Whitley Strieber Die Heimsuchung

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Inhaltsangabe zu „Die Heimsuchung“ von Whitley Strieber

Die Einwohner von Oscola haben nie über den Hügel nachgedacht. »Der Hügel« ist ein Ort wie es ihn in so vielen Vororten der USA gibt - Familien gehen dort hin zum Picknick, Liebespaare zum Rendezvous, und im Winter sausen die Kinder mit ihren Schlitten die Hänge hinab.Doch jetzt ist das anders. Im Inneren des Hügels schreit etwas. Etwas, das nicht auf unserer Welt geboren wurde. Es schreit vor Hunger …Der Bestsellerautor Whitley Strieber schrieb diesen Roman zu Ehren von H. P. Lovecraft und dessen dunkler Fantastik. Deutsche Erstveröffentlichung. Gebunden mit Leseband, Schutzumschlag in Lederoptik

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  • Rezension zu "Die Heimsuchung" von Whitley Strieber

    Die Heimsuchung

    Elmar Huber

    26. November 2012 um 13:38

    „Weil eine Verbotene Zone ein Bereich in der Nähe eines sehr leistungsstraken Objekts ist, dem man nie mehr entkommen kann, sobald man einmal die Zone betreten hat. In einer verbotenen Zone sind die Gesetzte der Physik gestört, alles ändert sich, die ganze Welt wird von innen nach außen gekehrt. Man kommt an einen Punkt, wo die Zeit rückwärts verläuft, und am Ende erinnert man sich ewig daran, dass man zerstört worden ist, aber man stirbt nie. Das ist das Paradoxon einer verbotenen Zone.„ INHALT Brian Kelly hört den Schrei zuerst, der aus dem Inneren des Hügels zu kommen scheint, wo er gerade mit seiner schwangeren Frau den vollkommenen Sommernachmittag verbringt. Die herbeigerufenen Suchmannschaften können jedoch keine verletzte Person im Umkreis des Hügels entdecken. Das Ereignis lässt Kelly keine Ruhe und so kehrt er abends gemeinsam mit der Journalistin Ellen Maas zu dem Hügel zurück, wo beide Zeuge einiger seltsamer Ereignisse werden, die sich auf dem nahegelegenen Grundstück von Richter terBroeck abspielen. Eine geheime Versammlung scheint dort stattzufinden und ein Schwarm leuchtender Insekten erhebt sich plötzlich aus dem Garten des Richters und greift Ellen an. Auch andernorts werden Schreie aus dem Inneren der Erde vernommen und es gelingt, eine schwer verletzte Frau zu retten, die offenbar dort eingegraben war und deren Gesicht, trotz unzähliger gebrochener Knochen, ein glücksseliges Lächeln aufweist. Eine Spur führt ausgerechnet zu Brian Kellys ehemaligem Physiklabor an der Ludlum University, wo er als Professor an den Grenzen der bekannten Physik geforscht hat. Seine Experimente wurden offenbar weitergeführt und etwas kam durch die Zeit in die Gegenwart. _„Ein zweiter langer, dünner Faden glitt neben dem ersten heran. Sie tasteten herum, berührten mit ihre feinen Spitzen Mobiliar, suchten, forschten. Er las Überschriften wie Kausalität und extratemporaler physikalischer Austritt, Antike Lebensformen in Interaktion mit extratemporalen Absorbern, Temporale Abstammungen und Kelly-Faktor-Angriffe von extratemporalen Entitäten. Die hatten hier unten einen verzweifelten geheimen Krieg geführt, hatten versucht, Dämonen zurückzuschicken, die sie aus den Tiefen der Zeit herbeigelockt hatten.“_ MEINUNG Nachdem Frank Festa mit Whitley Striebers modernem Klassiker WOLFEN - als Wiederveröffentlichung in seiner Horror-Taschenbuchreihe – die Neugier an diesem Autor wieder geweckt hatte, erschien nun Striebers THE FORBIDDEN ZONE aus dem Jahr 1993 als deutsche Erstausgabe in „H. P. Lovecrafts Bibliothek des Schreckens“. Der Roman gilt offen als Lovecraft-Hommage und schafft tatsächlich das Kunststück, lovecraftschen Horror zu bieten ohne die bekannten Gestalten und Plotmodule des Meisters bemühen zu müssen. Leider muss man Hr. Strieber hier ein „schlecht selbst gemacht“ attestieren, denn seine Geschichte läuft nach dem fesselnden Beginn schon verhältnismäßig früh aus dem Ruder und entwickelt sich so grotesk und scheinbar zusammenhanglos, dass man Mühe hat, dem Geschehen zu folgen. Surreale Gimmicks, wie eine wiederkehrende rote Corvette Viper, deren Fahrer mit überlangen Gliedmaßen (Tentakeln ?) gesegnet ist oder lebende Maschinen, denen plötzlich Beine wachsen rücken DIE HEIMSUCHUNG in die Nähe überdrehter japanischer Fantasy-Spektakel. Das Finale präsentiert sich schließlich als komplett kopfloser und unüberschaubarer Kampf gegen die Eindringlinge, irgendwo zwischen einer Alien-Invasion und IM LAND DER RAKETENWÜRMER. Auch die Personenzeichnung wird nach der anfänglichen, gewissenhaften Einführung, vernachlässigt, so dass man sogar an den Hauptpersonen schnell wieder das Interesse verliert. Aufmachung und Ausstattung des Buches sind dagegen - wie von der Reihe nicht anders gewohnt - luxuriös. Das Titelfoto stellt eine schöne Abwechslung dar zur ansonsten eher dunklen Gestaltung der Reihe. Der Schutzumschlag ist in exklusiver Festa-Lederoptik gefertigt. FAZIT DIE HEIMSUCHUNG beginnt stark, wirkt mit fortschreitendem Verlauf aber mehr und mehr zusammenhanglos, unfokussiert und sprunghaft so dass man irgendwann den Überblick verliert und das ohnehin abgehobene Geschehen nur noch aus geistigem Abstand verfolgen kann.

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  • Rezension zu "Die Heimsuchung" von Whitley Strieber

    Die Heimsuchung

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    20. October 2012 um 07:42

    Brian Kelly und seine hochschwangere Frau Loi verbringen einen Nachmittag auf dem Hügel nahe dem Dorf. Plötzlich hören sie unmenschliche Schreie, die direkt aus dem Hügel zu kommen scheinen. Brians Hund reagiert völlig irre darauf, auch die hinzugerufene Polizei kann nicht viel ausrichten. Der Hügel liegt auf dem Grundstück von Richter terBroeck und dieser unterbindet eine Grabung an dieser Stelle. Durch den Aufruhr neugierig geworden, versucht die Journalistin Ellen Maas, die eine große Story wittert, dem Geheimnis der Schreie auf die Spur zu kommen und schleicht sich nachts auf das Grundstück des Richters. Sie sieht, wie sich viele fremde Autos dem Grundstück nähern und auch ein seltsames violettes Licht in seinem Haus. Als sie plötzlich von Leuchtkäfern massiv angegriffen wird, gelingt es ihr nur durch einen Sprung ins Wasser ihr Leben zu retten. Brian, dessen Frau Loi kurzfristig ins Krankenhaus musste, merkt wie er nachts in seinem Auto wach wird. Er hat keine Ahnung, wie er dort hingekommen ist noch versteht er, warum es ihn so dringend zum Haus des Richters zieht. Mit übergroßer Kraft gelingt es ihm, dem Drang zu entgehen, ins Haus zu gehen. Brian und Ellen verbünden sich und wollen das Geheimnis gemeinsam aufdecken, nicht ahnend, welchem Schrecken sie gegenüberstehen werden ... Whitley Strieber führt in diesem Roman die unterschiedlichsten Charaktere zusammen. Brian Kelly, ehemaliger Physiker, der seit dem Tod seiner ersten Frau und seines Kindes nicht mehr in der Lage war, seinen Beruf auszuüben. Er ist in zweiter Ehe mit Loi verheiratet, die eine ehemalige Vietkong ist, die gegen die Amerikaner gekämpft hatte. Sie hatte es nie leicht, als Kind als "Tunnelratte" eingesetzt und später als Prostituierte beschäftigt. Sie hat mit Brian das große Los gezogen und die beiden sind in Liebe verbunden, gerade steht Loi kurz vor der Entbindung des ersten gemeinsamen Kindes. Sie ist zäh, eifersüchtig und weiß ganz genau, was sie will und das kann sie auch durchsetzen. Ellen Maas, eine Journalistin aus der Stadt, die alles aufgegeben hat und eine kleine, kurz vor dem Ruin stehende Zeitung aufgekauft hat. Sie hält sich über Wasser und wittert mit dieser Story ihre große Chance. Sie ist verbissen und hat den gewissen Killerinstinkt, um sich daran festzubeißen. Nach anfänglichem Zögern Lois bilden die drei eine feste Einheit, um dem Grauen, das sich dort im Hügel eingenistet hat, Einhalt zu gebieten. Loi wächst über sich selbst hinaus. Sie, die Vietkong-erprobte übernimmt die Führung, als keiner sich dazu in der Lage fühlt. Der Autor ist in der Lage, dem Leser die Gänsehaut über den Rücken jagen zu lassen. Aus einer anfänglichen Idylle wird der buchstäbliche Horror. Glühwürmchen oder besser Leuchtkäfer fangen an Menschen zu killen, Menschen werden zu furchtbaren Mutationen, violettes Licht bricht den Willen der Menschen auf bizarre Art und Weise. Für den Leser ist der Schrecken und das Grauen allgegenwärtig. Ich fühlte mich, als hätte mich Whitley Strieber an die Hand genommen und persönlich überall herumgeführt. Viel Fantasie war nicht nötig, um das Blut zu riechen, die Schreie zu hören und selbst gegen das Grauen anzukämpfen. Er hat eine ausgesprochen bildhafte Sprache verwendet, die sprachlich ausgereift ist. Striebers Erzählstil hat mich von Anfang an gepackt und nicht mehr losgelassen. Langsam baut er den Spannungsbogen auf und hält ihn kontinuierlich mit Steigerungen bis zur Auflösung. Es ist nicht klar, in welche Richtung der Roman gehen wird, so dass für mich die Herkunft und die Erklärung des Grauens völlig überraschend kam. Für Leser, die schon einige Horrorfilme gesehen haben, dürfte die Story an sich nicht außergewöhnlich oder überraschend sein, Striebers Umsetzung jedoch und seine lebendige und gewaltige Sprache machen dieses Buch zu einem grandiosen Leseerlebnis.

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  • Rezension zu "Die Heimsuchung" von Whitley Strieber

    Die Heimsuchung

    lord-byron

    04. September 2012 um 16:54

    Ein ganz herzliches Danke schön an Inge und Frank Festa vom Festa-Verlag, die mir dieses Buch einfach mal so geschenkt haben. Dr. Brian Kelly lebt mit seiner zweiten Frau Loi in einem Trailer, nahe seinem Haus. Das Haus war mitsamt erster Ehefrau und Tochter verbrannt. Durch diesen schlimmen Verlust hat Brian immer noch Alpträume und hat seine Stelle als Physiker an der Universität aufgegeben. Als er mit seiner hochschwangeren Frau und seinem Hund ein Picknick auf einem Hügel auf Richter terBroecks Grundstück macht, hören sie plötzlich entsetzliche Schreie aus dem Hügel. Der Richter setzt alles daran um eine Untersuchung zu verhindern. Die Journalistin Ellen Maas lässt nicht locker. Nachts schleicht sie sich auf das Grundstück des Richters und wird plötzlich von seltsamen Käfern angegriffen, denen sie nur knapp entkommen kann. Kurz darauf werden auch an einer anderen Stelle Schreie aus dem Erdboden gehört und eine Frau kann ausgegraben werden, die aber kurz darauf stirbt. Wie kam sie unter die Erde? Und was hat ihr jeden einzelnen Knochen im Leib gebrochen. Brian Kelly und Ellen Maas beginnen die Sache zu untersuchen und bringen nicht nur sich in tödliche Gefahr. Eine Rezension für dieses Buch zu schreiben ist nicht einfach, denn ich habe mir ziemlich schwer getan mit der Geschichte warm zu werden. Es soll eine Hommage an H. P. Lovecraft sein, was Whitley Strieber hier geschrieben hat, aber ich fand es zeitweise einfach nur verwirrend. Der Schreibstil ist im alten Stil Lovecrafts gehalten und auch die Ausdrucksweise ist ähnlich. Das war auch nicht mein Problem. Das war eindeutig die Story selbst. Doch trotz aller Schwierigkeiten konnte ich auch nicht abbrechen, denn irgendwie hielt mich die Geschichte doch gefangen und ich musste unbedingt wissen wie sie endet. Die Personen blieben ziemlich eindimensional. Höchstens bei den 3 Hauptpersonen gab es so etwas wie emotionale Tiefe. Doch trotz allem, war das Buch spannend und darum vergebe ich 7 von 10 Punkten.

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