Wiebke Lorenz

 4.2 Sterne bei 857 Bewertungen
Autorin von Alles muss versteckt sein, Bald ruhest du auch und weiteren Büchern.
Wiebke Lorenz

Lebenslauf von Wiebke Lorenz

Wiebke Lorenz, geboren 1972 in Düsseldorf, studierte in Trier Germanistik, Anglistik und Medienwissenschaft und absolvierte eine Ausbildung zur Drehbuchautorin an der Internationalen Filmschule Köln. Sie lebt heute in Hamburg, schreibt für verschiedene Zeitschriften (u.a. "Cosmopolitan") und TV-Produktionen. Gemeinsam mit ihrer Schwester veröffentlicht sie unter dem dem Pseudonym Anne Hertz Bestseller mit Millionenauflage. Ihre Romane "Was? Wäre? Wenn?" (2003), "Allerliebste Schwester (2010)" und ihr Thriller "Alles muss versteckt sein" (2012) waren bei Kritik und Publikum höchst erfolgreich.

Alle Bücher von Wiebke Lorenz

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Alles muss versteckt sein

Alles muss versteckt sein

 (384)
Erschienen am 03.09.2012
Bald ruhest du auch

Bald ruhest du auch

 (225)
Erschienen am 11.07.2016
Allerliebste Schwester

Allerliebste Schwester

 (152)
Erschienen am 08.08.2011
Was? Wäre? Wenn?

Was? Wäre? Wenn?

 (60)
Erschienen am 01.10.2003
Einer wird sterben

Einer wird sterben

 (0)
Erschienen am 27.02.2019
Zimmer in Aussicht: Anne Hertz & Friends 6

Zimmer in Aussicht: Anne Hertz & Friends 6

 (0)
Erschienen am 01.03.2012
Alles muss versteckt sein, MP3-CD

Alles muss versteckt sein, MP3-CD

 (18)
Erschienen am 07.09.2012
Bald ruhest du auch

Bald ruhest du auch

 (3)
Erschienen am 27.03.2015

Interview mit Wiebke Lorenz

Interview von LovelyBooks mit Wiebke Lorenz, Mai 2011

1) Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Im Alter von dreizehn Jahren habe ich mein erstes Fantasymärchen in ein Schreibheft gekritzelt. Das war während eines Spanienurlaubs mit meinen Eltern und meiner Schwester, das umwälzende Werk trug den Titel "Sarah im Land von Paxika". Leider ist dieses Dokument der Zeitgeschichte irgendwo verloren gegangen ... Meinen ersten richtigen Roman schrieb ich mit 23 Jahren, da habe ich noch studiert und hatte kein Lust zu meiner Magisterarbeit (die hab ich dann zwar auch noch irgendwie zusammen gehauen - und zwar komplett ohne Plagiate ... - aber der Roman hat mir deutlich mehr Spaß gemacht. Und zur Veröffentlichung kam es, weil ich 1996 auf einer Party eine arme Rowohlt-Lektorin, die das Pech hatte, da zufälligerweise auch rumzustehen, manisch vollgequatscht habe. Irgendwann gab sie mir mit einem ermatteten Seufzen ihre Visitenkarte und sagte: "Okay, du kannst mir das Manuskript ja mal schicken." Drei Wochen später rief sie mich an, gestand mir als Erstes, dass sie mit großem Mist gerechnet hatte (wie das eben so ist, wenn Lektoren von Möchtegern-Autoren zugetextet werden) - und teilte mir dann mit, dass sie den Roman großartig findet und Rowohlt ihn veröffentlichen möchte. Dieser Anruf hat mich echt umgehauen, denn er erreichte mich in der Redaktion, in der ich gerade mein Volontariat machte und mein Ressortleiter hatte mich etwa zehn Sekunden davor mal wieder so richtig nach allen Regeln der Kunst eingenordet ("Lorenz, Sie Arschloch! Wo bleibt die Meldung über Prinzessin Diana??? Jetzt aber mal flott!"). Ha! Da wäre ich am liebsten sofort zu ihm gerannt und hätte gesagt: "Sie können mich mal! Ich werde jetzt nämlich Romanautorin, ääääätsch!" Hab ich aber nicht getan, woraufhin er mich auch noch im zweiten Ausbildungsjahr immer hübsch fertig gemacht hat ...

2) Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Viele, viele, viele! Und absolut quer durch den Gemüsegarten, ich kann mich auf kein Genre festlegen. Ich liiiiiebe Kazuo Ishiguro ("Alles, was wir geben mussten", "Was vom Tage übrig blieb"), Anne Tyler ("Die Reisen des Mister Leary", "Atemübungen"), Zoran Drvenkar, Tina Uebel, Conni Lubek, Hatice Akyün, Harald Martenstein, Peter Prange, Sebastian Fitzek, Charlotte Link, Rolf Dobelli, Peter James, Marc Fischer (der ja tragischer weise kürzlich verstorben ist) ... Ich kann es echt nicht sagen, dafür lese ich zu viel.

3) Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Mal ist es etwas, das ich irgendwo aufgeschnappt habe, was die Rädchen im Kopf zum Drehen bringt. Ein Zeitungsartikel. Ein Traum. Ein spontaner Gedankenblitz. Und, ganz wichtig: Alles, was in meinem Herzen so vor sich geht, inspiriert mich zu meinen Geschichten. Zusätzlich bin ich etwas überspannt und neurotisch, das hilft beim Schreiben ungemein!

4) Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Über meine Homepage, also per Mail, und bei Lesungen.

5) Wann und was liest Du selbst?

Wie gesagt gibt es da kein bestimmtes Genre, es ist mehr phasenabhängig. Sehr gern lese ich gute (!!!) Thriller und junge deutsche Autoren.

6) Wie hat es sich angefühlt, als du dein erstes eigenes Buch in deinen Händen hieltest?

Wahnsinnig. Ich weiß es noch wie heute: Das war 1998, mein erster Roman "Männer bevorzugt" erschien und ich hatte selbst noch kein Exemplar vom Verlag bekommen. Irgendwann abends rief mich eine Freundin an und sagte mir, sie hätte das Buch gerade bei Stilke am Altonaer Bahnhof gesehen. Da bin ich noch im Schlafanzug ins Auto gesprungen (okay, es waren Jogginghose und T-Shirt) und mit quietschenden Reifen zu Stilke gefahren. Als ich vor dem Büchertisch stand und da ein Stapel meines Romans lag, war das komplett surreal. So, als hätte ich selbst damit gar nichts zu tun. Ich musste ziemlich lachen, weil ich dachte, dass es doch verrückt ist, dass ein Verlag was von klein Piefke Lorenz druckt. Na ja, ich war ja auch erst 25, heute sehe ich das selbstverständlich anders :-D

7) Was war eines der überraschendsten Dinge die Du beim Schreiben gelernt hast?

Dass es verdammt viel Arbeit ist, extrem viel Disziplin erfordert und manchmal ÜBERHAUPT KEINEN Spaß macht. Aber ich kann ja nichts anderes, da muss ich jetzt also durch. Wobei: Im Studium habe ich ziemlich viel gekellnert ...

Neue Rezensionen zu Wiebke Lorenz

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xdemon_hunterxs avatar

Rezension zu "Alles muss versteckt sein" von Wiebke Lorenz

Denken ist nicht Tun
xdemon_hunterxvor 5 Monaten

Ein Psychothriller bei dem nichts ist, wie es scheint.


Klappentext:

Steckt in jedem Menschen ein Mörder? In Gedanken hat Marie schon erschlagen, erwürgt, zerstückelt. Die furchtbar realen Gewaltfantasien kommen ohne Vorwarnung und machen ihr unaussprechliche Angst. Doch denken heißt nicht tun. Glaubt Marie. Bis ein grausamer Mord geschieht, der genau dem Horror-Drehbuch ihres Kopfes entsprungen zu sein scheint. Alle halten Marie für eine Mörderin. Auch sie selbst. Sie wird verurteilt, eingewiesen, weggesperrt. Ein junger Arzt hilft ihr dabei, die Wochen vor der Mordnacht zu rekonstruieren, und in Marie wachsen die Zweifel. Ist die Wahrheit noch viel furchtbarer als ihre Fantasie?



Meine Meinung:

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Zum Einen Maries Aufenthalt in der Psychiatrie und zum Anderen das Gespräch mit ihrem Psychologen, in dem von ihrer Vergangenheit erzählt wird. 

Durch einen tragischen Unfall ändert sich Maries Leben, ihre Ehe geht den Bach runter und sie fängt an explizite Mordgedanken zu haben. In einem Forum, wo sie ihre Ängste mit anderen teilt wird aber immer gesagt „Denken ist nicht tun“, doch Marie soll ihren Freund umgebracht haben.

Man wird auf verschiedene Spuren geführt und weiß zunächst nicht wirklich, wie man diese einordnen soll. Ich hatte zwar nach einiger Zeit schon eine Vermutung, diese war im Buch jedoch noch ausgeklügelter und komplizierter ausgeführt, sodass man um mehrere Ecken denken musste um auf den Lösungsansatz zu kommen.


Mir haben die Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit immer sehr gut gefallen und man hat dieses Gefühl, dass an der Sache einfach etwas nicht stimmt. 

Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen, sodass man, wenn man erst einmal im Buch drin ist, kaum noch aufhören kann, da es zunehmend spannend und es mit der menschlichen Psyche gespielt wird.


Der Anfang war etwas schleppend, da es zunächst nicht wirklich viel mit einem Psychothriller zu tun hat, das ändert sich aber ab einem gewissen Punkt und die Auflösung am Ende fand ich wirklich super! Ich hab schon länger keinen Psychothriller mehr gelesen, der mich so gepackt hat.



Mein Fazit:

Ein durchaus gelungenes Werk, dem man am Anfang etwas Zeit geben muss, damit sich das Potenzial entwickelt. Ab einem gewissen Punkt konnte ich kaum noch aufhören zu lesen und dieses beklemmende Gefühl, was man von Büchern in diesem Genre gewohnt ist, war auf jeden Fall da.

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michelles-book-worlds avatar

Rezension zu "Bald ruhest du auch" von Wiebke Lorenz

Bald ruhest du auch..
michelles-book-worldvor 5 Monaten

Was Lena später mit ihrem Freund J. ausheckte: okay, kann man machen.... aber sie muss letztendlich mit dieser folgenschweren Entscheidung leben, der unausweichlichen Gleichzeitigkeit von größtem, unverhofftem Glück und schlimmster Schuld. Hätte Lena nicht "so sehr nachgeholfen", wäre alles anders verlaufen, die Geschichte, die vielen Toten hätte es so vielleicht nicht gegeben... Diesen Punkt finde ich interessant und rein plottechnisch gesehen, excellent. Ein auslösendes Ereignis der Spitzenklasse. Nur ist es kein klassisches inciting incident am Anfang, sondern der entscheidende Dominostein im "Später", wo sich Geheimnisse klären.


Plot: durchdacht und auf die Spitze getrieben

Der Plot selbst ist sehr raffiniert aufgebaut, leider - teilweise - auf Kosten von Glaubwürdigkeit und Logik.
Wie bei einem makabren Kinderspiel reihen sich die Ereignisse aneinander, Tote auf Tote, das wurde mir schon zu viel, so dass ich mit den Opfern nicht mitleiden konnte. Ich sehe richtig vor mir, wie die Autorin den Plot geplant hat.... Alle Möglichkeiten der Figurenkonstellation, alle Motive, Querbeziehungen, red herings sind ausgelotet, alle Varianten durchgespielt. Das ist einerseits sehr gut gelöst und wirklich spannend, andererseits habe ich den Eindruck im letzten Drittel das mechanische Räderwerk hinter dem Plot in allzu großer Deutlichkeit zu sehen.....
Der Schluss hinter dem Schluss hatte es allerdings in sich und ist ein 5-Sterne-Schluss und ließ mich wirklich mit offenem Mund zurück.....
die Pfotenszene: darf man soetwas schreiben als Autor?
Die viel diskutierte Szene mit der Hundepfote fand ich sehr krass und verstörend. Ich hatte Probleme, sie zu lesen und ärgerte mich,wie sie ausging. Allerdings muss ich sagen, charakterisiert diese Szene Lena und vor allem Esther sehr gut. Und bestimmt würden viele Menschen so handeln wie die beiden, weil sie das Wohl ihres Kindes sehr viel höher einstufen als das Wohl des Haustiers. Ich fand es traurig zu lesen, dass Guiness plötzlich kein "richtiges" Familienmitglied mehr war.. und man "soetwas" mit ihm machte. Ich finde diese Szene ziemlich realistisch beschrieben und für den Roman wirklich wichtig - im Gegensatz zu vielen anderen Rezensenten. Sie erscheint mir gerade vom psychologischen Hintergrund sehr wahr. Aber sie ist gleichzeitig unerträglich und eine Zumutung für den hundeliebenden Leser. Allerdings kann man sich fragen: warum ist man von Grausamkeit gegenüber Tieren um so vieles geschockter, als wenn - wie so oft in Thrillern - Menschen wirklich gräßliche Dinge erleiden müssen ?!?

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LoveLy_Iviis avatar

Rezension zu "Allerliebste Schwester" von Wiebke Lorenz

Zwillinge verbunden sogar über den Tod hinaus
LoveLy_Iviivor 5 Monaten

Als ich den Klappentext gelesen hatte, fand ich eines schon wirklich sehr merkwürdig. Das Eva quasi das Leben für sie weiterlebt. Auch während des lesens waren einige Stellen, wo sich dieser Gedanke verstärkt hat. Aber genau aus diesem Grund, weil es sich eben unverständlich anhört musste ich dieses Buch lesen. Ich bereue es keinesfalls. Das Buch ist zwar kurz aber es hat mich voll in den Bann gezogen. Flüssiger und realistischer Schreibstil. Kurze Kapitel und so spannend erzählt. Auch die Dialoge zwischen Eva und der Erscheinung von Marlene wurde richtig gut geschrieben. Die beiden haben richtigen kommuniziert, als sei Marlene wirklich an Ort und Stelle. Auch ich dachte beim ersten mal sie sei wirklich noch am leben. Die Protagonisten waren alle sehr vorhersehbar. Kurz gesagt, ich habe mir schon gedacht was passieren könnte und leider war es auch oft so. Man spürt über die ganze Story hinweg das Eva unsicher ist. Kann aber nicht ganz los lassen um doch ihr eigenes Leben zu leben. Bis der besagte Mann in der Buchhandlung erscheint und ab da merkt man die schrittweise Veränderung an Eva, wie sie wieder sie selbst wird.
Die Ungewissheit wie Marlene tatsächlich gestorben hat mich ebenfalls angeregt zu Ende zu lesen. Auch ich wollte mich nicht mit dem Gedanken anfreunden das sie Selbstmord begangen hat. Dafür wäre die Geschichte sonst zu langweilig. Die Story ist im ganzen schon traurig, weil das Thema Tod und wie man damit umgeht in diesem Buch gut beschrieben wird. Wie es sein kann. Im ganzen ein wirklich sehr gutes Buch. Ich habe es innerhalb von zwei Tagen gelesen. Ein Buch für Zwischendurch genau das richtige.

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Gespräche aus der Community

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Diana_Verlags avatar

Leserinnen psychoharter Hammerthriller aufgepasst: Der neue Psycho-Krimi von Wiebke Lorenz, „Bald ruhest du auch“, hat es wieder in sich!

Nach dem tödlichen Autounfall ihres Mannes fühlt Lena sich wie in einem Albtraum. Aber sie zwingt sich, stark zu sein: Im achten Monat schwanger, weiß sie, dass sie leben muss. Doch Lena ahnt nicht, dass ihr der wahre Horror noch bevorsteht. Vier Wochen nach der Geburt ist die kleine Emma plötzlich spurlos verschwunden. Am helllichten Tage entführt. Die Drohung ist deutlich, und Lena wird klar: Sie soll büßen. Doch wofür? Ein perfider und grausamer Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Wie schon in ihrem Thriller "Alles muss versteckt sein" geht die Autorin Wiebke Lorenz an die Grenzen der Belastbarkeit und schont die Nerven ihrer Leser keinesfalls. Es gelingt ihr, menschliche Abgründe richtig tief auszuloten. Sie schreibt so packend und temporeich, dass die Grenzen zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld beim Lesen unmerklich verschwinden. 

Vielleicht habt Ihr Wiebke Lorenz auch schon beim Bloggertreffen auf der Leipziger Buchmesse getroffen? Ihre Romane "Was? Wäre? Wenn?" (2003) und "Allerliebste Schwester" (2010) und ihr Thriller "Alles muss versteckt sein" (2012) sind bei Kritik und Publikum sehr, sehr erfolgreich!

Wenn Du Lust darauf hast, Lena bei ihrer Albtraumerfahrung zu begleiten und nicht mehr zu schlafen, dann sei bei unserer Leserunde zu Wiebke Lorenz‘ Thriller  »Bald ruhest du auch« dabei und bewirb Dich bis einschließlich 06.04.2015 für eines von 10 Freiexemplaren. Natürlich können auch alle mitmachen, die bereits ein Buch haben!

Die Autorin wird in der Leserunde für Eure Fragen zur Verfügung stehen.

Hier geht’s zur Leseprobe

Wir sind gespannt auf Euch und freuen uns auf das gemeinsame Lesen!

Euer Team vom Diana Verlag und Wiebke.

wiebkelorenzs avatar
Letzter Beitrag von  wiebkelorenzvor 4 Jahren
Zur Leserunde
jess020s avatar
Mit "Alles muss versteckt sein" der Autorin Wiebke Lorenz erwartet euch ein richtig spannender und blutiger Psychothriller! Schon beim Betrachten des Covers bekommt man Gänsehaut und die Leseprobe fesselt einen vom ersten Satz an. Bekannt wurde die Autorin zwar durch ihre Romane, die sie gemeinsam mit ihrer Schwester unter dem Pseudonym Anne Hertz schrieb, doch nach ihrem ersten eigenen Roman "Allerliebste Schwester" folgt nun ihr erster Thriller. 

Was tust du, wenn deine Mordfantasien Wirklichkeit werden?

Ihre Gedanken sind mörderisch, ihre eigene Angst davor unaussprechlich: Nach einem Schicksalsschlag erkrankt Marie an aggressiven Zwangsgedanken, betrachtet sich als Gefahr für sich selbst und andere. Monatelang kämpft sie gegen die grausamen Mordfantasien an, die wie Kobolde durch ihren Kopf spuken, ständig verbunden mit der Panik, sie könne diese furchtbar realen Fantasien eines Tages nicht mehr kontrollieren und in die Tat umsetzen. Und dieser Tag kommt, als Marie neben ihrem toten Freund erwacht, der mit einem Messer auf grausamste Weise niedergemetzelt wurde. Am Ende eines Gerichtsprozesses wird sie aufgrund ihrer Schuldunfähigkeit zum Maßregelvollzug in der forensischen Psychiatrie verurteilt. Dort sucht Marie verzweifelt nach Erinnerungen an die Mordnacht, denn für Marie selbst sind die Geschehnisse wie ausgelöscht. Nur ihr Arzt Jan scheint sie zu verstehen und ihr helfen zu wollen. Aber schon bald wächst in Marie der Verdacht, dass in Wahrheit vielleicht nichts so gewesen ist, wie es scheint …  --> Leseprobe

Wir verlosen gemeinsam mit dem Karl Blessing Verlag 10 Exemplare von "Alles muss versteckt sein" - wer von euch also Lust auf einen wahrhaftig mörderischen Thriller hat, bewirbt sich schnell! Dafür möchte ich von euch wissen: hattet ihr schon einmal Mordgedanken, als ihr    z. B. sehr wütend gewesen seid oder ihr euch über etwas wahnsinnig aufgeregt habt? Ich persönlich bekomme ja regelmäßig Wutausbrüche, wenn es darum geht, etwas zu beantragen, was mit viel Bürokratie verbunden ist - beispielsweise das BaföG-Amt treibt mich alle paar Monate in den Wahnsinn..

Ich bin gespannt auf eure Antworten! Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 21. November!

Und damit ihr noch einen besseren Eindruck von Buch bekommt, hier der Trailer:

###YOUTUBE-ID=kxykSbjDW-Q###



merlin78s avatar
Letzter Beitrag von  merlin78vor 6 Jahren
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Wiebke Lorenz wurde am 16. Februar 1972 in Düsseldorf (Deutschland) geboren.

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