die unangenehmen Figuren und die mangelnde Spannung ermüdet, so dass ich den Jagd-Krimi leider nicht empfehlen kann.

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