Wesley Chu Die Leben des Tao

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Inhaltsangabe zu „Die Leben des Tao“ von Wesley Chu

Action, Abenteuer und Aliens – Wesley Chus SF-Thriller ›Die Leben des Tao‹ ist der Auftakt einer Trilogie, in der sich ein durchschnittlicher Nerd zum Top-Geheimagenten mausert. Seit Anbeginn der Zeiten wird das Schicksal der Menschheit insgeheim von Aliens gelenkt, die als körperlose Parasiten einige der einflussreichsten Persönlichkeiten der Geschichte kontrolliert haben: Dschingis Khan etwa, Napoleon oder Steve Jobs. Und fast ebenso lange tobt unbemerkt ein heftiger Krieg auf der Erde, in dem sich zwei verfeindete Fraktionen der Außerirdischen bis aufs Blut bekämpfen. Mal haben die Prophus die Nase vorn, die auf eine friedliche Koexistenz mit den Menschen setzen, und manchmal die Genjix, die glauben, dass technischer und gesellschaftlicher Fortschritt nicht ohne Krieg und Konflikte zu haben ist. Wenn es nach ihnen geht, wird auch in Zukunft die Weltgeschichte mit Blut geschrieben.Von all dem ahnt Roen Tan – Programmierer, Vollzeit-Nerd und Freund fettiger Fertiggerichte – natürlich nichts. Bis er eines Morgens in seiner Wohnung in Chicago aufwacht und eine fremde Stimme in seinem Kopf hört …›Die Leben des Tao‹ von Wesley Chu ist der fesselnde Auftakt des Tao-Universums – ein Buch voller altkluger Außerirdischer, Spionage-Action, Kung-Fu und einem Hauch von Weltverschwörung: spannend, lustig und phantasievoll. Perfekter Science-Fiction-Lesestoff für die Gamer-Generation.

Nette Idee, etwas rustikale Umsetzung.

— Tauchmaske
Tauchmaske

Si-Fi auch mal ohne Weltraum und Laserpistolen! Grandios!

— Hackuchan
Hackuchan

Geiler einstig

— MatthiasPfaff
MatthiasPfaff

Toller einnehmender Schreibstil, gepaart mit einer interessanten Idee und einer spannenden Geschichte.

— Uwes-Leselounge
Uwes-Leselounge

Eine durchgehend gute Geschichte mit viel Spannung. Eine Empfehlung für alle Fans von Thriller und Sci-Fi!

— BuechersuechtigesHerz
BuechersuechtigesHerz

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  • Nette Idee, etwas rustikale Umsetzung.

    Die Leben des Tao
    Tauchmaske

    Tauchmaske

    16. August 2017 um 20:37

    Anfangs sehr stimmig. Interessante Idee. Auch Humor lies sich erkennen. Ab der Hälfte des Buches zu schnell, zu brutal und a bisserl fad, da vorhersehbar. Schade das einem bei einem Außerirdischen der den Körper eines Menschen als Wirt bewohnt, es unbedingt brutale Action geben muss. Denn ehrlich gesagt : Da ginge noch viel mehr, auch ohne Mord und Totschlag. Grundidee gut, Ausführung zu wenig Inhalt

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  • Alien-tastischer Auftakt

    Die Leben des Tao
    MagicAllyPrincess

    MagicAllyPrincess

    30. January 2017 um 20:09

    Roan ist ein übergewichtiger Nerd der als Programmierer arbeitet. Er ernährt sich meist nur von Fertiggerichten, ist Alkohol nicht abgeneigt und lebt ansonsten ein eher eintöniges Leben. Außer seinem Mitbewohner und bestem Freund Antonio und seiner Katze hat Roan wenig Kontakt zu anderen.  Dies ändert sich schlagartig, als Roan plötzlich eine Stimme in seinem Kopf hört. Zunächst ist er der festen Überzeugung, verrückt geworden zu sein. Doch als die Stimme in seinem Kopf nicht verschwindet und ihm interessante Geheimnisse anvertraut, ist Roan bereit zu glauben. Tao, ein Alien, hat sich ihn aus einer Notsituation heraus als Wirt ausgesucht. Seit Anbeginn unserer Zeitrechnung besetzen Prophus und Genjix - Alien sehr viele zum Teil auch hochrangige Menschen und lenken so gemeinsam mit ihnen das Weltgeschehen. Tao gehört zu den Prophus, welche mit den Menschen eine friedliche Koexistenz führen. Wohingegen die Genjix technische Fortschritte gerne auch mit Krieg erzwingen und vieles mit Gewalt lösen. Ihnen sind die Menschen, allen voran die zivile Bevölkerung meist vollkommen egal. So bleibt auch den Prophus nichts anderes übrig, als immer wieder gegen die Genjix zu kämpfen, um das Schlimmste zu verhindern.  Tao der ein angesehener und wichtiger Agent ist, bleibt nicht viel Zeit, um Roan auszubilden und diesen nicht nur kampffähig zu machen. Wesley Chu fackelt nicht lange und schmeißt seine Leser mitten rein ins Geschehen. So befand ich mich gleich zu Beginn der Geschichte in einem Kampf und wusste zunächst nicht, wer wer ist und was genau gerade geschieht. Ich mag das aber sehr gerne, wenn ein Buch gleich spannend losgeht und mich von Anfang an fesselt. Nach einigen Seiten begriff ich dann auch, dass ich mich gemeinsam mit Tao und Edward, seinem Wirt, auf einer Mission befand. Diese endet aber leider tödlich für Edward und so ist Tao, der sich auf der Flucht vor den Genjix befindet gezwungen, sich schnell einen neuen Wirt zu suchen. Ohne einen menschlichen Körper kann der Alien nicht lange in der Atmosphäre überleben. Daher schlüpft Tao gezwungenermaßen in Roan, einen übergewichtigen Programmierer, der mit Sport und Bewegung nicht viel am Hut hat. Nach dem Roan weiß, dass er nicht verrückt geworden ist, nähern sich die beiden recht schnell an. Nach einigen kleineren Anfangsschwierigkeiten ist Roan bereit, sich seiner neuen Aufgabe zu stellen.  Die körperliche Fitness erlangt Roan mit Ausdauer und Fleiß auch recht zügig, doch mit dem Kämpfen und seiner Koordination hat er viele Schwierigkeiten. So bekommt er unter anderem die junge und äußerst attraktive Sonya an seine Seite gestellt. Sonya wurde von Kindesbeinen an auf ihre Aufgabe, nach dem Tod ihrer Mutter deren Prohus Baji in sich aufzunehmen, vorbereitet. Und so arbeitet die junge Frau bereits perfekt mit ihrem Alien zusammen. Roan lernt allerdings nicht nur von ihr eine Menge, sondern auch von den anderen Prohus-Mitgliedern. Nach zahlreichen eher langweiligen Einsätzen, bekommt Roan immer anspruchsvollere Jobs, die ihn auch oft an seine Grenzen bringen. Außerdem verliebt er sich und versucht so gut wie möglich, seinen neuen Job und sein Privatleben in Balance zu halten. Gemeinsam mit Tao steht Roan vor vielen Herausforderungen, die ihn nicht nur körperlich, sondern auch gefühlsmäßig extrem fordern, dennoch gibt er nicht auf.  Ich war vom ersten Moment an echt angetan von "Die Leben des Tao". Es ist einfach nur göttlich, wie Tao und Roan miteinander reden und agieren. Ich musste beim Lesen ständig grinsen, weil die Kommunikation zwischen den beiden so herrlich erfrischend ist. Zu Anfang begegnen sie sich zwar noch skeptisch, doch schnell wird klar, dass der Alien und der Programmierer ein tolles Team abgeben. Die "zwischenmenschliche" Ebene passt hier einfach perfekt. Und dennoch ist natürlich längst nicht alles nur eitel Sonnenschein, denn Roan hadert oft mit sich und seiner neuen Rolle als Agent. Für ihn ist es sehr schwierig, einen Menschen zu töten und so dauert es natürlich seine Zeit, bis Roan seine neue Mission voll und ganz ausfüllen kann. Doch nach und nach wächst er in seinen Job hinein, er fühlt sich immer mehr den Prohus zugehörig.  Es war auch richtig schön, Roans Entwicklung vom nerdigen, übergewichtigen, antriebslosen Durchschnittstyp zum Prohus-Agenten mitzuerleben. Er wird von einem unzufriedenen Mann voller Selbstzweifel, zu einem optimistischen Kerl, der sich für andere und seine Aufgaben einsetzt. Er geht Partnerschaften ein und schließt Freundschaften. Aus einem intelligenten Couch-Potato wird ein kleiner-großer Held! Das Spannungslevel wird durchgängig sehr hoch gehalten, aber auch gefühlvolle, rührende und traurige Momente kamen keineswegs zu kurz. Und genau diese Mischung macht den ersten Band nicht nur zu einem richtig tollen Buch, sondern auch zu einem absoluten Pageturner. Autor Wesley Chu erzählt sehr gut strukturiert und absolut interessant. Vor jedem Kapitel behandelt ein kleiner Absatz Taos frühere Taten und berichtet von seinen vergangenen Wirten, sodass man als Leser auch hierdurch einen guten Einblick in die Vergangenheit bekommt. Lasst euch nicht von dem etwas zu "düster" wirkenden Cover abschrecken. Das Buch ist zwar ein Sience Fiction -Thriller, dementsprechend ist es auch öfter gewaltvoll, aber vor allem steht Action, Spannung und wie ja bereits erwähnt, auch Gefühl im Mittelpunkt. Extrem gut dargestellt ist auch die böse Seite, sprich die Genjix. Die Menschen in dieser Gruppierung sind allesamt sehr gewalttätig und skrupellos. Noch extremer sind deren Aliens, die buchstäblich über Leichen gehen und ihre Wirte keineswegs als gleichberechtigte Partner ansehen. So hat auch Tao einen Erzfeind, dem er gemeinsam mit Roan versucht die Stirn zu bieten. Für mich waren somit auch die Alienbeziehungen und deren Verwicklungen untereinander extrem unterhaltsam. Sämtliche Charaktere sind sehr gut dargestellt, tiefgründig und wirken daher extrem authentisch. Roan ist ein absolut liebenswerter Protagonist, ebenso wie Tao, welcher seine vergangenen Fehler einsieht und sich ebenfalls stets verändert. Aber auch besonders Sonya, Antonio, Roans bester Freund und Jill, die Frau seines Herzens, konnten mich definitiv begeistern. Ein gigantischer, packender und berührender Showdown, lässt mich voller großer Erwartungen an den Folgeband, welchen ich auf jeden Fall sehr bald lesen werde, zurück. Wer mitreißende, actiongeladene und gefühlvolle Alien - Abenteuer mit jeder menge Humor mag, sollte unbedingt zu "Das Leben des Tao" von Wesley Chu greifen. Großartige Teamarbeit zwischen Mensch und Alien, ließen mich dieses grandiose Buch kaum aus der Hand legen. 

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  • Was für ein Auftakt !!!

    Die Leben des Tao
    Uwes-Leselounge

    Uwes-Leselounge

    08. December 2016 um 17:26

    Unter uns Menschen leben seit Millionen von Jahren völlig unentdeckt Aliens. Sie selbst nennen sich Quasing und lenken seit ihrem Erscheinen auf unserer Erde, die Geschicke der Welt. Allerdings tobt unter ihnen seit 500 Jahren ein erbitterter Krieg. Aufgespalten in die Lager der Prophus und der Genjix. Die Prophus setzen auf die Menschen, während die Genjix nach Macht und Unterdrückung streben. Als Taos Wirt Edward (ein Prophus Agent) im Kampf stirbt, begibt sich Tao auf die Suche nach einem neuen menschlichen Wirt. Diesen findet er in dem stark übergewichtigen Programmierer Roan Tan. Nach einer langen Nacht mit viel Alkohol und Fast Food wacht Roan auf, ohne zu ahnen, was mit ihm geschehen ist. So geht Roan seinem Leben als Loser weiter nach und wird dabei von Tao beobachtet. Eines Abends, auf dem Nachhauseweg von der Arbeit, wird Roan überfallen und da spricht ihn Tao das erste Mal an und hilft ihm aus der Patsche. Noch denkt Roan, dass er sich alles nur einbildet, doch schon bald muss er erkennen, dass dem nicht so ist. Als Tao ihm die Situation erklärt, glaubt Roan ihm natürlich zunächst nicht.Ausgerechnet er, Roan Tan, ein Couch-Potato und Loser, soll die Welt retten? Wird es Tao, dem besten Agenten der Prophus gelingen, Roan zu einem Agenten zu machen?Alleine der Klappentext machte mich verdammt neugierig auf diese Story und ich kann euch sagen, das Buch sprüht nur so vor Action, Gewalt, aber auch historischer Geschichte, Aliens, Mut und Aufopferung. Zu keinem Zeitpunkt wurde mir langweilig, da ständig etwas passierte und die Charaktere insgesamt sehr gut ausgearbeitet und facettenreich sind. Bestes Beispiel dafür ist der Hauptprotagonist Roan Tan. Ein übergewichtiger Programmierer, der in seinem Leben nicht wirklich etwas auf die Beine bringt. Er und sein Mitbewohner und zugleich bester Freund, leben sehr ungesund. Ernähren sich nur von Fertigprodukten wie Tiefkühlpizza und Dosenessen. Darüber hinaus ist Roan dem Alkohol nicht abgeneigt. Ansonsten hat er keine sozialen Kontakte und hat es aufgegeben nach höheren Zielen zu streben. Doch mit Tao ändert sich dieses. Zwar macht er nur widerwillig die Agentenausbildung mit, doch mit der Zeit erkennt Roan, was in ihm steckt. Hatte er vorher Selbstzweifel und war mutlos, kämpft er nun bis zur völligen Aufopferung. Unterstützung erfährt Roan auch durch die junge Wirtin Sonja (Baji), die ihn unterrichtet und zu einer echten Freundin wird. Das Ganze wirkt sich auch positiv auf sein Privatleben aus und sein Glück scheint perfekt zu sein, als sich seine Kollegin, Jill, für ihn zu interessieren beginnt.Tao hatte während seines langen Lebens schon unzählige Wirte, wie z. B. Dschingis Khan oder andere Persönlichkeiten unserer Geschichte. Dabei lenkte er die Geschickte der einzelnen Personen mal mehr und mal weniger erfolgreich. Denn eines haben beide Lager gemeinsam, sie streben nach technischer und gesellschaftlichem Fortschritt und dabei ist ihnen jedes Mittel recht. Egal ob aus Konflikten dann Kriege entstehen oder nicht. Im Laufe der Jahrzehnte spaltete sich das Volk der Quasing in die verschiedenen Lager und seither kämpfen die Prophus mal mehr, mal weniger erfolgreich gegen die Genjix.Gegenspieler von Tao ist der Wirt Sean (Chiyva), ein hochrangiges Mitglied der Genjix der mit ihm noch eine offene Rechnung zu begleichen hat. Sean/Chiyva sieht in den Menschen nur ein Mittel zum Zweck. Dabei ist es ihm egal, ob er über Leichen gehen muss. Einzig der Weg ist das Ziel und dies gilt es mit aller Macht zu erreichen, ohne Rücksicht auf Verluste.Den Aufbau der Story empfand ich als sehr gut, da wir nicht nur die Entwicklung von Roan begleiten, sondern auch vor jedem neuen Kapitel etwas mehr über den Krieg unter den Quasing und Taos Wirten im Besonderen, erfahren. Dabei verliert Wesley Chu aber nie den roten Faden und hält die Spannung konstant aufrecht. Ebenso kommen hier politische Themen, wie der Irakkrieg, Kampf um Ressourcen und die Vergangheitsbewältigung (1. und 2. Weltkrieg) zur Sprache.FAZIT: Mit "Die Leben des Tao" ist Wesley Chu, erschienen bei Fischer Tor, ein toller Auftakt seiner Trilogie gelungen. Dank seines tollen, einnehmenden Schreibstils, gepaart mit einer interessanten Idee und einer spannenden, actiongeladenen Geschichte ala James Bond, freue ich mich schon sehr auf den 2. Teil "Die Tode des Tao".Zwar bin ich von diesem Buch schwer begeistert, doch gerade weil es ein Auftakt ist und ich sehr neugierig bin, was sich Wesley Chu in den beiden anderen Teilen noch so hat einfallen lassen, vergebe ich 4 von 5 Nosinggläser.

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  • Eine durchgehend gute Geschichte mit viel Spannung. Eine Empfehlung für alle Fans von Thriller und S

    Die Leben des Tao
    BuechersuechtigesHerz

    BuechersuechtigesHerz

    02. November 2016 um 12:49

    Roen Tan führt ein durchschnittliches Leben als leicht übergewichtiger Programmierer, bis er eines Tages eine Stimme in seinem Kopf hört. Zuerst glaubt er, dass er verrückt sei, aber dem ist leider nicht so. Es ist Tao, ein sehr alter Außerirdischer der Prophus, der sich Roen unfreiwillig als neuen Wirt ausgesucht hat. Nun liegt es an ihm Roen zu einem tauglichen Agenten auszubilden. Denn in all den Jahren haben die Prophus sich starke Feinde gemacht, die es zu bekämpfen gilt. Schon als ich das Cover das erste Mal gesehen habe, wusste ich, dass diese Buch etwas für mich sein könnte. Es ist relativ schlicht gehalten, wirkt aber durch die gegensätzlichen Farben für mich ansprechend und verdeutlicht durch den stehenden Soldaten, der zwei Waffen in den Händen hält, in welchem Genre man sich bewegen wird.Der Einstieg in die Geschichte gelang mir ohne weitere Probleme. Ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen und mich von ihr mitreißen lassen. Besonders gut habe ich den spannenden Auftakt gefunden. Nach der guten Eröffnung ging es dann zu der Einleitung über, in der Roan und Tao den ersten Kontakt zueinander haben. Hierbei war es sehr gut, dass der Protagonist, sobald er auf etwas Unwirkliches oder Unmögliche gestoßen ist, es nicht bedingungslos akzeptiert hat. Das passiert in den meisten Fällen viel zu schnell und wirkt unrealistisch. Roen ist der passende Protagonist für diese Geschichte, denn vom intelligenten Couch-Potato macht er eine Verwandlung zum knallharten Agenten durch. Sein Charakter hat sich im Verlauf erheblich weiterentwickelt. Über die Dialoge mit Tao werden teilweise tiefsinnige Gedanken ausgetauscht. Wir haben hier also defintiv keinen flachen Protagonisten. Der Verlauf der Geschichte ist gut durchstrukturiert und lässt den Leser ohne große Mühe folgen. Hinzu kommt, dass der Schreibstil von Wesley Chu einfach mitreißend ist. Vor jedem Kapitel schildert ein Absatz die vergangenen Erlebnisse von Tao. Diese zusammen genommen ergeben einen kurzen Überblick, über die wichtigsten Ereignisse in Taos bisherigem Leben und sind für den Handlungsstrang in der Gegenwart hilfreich, um Zusammenhänge besser schließen zu können. Ich fand diese Art der Rückblende für mich neu und habe sie gut aufgenommen. Langeweile ist beim Lesen nie aufgekommen. Ich hatte eher das Problem das Buch bei Seite zu legen. Auch die Nebencharaktere sind gut besetzt gewesen. Besonders die liebenswerte Sonya, die Roen während seiner Ausbildung tatkräftig unterstützt oder auch Roens Mitbewohner Antonio, der ihn nicht ganz ernst nimmt, mochte ich sehr. Zum Ende hin wurde es dann noch einmal so richtig spannend und dramatisch. Das hat es mir erst recht schwerer gemacht, dass Buch endgültig wegzulegen. Auf eine gewisse Art kann man das Ende als eine Pause ansehen, bei der aber so einige Fragen offen bleiben, die dann hoffentlich im zweiten Band beantwortet werden.In meinen Augen ein sehr gutes Buch, bei dem es nichts zu bemängeln gibt. Keine Längen, keine Langeweile, sondern durchgehend eine gute Geschichte mit viel Spannung. Eine Empfehlung für Fans von Thriller, Spannung und Sci-Fi. Rockt sein Herz mit 5 von 5 Punkten!

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