Werner Simon Philo auf der Suche nach dem Sinn des Lebens

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Inhaltsangabe zu „Philo auf der Suche nach dem Sinn des Lebens“ von Werner Simon

Im Jahre 2050 bekommt der Altphilologe Philo kurz nach Beendigung seines Studiums von seiner hoch schwangeren Freundin eine Zeitreise geschenkt, die ihn innerhalb von fünfundzwanzig Tagen quer durch die Geschichte zu den anerkanntesten Philosophen des Abendlandes bringen soll. Sein Auftrag lautet, diesen die Frage nach dem Sinn des Lebens zu stellen, um dem erwarteten Nachwuchs ein bestmöglicher Vater sein zu können. Also tritt Philo, firm in der Kenntnis alter Sprachen und ausgerüstet mit entsprechender Verpflegung, Kleidung und Lektüre, die Reise in die Vergangenheit an, die ihn chronologisch von der Antike über das Mittelalter in die Neuzeit und schließlich zurück in die Postmoderne führen wird.

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  • Rezension zu "Philo auf der Suche nach dem Sinn des Lebens" von Werner Simon

    Philo auf der Suche nach dem Sinn des Lebens

    Tanja Asmus

    09. January 2010 um 19:53

    Als allererstes möchte ich mich hier bei dem Autoren Werner Simon bedanken für das Leseexemplar. Umso trauriger bin ich das mich das Buch nicht so ganz angesprochen hat. Dabei ist der Grundgedanke zum Buch wirklich klasse. Philo unser Protagonist erwartet mit seiner Frau Sophie ein Kind. Wie jedes zukünftige Elternteil möchte man seinen Sprößling soviel wie möglich auf dem Weg geben. Also schenkt Sophie ihm eine Reise in die Vergangenheit damit er verschiedenen berühmte Philosophen unserer Zeit treffen kann , um so über den Sinn des Lebens zu philosophieren...... Mir war es ein wenig zu viel „Philo“ Einmal der Name Philo (warum gab man ihm nur diesen Namen?) dann hat er natürlich Altphilologie studiert (Ein normal werdender Vater hätte der Geschichte vielleicht besser getan), sucht sich Philosophen um mit ihnen zu philosophieren. Trotz das man Philo nun seine Reise zu den Unterschiedlichsten Protagonisten miterlebt, hat sich bei mir keine Tiefe des Haupt-Protagonisten eingestellt. Ich hätte mir auch mehr Tiefe der verschiedenen PHilosophen gewünscht, so kam es mir vor das der Autor sich einzelne Philosophen aufsuchte, da kurz ne Geschichte eingebunden hat und danach per Liste abharkte. Besser hätte ich gefunden wenn es weniger Protagonisten aber mehr Inhalt und Spannung gegeben hätte. Eben ein philosophischer Roman. Schwierigkeiten in der Vergangenheit die es eigentlich zu Hauf geben müsste, gibt es nicht so viele, und auch das meistert Philo ohne mit der Wimper zu zucken. Es fehlt an Dramatik. Das Buch eignet sich auch nicht für jeden Leser. Es gibt viele Fremdwörter und wer mit Philosophie nix am Hut hat wird so manches Mal ratlos sein, was der Autor wohl aussagen wollte. Dies führe ich allerdings darauf zurück das der Autor selber Philosophie studiert hat und vielleicht nicht bedacht hat das auch normale Leser dieses Buch lesen werden. Ich habe so manches Mal bei Wikipedia nachschlagen müssen kann nun aber mit Fremdwörtern um mich schmeißen. (Oder beim nächsten philosophieren auftrumpfen) Kenner werden aber auch viele Ansätze finden selber mal zu philosophieren und wer hat sich nicht schon mal selber nach dem Sinn des Lebens gefragt. Das Ende hat mir allerdings sehr gut gefallen denn die Lösung ist die einzigst richtige!!! Preis / Leistung zu beurteilen ist sehr schwer. Für Leser die mal in diese Materie reinschnuppern wollen eher zu teuer, da es sich um ein Taschenbuch handelt. Für Kenner und Liebhaber der Philosophie bestimmt in Ordnung.

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  • Rezension zu "Philo auf der Suche nach dem Sinn des Lebens" von Werner Simon

    Philo auf der Suche nach dem Sinn des Lebens

    Bokmask

    04. September 2008 um 12:13

    [b]Meine Meinung:[/b] Das Paperback vom Novumverlag hat ein sehr schönes Cover. Es zeigt die Skulptur des denkenden Sokrates. Der Hintergrund zeigt einen Himmel und über das ganze Bild zieht sich ein Fragezeichen. Dem Leser wird sofort klar, dass es um eine Frage in Verbindung mit einem Philosophen geht. Das Buch hat 222 Seiten, die in einer sehr gut leserlichen Größe bedruckt sind Philo, der Protagonist, besuchte auf seiner Zeitreise 20 bedeutende Philosophen. Da mich dieses Thema sehr interssiert, war ich gespannt auf die bevorstehenden Diskussionen mit ihnen. Aber diese fanden leider nicht statt. Anstatt mit ihnen zu diskutieren, las Philo sich selbst mehr aus einem Lexikon vor. Er suchte die einzelnen Philosophen auf und stellte ihnen die Frage, wie sie den Sinn des Lebens definieren. Von den Antworten bastelte sich Philo dann eine eigene Antwort. Ich hätte mir gewünscht, mehr über Philo zu erfahren. Die einzelnen Abschnitte zu den Philosophen waren leider sehr flach und es baute sich so keine Spannung auf. Von den ganzen Überlieferungen der einzelnen Philosophen ist in diesem Buch nur ein Bruchteil zu finden. Schwierigkeiten, die auftauchten, wurden von Philo sofort beseitigt. Wenn man bedenkt, dass es sich um eine Zeitreise ins Antike Griechenland, quer durch Europa sowie die USA handelt, lief alles schon fast zu glatt. Es fehlten die Punkte, an denen Philo mal was leisten musste. Für Leser, die nicht zufällit einen Linguisten in der Familie haben, ist es kompliziert zu lesen und es müsste schon fast in Verbindung mit einem guten Fremdwörterbuch verkauft werden. Auch ich habe zu einem Wörterbuch greifen müssen oder habe einen Linguisten gefragt und mir sind schon einige Fremdwörter geläufig. So verliert man leider sehr schnell die Lust am Lesen. Das Ende ist dann für Philo befriedigend und er fliegt heim zu Frau und Kind. Mit der Erkenntnis das es DEN Sinn des Lebens nicht gibt, weil der halt individuell für jeden Menschen anders ausfällt. Dies Buch erhält 2 von 6 Sternen von mir!

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