Werner Wüthrich Frauen Land Frauen

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Inhaltsangabe zu „Frauen Land Frauen“ von Werner Wüthrich

Der neue Band von Werner Wüthrich und Carmela Odoni – mit authentischen Texten, Berichten und packenden Porträtsin Bild und Wort: eine Dokumentation über die Landfrauen von heute und ein Lesebuch über die Frage nach dem Lebenund Überleben auf dem Lande.Das Thema des neuen Buches von Werner Wüthrich ist der Alltag und das Leben auf den Bauernhöfen aus dem Blickwinkel der Bäuerinnen und über die Erfahrungen der mitarbeitenden Frauen des Bauernstandes. Kaum ein anderer Schriftsteller und Autor wäre geeigneter, dieses Thema aufzugreifen und auch aus der Perspektive der Landfrauen darzustellen. Wüthrich, der seit Jahren in Texten, Theaterstücken und Filmen immer wieder den brennenden Fragen der heutigen Bauern und Bäuerinnen auf den Grund geht, legt hier brisante Texte und Berichte zu einem Thema vor, das uns alle, ob Produzenten oder Konsumenten, mehr denn je betrifft. Eine authentische Dokumentation und gleichzeitig ein anregendes Lesebuch zu den heutigen Fragen unserer Landwirtschaftspolitik, zu den Lebensgrundlagen des Menschen, zu Landschaft, Landwirtschaft, Boden, Pflanzen, Tieren, zu den heissen Eisen von Preisen und Produkten, Märkten und Mächten einer Welt, die für wenige eine globale ist, für viele – und gerade für viele Frauen – aber eine, in deren Mittelpunkt die Familie und der Hof stehen – und der Wille, auch in schwierigen Zeiten zuüberleben.

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  • Rezension zu "Frauen Land Frauen" von Werner Wüthrich

    Frauen Land Frauen
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    06. February 2012 um 08:35

    „Eine bäuerliche Kultur haben heißt für mich eine Heimat haben. Heute noch nicht verarmt sein und etwas Eigenes wie unseren eigenen Hof zu besitzen, den uns die Eltern vor ein paar Jahren zunächst anvertraut und später dann vererbt haben. Damit meine ich, etwas Bodenständiges sein eigen nennen, wie man so sagt. Daraus leiten wir eine Haltung an, die uns Tag und Nacht versichert: Es gilt auch morgen, was wir gestern getan und heute gesagt haben. Das Wort gilt. Die eigene Meinung ebenso, die hoffentlich nie einer Windfahne ähnlich sieht.“ Dies ist nur eines von unzähligen beeindruckenden Einsichten und Kommentaren, die der Schweizer Theaterautor und Schriftsteller Werner Wüthrich, selbst auf einem Bauernhof aufgewachsen, bei seinen Gesprächen mit Schweizer Bäuerinnen im Kontext ihres Lebens im modernen Alltag der heutigen Landwirtschaft geführt hat. Carmela Odoni hat mit sehr einfühlsamen Fotografien diesen Frauen und ihrer Arbeit ein schönes und anmutiges Gesicht gegeben. Es sind persönliche Zeugnisse von großer Überzeugungskraft, Dokumente einer nach wie vor kraftvollen und reichen Kultur. Aber auch die kritischen Stimmen zur gegenwärtigen Landwirtschaftpolitik und selbstbewusste Analysen der Widersprüche von Nahrungsmittelproduktion in einer globalen Welt fehlen nicht. Ich persönlich habe in den achtziger und den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts in einem südhessischen Dorf als Pfarrer viele solcher Frauen kennengelernt, und mit den Jahren ihre Lebensweisheit und ihr Selbstbewusstsein schätzen gelernt. Ihr Beitrag seit vielen Jahrzehnten zum Erhalt der dörflichen Kultur kann nicht hoch genug angesehen werden.

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