Wesley Chu

 3.7 Sterne bei 53 Bewertungen
Autor von Zeitkurier, Die Leben des Tao und weiteren Büchern.
Wesley Chu

Lebenslauf von Wesley Chu

Wesley Chu wurde 1976 in Taipeh geboren und wuchs dort zunächst bei seinen Großeltern auf. Ab den frühen Achtzigern lebte er dann bei seinen Eltern in den Lincoln, Nebraska und ab 1990 in Chicago. Er studierte Informatik und arbeitete danach u.a. im Bankwesen. Außerdem trat er im Fernsehen auf, arbeitete als Stuntman, und spielte gemeinsam mit Michael Jordan in einem Werbespot mit, was die beiden beinahe schon zu besten Freunden macht. 2013 wird sein Debütroman „The Life of Tao“ veröffentlicht, der den Auftakt einer Trilogie darstellt. Seit 2014 ist Chu hauptberuflicher Autor und blendet sein Publikum mit dem Stift (in Wahrheit mit dem Computer, aber die Metapher ist nicht so schön.) Chus Werke sind mehrfach ausgezeichnet, beispielsweise gewann er 2015 den „John W. Campbell Award for the Best Writer“. Für eine Verfilmung seines Romans „Zeitkurier“ (2017) konnte sich Paramount die Rechte sichern.

Alle Bücher von Wesley Chu

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Wesley ChuZeitkurier
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Zeitkurier
Zeitkurier
 (28)
Erschienen am 14.08.2017
Wesley ChuDie Leben des Tao
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Die Leben des Tao
Die Leben des Tao
 (12)
Erschienen am 13.10.2016
Wesley ChuDie Tode des Tao
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Die Tode des Tao
Die Tode des Tao
 (7)
Erschienen am 24.11.2016
Wesley ChuDie Wiedergeburten des Tao
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Die Wiedergeburten des Tao
Die Wiedergeburten des Tao
 (5)
Erschienen am 23.02.2017
Wesley ChuTao. Die komplette Trilogie: Die Leben des Tao / Die Tode des Tao / Die Wiedergeburten des Tao
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Tao. Die komplette Trilogie: Die Leben des Tao / Die Tode des Tao / Die Wiedergeburten des Tao
Wesley ChuZeitkurier
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Zeitkurier
Zeitkurier
 (0)
Erschienen am 13.10.2017
Wesley ChuTime Salvager
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Time Salvager
Time Salvager
 (1)
Erschienen am 07.07.2015
Wesley ChuThe Deaths of Tao
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The Deaths of Tao
The Deaths of Tao
 (0)
Erschienen am 07.11.2013

Neue Rezensionen zu Wesley Chu

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LeesBuechers avatar

Rezension zu "Zeitkurier" von Wesley Chu

Zeitkurier
LeesBuechervor 6 Monaten

Obwohl man es fast nicht glauben mag, so lange wie ich gebraucht habe um das Buch tatsächlich zu beginnen, habe ich mich sehr auf Zeitkurier gefreut. Seit einiger Zeit bin ich ja sehr im Science-Fiction-Genre zu Hause, weshalb mich der Titel auf dem Bloggerportal einfach angelacht hat. Ich muss also Vorweg erst einmal zugeben, dass ich irgendwie schon gewisse Erwartungen an das Buch hatte, was es ihm im Endeffekt wahrscheinlich schwerer gemacht hat. Denn leider konnte es mich trotz des rasanten Einstiegs nicht wirklich überzeugen.

Die Idee an sich ist aber erst einmal unglaublich interessant und man kann definitiv viel daraus machen. Dem Autor ist es auch durchaus gelungen einiges herauszuholen, aber leider hat sich das eher auf den Beginn des Buches konzentriert. Während die Story um James den Zeitreisenden rasant und spannend losgeht, verliert sich das gegen Ende des Buches weitestgehend. Zwar bin ich ein wenig neugierig wie denn nun die Auflösung am Ende sein wird, aber ob mich das tatsächlich zum Weiterlesen animieren wird, weiß ich noch nicht.
Das Konzept der Story ist nicht unbedingt neu, aber ich finde, dass ist kein Grund um ein Buch von vorneherein abzulehen. Wesley Chu beweist, vor allem zu Beginn, warum das eine gute Einstellung ist, um das ein oder andere unterhaltsame Buch zu finden. Zeitreisen mögen dem einen oder anderen inzwischen schon viel zu „Mainstream“ sein, aber ich muss sagen, die Idee reizt mich einfach unglaublich. In Zeitkurier wurde diese Idee mit einer dystopischen Zukunft verbunden, in der die Menschheit langsam aber sicher ausstirbt, da ihr die Ressourcen ausgehen. Grund dafür ist die Seuche, die sich auf der Erde breit gemacht und fast die komplette Vegetation dahingerafft hat. Überraschendeweise konzentriert man sich in der Zukunft nicht darauf den Schaden irgendwie zu heilen, sondern einfach nur so lange mit dem auszhalten, was sich irgendwie auftreiben lässt. Schuld daran sind die Konzerne, die über die Vormachtstellung kämpfen und versuchen die Oberhand zu behalten. Ob es einen tieferen Sinn dahinter gibt, dass keine Versuche unternommen werden um die Erde zu retten, habe ich allerdings nicht herausfinden können.
Es kümmert sich also niemand um die arme, vor sich hin siechende, Erde, bis James auf einer seiner Zeitreisen ausversehen, so mehr oder weniger, einen Menschen aus der Vergangenheit mit in die Zukunft nimmt. Elise ist Wissenschaftlerin und hat auf einer Forschungsplattform gearbeitet, als man die Seuche damals entdeckt hatte. Ihrer Meinung nach waren sie kurz vor dem Durchbruch die Erde wieder zu heilen. Plötzlich in der Zukunft abgesetzt, in der die Regel so ganz anders sind, als in ihrer friedlichen Zeit, ruht die Hoffnung auf Elises Schultern die Erde wieder hin zu bekommen. Zur Verfügung steht ihr allerdings so gut wie gar nichts.
Und genau ab diesem Punkt verliert die Handlung leider an Spannung. Gerade dann, wenn ich erwartet hätte, dass noch einmal richtig Spannung hereinkommt, drückt der Autor auf die Bremse.

Die Charaktere, die zu Beginn der Story wirklich interessant vorgestellt und vielseitig gestaltet worden sind, retten das ganze noch einmal ein bisschen. Traurigerweise mit der Ausnahme von Elise: Meiner Meinung nach wird sie zunehmend nervig, besonders da sie sich so überhaupt um gar nichts Gedanken macht, außer um die Sachen die sie braucht um Helding zu spielen. Nicht nur macht sie sich überhaupt keine Gedanken darüber wie Zeitreisen funktioniert und wieso James nicht sonderlich oft springen möchte, oder sollte, sie bekommt auch überhaupt nicht mit wie schlecht es ihm geht. Dabei wird immer wieder angedeutet, dass sie sich zu ihm hingezogen fühlt. Wie kann einem da entgehen, wenn der Kerl aussieht wie aufgewärmte Leiche?
James an sich ist dafür ein interessanter, und Gott sei Dank auch erträglicher, Charakter. Er gibt sich wirklich Mühe Elise die Schwierigkeiten und Gefahren der Zukunft zu erklären, schade nur dass sie ihm so gar keine Beachtung schenkt was das angeht.
Besonders ansprechend macht ihn aber die Thematisierung von PTSD, die James durch seine Sprünge entwickelt. Immer wieder muss er Menschen sterben lassen, auch wenn er theoretisch weiß, dass sie schon lange Tod sind, und das zerrt immens an den Nerven. So ist es nicht verwunderlich, dass er mit einigem Ballast zu kämpfen hat, der glaubwürdig dargestellt und beschrieben wird.

Zuletzt möchte ich noch ein zwei Worte zum Schreibstil loswerden. An sich schreibt der Autor flüssig und zusammenhängend, aber leider doch sehr umgangsprachlich. Immer wieder wird es ein wenig vulgärer, was ja doch nicht sein muss, dystopische Zukunft hin oder her. Ich persönlich finde es einfach nicht so ansprechend zu lesen.

Auf jeden Fall ist die Message, die hinter dem Roman steht wichtig und auf jeden Fall aktuell: Wir leben auf dieser Erde, als hätten wir noch eine zweite im Keller. Wenn sich nichts ändernt, dann ist es gar nicht mal so unwahrscheinlich, dass wir bald in einer Welt leben, die Wesley Chus Roman entsprungen sein könnte.
Aus diesem Grund auch passend zum Umweltschutz mein Zitat aus diesem Buch:

Wir versuchen die Blutung zu stillen, indem wir Löcher stopfen und Pflaster darauf kleben. Ganz egal, was wir tun, es wird immer schlimmer. Jede Generation sieht nur das, was sie direkt vor der Nase hat, und denkt nicht an das Gesamtbild.

Liebe Grüße

Lee.

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Buchraettins avatar

Rezension zu "Zeitkurier" von Wesley Chu

Spannend- actionreich- der Einstieg fiel mir etwas schwer
Buchraettinvor 8 Monaten

Romane über Zeitreisen lese ich zu gern. Wie wird unsere Zukunft aussehen, wie werden wir leben, aber auch, einmal die Vergangenheit hautnah zu erleben, dabei zu sein, wenn Entdeckungen gemacht werden- das hat doch etwas.
Die Zukunft der Menschheit in dieser Geschichte ist nicht sehr verlockend. Auch der Weg dahin, steinig, voller Kriege und die aktuelle Zukunft ist düster und nicht wirklich erstrebenswert wie es scheint. Das Sonnensystem wurde besiedelt. Die Menschheit kämpft allerdings ums Überleben. Mittels Zeitreisen holen spezielle Chrononauten aus der Vergangenheit Gegenstände, oft auch Energiequellen, die hier bei Katastrophen vernichten werden würden und somit verloren gehen.
Es gibt hier eine Organisation, die diese Zeitreisen organisiert und überwacht. Eingriffe in die Vergangenheit, die Risse erzeugen im Zeitfluss, das muss unbedingt vermieden werden- mit allen Mitteln. Niemals darf ein Zeitreisender einen Menschen der Vergangenheit mit in die Zukunft nehmen oder in das Geschehen dort eingreifen. Doch was wäre wenn?
Im Mittelpunkt steht hier James, ein Zeitreisender. Er übernimmt einen höchst gefährlichen Auftrag. Doch werden ihm bald Unstimmigkeiten deutlich, zu den Informationen, die ihm mitgegeben wurden. Bei seinen Aufträgen in der Vergangenheit sterben Menschen. Er reist zu Katastrophen, die Menschen stammen aus der Vergangenheit, dennoch meldet sich sein Gewissen, die Toten begegnen ihm in seinen Träumen. Und dann trifft er eine Entscheidung, die alles verändert.
Der Stil des Buches ist anschaulich beschrieben, als Leser bin ich dabei, mitten drin und ich fand es auch fesselnd zu lesen. Ich muss sagen, zu Beginn brauchte ich einige Zeit um in der Geschichte anzukommen, aber spätestens als Elise auftaucht, hatte mich das Buch gefesselt.
Die Zukunft, die der Autor hier entwirft ist duster. Die Linien des Zeitflusses zeigen einen Weg, eine Art Spirale, die in dieser Zukunft endet, die die Menschheit an den Rand ihrer Existenz bringt und auch die Erde fast vernichtet darstellt.
Das ist schon ein sehr düsteres Bild. Die Organisation der Zeitreisen, die fand ich wurde schon sehr geheimnisvoll vorgestellt. Es gibt immer wieder Andeutungen, Details, die mich als Leser neugierig machen auf den Rest der Geschichte. Das liest sich manchmal wie eine Art Krimi.
In den Kapiteln des Buches steht eine Figur im Mittelpunkt, wie auch der Vorsitzende von James, das fand ich auch gelungen, da es ein wenig dem Leser auch eine Art Rund um Blick auf das Geschehen gibt.
Was mich ein wenig störte, war der Stil ist manchmal ich nenne es mal ein wenig schwerfällig zu lesen, aber dann kamen wieder Szenen, die fand ich sehr fesselnd. Das war ein wenig ein Auf und Ab beim Lesen, aber insgesamt hat es mir dennoch gut gefallen.
Spannend zu lesen, fesselnd, anschaulich- manchmal ein wenig krimiartig, actionreich, Zeitreisen in einer dusteren Zukunft der Menschheit. Fesselnde spannende SF Zeitreise Unterhaltung, aber manchmal ein wenig schwerfälliger Stil. Es war ein wenig Auf und Ab beim Lesen.
3,5 Sterne

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Solara300s avatar

Rezension zu "Zeitkurier" von Wesley Chu

Wenn ein Schritt alles verändern könnte ...
Solara300vor 9 Monaten

Kurzbeschreibung

Der Chronist James hat das Reisen und seinen Job allmählich satt.
Sei es die Aufträge die ihn an seine Grenzen bringen, oder die Frage für was es sich lohnt weiter die Ressourcen in die Gegenwart zu bringen, wenn sich nichts ändert an der Lage im Moment.

Bei seinem letzten Auftrag allerdings begeht James denn wohl größten Fehler eines Chronisten, den er kennt die Zeit gesetze und weiß das er niemanden retten darf auch wenn es schwer fällt, und genau gegen dieses Gesetz verstößt er als er jemanden rettet.

Eine Zeit auf er Flucht scheint unausweichlich ...


Cover

Das Cover passt zum Inhalt und man sieht einen Mann der rennend unterwegs ist wie es aussieht.
Für mich mit dem Dunklen Raum außen interessant gestaltet, da es sich hier um mehr als nur das ersichtliche handeln könnte.



Schreibstil

Der Autor  Wesley Chu hat hier eine interessante und stimmige Zeitreise Geschichte verfasst, die mit interessanten Protagonisten Lust macht mehr zu erfahren, was als nächstes passiert.
Leider war ich aber nicht so drin wie ich es mir gewünscht habe beim Lesen, da die Spannung nicht so bildhaft war wie gewünscht.
Das allerdings hat nur etwas mit meinem Empfinden beim Lesen zu tun und nicht mit der Geschichte selbst.
Deshalb hier nur drei Sterne.


Meinung

Wenn ein Schritt alles verändern könnte ...

Dann sind wir bei dem Chronisten James- Griffin- Mars,  der wie alle anderen Chronisten Aufträge erhält in der Zeit zu reisen und sich Ressourcen zu beschaffen.

Bei seinem gerade erst vollendeten Auftrag traf James zum Beispiel auf die Oberin Grace Priestly, die die Zeitfirma mitbegründet hat und im Jahr 2212 sterben wird.
Den auf dem Raumschiff, wo sie sich gerade befindet, steht eine Druckwelle bevor, die nichts und niemanden übrig lassen wird.
James weiß das und doch ist er traurig einen Verstand wie von Grace verloren in der Vergangenheit zu lassen.

Wegen dieser Einsätze, in der er über manches Leben entscheiden muss, trinkt er und lässt sich manches Mal von Schuldgefühlen überrennen.
Allerdings hat er eigentlich Gefühle, oder wie hätte er sonst die Ausbildung die Fünf Jahre dauert zum Chronisten überleben sollen.
Chronisten sind im Jahre 2511 gefürchtet und gehasst und ein notwendiges Übel und keine Erretter, wie manche vielleicht denken.
James weiß das und nimmt weiterhin Aufträge an, auch wenn die Zahl aus seinem Lehrgang schwindet, da es einen sehr hohe Sterberatte gibt.

Bei einem seiner Aufträge oder sagen wir mal so, bei seinem letzten, trifft James eine Entscheidung die alles verändert und eingreift in das Zeit Gefüge, den er nimmt jemanden mit.


Und genau hier wird es etwas spannender, denn vorher lernt man erst einmal James kennen und seine Neigung sich seinem selbstzerstörerischen Sein nach abgeschlossenen Aufträgen zu widmen. Denn die Aufträge setzen ihm immer mehr zu und Alpträume plagen ihn.
Man lernt nicht nur James Gefühlswelt kennen, sondern auch wie es so aussieht in der Gegenwart im Jahr 2511 und was die Verbliebenen  Bewohner auf den restlichen Planeten so machen.
Dabei lernt man auch Smitt kennen, der der Lotse von James ist und die Aufträge an Land zieht.

Sehr Interessant gestaltet.


Fazit

Ein Zeitreise Roman mit Empfehlung!
Ein Chronist, die Zeitreiseregeln und ein Verstoß der alles ändern könnte.

3 von 5 Sternen

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Zusätzliche Informationen

Wesley Chu wurde am 23. September 1976 in Taipeh (Taiwan) geboren.

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