Wibke Bruhns

 4.2 Sterne bei 52 Bewertungen
Autor von Meines Vaters Land, Nachrichtenzeit und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Wibke Bruhns

Meines Vaters Land

Meines Vaters Land

 (45)
Erschienen am 01.07.2009
Nachrichtenzeit

Nachrichtenzeit

 (7)
Erschienen am 01.03.2012
My Father's Country

My Father's Country

 (0)
Erschienen am 11.08.2009

Neue Rezensionen zu Wibke Bruhns

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Rezension zu "Meines Vaters Land" von Wibke Bruhns

Lässt einen die damalige Zeit viel besser verstehen
zukunftskindvor 2 Jahren

Die Erzählweise der Autorin ist einfach genial: menschlich, kritisch, amüsant! Ich habe noch nie ein Buch über die beiden Weltkriege gelesen, die mir so gut gefallen hat und von dem ich so viel gelernt habe. 

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Biografienwerkstatts avatar

Rezension zu "Meines Vaters Land" von Wibke Bruhns

Bücher gegen das Vergessen
Biografienwerkstattvor 5 Jahren

Zwei sehr persönliche Auseinandersetzungen mit den Eltern und Großeltern findet man bei Christina von Braun (Jahrgang 1944) in dem Buch „Stille Post“ sowie bei Wibke Bruhns (Jahrgang 1938) in „Meines Vaters Land“. Beide erzählen jeweils aus einer persönlichen Sicht ihre eigene Familiengeschichte, die sie aus Briefen und Tagebüchern rekonstruiert haben. Gerade die persönliche Betroffenheit machen diese Erzählungen so interessant. Beide Autorinnen versuchen gar nicht erst zu verstecken, wie sehr sie selbst im Verlauf ihrer Recherchen unter der Flut der gesammelten Informationen leiden. Wibke Bruhns etwa wenn sie die Tagebucheinträge ihres Großvaters kommentiert mit „Was geht bloß vor in diesen Männern? In fast jedem Brief ist die Rede davon, dass jemand aus dem Freundeskreis oder aus der Familie gefallen ist. Drei der Vettern mit denen HG aufgewachsen ist sind tot (…) Kurt schreibt über die Beerdigung eilig in zwei Absätzen „es hat mich tief ergriffen“, um dann übergangslos „noch zwei Notizen“ anzuhängen: „Man isst jetzt hier im Excelsior-Hotel sehr gut“ (…) „Suppe, ein Gang und Speise für vier Mark. Ich war überrascht wie gut das Essen war.“Christina von Braun hat das Schweigen auch gleich zum Titel ihres Buchs gemacht: „Stille Post“. Im Zentrum steht die Großmutter, über die sie so wenig weiß und die doch eine faszinierende Persönlichkeit gewesen war. An sie, die am 30.9.1944 im Frauengefängnis in Berlin starb, richtet sie ihre reflektierenden Briefe, die sich durch das ganze Buch ziehen und die etwa so beginnen: „Liebe Großmutter, das erste Weihnachten nach Deinem Tod. Hilde verliert kein Wort darüber. Ihr Schweigen über Deinen Tod ist laut. Man hat den Eindruck, dass sie sich jedes Nachdenken über deinen Tod verbietet.“Viele solcher Bücher könnten in Deutschland geschrieben werden. Aber nicht jeder kann und mag das auf sich nehmen – und nicht jeder kann sich auf so viel persönliches Material stützen, wie diese beiden Autorinnen. Lesenswert ist es allemal.

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bogis avatar

Rezension zu "Nachrichtenzeit" von Wibke Bruhns

Rezension zu "Nachrichtenzeit" von Wibke Bruhns
bogivor 6 Jahren

Wibke Bruhns, eine der besten Journalistinnen des Landes hat hier ihre Biographie, insbesondere aus beruflicher Sicht vorgelegt.
Sie gewährt einen Einblick in Ihre wohl wichtigste Schaffensperiode während der sozial-liberalen Koalition. Sie stellt einige Mutmassungen hinsichtlich ihres Verhältnisses zu Willy Brandt klar. Sie beschreibt ihre Eindrücke auf diversen Nahost Reisen mit dem Zusammentreffen massgeblicher politischer Führer. Darüberhinaus gibt sie pointierte Eindrücke zu diversen politischen Ereignissen, wie zum Beispiel der Stern-Affäre um die gefälschten Hitler-Tagebücher.
Über ihre persönliche Abstammung gibt sie nicht allzuviel Preis.
Insgesamt ein Buch, das sich wunderbar liest. Es ist im Wibke Bruhns zueigenen leicht rotzigen Stil gehalten und wirkt auch dadurch extrem authentisch.
Für politisch, gesellschaftlich und journalistisch Interessierte eine absolute Empfehlung, fast schon ein Muss.

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