Wesley King Daniel is different

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Inhaltsangabe zu „Daniel is different“ von Wesley King

Bloß nicht auffallen! Nach dieser Devise lebt Daniel, der einfach nur ein ganz normaler Dreizehnjähriger sein will. Deswegen hofft er die meiste Zeit, dass niemand seine komischen Angewohnheiten bemerkt – weder seine Familie noch sein bester Freund Max und schon gar nicht seine Traumfrau Raya. Als er plötzlich eine mysteriöse Nachricht erhält, ist es allerdings gar nicht mehr so leicht, sich zu verstecken. Denn das unbekannte andere Sternenkind braucht seine Hilfe. Auf einmal wird aus Daniels Leben ein richtiger Krimi.

This book is different...

— lesefant04

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  • Rezension zu Daniel is Diffrent

    Daniel is different

    Schlauri

    13. March 2018 um 19:56

    Verlag: Magellan Autor: Wesley KingGenre: JugendliteraturPreis: 17,00€Seitenzahl: 304 SeitenVielen Dank, an den lieben Magellan Verlag, für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar!Klappentext Bloß nicht auffallen! Nach dieser Devise lebt Daniel, der einfach nur ein ganz normaler Dreizehnjähri- ger sein will. Deswegen hofft er die meiste Zeit, dass niemand seine komischen Angewohnheiten be- merkt – weder seine Familie noch sein bester Freund Max und schon gar nicht seine Traumfrau Raya. Als er plötzlich eine mysteriöse Nachricht erhält, ist es allerdings gar nicht mehr so leicht, sich zu ver- stecken. Denn das unbekannte „andere Sternenkind“ braucht seine Hilfe. Auf einmal wird aus Daniels Leben ein richtiger Krimi. Inhalt Daniel is Diffrent.Denn Daniel leidet unter Zwang Störungen. Dazu gehört zum Beispiel genaue Abläufe einzuhalten, den Lichtschalter 124 an und auszuknipsen und bestimmte Zahlen „schlechte Zahlen“ wie Daniel sie nennt, zu vermeiden. Dabei begleiten ihn tagtäglich Ängste, denn wenn er von Abläufen abkommt, wenn er statt 10 Schritte zu seinem Bett 9 Schritte getätigt hat, bricht er in Panik aus. Daniel ist in seinem ganzen Alltag eingeschränkt und muss zudem seine „Ticks“ vor seiner Umwelt verbergen.Doch es gibt jemanden, den Daniel trügen kann. Er findet einen Zettel in seinem Rucksack: „Ich brauche deine Hilfe. Ein anderes Sternenkind.“ Von da an ist Daniel nicht mehr ganz so alleine denn Sara, ein Mädchen auf seiner Schule, die mit niemanden redet bis zu dem Moment als sie sich an Daniel wendet, will sich mit ihm verbünden. Im Gegenzug dass sich Sara ihm mitteilt, möchte sie bei etwas seine Hilfe und so nimmt die ganze Geschichte ihren Lauf.Schreibstil Trotz dieses ernsten Themas ist dieser Roman mit viel Humor geschrieben. Der Autor beschreibt die Sorgen, Ängste und Zwangsneurosen sehr nachvollziehbar. Generell versucht er dieses Thema zugänglicher zu machen und beschreibt sehr detailliert wie sich diese Zwänge für Daniel anfühlen. Dass der Autor diese Gefühle und Ängste so gut für einen selbst greifbar macht, liegt wahrscheinlich daran, dass Wesley King bis zu seinem 30. Lebensjahr selber unter Zwang Störungen litt. Im Nachwort schreibt schreibt hierüber nochmal und macht anderen Betroffenen Mut.Meine Meinung Daniel ist ein sehr sympathischer Protagonist. Er ist intelligent, aber kein Streber, hat einen besten Freund Max und verliebt ist er in seine Klassenkameradin Raya. Zuerst habe ich erwartet dass Daniel total schüchtern reagiert, wenn er mit Raya redet aber tatsächlich ist er sogar schlagfertig und lustig.Raya´s Character hat mir auch sehr gut gefallen, weil sie sich nichts aus den Meinungen, dass Daniel uncool wäre, macht, sondern sich ganz normal mir ihm unterhält und ihn beachtet wie jeden anderen auch.Sara bringt durch ihre Aktionen oder sagen wir mal „Detektivarbeiten“, die sie gemeinsam mit Daniel plant und vorhat, Spannung in die Geschichte. Sara habe ich als etwas sehr übergriffig empfunden, sie hat stark den Ton angegeben und Daniel hat sich teilweise sehr von ihr unterbuttern lassen. Allerdings geben sich die Beiden halt, weil sie sich nicht mehr so alleine mit ihren „Besonderheiten“ fühlen, was für eine Weiterentwicklung beider im Buch führt.Weniger gefallen hat mir, dass vom Autor einbringen der Detektivarbeiten, klar sollte damit ertwas Spannung in das Buch gebracht werden, aber irgendwie finde ich nicht, dass das Buch das nötig gehabt hat. Fazit Die Geschichte von Daniel ist nicht nur besonders einfühlsam erzählt und zeigt Einblicke, Eindrücke in diese Krankheit sondern ist auch mit viel Humor und Leichtigkeit erzählt, so dass die Geschichte überhaupt nicht bedrückend wirkt aber trotzdem ganz unverblümt zeigt, wie es ist mit einer solchen Störung den Alltag meistern zu müssen. Für mich ist Daniel is Diffrent ein 4 von 5 Sterne Buch ✰✰✰✰

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  • Anders muss nicht schlecht sein :-)

    Daniel is different

    Lilli33

    11. February 2018 um 19:14

    Gebundene Ausgabe: 304 Seiten Verlag: Magellan (18. Januar 2017) ISBN-13: 978-3734847103 empfohlenes Alter: ab 12 Jahren Preis: 17,00€ auch als Taschenbuch und als Hörbuch erhältlich Anders muss nicht schlecht sein :-) Inhalt: Vor einiger Zeit hat der dreizehnjährige Daniel bemerkt, dass er anders ist als seine Geschwister und seine Mitschüler. Er hat oft seltsame Gedanken und Ängste. Da hilft dann nur, einen Gegenstand zehn Mal hin und her zu schieben oder den Lichtschalter 124 Mal zu betätigen oder Ähnliches. Gar nicht so einfach, das vor den anderen zu verbergen. Und tatsächlich erkennt jemand seinen Zustand, denn Daniel findet in seinem Rucksack einen Zettel: „Ich brauche deine Hilfe. Ein anderes Sternenkind.“ Nun wird Daniels Leben ganz schön turbulent. Er findet sich zwischen erstem Verliebtsein, Football und einer geheimen Detektivermittlung wieder.  Meine Meinung: Der Autor Wesley King leidet selbst unter Panikattacken und Zwangsstörung. Er weiß also, worüber er hier schreibt. Dadurch gelingt es ihm sehr gut, seinen Protagonisten Daniel authentisch wirken zu lassen.  Geschrieben ist dieser Roman aus Daniels Perspektive in der Ich-Form. Die Sprache ist dem Alter des Protagonisten entsprechend jugendlich und sehr gut zu lesen. Man kann tief in Daniels Gedanken und Gefühle eintauchen und sich mit diesem sympathischen Jungen identifizieren, auch wenn man selbst keinerlei psychische Probleme hat. Wer jedoch Probleme hat, wird hier sehen, dass er damit nicht allein dasteht, dass es anderen auch so geht und dass man sich deswegen nicht schämen und verstecken muss. Im Anhang wird auch eine Anlaufstelle für Betroffene angegeben, wo sie Hilfe bekommen können. Obwohl der Hintergrund dieser Geschichte ernst ist, steckt auch eine ganz Menge Humor darin. So ist die Grundstimmung oft recht heiter. Dies ist unter anderem Daniels Sarkasmus zu verdanken, mit dem er sich durchs Leben laviert. Toll ist auch, dass Daniel seinen besten Freund Max hat, der - anders als Daniel - in der Schule sehr beliebt ist, aber trotzdem immer zu Daniel steht. Und dann ist da noch die Mitschülerin Raya, für die Daniel schwärmt und die ganz offensichtlich auch ein Auge auf Daniel geworfen hat, was dieser hinter seinen Minderwertigkeitsgefühlen nur leider nicht bemerkt. Auch dadurch kommt es immer wieder zu Situationen, die den Leser schmunzeln lassen. Mir hätte das Buch hundertprozentig gefallen, wenn der Autor nicht noch diese Detektivgeschichte mit hineingepackt hätte. Sie hat mit dem eigentlichen Thema nichts oder nur sehr wenig zu tun und mit Daniel schon gar nichts. So empfand ich sie als etwas Überflüssiges.  Fazit: Ein toller Jugendroman über einen Jungen mit Panikattacken, Angstgedanken und Zwangsstörung, der trotz ernstem Thema auch heitere Seiten zeigt und locker zu lesen ist. Betroffenen kann er Hoffnung und Hilfe geben und dabei noch gut unterhalten. Auch Freundschaft, erste Liebe und Familie spielen eine große Rolle. ★★★★☆

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2017: 30 Buchpakete zu gewinnen!

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2017 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 30. November feststehen wird, gar nicht erwarten! Unsere große Verlosung für euch! Nicht nur eure Lieblingsbücher haben die Chance, den Leserpreis 2017 zu gewinnen, auch auf euch warten ganz großartige Buchgewinne. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen und zusätzlich 25 weitere Buchpakete mit je 10 Neuerscheinungen verlosen. Ein wahrer Traum für jeden Buchliebhaber, oder?Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:1. Schreibt einen Blogbeitrag mit Link zum Leserpreis auf LovelyBooks. Ladet eure Leser darin ein, ebenfalls ihre Lieblingsbücher 2017 zu nominieren.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/2. Berichtet auf euren Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter oder Instagram über den Leserpeis und verlinkt darauf. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt. Verwendet dabei den Hashtag #Leserpreis.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Bitte klickt für alle 3 Varianten zunächst auf den "Jetzt bewerben"-Button und füllt das Formular komplett aus. Gebt bei den Varianten 1 und 2 bitte den direkten Link zum Blogbeitrag oder zum Social Media Posting an und verlinkt nicht nur aufs Profil. Selbstverständlich haben wir Grafikmaterial vorbereitet, das wir euch gern zur Verwendung zur Verfügung stellen.Ihr dürft natürlich auch mehrere der Punkte erfüllen und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 3. Dezember möglich!Wir wünschen euch ganz viel Spaß!PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1813
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018

    Bücher sind treu

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Da sich ja einige gewünscht haben, dass die Challenge auch in 2018 weiter geht, habe ich einen neuen Beitrag dazu erstellt. Die Regeln sollen so einfach wie möglich bleiben - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Die Sammelbeiträge werden ich dann hier im Startbeitrag verlinken, damit nicht jeder lange nach seinem Beitrag suchen muss. Jeder kann seinen Beitrag so gestalten wie er möchte, wichtig wäre nur am Anfang des Beitrages die Gesamtpunktzahl. Ich werde keine monatliche Auswertung der Punkte machen. Es wird dann Anfang 2019 wenn die Challenge vorbei ist eine Übersicht der Punkte geben. Eventuell werde ich auch schon mal eine nach einem halben Jahr machen, aber da möchte ich mich heute noch nicht festlegen. Wer seinen Punktestand zwischendurch wissen will, kann ja die Sammelbeiträge der anderen durchgehen und sieht wo er ungefähr steht.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2018 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2017 angefangen erst in 2018 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus (Achtung - die Seitenzahl hat sich geändert und es gibt eine Extra-Regel, damit man auch mal die dicken Wälzer zur Hand nimmt):  Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2018 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 300 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 500 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was über 800 Seiten hat, gibt es doppelte Punkte. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbücher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2018-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 10 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer: GrOtEsQuE Arachn0phobiA Code-between-lines hannipalanni lisam natti_ Lesemaus karinasophie jenvo82 Buchgespenst Frau-Aragorn Buchperlenblog KymLuca jala68 Beust Somaya tlow Janina84 Frenx51 Kerdie ChattysBuecherblog Bellis-Perennis Akantha Wuschel Meeko81 niknak kattii Icemariposa TodHunterMoon glanzente Kleine1984 MissB_ schokoloko29 Salander007 LadySamira091062 Yolande janaka Hortensia13 PMelittaM SomeBody Ritja once-upon-a-time paevalill Curly84 ReadingEmi carathis Kuhni77 Fadenchaos Schluesselblume eilatan123 Steffi_Leyerer miau0815 BettinaForstinger linda2271l Sutchy Larii-Mausi erazer68 nordfrau QueenSize Sommerkindt lieblingsleben StefanieFreigericht darkshadowroses secretworldofbooks EnysBooks Ecochi pinucchia Sandkuchen mistellor Nannidel Veritas666 papaverorosso DieBerta Musikpferd  Sportloewe

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  • Eine abenteuerliche und zugleich bewegende Geschichte

    Daniel is different

    Esme--

    07. September 2017 um 21:07

    Inhalt: Daniel ist eigentlich ein ganz normaler Junge. Er mag kein Football, liebt es Geschichten zu schreiben und findet Mathe richtig doof. Er hat einen besten Freund, mit dem er seine Pausen in der Schule verbringt und ist ein wenig in Raya, ein Mädchen aus seiner Klasse, verliebt. Doch Daniel belastet etwas: Zwangsstörungen und deren Symptome. In den ungünstigsten Momenten überkommt ihn der Drang einen Lichtschalter drücken zu müssen, um ein drohendes Unheil abzuwehren. Am Abend muss er ein langes Ritual durchführen, damit er sich sicher sein kann, am nächsten Morgen wieder aufzuwachen. Diese Last liegt schwer auf seinen Schultern. Er fühlt sich oft sehr einsam. Doch an einem Tag verändert sich sein Leben schlagartig. Es passiert in dem Moment, als er auf dem Schulflur der Außenseiterin Sara begegnet. Einem Mädchen, dass mit niemandem spricht. Bis zu diesem einem Moment ... Zum Hintergrund: Daniel liebt es Geschichten zu schreiben, er mag Football überhaupt nicht und er hasst Zahlen. Gut, mag man im ersten Moment denken, jeder hat Vorlieben und Schwächen. Doch bei Daniel ist das ein wenig anders. Im Schulfach Mathematik machen ihm die Zahlen das Leben schwer. Er kann eine Vier oder eine Neun weder niederschreiben noch sie aussprechen. Danach, so ist er sich sicher, wird etwas ganz Schlimmes passieren. Jeden Abend, wenn Daniel zu Bett geht oder an Tagen, an denen ihn etwas sehr belastet, muss er ein Ritual durchführen. Das Abendritual ist festgelegt. Am Tage kann es aus einzelnen Handlungen bestehen, wie zum Beispiel den Lichtschalter einmal oder fünf Mal drücken. Danach stellt sich, wenn alles gut geht, ein besseres Gefühl ein. Wenn dem nicht so ist oder wenn Daniel sich verzählt hat, dann muss er erneut mit dem jeweiligen Ritual beginnen. So lange, bis alles wieder in Ordnung erscheint. Für diesen Drang etwas zu verändern hat Daniel auch einen Namen: Zaps. Manchmal gelingt es Daniel die Zaps zeitweilig zu vergessen. Das passiert, wenn er an einer Geschichte schreibt. Football hingegen ist eher kontraproduktiv. Denn die Zaps werden oft durch Ängste ausgelöst und Daniel weiß, dass er eigentlich viel besser auf der Ersatzbank aufgehoben ist, wo er in Ruhe die Trinkbecher seiner Mitspieler in einer ordentlichen Reihe aufstellen kann. Daniel fühlt sich mit seinem Problem alleine. Zwar hat er einen besten Freund und liebevolle Eltern, ja sogar eine Schwester, die ähnlich wie er eher eine Außenseiterin ist und der er sehr nahe steht, doch keiner dieser Bezugspersonen weiß etwas von der Last, die Daniel jeden Tag mit sich trägt. Daniel ist ein Charakter, der ein großes Herz hat. Er ist auch sehr intelligent und in Wirklichkeit gar nicht so unbeliebt. Sogar das Mädchen, das er ganz süß findet, geht auf ihn zu. Doch Daniel hat ein sehr schlechtes Selbstwertgefühl. Er hat viele Ängste und sieht sich gerade bei der größten Leidenschaft seines besten Freundes und auch seines Vaters, dem Football, ständig scheitern. Der Leistungsdruck, der durch die Wünsche seiner engsten Vertrauten entsteht, macht es nicht besser. Eines Tages passiert etwas Merkwürdiges. Daniel erhascht einen Blick von einem Mädchen namens Sara, die ihn aus heiterem Himmel grüßt. Eigentlich nichts besonderes, doch „Psycho-Sara“ ist dafür bekannt mit niemandem zu sprechen. Ihr glasiger Blick schaut durch andere Menschen hindurch. Sie erhält separaten Unterricht und wird, selbst in den Pausen, von einer Aufsichtsperson begleitet. Dieser eine Moment soll Daniels Leben nachhaltig verändern, denn dieser Moment ist der Beginn eines großen Abenteuers ... Eigene Meinung: Wesley King hat mit Daniel is different einen Roman geschrieben, der berührt. Daniel ist ein Protagonist mit Ecken und Kanten. Er ist aufgeschlossen und denkt viel nach und dennoch ist er ein Außenseiter. Ein Außenseiter, den der Leser jedoch bald ins Herz schließen wird. Mit Sara erschafft er eine Figur, die Daniel in einigen Punkten ähnlich ist. Auch sie ist eine Außenseiterin, doch zugleich ist Sara ein sehr starker Charakter, jemand, der genau weiß, was er will. Die weiteren Nebencharaktere überzeugen mit ihren Eigenheiten. Jeden davon wird man im Laufe des Romans auf seine Art mögen. Da gibt es zum Beispiel Emma, die kleine Schwester von Daniel, die stets mit einem Buch unter dem Arm unterwegs ist und die mehr in ihrer Fantasiewelt, als in der Realität lebt oder Steve, den großen Bruder, der gerne PC spielt und so cool und damit auch sehr schwer greifbar für Daniel wirkt. Oder Max, Daniels besten Freund, der immer an Daniels Seite steht, aber einfach an nichts anderes als Football denken kann. Sehr gut nachvollziehbar hat der Autor die „Zaps“ seines Protagonisten dargestellt. Als Leser spürt man über die Seiten hinweg, die Last, die auf Daniel liegt, man begreift, dass es manchmal für ihn keine andere Möglichkeit gibt, als sich seinen Ritualen zu stellen. Die gelungene Umsetzung dieses Themas ist vielleicht auch darauf zurückzuführen, dass Wesley King selbst bis zum Alter von dreißig Jahren durch Zwangshandlungen beeinflusst wurde. Im Nachwort spricht er das Thema noch einmal an, macht Betroffenen Mut und gibt ihnen ein paar Tipps an die Hand. Daniels selbstgeschriebene Geschichte wird in diesem Roman parallel aufgeführt. Sie steht jedoch in Verbindung zum Hauptplot und überlagert die Haupthandlung nicht. Vielmehr zeigt sie, wie Daniel seine Ängste verarbeitet. Fazit: Daniel is different ist eine Geschichte über einen Jungen, dessen Leben durch Zwangshandlungen stark beeinträchtigt wird. Es wird nicht erklärt oder psychologisiert, sondern einfach nur erzählt. Es ist eine Geschichte über Außenseiter und einen Protagonisten mit Ängsten und einem geringen Selbstwertgefühl. Wesley Kings Worte machen auch Mut. Der Autor motiviert sich seinen Ängsten zu stellen, nicht aufzugeben und zugleich einen Blick hinter die Fassade der Menschen zu werfen, die auf den ersten Blick „anders“ erscheinen. Daniel is different ist eine abenteuerliche und zugleich sehr bewegende Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Die liebevoll gestalteten Charaktere wird der Leser ins Herz schließen müssen. Das Thema Zwangshandlungen wurde hier nachvollziehbar behandelt. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung an Leser gleich welcher Altersstufe. Buchzitate: Ich hatte bloß einen Zap, dieses Mal mit dem Lichtschalter im Bad. Lichtschalter machen mich echt fertig – keine Ahnung warum. Ich liebe Wörter sowieso. Ihre Bedeutung ist zwar festgelegt, lässt sich aber variieren, je nachdem, wie oder von wem sie benutzt werden. „Sternenkind“, flüsterte sie. „Man zahlt einen Preis dafür, besonders zu sein.“ Ich weiß nicht, ob ich das Konzept Schicksal sympathisch finde. Es schließt aus, dass man eine Wahl hat.

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  • Daniel das Sternenkind

    Daniel is different

    Jo_Anderson

    01. July 2017 um 18:34

    Das Einzige, was im Leben eines Dreizehnjährigen wichtig ist, ist normal zu sein. Doch Daniel ist nicht normal, auch wenn er mit allen Mitteln versucht nicht aufzufallen. Tagsüber schafft er es meinst seine Ticks unauffällig auszuführen, doch Abends schlagen sie mit geballter Kraft zu. Eigentlich weiß er, dass nichts schlimmes passiert, wenn er das Licht aus gemacht hat. Doch was, wenn es sich plötzlich falsch anfühlt? Und dann kommt die Angst. Wenn er das nicht wieder gut machen, wird er am nächsten Morgen überhaupt noch aufmachen? Also macht er das Licht wieder an und dann wieder aus, aber es fühlt sich wieder falsch an. Das Kribbeln im Körper, so wie der Herzschlag nimmt zu und die Panik macht sich breit. Also auf ein Neues, aber die Drei ist von Haus aus eine schlechte Zahl... und so geht das noch eine Weile weiter. Aber das ist nur eins seiner Rituale um der Panik zu entgehen. Er fühlt sich allein. Flüchtet sich in Bücher und das Schreiben bis er auf Sara trifft. Psycho Sara, eine hochbegabte Schülerin die kein Wort spricht, mit niemanden. Die ihn aber ansieht. ""Ihn" wirklich sieht... Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Dieses hier beschäftigt sich sehr gut mit der Angst, mit den Anfällen und dem Gefühl, das einen dabei überkommt. So können auch Menschen ohne Störung sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen.

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  • THIS BOOK IS DIFFERENT

    Daniel is different

    lesekat75

    25. June 2017 um 20:48

    INHALTDANIEL LEIGH ist kein gewöhnlicher 13-Jähriger Junge. Er erlebt „Zaps“, die er selbst so nennt. „Zaps“ laufen eigentlich immer so ab: 1. Schlechter Gedanke2. Schreckliches Gefühl/Empfindung3. Man denkt, dass man sterben muss oder verrückt wird oder nie wieder glücklich sein kann, wenn man nicht sofort etwas unternimmt. DANIEL lebt mit seinen Eltern, seiner 9-Jährigen Schwester Emma und seinem 17-Jährigen Bruder Steve zusammen. Sein bester Freund heißt Max, mit ihm spielt er auch in einem Footballteam. DANIELS Platz ist aber eher auf der Ersatzbank als auf dem Feld.Zurzeit schreibt er ein Buch; es heißt „Der letzte Junge“. Über die selbstgeschriebene Geschichte erfährt man etwas in dem Roman. Sie ist in einer anderen Schriftart abgedruckt. DANIEL beschäftigt sich gern mit Büchern und liest bereitwillig seiner kleinen Schwester Geschichten vor.DANIEL ist in Raya Senya Singh verliebt, die in seine 8. Klasse geht.In dem Buch DANIEL IS DIFFERENT lernt er das Mädchen Sara, das Psycho-Sara genannt wird, besser kennen und freundet sich mit ihr an.MEINUNGDANIEL IS DIFFERENT heißt ins Deutsche übersetzt DANIEL IST ANDERS, dieser Titel passt gut zu der Geschichte.Als ich das Buch DANIEL IS DIFFERENT von Wesley King das erste Mal gesehen hatte, wusste ich nicht ob mir es gefallen würde, da der Klappentext nur wenig verriet. Doch es ist ein sehr gutes Buch.Das Cover gefällt mir hingegen nicht besonders. Auf ihm sieht man ganz viele schwarz-weiße Zahlen mit unterschiedlichen Mustern und auch noch Gedankenstriche. Das passt zwar zu dem Buch DANIEL IS DIFFERENT, aber ich hätte ein anderes Cover gewählt, da es nur kurz um die Zahlen geht. In der Mitte steht DANIEL IS DIFFERENT darüber sieht man Wesley King in blauer Schrift. Wenn man das Buch aufschlägt sieht man viele kleine und große Zahlen und auch Gedankenstriche.Den Schreibstil finde ich sehr gut, er ist sehr spannend und flüssig. Das Buch DANIEL IS DIFFERENT hat 299 Seiten.

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  • Eine wunderschöne und faszinierende Geschichte!

    Daniel is different

    Daniel_Allertseder

    21. May 2017 um 21:42

    Meine Meinung   Als ich das Buch begonnen habe, war ich sofort vom knackigen und äußerst humorvollen Schreibstil des Autors Wesley King begeistert! Der Autor hat eine jugendliche und ausführliche Art zu schreiben; einfache Sätze, mit viel Witz, aber auch mit einer wichtigen Message! Gewiefte Dialoge und bizarre Monologe, Gedankengänge und Eindrücke von den Charakteren – eine tolle Komposition eines tollen Schreibstils! Der Hauptcharakter im Buch »Daniel is different« ist – Überraschung! – Daniel Leigh, ein junger Bursche, der unter heftigen Zwangsstörungen leidet. Jeden Tag muss er dieselben Prozeduren ausführen, ansonsten kann er, z. B., nicht einschlafen, oder er ist der Meinung, er würde sterben. Besonders schlimm ist sein Ritual bevor er zu Bett geht: Stundenlanges Zähneputzen, umhermarschieren und Licht ein- und ausschalten. Der Charakter Daniel ist unglaublich sympathisch und liebenswürdig dargestellt. Er ist gegenüber anderen verschlossen, fühlt sich einsam und versucht krampfhaft, seine Neurosen zu verstecken (sogar vor seiner Familie!)! Nur sein Freund Max bringt ihn unter Leuten, außerdem ist Daniel in Raya verknallt, eine hübsche Inderin aus seiner Klasse. Er ist ein miserabler Football-Spieler, ist sehr gut in der Schule (außer in Mathe!) und gerät in Panik, wenn die »Zaps« kommen (sein Ausdruck für die Zwangsstörungen). Der Autor hat Daniel Leigh als äußerst liebevoll und sympathisch dargestellt – es dauert bei mir keine zwei Seiten, da war er mein kleiner Held, nicht weniger, weil mich meine Mutter auch mit diesem schönen Namen gesegnet hat! Daniel Leigh ist ein kleiner Held. Denn zu was sich das Buch entwickelt, hätte ich nicht erwartet!   Ich würde es so beschreiben: Das Buch lässt sich in drei Handlungsstränge, beziehungsweise drei Konflikte gliedern: Zum einem Daniels Umgang mit seinen Störungen, wie er mit ihnen klarkommt, was er empfindet, welche Gefühle ihn hierbei überkommen; dann Daniels ironische Liebe zum Football, er muss im Team spielen, und das nicht nur einmal, und das, obwohl er nicht will; und zum anderem der Krimi-ähnliche Konflikt mit Sara und ihrem verschwundenen Vater. Sara glaubt, John, der neue Freund ihrer Mutter, habe ihn umgebracht, und Daniel hilft ihr, dieses Mysterium aufzudecken. Sara ist wie er ein »Sternenkind«, aus diesem Grund kann sich Daniel mit ihr so gut identifizieren, und eine enge Freundschaft entsteht. Außerdem schreibt Daniel nebenbei noch an einem Buch. Diese Geschichte ist im Übrigen auch äußerst spannend!   So liebevoll die Charaktere sind, so aufregend ist der Plot. Die Story mit Sara’s Vater ist sehr spannend, gut konstruiert und auch am Schluss authentisch und nachvollziehbar. Daniel’s Footballspiele sind zum Mitfiebern, und ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn er ein Spiel gewonnen hat. Auch die Änderung seiner Neurosen sind sehr interessant nachzuverfolgen, und auch der Schluss zu seinen Störungen war sehr schön! Ich habe mitgefiebert, mitgelacht und mich mitgefreut. Tolle Charaktere, ein super Schreibstil, drei Konflikte, die eine perfekte Balance im Buch beibehalten, und eine grandiose Atmosphäre noch dazu! ​ Fazit   Ein facettenreicher, spannender und lustiger Roman über einen faszinierenden Jungen, der trotz seiner Zwangsstörungen Footballspiele gewinnt, einen Mordfall auflöst und Freundschaften schließt. Die Charaktere überzeugen mit großem Potential für einen Nachfolgeband. Der Roman war grandios und eine herrliche Lektüre! Gerne mehr davon! Bravo!

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  • [Rezension] Daniel is different – Wesley King

    Daniel is different

    JenniferKrieger

    15. May 2017 um 16:32

    Klappentext:Warum ist die Zahl vier schlecht und weshalb muss er den Lichtschalter dauernd an- und wieder ausknipsen? Daniel hat absolut keine Ahnung, aber eins ist sicher: Das kann doch nicht normal sein! Genau deswegen darf auch niemand von seinen komischen Angewohnheiten erfahren – vor allem nicht sein bester Freund Max und erst recht nicht seine Traumfrau Raya! Aber dann hält das Leben eine Begegnung für ihn bereit, die seine Welt auf den Kopf stellt.Einordnung:Das Buch ist kein Teil einer Reihe.Rezension:Der Protagonist der Geschichte heißt Daniel, ist 13 Jahre alt und ich finde ihn total niedlich. Er ist ein unglaublich liebenswerter Charakter, aber nicht etwa wegen seiner Höflichkeit, sondern wegen seiner unbescholtenen, kindlichen Naivität. Und obwohl ich nicht immer mit ihm gefühlt habe, haben seine Erzählungen sehr viele verschiedene Emotionen bei mir ausgelöst. Insbesondere am Anfang habe ich sehr viel gelacht, obwohl ich das erste Kapitel eigentlich schon aus der Leseprobe kannte. Die Ernsthaftigkeit, mit der Daniel seine Gedanken beschreibt, liest sich wie knochentrockener Humor und ist wirklich witzig. Beispielsweise erklärt er, dass er im Internet gelesen hat, dass Männer Hosen mit Bügelfalten tragen sollen, wenn sie Frauen gefallen wollen, und dass er das nun tatsächlich in Erwägung zieht. Zum Glück bringt sein Bruder ihn davon ab, denn als er einen schrecklichen Lehrer in solch einer Hose sieht, analysiert er vollkommen ernsthaft, dass er sich damit wohl lächerlich gemacht hätte. Über solche Kleinigkeiten denkt Daniel viel und intensiv nach, aber auf einem liebenswerten, kindlichen Niveau.Es gibt jedoch auch Szenen, in denen ich ihn nicht einfach nur niedlich fand, sondern in denen ich wirklich mit ihm gefühlt und gelitten habe. Denn obwohl sonst niemand von seinen komischen Angewohnheiten wissen darf, erzählt Daniel den Lesern von den Zaps, wie er sie nennt. Wann immer ihn ein solcher Zap überkommt, hat der Autor sehr eindrücklich geschildert, welche Gedanken Daniel durch den Kopf gehen und welche Konsequenzen daraus folgen. Das fand ich von Anfang an bedrückend, auch wenn Daniel manchmal einfach nur eine aufgeschriebene Zahl durchstreicht und dann alles vorbei ist. Je mehr er in Stress gerät und je mehr Sorgen er sich macht, desto schlimmer werden die Zaps aber. Beispielsweise schaltet er normalerweise abends fünfmal das Licht ein und aus, bevor er ins Bett geht. Damit fühlt er sich besser. Als er jedoch eines abends mit einer Gehirnerschütterung ins Bett gehen will, ist er so ängstlich, dass er es dreihundertundfünf Mal ein- und wieder ausschalten muss, bevor es sich richtig anfühlt. Manchmal muss er Bewegungen mehrere dutzend Male wiederholen, bevor er glaubt, es richtig gemacht zu haben. Einmal tritt er ganze siebzehn Minuten immer wieder auf eine Fuge und wieder herunter, bevor er es schafft, weiter zu gehen. In diesen Szenen habe ich genauso gelitten wie Daniel. Seine Qualen haben mir Tränen in die Augen getrieben. Der Autor hat seine Probleme so eindrücklich geschildert, dass mich das wirklich fertig gemacht hat. Als Psychologiestudentin kann ich sagen, dass diese Beschreibungen absolut authentisch sind und dass dieses Buch sehr viele korrekte Informationen enthält – das hat es für mich aber irgendwie nur noch schlimmer gemacht.Natürlich hat das Buch aber auch noch andere Handlung als Daniels Angewohnheiten. Denn eines Tages erhält er eine mysteriöse Nachricht, in der er um Hilfe gebeten wird. Als er sich näher damit befasst, gerät er in mehrere brenzlige Situationen und erlebt ein ganz schönes Abenteuer. Das Buch beinhaltet jedoch nur nicht ein Abenteuer, sondern gleich zwei. Nebenbei schreibt Daniel nämlich auch noch an einem Buch. Daraus werden immer wieder Kapitel abgedruckt. Im Grunde habe ich also zwei Geschichten in einer bekommen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, das zu lesen. Insbesondere, da das Buch im Buch manchmal spannender war als die eigentliche Geschichte um Daniel. Denn trotz des Abenteuers, das er erlebt, ist Daniel für meinen Geschmack ein bisschen sehr häufig damit beschäftigt, zu erzählen, wie sehr er Raya mag. Außerdem haben sich die Szenen mit den Footballspielen irgendwann sehr in die Länge gezogen, da Daniel nur manchmal aufs Feld muss, um einmal gegen den Ball zu treten und dann wieder auf die Bank zurück zu kehren. Das hätte ich wirklich nicht dreimal lesen müssen. Insbesondere, da ich überhaupt keine Ahnung von Football habe und mir so nicht einmal vorstellen konnte, was er denn da eigentlich tut.Fazit:Das Buch hat mich sehr berührt. Daniels unschuldige, kindliche Naivität macht ihn zu einem sehr liebenswerten Charakter, über dessen Äußerungen ich mehrfach herzlich lachen musste. Auf der anderen Seite werden seine Angewohnheiten, bestimmte Dinge wiederholt zu tun, sehr eindrücklich beschrieben. Seine Qual und Verzweiflung haben mir die Tränen in die Augen getrieben. An dieser Stelle ist das Buch sehr authentisch und voller wissenschaftlich korrekter Informationen. Außerdem ist die Handlung größtenteils spannend, denn zum einen erlebt Daniel ein ziemliches Abenteuer und zum anderen schreibt er ein spannendes Buch, aus dem immer wieder Kapitel abgedruckt sind. Nur die Beschreibungen der Footballspiele und seiner Zuneigung zu Raya haben sich irgendwann nur noch wiederholt und mich eher gelangweilt. „Daniel is different“ bekommt daher insgesamt vier Schreibfedern von mir.

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  • Wunderbares Jugendbuch

    Daniel is different

    Becky_Bloomwood

    14. May 2017 um 17:40

    Daniel is different wurde mir von einer Buchhändlerin empfohlen, als ich ihr sagte, ich hätte u. a. Das Schicksal ist ein mieser Verräter großartig gefunden. Zum Glück habe ich auf sie gehört und mir das Buch gekauft.Wesley Kings Daniel is different ist ein wunderbares Jugendbuch über einen Jungen namens Daniel, der an Zwangsstörungen leidet und erst sehr langsam zu verstehen beginnt, dass er weder "verrückt" ist, noch sein "Verrücktsein" alleine durchstehen muss. Wesley King, der im Nachwort schreibt, dass er ebenfalls an Zwangsstörungen litt und der Daniel quasi ein Abbild seiner selbst ist, beschreibt einfühlsam und sehr humorvoll, wie Daniel stets versucht, seine "Zaps" (so nennt er seine Zwangsstörungen) vor seiner Umwelt zu verbergen. Selbst seine Familie ahnt nicht, welche Kraft es Daniel kostet, "normal" zu wirken. Das Buch lässt sich hervorragend in einem Rutsch durchlesen, da Wesley King einen ansprechend leichten Ton gewählt hat, der aber keineswegs seicht wirkt. Zudem überwiegt trotz des ernsten Themas der Humor und Daniel ist einfach ein sehr liebenswerter Charakter!Ich habe das Buch von der ersten Zeile - "Es war an einem Dienstag, als mir zum ersten Mal klar wurde, dass ich verrückt war" - bis zur letzten Seite genossen. Ein tolles Jugendbuch - nicht nur für junge Leser.

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  • Unbedingt lesen !!!

    Daniel is different

    Uwes-Leselounge

    03. April 2017 um 11:59

    Der größte Wunsch des 13-jährigen Daniel ist es, normal zu sein. Deshalb ist seine Maxime "bloß nicht auffallen". Denn was keiner weiß ist, dass Daniel komische Angewohnheiten hat. So muss er Abends bevor er ins Bett geht bestimmte "Rituale" einhalten, sonst geschieht etwas Schlimmes mit ihm. Niemand ahnt etwas von seinen Zwangsstörungen, aber genau diese sind es, die Daniel so besonders machen. So verheimlicht er diese Ticks nicht nur seiner Familie, sondern auch gegenüber seinem besten Freund Max und seiner heimlichen Liebe Raya. Als er eine seltsame Nachricht erhält, worin er als Sternenkind bezeichnet wird, gerät sein, nach eigenen Maßstäben "geordnetes" Leben mehr und mehr aus den Fugen. Nun kann er sich nicht mehr verstecken und gerät mitten hinein in eine kriminalistische Jagd. Wesley King beschreibt in Daniel is Different sehr eindrucksvoll und bildlich, was es heißt mit Zwangsstörungen leben zu müssen. Egal ob ein Mensch unter einem Waschzwang leidet, Angst vor Berührungen oder bestimmte Ticks hat oder einhalten muss. In Daniels Fall sind diese z. B. unter anderem fünf Mal den Lichtschalter an und aus zu machen, in einer genau festgelegten Anzahl von Schritten einen Weg zu beschreiten und vieles mehr. Dieses nennt Daniel sein Programm, welches er Abends vor dem Schlafen gehen einfach machen muss. Sollte er dieses nicht tun, ist er der Meinung, dass mit ihm etwas sehr Schlimmes passiert. Noch schwieriger wird es, wenn dieses Programm nicht klappt, also es sich, z. B. beim An- und Ausschalten des Lichtschalters nicht richtig anfühlt. Erst nach einer gewissen Anzahl, wie etwa fünfzig Mal den Schalter ein-/auszuschalten, fühlt es sich gut an. Die dabei einhergehenden Gefühle und Ängste hat der Autor bei diesen "Ticks" besonders gut beschrieben.Daniel ist auf den ersten Blick ein ganz normaler Junge. Er geht zur Schule, spielt mässig erfolgreich Football und unternimmt mit seinem besten Freund Max viele Dinge. Auch in der Schule ist er recht gut, bis auf Mathematik, da steht er mit seinen Zwangsstörungen und den Zahlen auf Kriegsfuß. Ich mochte Daniel sofort und als so langsam die ersten Zaps, so bezeichnet er seine Anfälle, begannen, tat er mir einfach nur noch leid und ich fühlte mit ihm. Einzig das Schreiben hilft ihm, diese Zaps zu lindern. So lesen wir eine Geschichte in der Geschichte, worin Daniel ein Held ist. Die Idee dahinter hat mir sehr gut gefallen. Sehr eindrucksvoll beschreibt Wesley King in diesem Jugendbuch, dass es wichtig ist, sich helfen zu lassen, in dem man sich Freunden oder auch der Familie anvertraut. Denn dieses Versteckspielen und Verbergen der Störungen helfen dem Betreffenden nicht wirklich, ganz im Gegenteil. Im schlimmsten Fall kapselt sich der Betroffene völlig ab und versinkt in Depressionen, die häufig nur einen bestimmten Ausweg haben. Dieses Thema findet in unserer Gesellschaft leider kaum bis kein Gehör und die Dunkelziffer der Betroffenen wird sicherlich sehr hoch sein.Der Schreibstil in Daniel is Different ist dabei sehr humorvoll gehalten und der Autor geht mit dieser Thematik sehr gefühlvoll um, spricht er doch aus eigener Erfahrung. Neben Daniel, ist die zweite Protagonistin ein Mädchen mit Namen Sara, dass ebenfalls unter Zwangsstörungen leidet. Sie spricht mit niemandem und hat deshalb eine Betreuerin an ihrer Seite, die ihr im Alltag hilft, obwohl dies gar nicht nötig wäre, denn Sara ist ausgesprochen klug und kann sehr wohl sprechen, sieht hierzu aber keine Notwendigkeit. Als Sara ausgerechnet Daniel auf dem Flur der Schule anspricht, ändern sich ihrer beider Leben zusehens. Sara ist ein toller Charakter. Zum einen ist sie, wie bereits erwähnt, sehr klug und für ihr Alter recht weit und doch ist sie sehr verletzlich, wütend und oft nur schwer einzuschätzen. Dabei hat mir der Zusammenhalt und die sich anbahnende Freundschaft zwischen Sara und Daniel gut gefallen. Was gerade das Ende noch einmal eindrucksvoll unter Beweis stellt.FAZIT: Trotz dieses sehr ernsten und zum Teil traurigen Themas, ist Daniel is Different ein wunderbares Jugendbuch, welches man gelesen haben sollte. Einfühlsam und bildlich beschreibt Wesley King, was es bedeutet mit solchen Zwängen leben zu müssen. Aber er zeigt auch, wie die Betroffenen damit umgehen sollten. Dabei ist es wichtig, offen mit diesen Problemen umzugehen und sich jemandem, z. B. den Eltern, anzuvertrauen. Denn nur gemeinsam kann man dieses in den Griff bekommen - 4 von 5 Nosinggläser.

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  • Daniel is different | Rezension

    Daniel is different

    vivreavecdeslivres

    02. April 2017 um 12:38

    Dieses Buch ist nach Mit anderen Worten: ich von Tamara Ireland Stone mein zweites Buch beim Magellan Verlag, welches das Thema der Zwangsstörung beschreibt. Zu diesem Buch haben Mara und ich übrigens letztes Jahr eine livresque amitié Buchbesprechung gemacht, hier könnt ihr sie euch noch einmal durchlesen. Daniel weiss nicht, dass er an einer Zwangsstörung leidet. Er versucht zwanghaft normal zu sein und erwähnt gegenüber niemandem mit keinem Wort, dass er verrückt ist. Mehrmals am Tag überkommen ihn so genannte ZAPs. In diesen Momenten hat Daniel das Gefühl, er müsse sterben, wenn er eine bestimmte Sache keine bestimmte Anzahl Mal macht. Beispielsweise zehn Mal auf diese Ritze im Boden stehen. Wenn er es einmal tut ist es gut, wenn er es zweimal tut wieder nicht, neun Mal sind am Schlimmsten. Jede Zahl hat für ihn ein gutes oder ein schlechtes Omen, deshalb ist er auch so schlecht in Mathe, weil er nicht jede Zahl niederschreiben kann, ohne dass etwas Schlimmes passiert. Oftmals werden ganz schreckliche Momente in seinem Leben geschildert, immer wieder kommt das "Programm" vor. Jeden Abend, bevor Dan ins Bett geht, muss er eine bestimmte Reihenfolge an Dingen durchführen. Eine gewisse Anzahl Schritte bis ins Bad, eine gewisse Anzahl Mal soll er sich die Zähneputzen, das Licht genau richtig oft an- und ausschalten. Jede Nacht braucht er bis zu fünf Stunden, bis er endlich ins Bett fallen kann und das Gefühl nicht mehr hat, zu sterben. Wesley King schreibt in einem Nachwort, dass der Daniel in seinem Buch ein ziemlich identisches Abbilds Seiner Selbst im Alter von dreizehn Jahren ist. Er weiss also ganz genau, wovon er spricht. Die Szenen der Zwangsstörung haben mich am meisten beeindruckt und ich bin echt froh, das Buch gelesen zu haben und somit etwas darüber erfahren zu haben. Ansonsten ist das Buch natürlich mit einer Geschichte verstrickt. Daniel muss unerwartet an Football-Spielen in der Startaufstellung spielen, obwohl ihm davor graut. Weiterhin schreibt er immer weiter in seinem Roman von einem Daniel, der normal ist. Ein Daniel, der er gerne sein würde. Er findet Freunde, lernt neue Menschen kennen, die ihm helfen, seine Zwangsstörung zu erkennen und  so ganz nebenbei versucht er auch noch einen Mordfall zu lösen. Ich habe das Buch der dann doch recht harmlosen Geschichte und des lockeren Schreibstil wegen in einem einzigen Tag durchgelesen. Mich hat es aber eben vor allem der Zwangsstörung wegen interessiert. Die anderen Aspekte, wie der Mordfall, waren nette Zusätze, aber so wirklich spannend fand ich es nicht. Von daher würde das Buch wahrscheinlich doch eher junge Leser_innen ansprechen. Es wird auf jeden Fall eine wichtige Nachricht vermittelt: Du bist nicht allein und Hilfe holen schadet nicht. Ein Freundschaftsbuch nahe an der Wirklichkeit. 

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  • Daniel is different

    Daniel is different

    Kumosbuchwolke

    29. March 2017 um 20:43

    Zwischen den Seiten"Daniel is different" wurde mir auf der Frankfurter Buchmesse vom Verlag vorgestellt und es ist das Thema "Zwangsstörungen" das mich seit Kira Gembris "Wenn du dich traust" interessiert, dass mich für Daniels Geschichte öffnete. Auf dem ersten Blick ist Daniel ein 13-jähriger Junge, wie viele andere. Er mag keinen Football, ist allerdings in der Mannschaft, dem eigenen Vater und dem besten Freund zuliebe, sitzt jedoch meist auf der Bank. Für Daniel nicht schlimm, er kümmert sich sowieso lieber um die Getränke.Daniel steht in den meisten Fächern auf einem A (entspricht einer 1 bei uns) nur in Mathe nicht, da steht er mit den Zahlen auf Kriegsfuß. Es gibt Gute und es gibt schlechte Zahlen für Daniels Empfindungen und dann die gefühlten schlechten Ziffern schreiben zu müssen, kostet ihn körperliche und seelische Überwindung.Als Daniel überraschend einen Spieler seines Football Teams ersetzen muss, ist der Druck auf ihn enorm groß, denn er möchte nicht spielen, aber noch weniger möchte er von den anderen Jungen ausgelacht werden. Zeitgleich spricht ihn die stumme, von den anderen nur Pyscho-Sara genannt, an. Ausgerechnet er soll ihr helfen einen Krimninalfall zu lösen.Daniel völlig überrumpelt stimmt zu und damit beginnen seine Herausforderungen: Footballspiel und ein Verbrechen aufklären. Der Druck wächst und damit auch die Zaps, so nennt Daniel, was auch als Tick bezeichnet wird.Daniel muss bestimmte Abläufe immer wieder machen und wehe etwas läuft dabei nicht so, wie es soll oder es fühlt sich nicht gut an. Schon seit Langem ein Teil von Daniel, den er peinlich genau vor anderen zu verheimlichen versucht, werden die Zaps immer schlimmer. Nur Sara scheint genau zu wissen, wie er sich fühlt, denn auch sie ist different und so werden Sarah und Daniel zu einer Stütze füreinander.Lese SpaßManchmal gibt es Gedanken oder Ängste die mich nicht mehr los lassen, dann geht es mir schlecht. Mir hilft Schlafen oder anders ablenken und dann sind schlechte Gedanken meist wieder weg.Bei Daniel ist das nicht so einfach, bei ihm ist dieser Filter störanfällig. Das heißt, er kann schlechte Gedanken wie zum Beispiel: "Wenn ich nicht den Weg von der Zimmertür zum Bett mit 10 Schritten schaffe, passiert etwas Schlimmes", schlecht kontrollieren.Sind es in dem Beispiel entweder 9 oder 11 Schritten ist Daniel überzeugt, das etwas passiert, es sei denn er wiederholt den Ablauf so lange, bis es klappt. Wenn Daniel von seinem Abendprogramm spricht, macht er das nicht zum Spaß. Er kann nicht anders, obwohl ihm mit der Zeit selbst klar wird, wie verrückt dieses Fremdsteuern ist.Er leidet dabei körperlich, seelisch und stumm. Schwitzt und heult.Mir kommen schon wieder Tränen, weil es der Autor Wesley King geschafft hat, mich voll und ganz mit Daniel zu identifizieren.Daniel ist eine sympathische Figur. Er ist schüchtern, läuft rot an, sobald er mit der hübschen Raya spricht. Ist aber nicht auf dem Mund gefallen. Ich fand das er charmant und gelegentlich schlagfertig reagiert, wenn er mit Raya spricht. Raya, Max und Daniels Geschwister waren weitere tolle Figuren. Manchmal etwas am Sticheln, aber im Großen und Ganzen Menschen, die gut für Daniel sind.Ich mochte Sara am Anfang überhaupt nicht, weil sie bestimmt und überrumpelt. Für Daniel ist sie allerdings wichtig, denn sie sieht hinter dem Sichtschutz den er versucht aufzubauen. Die ist ihm ähnlich und deshalb versteht sie ihn. Sara ist die Erste, die ihm sagt, dass er sich Hilfe mit seinen Zaps suchen kann. Auf der anderen Seite, ist Daniels logische, ruhige und loyale Art genau das was Sara benötigt, um sich selbst zu entwickeln.Leider kann ich immer noch nicht nachvollziehen, warum Daniels Eltern von seinem Problem nichts wissen. Schon klar, er versucht die Zaps zu kontrollieren und nur gelegentlich kommen sie im Beisein anderer durch jedenfalls am Anfang, aber das sie kaum was von dem Zubettgehen Programm mitbekommen? Schwierig.Ansonsten fand ich "Daniel is different" aber ganz gut. Es ist toll geschrieben, Daniel ist eine Figur zum Anfassen, Begleiten und gernhaben. Er hat Humor und Fantasie. Seine Geschichte, an der er schreibt bildet einen zweiten Handlungsstrang und spiegelt die Entwicklung der Geschichte wieder.Das Krimi Element, das Sara mitbringt, bringt etwas Spannung rein, sorgt für die Weiterentwicklung der Beiden, ist aber für Hobby Detektive leicht zu lösen. Dieser Ausgang passt für mich zu "Daniel is different".Fazit"Daniel is different" ist ein tolles Buch über einen (außer)gewöhnlichen Jungen, der sich anders fühlt, es manchmal auch ist, aber im Grunde doch wieder so normal wie andere Kinder ist. Das Buch hat viele lustige, schöne und starke emotionale Momente. Besonders Daniels Zubettgehzeiten sind mir im Gedächtnis geblieben, sie zeigen nämlich die wie stark die Zaps wirken und einschränken können. Für mich daher schwer vorstellbar, dass es den eigenen Eltern kaum auffällt. Vielleicht liegt es auch daran das Daniel und Sara für ihr Alter zu eigenverantwortlich und unabhängig skizziert wurden. Denn den Krimieinfluss scheinen die Beiden ebenfalls im Alleingang zu lösen, dessen Ausgang für mich nicht überraschend kam, aber sehr gut reingepasst hat. 4 Sterne.© Cover-/Zitatrechte: liegen bei den einzelnen Verlagen und/oder Autoren© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.blogspot.de

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  • Aufwühlend, beängstigend und anrührend geschrieben

    Daniel is different

    Nightingale78

    27. March 2017 um 21:27

    Meine MeinungJugendbücher in denen man selbst als ‚älteres Semester‘ noch etwas für sich mitnehmen kann, interessieren mich immer. So wurde ich natürlich beim Wesley Kings »Daniel is different« hellhörig. King greift in seinem neuen Werk durch den 13-jährigen Daniel das Thema Obsessive Zwangsstörung auf, verknüpft den Plot aber auch mit alltäglichen Sorgen eines Jugendlichen sehr gekonnt. So ist zwar die Krankheit ein wichtiger Aspekt, aber die Hauptfigur wird nicht nur durch diese definiert. Das gefiel mir sehr. Daniel ist eine Figur, mit der ich sofort sympathisierte. Er ist ein sehr intelligenter Junge, der eine große Leidenschaft für das Schreiben hegt. Mit seinem Humor holte er mich sofort ab. Und wie so viele Nerds, hat auch er es nicht so mit Sport. Allerdings möchte Daniel seine Freundschaft mit seinem besten Freund Max nicht gefährden und ist als Ersatzkicker im Schul-Football-Team.Zu Beginn ist Daniel sich überhaupt nicht darüber im Klaren, dass seine Ticks bzw. „Zaps“ Teil einer Zwangsstörung ist. Er denkt schlichtweg, dass er verrückt ist. Aus Angst seinen besten Freund zu verlieren, seinen Schwarm zu vergraulen und seine Eltern zu enttäuschen, verschweigt er jedem, wie sehr die Zwangsstörung seinen Alltag zunehmend bestimmt.Mir tat es in der Seele weh, zu sehen, dass Daniel meinte damit allein klarkommen zu müssen. Der Autor beschrieb insbesondere die „Rituale“ seines jungen Protagonisten sehr beklemmend. Als Leser merkt man durch diesen tiefen Einblick, wie Ernst man derartige Zwangsstörungen nehmen muss. Sich vorzustellen, dass Menschen derartiges täglich durchleben müssen, löst in mir großes Mitgefühl aus. Wesley King selbst litt in der Teenagerzeit an OCD und konnte in diesem Buch daher viele persönliche Erfahrungen einfließen lassen. Ausgerechnet die stumme Sara – genannt Psycho-Sara – aus der Schule, stößt ihn auf den wahren Kern seiner persönlichen Probleme. Bei ihr muss er sich nicht verstecken. Mit Sara wurde ich zugegeben erst etwas später warm. Sie ist recht schroff und geht sehr unverhohlen auf Daniel mit einem sehr familiären Problem zu. Sie denkt nämlich, dass ihr Vater vom neuen Freund ihrer Mutter umgebracht wurde. Aber in Daniel sieht sie auch ein „Sternenkind“ – bzw. Verbündeten. Wie zuvor schon erwähnt, dominiert die Krankheit zwar zeitweise Daniels Alltag, aber legt sich nicht zu schwer über den Gesamtverlauf. Man merkt jedoch, dass bei ihm die Zwangsstörung besonders durch Stress hervorgerufen wird. Daniel nimmt auch das Schreiben als abendliche Beschäftigung um runter zu kommen, oder um sich mental auf sein „Programm“ vor dem zu Schlafen gehen vorzubereiten. Je länger er schreibt, umso entspannter ist er und braucht dann nicht so lange. Auszüge seiner Schreibkreativität wurden kursiv in die Kapitel eingeflochten. Das Ende wurde recht offen gelassen, was jedoch irgendwie passt. Allerdings fehlten mir zwischenzeitlich ein bisschen mehr Pepp. Gerne hätte ich noch mehr Vater-/Sohn Situationen und der Versuch einiger Aufklärungen gesehen. In Gänze schreibt der Autor aber sehr flüssig und mitfühlend. Fazit Kings hat mit Daniel eine wundervolle Figur gezeichnet, dessen Schicksal mir nahe ging. Speziell durch Daniels abendliches „Programm“, gewährt der Autor einen erschreckenden Einblick in die Welt der Zwangsstörungen und Panikattacken. »Daniel is different« ist eine aufwühlende rührende Geschichte, deren Ende gewollt offen geblieben ist. Dadurch wirkt das große Ganze sehr realistisch, allerdings auch etwas unvollendet. Nichtsdestotrotz ist Wesley Kings Jugendbuch eine wichtige Geschichte über eine missverstandene Krankheit.

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  • Daniel is ... Lesenswert!

    Daniel is different

    FraeuleinGutberlet

    26. March 2017 um 20:15


    "Ich hatte gehofft, es wäre nur eine Phase, so wie damals mit drei, als ich ein Feuerwehrauto sein wollte."
    Mit dieser Zeile hatte mich das Buch. Lesenswert allemal.

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