Aussicht auf Mord

von Werner Stanzl 
4,5 Sterne bei11 Bewertungen
Aussicht auf Mord
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Wolfgang_Kunerths avatar

Spannender Krimi in großartigem Ambiente mit spannendem historischen Touch

K

Spannung mit Niveau

Alle 11 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Aussicht auf Mord"

Hafenwind, Melange und Gelato: KRIMISCHAUPLATZ TRIEST
STADT DER KAFFEEHÄUSER, Legenden und Dichter, Stadt an der goldenen Adriaküste, einstiger kaiserlicher Hafen, Tor zur Welt und Schmelztiegel der Kulturen. In den verwinkelten Gassen ITALIENISCHE LEBENSFREUDE, Dolce Vita und südländisches Temperament - dann wieder prachtvolle Gebäude aus der k.u.k.-Zeit, nostalgische Melancholie und die drohende, eisige Bora aus dem Karst. - Vielfältiges, vielbesungenes, bewundertes, sehnsuchtsvolles TRIEST! Was könnte diese Idylle stören? Ein Mord natürlich!

Verhängnisvoller Fund: Sind es DIE LEGENDENUMRANKTEN GOLDMÜNZEN AUS SCHLOSS MIRAMARE?
In einem Marmorsteinbruch werden Goldmünzen gefunden. Die Triestiner Gerüchteküche brodelt: Viele vermuten dahinter die Münzen, die Kaiser MAXIMILIAN I. VON MEXIKO der Legende nach im 19. Jahrhundert kurz vor seinem Tod noch prägen und ins SCHLOSS MIRAMARE bringen ließ. Wenn das stimmt, sind die Münzen ein Vermögen wert! Ganz Triest und Umgebung befindet sich im GODLRAUSCH und schon bald gibt es Arbeit für COMMISSARIO VOSSI VON DER MORDKOMMISSION GORIZIA: Denn der erste Tote lässt nicht lange auf sich warten, ein weiterer folgt. Die Zusammenhänge sind verworren. Fest steht: Der zwielichtige Casinoangestellte Claudio Casari hat seine Finger im Spiel. Ein Sumpf aus Korruption und Verbrechen tut sich auf und die Ermittlungen für das Team des Feinschmeckerkommissars Vossi gestalten sich schwierig …

MIT COMMISSARIO VOSSI DURCH TRIEST WANDELN
Von den sanften Weinbergen um GORIZIA, die Küstenstraßen von GRADO und MONFALCONE hinab, am märchenhaften CASTELLO DI MIRAMARE vorbei bis hinein ins altehrwürdige TRIEST führt dieser spannende Krimi. Zwischen Kaffeehäusern aus der Kaiserzeit, der Hafenpromenade und der Piazza Unitá, sanften Weinbergen, kulinarischen Genüssen und der aufziehenden Bora kämpft das Friaul-Julische Ermittler-Original Commissario Vossi gegen das Verbrechen. Autor Werner Stanzl hat selbst jahrelang in Triest, direkt am Rilkeweg in Sistiana, gelebt. Diesem Umstand verdankt dieser REISE- UND GENUSS-KRIMI sein AUTHENTISCHES LOKALKOLORIT aus italienischem Flair und k.u.k.-Charme.

*************************
"Spannung, Flair und Genuss: Werner Stanzl weiß, wovon er schreibt, schließlich hat er selbst in Triest gelebt: Die ideale Lektüre für den Triest-Urlaub!"
Leserstimme

"Ein Reise-Krimi für Triest-Liebhaber, Italien-Fans, k.u.k.-Nostalgiker und Mediterran-Gourmets!"
Leserstimme

"Beim Lesen hatte ich sofort Lust darauf, die Koffer zu packen, nach Triest zu fahren und dort auf Commissario Vossis Spuren zu wandeln. Die Landschaft, das alte k. u. k.-Flair, der Wein, die Beschreibungen der Region - einfach wundervoll. Und das alles verpackt in einem spannenden Krimi. Absolut lesenswert!"
Leserstimme

"Seit ich in der Region um Triest war, kann ich nicht genug bekommen von Büchern, die in dieser zauberhaften Gegend spielen. Der Krimi hat eingelöst, was er verspricht: Spannung, Lesevergnügen, Atmosphäre. Veit Heinichen muss sich warm anziehen!"
Leserstimme

"Man merkt, dass Werner Stanzl selbst oft in der Gegend um Triest war und sogar dort gelebt hat: Mit dem Krimi taucht man ein in diese Gegend, in ihre Landschaften, ihre Kulinarik und ihre Geschichte. Hinter einem der Karst, neben einem ein Glas Wein und in der Hand dieser spannende Krimi. Ein perfektes Triest-Leseerlebnis, selbst, wenn man gerade irgendwo anders ist!"
Leserstimme
*************************

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783709978818
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Haymon Verlag
Erscheinungsdatum:24.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,5 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne8
  • 4 Sterne1
  • 3 Sterne2
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor einem Jahr
    Goldrausch in Triest

    In einem Steinbruch nahe Triest werden Goldmünzen gefunden. Dieser Fund macht alle verrückt. Man vermutet, dass es Münzen sind, die Maximilian I. prägen ließ. Aber ist das wirklich so? Dann gibt es einen Toten und Commissario Vossi muss wieder einmal ran. Es ist ein verzwickter Fall.

    Ich habe schon die Vorgängerbände „Hinrichtung“ und „Hintermänner“ gelesen und habe mich gleich auf diesen Band gefreut, denn ich mag den sympathischen Commissario. Er ist ein besonnener  und sehr menschlicher Ermittler, der an Geschichtlichem sehr interessiert und den kulinarischen Genüssen zugetan ist. Es ist also eigentlich der perfekte Fall für ihn. Doch was er dann aufdeckt, hat wenig mit der Historie, dafür aber viel mit Verbrechen und Korruption zu tun. Aber auch alle andere Charaktere sind sehr gut und individuell ausgearbeitet. Dabei ist einem der eine sympathisch, der andere nicht, was an der jeweiligen Rolle in der Geschichte liegt. Besonders gefällt mir immer Vossis Frau Jelena, die sich sehr gut um sein Wohlbefinden kümmert.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und wir lernen die Gegend um Triest kennen, da alles sehr schön und bildhaft beschrieben ist.

    Ein vielschichtiger und empfehlenswerter Krimi.

     

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    lisams avatar
    lisamvor einem Jahr
    Aussicht auf Mord

    Im dritten Fall für Commissario Vossi stehen rätselhafte Todesfälle im Mittelpunkt und Goldmünzen, die von Kaiser Maximilian I. von Mexiko stammen sollen und verschollen sind. Das im Buch vermittelte Wissen über Maximilian I. und die Habsburger hat mir sehr gut gefallen, da es den Fall ergänzt und vom Autor gut recherchiert wurde. Dieses Mal konnte mich das Buch aber nicht so gut überzeugen. Mir fehlt diesmal irgendwie die private Note, die den Commissario doch einzigartiger macht und das Ländereck so interessant darstellt. Seine Schwiegereltern kommen zwar ganz kurz vor und hätten auch eine wichtigere Rolle, aber es waren dann doch zu wenige Beschreibungen. Ich hätte dafür vielleicht andere Dinge kürzer ausfallen lassen und die Dinge, die erwähnt werden, intensiver beschrieben. Der kulturelle Mix gefällt mir aber gut. Ich werde in den nächsten Wochen sicher endlich den ersten Fall von Bruno Vossi lesen und gespannt auf den nächsten Fall warten.

    Kommentieren0
    57
    Teilen
    Wolfgang_Kunerths avatar
    Wolfgang_Kunerthvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender Krimi in großartigem Ambiente mit spannendem historischen Touch
    spannende Handlung mit faszinierendem Flair

    Werner Stanzl schreibt mit Kommissar Vossis drittem Fall, Aussicht auf Mord, wieder einen bis zur letzten Seite spannenden Krimi. Der Fund von Goldmünzen in einem Steinbruch nahe Triest hat mehrere Todesfälle zu Folge. Der sympathische Vossi ist nur einer der sehr interessanten Charaktere, die das Buch bereichern, aber vor allem kann man sich bildhaft in die wunderschöne Gegend rund um Triest hineinversetzen und auch die historischen Details tragen wesentlich dazu bei, dass Aussicht auf Mord ein so fesselndes Buch geworden ist.

    Die Handlung nimmt überraschende Wendungen und die Spannung bleibt bis zum Schluss aufrecht.

    Die Schilderung der Handlungsorte setzt sich äußerst positiv von der Vielzahl von Krimischauplätzen, die den Buchmarkt gerade überfluten, ab. Man sieht nicht nur die Landschaft vor sich, sondern taucht tief in die geschichtliche Bedeutung in diesem Dreiländereck ein.

    Ein durch und durch gelungener Krimi, fesselnde Handlung, interessante Charaktere und geschichtliche Einblicke in großartiger Landschaft.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    StephaniePs avatar
    StephaniePvor einem Jahr
    Aussicht auf Mord

    In einem alten Steinbruch in Triest werden unerwartet Goldmünzen gefunden.  Kurz darauf geschehen mehrere rätselhafte Verbrechen und Morde, welche scheinbar alle mit dem Fund der Goldmünzen in Verbindung stehen. Kommissar Vossi und sein Team ermitteln fieberhaft auf der Suche nach dem Mörder, dem Motiv und dem Zusammenhang der Morde. Bald stellt sich heraus, dass die gefundenen Goldmünzen vermutlich aus einem sagenumwobenen Schatz von Kaiser Maximilian I stammen und von sehr großem Wert sind. 

    Werner Stanzl  ist es mit seinem bildlichen Schreibstil  und einer sehr durchdachten und logischen Handlung gelungen einen wirklich lesenswerten Kriminalroman zu verfassen. Der Autor schafft es die Spannung schnell aufzubauen und durch geschickt eingearbeitete Wendungen bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Zudem beantwortet sie spätestens zum Ende des Buches alle offenen Fragen.

    Die einzelnen Kapitel sind logisch aufgebaut und erzeugen keine unnötigen Längen. Es werden an einigen Stellen italienische oder österreichische Wörter verwendet, welche den Lesefluss allerdings nicht beeinträchtigen. Zudem findet sich zum Ende des Buches ein Glossar mit der Bedeutung der Wörter.

    „Aussicht auf Mord“ ist bereits der dritte Teil rund um den sympathischen Kommissar Vossi. Auch ohne die vorherigen Teile zu kennen, kann der aktuelle Teil ohne Probleme gelesen werden. Der Leser kann sofort in die Handlung einsteigen und dieser ohne Probleme bis zum Ende folgen.

    Die Charaktere sind sehr authentisch beschrieben, was zur Folge hat, dass sie einem schnell mal mehr mal weniger sympathisch werden und der Leser mit ihnen mitzufiebern beginnt. Vor allem Kommissar Vossi und seine Ehefrau konnten mich wirklich überzeugen.

    Das Buch behandelt neben den wirklich bildhaft beschriebenen Szenen rund um Triest auch die Geschichte von Kaiser Maximilian I. Die geschichtlichen Fakten wirkten sehr gut recherchiert und waren sehr gelungen in die Handlung eingebaut.

    FAZIT:

    „Aussicht auf Mord“ ist ein äußerst  gelungener Kriminalroman, welcher sowohl durch eine fesselnde Handlung als auch geschichtlichen Fakten zu überzeugen weiß. Vor allem die teils sehr sympathischen Charaktere und die bildhaften Beschreibungen der Landschaften machen aus „Aussicht auf Mord“ ein absolutes Lesehighlight. Ich vergebe daher  5 Sterne!

    Kommentieren0
    40
    Teilen
    eigers avatar
    eigervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender Krimi um einen rätselhaften Münzfund
    Ein neuer Fall für Commissario Bruno Vosse


    „Aussicht auf Mord“ ist der dritte Fall für Commissario Bruno Vossi. Schauplatz dieser Erzählung ist Triest und seine herrliche Küstenlandschaft. Werner Stanzl entführt den Leser aber auch in die römische und neuere Geschichte. Die Beschreibungen wecken Fernweh und Interesse an dieser Region und ihren Menschen im Dreieck von Österreich, Italien und Kroatien. Auch die Familiengeschichte von Bruno und seiner sympathischen Frau Jelena fügt sich gut in den ausgezeichnet erzählten Kriminalroman ein.

    Nach dem Fund von alten Goldmünzen in einem Steinbruch geschehen rätselhafte Todesfälle. Bruno Vossi und sein Team müssen klären, ob es sich dabei um Unfälle, Selbstmorde oder Morde handelt. In welcher Beziehung standen die Toten zu einander?
    Commissario Vossi recherchiert nicht nur im Umfeld der Toten recherchiert , sondern versucht auch mehr über die Goldmünzen, die von Kaiser Maximilian I. von Mexiko stammen sollen, zu erfahren. Dabei wird dem Leser viel interessantes Wissen über die Habsburger und ihre Zeit mit leichter Hand vermittelt.

    Die Spuren führen in ganz verschiedene Richtungen und es ist nicht einfach für Brunos Team den roten Faden zu finden. Dabei streift der Leser mit Bruno Vossi durch die Unterwelt von Triest, besucht die Villa eines Bankiers und ist an den malerischen Küsten unterwegs, um einen Sturz von den Klippen zu klären.

    Der Reiz dieser Erzählung wird nicht nur durch das Lokalkolorit bestimmt, sondern auch durch die vielfältigen Charaktere, denen der Leser begegnet. Die Personenbeschreibungen gehören zu den Stärken von Werner Stanzl. Er hat authentische Personen mit unterschiedlichen Charakteren gezeichnet. Mit Commissario Vossi ist ihm ein liebenswerter Protagonist mit Ecken und Kanten gelungen, mit dem man sich identifizieren kann.

    Auch das Finale birgt noch einige Überraschungen, die Bruno Vossi scharfsinnig und mit viel Liebe zum Detail bei der kriminalistischen Spurensuche entdeckt hat. Das Ende ist nach spannenden Ermittlungen in sich stimmig und stellt auch die Beziehung zum rätselhaften Prolog dar. Aus meiner Sicht ist der vorliegende Kriminalroman eine rundum gelungene Geschichte aus dem schönen Triest und macht Lust auf neue Ermittlungen mit Bruno Vossi und seinem Team.

    Fazit:
    „Aussicht auf Mord“ ist allen Krimi- und Italienfans unbedingt zu empfehlen. Für mich war es der erste Krimi dieser Reihe und ich werde die beiden Vorgänger unbedingt lesen. Werner Stanzl hat einen spannenenden Krimi mit überraschenden Fakten, starken Charakteren und viel Triester Atmosphäre verfasst. Ich freue mich schon auf weitere Fälle für Commissario Bruno Vossi und sein Team.

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    K
    klausbuchholzvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannung mit Niveau
    Toller Krimi mit stimmiger Handlung und toller Schlusspointe


    Ein toller Commissario dieser Vossi. Immer gelassen, nicht vorschnell, nicht die Täter verabscheuend, sondern ihre Taten, so steht er vor mir. Herrlich das Flair zwischen den Zeilen. Da plätschern förmlich die Wellen der Adria gegen die Mole und man erfährt Erstaunliches über das Dreiländereck der Kulturen Österreichs, Italiens und der Südslawen. Ein so reichhaltiges Metier, dass man sich als Autor leicht darin verzetteln könnte. Stanzl aber bleibt bravourös auf Kurs, der rote Faden geht ihm nicht verloren, bis er ihn am Ende durchschlägt wie dereinst der Mazedonier den Gordischen Knoten.
    Tolle Sache das!
    Klaus Buchholz

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Waldi236s avatar
    Waldi236vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Konnte mich leider nicht ganz packen. Aber tolle Atmosphäre !
    Aussicht auf Mord - Werner Stanzl

    Auf eine Inhaltsangabe verzichte ich jetzt einfach mal, da die Buchbeschreibung und die anderen Rezensionen den Inhalt ziemlich gut wiedergeben ;)
    Meine Meinung zu dem Krimi ist leider nicht nur positiv wie die meiner Vorredner.
    Für mich waren in diesem Krimi zu viele Tote zu schnell hintereinander, sodass kein Fall wirklich die Aufmerksamkeit bekommt, die er eigentlich verdient hätte.
    Auch die Ermittlungen plätschern ohne wirkliche Höhepunkte vor sich hin und der weitere Verlauf ist schnell vorhersehbar.
    Allerdings hat der Krimi durchaus auch Stärken:
    Das italienische Flair wird perfekt eingefangen und auch die historischen Details konnten mich begeistern.
    Die Protagonisten rund um Commissario Vossi werden anfangs noch detailliert beschrieben und der Leser kann ein persönliches Verhältnis aufbauen. Gegen Ende rutscht der Autor leider ins Oberflächliche ab...


    Dennoch eine nette Lektüre für laue Sommerabende und ein Glas Wein.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Bibliomaries avatar
    Bibliomarievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gut aufgebauter Krimi, eingebettet in eine stimmungsvoll beschriebene Landschaft mit vielschichtigen Charakteren.
    Die Gier nach Gold

    Montaningenieur Carlo Bennuti und sein Gehilfe Dragan versuchen in einem Steinbruch eine ergiebige Marmorader auszusprengen, da findet Dragan zwischen den Steinbrocken einige Münzen. Offensichtlich Goldmünzen und sofort leuchtet die Gier aus seinen Augen. Da macht Carlo Bennuti den größten Fehler seines Lebens, statt die Münzen an sich zu nehmen und den Fund zu melden, lässt er seinen Schützling den Fund behalten.
    Damit setzt sich eine Kette von Ereignissen in Gang, die Commissario Bruno Vossi viel Kopfzerbrechen bereiten und die auch das organisierte Verbrechen anzieht.
    Der Schauplatz des Krimis ist schon die halbe Miete. Triest – im Dreieck der Länder Österreich, Italien und Kroatien gelegen, atmet die Atmosphäre von vergangener Habsburger Pracht, italienischem Adriaflair und den kargen Felsen des Karsts. Diese Stimmung fängt der Autor wunderbar ein, man bekommt sofort Lust, dort hinzureisen und auf den Spuren von Vossi zu wandeln. Vossi ist eine eindrucksvolle Persönlichkeit, sehr der Landschaft verbunden, mit allen Sinnen Genießer und weckte damit auch bei Appetit auf die Gegend und ihre Spezialitäten.
    Aber das ist nur eine Seite des Buches. Die andere ist der sehr stimmig ausgedachte Plot. Vor allem mit der vielschichtigen Beschreibung seiner Figuren hat Werner Stanzl eine Reihe sehr eindrucksvoller Charaktere erschaffen, die absolut lebensecht agieren und der Handlungen fast schicksalshaft unausweichlich scheinen. Dadurch wird der Krimi spannend, realistisch und aktuell. Viele temporeiche Wendungen bis zum verblüffenden Ende, das Vossi souverän löst und gestaltet, machen den Krimi von der ersten bis zur letzten Seite lesenswert.
    Mir hat die historische Fußnote um den Habsburger Kaiser Maximilian von Mexico sehr gut gefallen, dessen legendärer Goldschatz die Fantasie anheizt und die ausgezeichnet in die Triester Stimmung passt.
    Ich würde gern mehr von Commissario Vossi und seinem Team lesen und möchte den Krimi allen Italien-Fans empfehlen.

    Kommentieren0
    157
    Teilen
    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der Fund von Goldmünzen, die angeblich aus dem Schatz von Kaiser Maximilian I. von Mexiko stammen, löst eine Welle von Morden aus.
    "Nach Golde drängt, Am Golde hängt Doch alles. Ach wir Armen!" (J.W.v.Goethe)

    Im seinem nunmehr dritten Fall muss sich Commissario Bruno Vossi mit dem Mythos Kaiser Maximilian I. von Mexiko und dessen angeblichen Goldschatz auseinandersetzen.
    Es beginnt mit einem Toten im Steinbruch – Unfall, Selbstmord oder doch Mord? Nichts Genaues weiß man (noch) nicht..Doch bald stellt sich heraus, dass der Tote eine der sagenumwobenen Goldmünzen im Spielsalon des zwielichtigen Tonelli gegen Bares eingetauscht hat.
    Allerlei obskure Figuren betreten die Bühne des Krimis: da ist zum einem Beppo Tonnelli selbst, der neben seinem Automatencasino auch als Zuhälter tätig ist, sein Mitarbeiter Casari, der zweimal über eine Leiche stolpert und nur eines möchte: auswandern. Auch Bankdirektor Feri, dem ich niemals auch nur einen Cent anvertrauen würde, spielt eine dubiose Rolle.

    Gemeinsam mit seinem Team, wägt Vossi jeden Schritt gut ab. Doch manchmal dehnt er die Gesetze ein wenig, um diesen verzwickten Fall endlich abschließen zu können. Denn, er ist sicher, dass die nunmehr drei Toten zusammenhängen. Nur, wie?
    Wie lässt schon Johann Wolfgang von Goethe das Gretchen in seinem Faust sagen:

    "Nach Golde drängt,
    Am Golde hängt
    Doch alles. Ach wir Armen!"
    (Faust. Der Tragödie erster Teil, 1808. Abend, Margarete mit sich allein)

    Meine Meinung:

    Ein eher ruhiger Krimi, der uns nach Triest und seine Umgebung führt. Es gelingt Werner Stanzl die Atmosphäre perfekt einzufangen. Ganz nebenbei erfahren wir einiges über Kaiser Maximilian I., Kaiser von Mexiko und die Intrigen, die zu seiner Hinrichtung führten. Elegant wird auch die Geschichte der italienischen Flüchtlinge, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs aus den nunmehr jugoslawischen Gebieten der Halbinsel vertrieben wurden, eingeflochten. Vossis Familie ist eine dieser vertriebenen. Mir gefällt es gut, so en passant mehr über historische Ereignisse erzählt zu bekommen. Als Hintergrundgeschichte des Hauptdarstellers wirken diese Details authentisch und runden die Figur des Commissario recht gut ab.

    Ich muss jetzt noch die beiden Vorgängerbände lesen. Gerne gebe ich 4 Sterne.

    Kommentare: 3
    18
    Teilen
    camilla1303s avatar
    camilla1303vor einem Jahr
    Mord in der Hafenstadt

    Der Krimi „Aussicht auf Mord“ von Werner Stanzl ist 2017 im Haymon Taschenbuch Verlag erschienen.

    Handlungsort des Krimis ist Triest, was schon das Schloss Miramare am Coverbild erahnen lässt. Im Schloss Miramare hat Kaiser Maximilian von Mexiko der Legende nach einen Schatz versteckt und als in einem Marmorsteinbruch in der Nähe Goldmünzen gefunden werden, bricht der Goldrausch der Schatzsucher los. Doch die Gier nach dem Gold fordert schon bald den ersten Toten und Commissario Bruno Vossi wird zusammen mit seinem Team von der Mordkommission Gorizia zur Aufklärung gerufen.

    Ich bin selbst großer Fan von Triest und habe schon so manchen Nachmittag bei einem Cappuccino in der Hafenstadt verbracht. Der Autor Werner Stanzl schafft es die Stadt bildlich zu beschreiben und hat Triest mit dem Buch eine Liebeserklärung geschrieben, ohne dabei die Spannung rund um den geheimnisvollen Schatz und Commissario Vossi aus den Augen zu verlieren. Ich habe mir beim Lesen nicht nur die zwielichtigen Charaktere und die schwierigen Ermittlungen vorgestellt, sondern bin auch durch die engen Gassen geschlendert und habe den Meeresduft der Adria regelrecht in der Nase gehabt.

    Ich kann „Aussicht auf Mord“ nur weiterempfehlen und bin schon ganz gespannt auf weitere Fälle rund um Commissario Bruno Vossi. Aber Achtung „Aussicht auf Mord“ erzeugt beim Lesen nicht nur Spannung, sondern auch Fernweh!

    Kommentieren0
    7
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Haymon_Verlags avatar

    Krimispannung in der Perle der Adria – gewinnt jetzt eines von 15 Büchern!

    Hafenwind, Melange und Gelato: Krimischauplatz Triest

    Stadt der Kaffeehäuser, Legenden und Dichter, Stadt an der goldenen Adriaküste, einstiger kaiserlicher Hafen, Tor zur Welt und Schmelztiegel der Kulturen. Vielfältiges, vielbesungenes, bewundertes, sehnsuchtsvolles Triest! Was könnte diese Idylle stören? Ein Mord natürlich!

    Taucht ein in Commissario Vossis neuen Fall und lasst euch von Werner Stanzls Triest-Krimi an die Adriaküste entführen! 


    Bewerbt euch bis zum 8. Mai und gewinnt eines von 15 Taschenbüchern!

    Zum Buch:

    Verhängnisvoller Fund: Sind es die legendenumrankten Goldmünzen aus dem Schloss Miramare?

    In einem Marmorsteinbruch werden Goldmünzen gefunden. Die Triestiner Gerüchteküche brodelt: Viele vermuten dahinter die Münzen, die Kaiser Maximilian I. von Mexiko der Legende nach im 19. Jahrhundert kurz vor seinem Tod noch prägen und ins Schloss Miramare bringen ließ. Wenn das stimmt, sind die Münzen ein Vermögen wert! Ganz Triest und Umgebung befindet sich im Goldrausch und schon bald gibt es Arbeit für Commissario Vossi von der Mordkommission Gorizia: Denn der erste Tote lässt nicht lange auf sich warten, ein weiterer folgt. Ein Sumpf aus Korruption und Verbrechen tut sich auf und die Ermittlungen für das Team gestalten sich schwierig …

    Autor Werner Stanzl hat selbst jahrelang in Triest gelebt. Diesem Umstand verdankt dieser elektrisierende Reise- und Genuss-Krimi sein authentisches Lokalkolorit aus italienischem Flair und k.u.k.-Charme. Das Buch bietet ein perfektes Triest-Leseerlebnis, selbst, wenn man gerade irgendwo anders ist!

    Spannung, Kaffeehausflair und ein Stück kaiserlich-königlicher Geschichte: Kommt mit auf einen kriminell spannenden Kurztrip und entdeckt mit Werner Stanzls Neuerscheinung die sagenumwobene Hafenstadt an der Adriaküste!

    Bewerbt euch einfach bis zum 8. Mai mit Klick auf den "Bewerben"-Button!

    Weitere Infos zum Buch und zum Autor findet ihr hier
    Jetzt reinlesen: Leseprobe
    Jetzt reinblättern: Book2Look Vorschau

    Wir drücken euch die Daumen und wünschen viel Glück beim Gewinnspiel

    Euer Haymon-Team

    * Jeder der mitspielt, sollte bereit sein, im Gewinnfall eine Rezension zu schreiben und zu posten.

    ** Da es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde, ist eine Diskussion mit dem Autor und Moderation nicht vorgesehen. Zum Diskutieren und zum regen Austausch eurer Leseerlebnisse seid ihr aber selbstverständlich herzlich eingeladen! Wir sind schon gespannt auf eure Meinung und wünschen viel Vergnügen mit Werner Stanzls neuem Krimi!

    Zur Buchverlosung

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    "Werner Stanzl hat mit seinem Commissario Vossi einen italienischen Kriminalisten geschaffen, der das Zeug zur Kultfigur hat."
    Wiener Journal, Mathias Ziegler

    "Ein erschreckend treffendes Bild menschlicher Gier."
    Wiener Zeitung, Heiner Boberski

    "Stanzl weiß zu fesseln."
    Die Presse

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks