Werner Sudendorf

 3.5 Sterne bei 4 Bewertungen

Alle Bücher von Werner Sudendorf

Marlene Dietrich

Marlene Dietrich

 (1)
Erschienen am 01.11.2001
Verführer und Rebell. Horst Buchholz

Verführer und Rebell. Horst Buchholz

 (1)
Erschienen am 06.03.2013
Marlene Dietrich, Ein Leben

Marlene Dietrich, Ein Leben

 (2)
Erschienen am 11.03.2008
Romy Schneider (DAISY Edition)

Romy Schneider (DAISY Edition)

 (0)
Erschienen am 19.12.2008
Marlene Dietrich (DAISY Edition)

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 (0)
Erschienen am 19.12.2008
Romy Schneider. Ein Leben

Romy Schneider. Ein Leben

 (0)
Erschienen am 04.04.2008

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Tsubames avatar

Rezension zu "Verführer und Rebell. Horst Buchholz" von Werner Sudendorf

rätselhaft und zerrissen ... Horst Buchholz
Tsubamevor einem Jahr


Das Schöne an YouTube & Co ist der Umstand, dass sie einem helfen können, Filmszenen zum Leben zu erwecken, wo ein Buch diese leider nur beschreiben kann.
Und so habe ich bei der Lektüre der Horst Buchholz-Biographie immer mal wieder in ein paar alte Filme hineingeschaut, geschmunzelt, gestaunt und das Leben dieses Mannes verfolgt, den man einst als den "deutschen James Dean" bezeichnete.


Als "Pascha" hat ihn seine langjährige Ehefrau Myriam Bru bezeichnet, die ihren Gatten Zeit seines Lebens mit "Sie" anredete.
Obwohl Horst Buchholz sie nicht nur mit Frauen, sondern auch mit Männern betrog, ließ sie sich nicht scheiden und gab für ihn und die Familie ihre eigene Schauspielkarriere auf.
Das Buch beschreibt den Weg Buchholzs von dem Buben, der 1933 in Berlin-Neukölln geboren wurde und der 1943 im Zuge der Kinderlandverschickungen nach Ostpreußen kam. Zu Fuß machte er sich nach Kriegsende schließlich von Passau aus auf den Heimweg nach Berlin. Seine erste kleine Rolle hatte er als Kinderkomparse in einer Aufführung von Erich Kästners "Emil und die Detektive", wo sein Text aus den wenigen Worten bestand "Pfui Teufel? Fisch ist doch was Feines."


Der Film, der Buchholz schließlich den Durchbruch brachte war "Die Halbstarken", danach wurde er immer wieder für die Rolle des Verführers und Rebells angefragt. Doch Buchholz wollte sich nicht auf eine Rolle festlegen lassen und so verblasste im Laufe der Zeit genau das, wofür ihn sein Publikum - allen voran die Berliner - so liebten.
Buchholz glänzte in Filmen wie  "Die glorreichen Sieben" und Billy Wilders "Eins, zwei, drei" produzierte aber auch jede Menge Flops und musste später kleinere Rollen annehmen wie Gastauftritte in der Krimiserie "Derrick".


In der Biographie erfährt man viel über die Filme Horst Buchholzs, weniger über seine Person, was aber nicht weiter verwunderlich ist, wenn man liest, dass er selbst für seine Familie ein Rätsel blieb.
2001 drehte sein Sohn Christopher einen Dokumentarfilm über seinen berühmten Vater - eine interessante Ergänzung zu der Biographie dieses Talents, dem die Erfolge in seinem Leben zunächst regelrecht zuflogen, der später aber umso härter kämpfen musste, um sich über Wasser zu halten.





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