Werner Sonne Wer den Sturm sät

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Inhaltsangabe zu „Wer den Sturm sät“ von Werner Sonne

Im Swimmingpool eines Luxushotels auf Sylt wird die Leiche einer erfolgreichen deutschen Unternehmerin entdeckt. Die örtliche Polizei geht zunächst von einem Unfall aus. Doch als ein Ermittlungsteam des Bundeskriminalamtes auftaucht, wird klar, dass es sich nicht um einen Routinefall handelt. Dann wird auch noch im schweren Novembersturm ein toter russischer Kampftaucher an die Küste gespült. Spätestens als die Marine einen verschlüsselten Funkspruch aus dem Gebiet der deutschen Hoheitsgewässer auffängt, beginnt ein politischer Albtraum: Ein russisches U-Boot liegt vor der Küste Sylts auf Grund und keiner weiß, warum.
Ein Nervenkrieg bricht los. Zwischen Washington, Berlin und London glühen die Telefondrähte. Was als lokaler Kriminalfall begann, droht zu einer internationalen Krise zu werden.

Der Autor Werner Sonne war mehr als 40 Jahre als Fernsehkorrespondent für die ARD im In- und Ausland tätig. Er ist ein gefragter Experte auf dem Gebiet der Außen- und Sicherheitspolitik. Dieser actiongeladene und unterhaltsame Thriller zeugt von seinen tiefen Einblicken in die internationale Diplomatie.

Wirklichkeitsnah und überaus spannend

— Sigismund

So müssen spannende Thriller sein. Klare Leseempfehlung.

— ginnykatze

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  • Realistischer und spannender Politthriller

    Wer den Sturm sät

    Sigismund

    28. October 2017 um 18:01

    Absolut wirklichkeitsnah und überaus spannend ist der im Mai in der Amazon-Edition M erschienene Politthriller "Wer den Sturm sät" von Werner Sonne. Dem Autor, der 40 Jahre für die ARD als Auslandskorrespondent und auch als Leiter des ARD-Hauptstadtstudios tätig war, jetzt im Ruhestand aber Politthriller und historische Romane schreibt, gelingt es wieder ausgezeichnet, die Handlung seines Romans authentisch erscheinen zu lassen. Was mit einer toten Unternehmerin in einem Hotel auf Sylt wie im Lokalkrimi beginnt, weitet sich mit einem russischen Taucher und einem vor Sylt gestrandeten russischen U-Boot rasant zu einer internationalen Polit- und Geheimaktion aus, in deren Verlauf Deutschland, die USA und Russland ihre Truppen mobilisieren. Hinter den Kulissen mühen sich die Kanzlerin und ihr Außenminister um Deeskalation. Dem Autor gelingt es fabelhaft, allseits bekannte und aktuelle Vorkommnisse (russische U-Boote vor Schweden, Nato-Manöver im Baltikum, Krieg in der Ost-Ukraine u.ä.) sinnvoll in die Handlung seines Thrillers einzuarbeiten, so dass reale Ereignisse - dank der langjährigen journalistischen Erfahrung des Autors - auch die Romanhandlung als real erscheinen lassen. Ich kann diesen deutschen Politthriller mit Merkel, Putin und Trump in den Hauptrollen wirklich empfehlen.

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  • "Er hätte verhandelt, irgendwie eine Lösung gesucht, die Eskalation vermieden".

    Wer den Sturm sät

    ginnykatze

    07. June 2017 um 22:30

    „Er hätte verhandelt, irgendwie eine Lösung gesucht, die Eskalation vermieden“.Als in dem Sylter Luxushotel „Fährhaus“ im Schwimmbad eine Frauenleiche gefunden wird, ist nicht klar, was sich durch diesen Todesfall alles ereignen würde. Der herbeigerufene Arzt stellt einen Herzstillstand fest. Passiert auch bei durchtrainierten Frauen, denn Sabine Schober, eine sehr erfolgreiche Geschäftsfrau tat viel dafür, gut und sportlich auszusehen. Ihr Besuch, der die Nacht mit ihr verbracht hat, kann gerade noch rechtzeitig entkommen, bevor die Polizei eintrifft und anfängt zu ermitteln, aber nichts deutet darauf hin, dass Sabine eines unnatürlichen Todes gestorben ist. Dann wird eine Leiche an Land gespült. Bei dem Toten handelt es sich um einen russischen Kampftaucher. Nun kommen dem örtlichen Kommissar Peter Peterson ein wenig Zweifel. Nichts passiert sonst auf Sylt und nun innerhalb weniger Tage gleich zwei Leichen. Als dann die Marine einen verschlüsselten Funkspruch abfängt, ist klar, dass hier irgendwas vorgeht, was sich nicht greifen lässt. Sofort werden alle Mittel in Bewegung gesetzt und auch das Bundeskriminalamt greift in den Fall mit ein.Wie hängt das alles zusammen und kann es sein, dass ein russisches U-Boot vor Sylt auf Grund gelaufen ist?Die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Können die verschiedenen und vielfältigen Vorfälle irgendwie in Zusammenhang stehen? Als sich dann die Ereignisse überschlagen scheint nicht nur die Insel, nein, der ganze Weltfrieden plötzlich in Gefahr zu sein. Schnelle und zielsichere Handlung ist nun gefragt.Fazit:Der Autor Werner Sonne, der über 40 Jahre als Fernsehkorrespondent der ARD unterwegs in der Welt war, schreibt hier einen Thriller, der mich sofort mitreißt. Ich lese das Buch in einem Zug aus und bin wirklich begeistert.Der Schreibstil ist sehr flüssig lesbar und in jeder Zeile spürt man die jahrelange Erfahrung des Autors aus seinem Berufsleben. Er kann mit Worten umgehen und sie ganz geschickt in eine Geschichte verstricken.Die Spannung ist von Anfang an hoch und bleibt es bis zum Ende auch. Jedes Kapitel hat es in sich. Es ist immer mit einer Überschrift versehen von dem Ort, an dem wir uns in der Geschichte gerade befinden. Das ist auch gut so, denn wir springen schon sehr viel hin und her. Es sind schon einige Städte, Länder und Staaten hier involviert. Der Thriller ist ein Polit-Thriller, der so wie er geschrieben ist, auch tatsächlich passieren könnte. Es gibt kaum eine Verschnaufpause, denn die Ereignisse sind interessant und man kann nicht voraussehen, was im nächsten Kapitel passieren wird.Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet. Man hat sofort ein Gespür für Jeden, der hier beschrieben wird. Mir gefiel Kommissar Peter Peterson sehr gut. Er ein Polizist, der an einem riesengroßen Fall mitgearbeitet hat und nun die Sehnsucht nach mehr verspürt. Aber am Ende wird er wieder der kleine Inselkommissar sein. Schade, er hätte das Zeug dazu, in höhere Gefilde aufzusteigen. Er war mir sofort sympathisch und seine ruhige und entschlossene Art hat mir gut gefallen. Hier vergebe ich sehr gerne volle 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Wer einen interessanten und spannenden Polit-Thriller sucht, wird hier sehr gut bedient. 

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