Wes Andrews Frontiersmen - Blutfehde auf Alvarado

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Inhaltsangabe zu „Frontiersmen - Blutfehde auf Alvarado“ von Wes Andrews

Der Raumhafen auf dem Planeten Alvarado ist ein Sprungbrett zu vielen Randplaneten. Entsprechend gut laufen die Geschäfte. Seit Jahren schon streiten zwei Familien um die Kontrolle über diesen Umschlagplatz, und mittlerweile wird die Fehde mit harten Bandagen geführt. In diesen Kleinkrieg geraten John Donovan und seine Crew, als sie nichts weiter als ein paar Rinder verkaufen wollen. Und auf einmal muss John verdammt schnell lernen, auf zwei Hochzeiten zu tanzen, wenn er sich keine Kugel einfangen will ...

Das Weltraumabenteuer von W. Andrews geht in die 2. Runde! 3/5

— LeenChavette
LeenChavette

Cowboy SF made in Germany vom Feinsten

— AnnikaLeu
AnnikaLeu

Rasant und abwechslungsreich

— fuxli
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  • "Und Mary-Jane Wellington fliegt weiter..."

    Frontiersmen - Blutfehde auf Alvarado
    LeenChavette

    LeenChavette

    22. February 2017 um 02:02

    Captain John "Charming" Donovan und seine liebenswerte Crew sind wieder zurück und bescheren uns mit einem neuen, kurzweiligen Weltraumabenteuer. Unsere Helden geraten auf Alvarado zwischen die Fronten zweier verfeindeter Familien.  Eine Geschichte a lá "Romeo und Julia" entspinnt sich... Das zweite Buch über die Besatzung der Mary-Jane Wellington konnte mich nicht ganz so sehr in ihren Bann ziehen, wie das Erste. Zu sehr fühlt sich die Handlung hin und her gerissen an. Die Verfolgungsjagden, neue Charaktere und Schauplätze konnten  jedoch sehr unterhalten! Besonders Dutchman's Harbour hat es mir angetan... ;-)

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  • Noch besser als der erste Band

    Frontiersmen - Blutfehde auf Alvarado
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    05. May 2016 um 11:09

    Wes Andrews alias Bernd Perplies hat mich im letzten Jahr mit seinem Spacewestern Höllenflug nach Heaven's Gate - Frontiersmen überrascht. Eine ungewöhnliche Genremischung, die mir außerhalb seiner Romanserie erst ein einziges Mal in Form des Kinofilms Cowboys versus Aliens begegnet ist. Eine spannende Genremischung, die unfassbar viel Spaß macht, wenn man sich darauf einlässt. Blutfehnde auf Alvarado ist der zweite Band aus der Serie Frontiersmen und führt das stimmige Kopfkino fort. Wieder einmal ist der charmante Schurke John Donovan der Held der Geschichte, eine Figur, auf dessen Wiedersehen ich mich gefreut habe. Nach ihrer holprigen Reise zu Heaven's Gate im ersten Band, wollen sie in Alvarado eigentlich nur ein paar Rinder kaufen. Nie hätten sie damit gerechnet, dabei mitten in die blutige Fehde zwischen zwei rivalisierenden Familien zu geraten - und nie hätten sie damit gerechnet, zu bleiben.  Oftmals sind Fortsetzungen nicht mehr so stark wie der Auftakt, doch das ist hier glücklicherweise nicht der Fall. Bei Donovans Auftrag geht wieder einmal alles schief, aber der Plot, der sich darum spinnt, ist noch spannender und interessanter als im ersten Band. Und auch die Western/Sci-Fi-Elemente, die ich schon im ersten Band kennen und lieben gelernt habe, sind wieder dabei. Durchs All fliegende Postkutschen, grüngesichtige Indianer, Cowboys mit futuristischen Waffen und ein Schurke, der das Herz am rechte Fleck trägt.  Blutfehnde auf Alvarado macht ebenso wie sein Vorgänger unfassbar viel Spaß, überzeugt durch einen fantasievollen Schreibstil und weckt den Wunsch, noch viele weitere Abenteuer mit John Donovan und seiner Crew erleben zu dürfen.    (c) Books and Biscuit

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  • Staubig und revolverig

    Frontiersmen - Blutfehde auf Alvarado
    AnnikaLeu

    AnnikaLeu

    14. April 2016 um 09:23

    „Nun kommen wir also doch ins Geschäft.“ Äh, da sind Kühe (Longhorns) auf dem Cover… Das erinnert aber sehr an eine wirklich ganz bestimmte Folge Firefly. Wobei die Widmung sich an Sergio Leone und Clint Eastwood richtet. Demnach: 'Für eine Handvoll Dollar'. Grad erst 'Zwei glorreiche Halunken' geschaut. Aber den Film hat Sky natürlich gerade NICHT im Programm. Und ich kann mich auch beim besten Willen nicht mehr erinnern, ob ich den Film je aufmerksam geschaut habe. Ich bin, in Sachen Western, irgendwie von 'Spiel mir das Lied vom Tod' direkt zu 'Nobody' gesprungen und hängen geblieben. Also muss es ohne direkte Überprüfung der Inspirationsquelle gehen.Das sage ich und meine ich auch so. Es gibt Bücher bei deren Handlung (und Charakteren) denkt man unweigerlich an 'abkupfern' und es gibt Geschichten die bedienen sich gewisser Sujets. In diesem Fall: Zwei rivalisierende Familien (samt Patriarchen) und den Kindern die sich ineinander verlieben und durchbrennen wollen. Bitte: Wer kennt das nicht? (Und selbst Shakespeare war nicht der Erste… glaubt ihr nicht, dann recherchiert ordentlich.) Da ist es jetzt auch nicht so weit her, dass wir diese Rahmenhandlung in einem Sciene Fiction wiederfinden und schlussendlich, gewürzt durch Wes Andrews Inszenierung in einem 'Western' mit gelegentlich einschlagenden Raumschiffen. Denn wir fliegen diesmal recht wenig durch die weißen Würmchen der Transitfelder. Die gesamte Handlung findet auf dem Titelgebendem Planeten: Alvarado und umgebendem Orbit statt. „Ayor anosh'ni“ Was hat das Ganze jetzt mit dem klassischen Clint Eastwood zu tun? Wenn ich richtig liege damit, das eben jener eben jene beiden Rivalen gegeneinander ausspielt und möglichst selbst dabei gut weg kommt. Genau das versucht John Donovan, Captain der Mary-Jane Wellington auch. Bewusst: versucht, denn das ist wirklich nicht einfach. Anders als in Band Eins, hat Ganove Martell hier nur eine indirekte Rolle, in der er der lachende Dritte ist. Ansonsten begegnen uns, bis auf die Crew vollständig neue Charaktere. Darunter die grünhäutige Peko: Sekoya.Der zweite Teil der Frontiersmen ist zu keinem Zeitpunkt öde, sondern gespickt mit Aufgaben wie ein Rollenspiel. Geh' dahin, tu' dies, bring' mir das, frag' den, hilf dort, leg' den um, hau' den da, usw. Und John verstrickt sich richtig schön in diesen ganzen Hin und Hers. Dabei will er nur eins: seine Fracht los werden. Das ist dann auch gar nicht weiter schwer, nachdem er erst einmal den entscheidenden Knopf gefunden hat. Problematisch wird das, wenn man(n) anfängt sich einzumischen bei denen, die die großen Geschütze auffahren können. Und vor allem dann, wenn anschließend auch noch die große Schwester Two Guns auftaucht und einem den Schneid abkauft. „Wenn Sie wüssten...Ich habe noch gar nicht angefangen, albern zu sein.“ Das Tollste an diesem Band ist jedoch der Captain an sich. Beim letzten Mal hielt ich ihn echt für ein bisschen One-Man-Show. Diesmal muss er mehr abgeben, wenn er auch immer noch der Kopf hinter allen Plänen ist, was halt auch der Posten des Anführers so mit sich bringt. Aber schön zu sehen, dass er mit den Intrigen wächst. Zu Anfang noch freundlich, besonnen und zurückhaltend auf die Art Gegner nur niederzuschlagen, lässt er es sich nicht nehmen, wenn ihm der Kragen platzt, Gebrauch von seinem Schießeisen zu machen. Das finde ich gut! Er hat ein Händchen dafür die Richtigen zu begnadigen in Stresssituationen.Nebenbei gibt es ein paar dürftige Einblicke in seine Vergangenheit, die nicht mehr sind als das: nebulöse Erinnerungen die dem Leser nicht offenbart werden. Darüber hinaus wird auf die Situation der Peko im Allgemeinen Bezug genommen, die wie im Vorgängerband leider einfach nur als Indianer-Verschnitt herhalten müssen. Und das meine ich tatsächlich im negativ belasteten Vorurteilssinn. Ich empfehle dem Autor dringend weiter zu schreiben an dieser Serie und dem Verlag das mitzumachen. Denn ich hoffe aus diesem Stoff kristallisieren sich noch ein paar brillante Ideen heraus. Das Potential ist da, nicht nur Western zu adaptieren, sondern über diesen Tellerrand hinaus zu gehen. Fazit: Was ich an Military SF liebe? Diese Gradwanderung der verantwortlichen Charaktere zwischen Dienst und Loyalität, eigenem Ermessen und Courage. Was ich an diesen: 'Space Cowboys' liebe? Es fühlt sich an wie nach Hause kommen. Der Commander der Mondstation in Frontiersmen ist da mit mir einer Meinung. Sein 'Habitat' ist klinisch, rein, glänzend, ungemütlich, zweckdienlich, vorschriftsmäßig. Aber die Messe des Frachters ist ein zu Hause, ein Wohlfühlort, Familie. Vielleicht kommt Aiken Powell doch noch auf die Idee ebenfalls Frontiersmen zu werden, da kann er auch Leuten helfen! Siehe John Donovan, der erst einmal einen Haufen anderer Leute retten muss ehe er Kelly und Piccoli befreien kann. Der auch niemals einen Kameraden, einen Freund zurück lassen würde, nicht lange jedenfalls. In diesem Punkt unterscheidet er sich nicht von den beiden Männern gegen die er kämpft: Valquarez und Stanton. Leg' Hand an die Meinen und du büßt dafür - punktum.Ich muss sagen diese Gradwanderung war dünn und ich habe einen schalen Beigeschmack. John ist kein Held, er ist nicht der Gute. Und diesen ganzen Schlamassel hat er sich selbst eingebrockt, ich habe keinerlei Mitleid mit ihm. Und doch sind das genau die Protagonisten von denen ich lesen will. Saubermänner haben wir genug, Halunken sind immer liebenswürdig. Aber es gibt einen Unterschied zwischen einem wie Donovan und den Monstern die ihre Konkurrenten eiskalt umnieten oder in ihren Kerkern zerstückeln. Das Leben ist keine Rinderfarm. Und man muss John und seine Leute nicht anhimmeln, es tut gut sie mit Vorsicht zu genießen.Das Urteil ist diesmal an eine Pistole mit silber beschlagenem Griff gebunden.

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  • Rasant und abwechslungsreich

    Frontiersmen - Blutfehde auf Alvarado
    fuxli

    fuxli

    04. April 2016 um 10:39

    Um es gleich vorweg zu sagen: Hinter Wes Andrews steckt eigentlich Bernd Perplies. Für seine Space-Western-Serie Frontiersmen hat er sich entschlossen, unter dem offenen Pseudonym Wes Andrews zu publizieren, weil ein amerikanisch klingender Name einfach besser zu diesem Genre passt.Was ein Spacewestern ist? Na ja, ich kannte natürlich die Fernsehserie Firefly mit einem damals noch sehr jungen Nathan Fillion (den die meisten heute wohl als Richard Castle kennen). Ich bin nicht gerade ein hingerissener Fan, aber Spaß macht die Serie allemal. Und sie zeigt perfekt, was man sich unter einem Spacewestern vorzustellen hat: Es einen Western, in dem ein paar Raumschiffe rumfliegen, die Colts  etwas fortschrittlicher funktionieren und statt rothäutigen Indianern grünhäutige Außerirdische gejagt werden. Logisch oder nicht, es funktioniert irgendwie. Bei den Frontiersmen ist der Protagonist John Donovan der typische „sympathische Schurke“. Allerdings einer mit Vorurteilen und – mit Verlaub – ziemlich dämlich. Dass er einfach so auf das Anwesen eines Rinderbarons marschiert, dessen Tochter er entführen soll, ist tollkühn. Dass er dem einen falschen Namen nennt, ansonsten aber die Wahrheit über seine Fracht und dass sie verzollt wurde und für wen sie bestimmt war – und dass er sich dann wundert, dass der Baron dann ganz schnell seine wahre Identität rausfindet, das ist einfach nur dumm. Ich gebe zu, ab diesem Zeitpunkt war mein Lesevergnügen doch etwas getrübt. Aber der Plot ist rasant und abwechslungsreich und nicht arm an Überraschungen. Es ist definitv mehr Western als SiFi, mehr Tempo als Tiefgang. Eine nette Lektüre für zwischendurch.

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