Wiebke Lorenz Alles muss versteckt sein

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Inhaltsangabe zu „Alles muss versteckt sein“ von Wiebke Lorenz

Was tust du, wenn deine Mordfantasien Wirklichkeit werden? Ihre Gedanken sind mörderisch, ihre eigene Angst davor unaussprechlich: Nach einem Schicksalsschlag erkrankt Marie an aggressiven Zwangsgedanken, betrachtet sich als Gefahr für sich selbst und andere. Monatelang kämpft sie gegen die grausamen Mordfantasien an, die wie Kobolde durch ihren Kopf spuken, ständig verbunden mit der Panik, sie könne diese furchtbar realen Fantasien eines Tages nicht mehr kontrollieren und in die Tat umsetzen. Und dieser Tag kommt, als Marie neben ihrem toten Freund erwacht, der mit einem Messer auf grausamste Weise niedergemetzelt wurde. Am Ende eines Gerichtsprozesses wird sie aufgrund ihrer Schuldunfähigkeit zum Maßregelvollzug in der forensischen Psychiatrie verurteilt. Dort sucht Marie verzweifelt nach Erinnerungen an die Mordnacht, denn für Marie selbst sind die Geschehnisse wie ausgelöscht. Nur ihr Arzt Jan scheint sie zu verstehen und ihr helfen zu wollen. Aber schon bald wächst in Marie der Verdacht, dass in Wahrheit vielleicht nichts so gewesen ist, wie es scheint …

Als Psychogramm in Romanform durchaus interessant, aber definitiv kein Thriller.

— Ambermoon

Ein grossartiger Thriller

— steffi5437

Ein durchweg spannender und außergewöhnlicher Roman. Sehr zu empfehlen!

— BoboJu

Es war mein 1. Thriller und ich war wirklich wahnsinnig begeistert von. Bis zum letzten Moment voller Spannung gewesen.

— Kar_Oline

Eher ein Buch über den Psychiatriealltag und die Krankheitsbilder dort, als ein spannungsgeladener Thriller. Dennoch lesenswert.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Am besten gefällt mir, dass die Autorin es schafft, die Protagonisten nicht wie ein Monster dastehen zu lassen. Stattdessen fiebert man mit

— s_vuk

Zur Zeit mein Liebstes Buch dieses Jahr

— Carrigirl

leider fehlten mir die thrillerelemente und das ende fand ich doof

— LeseSprotte

Spannend, mitreißend und bewegend. Ein interessante Thematik, die mich auch nach der Lektüre beschäftigt.

— MsBookpassion

Alles nur in meinem Kopf. Nebeneffekt dieses Buches; man hat einen Ohrwurm. Für Jahre.

— ClaraOswald

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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  • Alles muss versteckt sein - anscheinend auch der Thriller

    Alles muss versteckt sein

    Ambermoon

    27. September 2017 um 13:52

    Steckt in jedem Menschen ein Mörder? In Gedanken hat Marie schon erschlagen, erwürgt, zerstückelt. Die furchtbar realen Gewaltfantasien kommen ohne Vorwarnung und machen ihr unaussprechliche Angst. Doch denken heißt nicht tun. Glaubt Marie. Bis ein grausamer Mord geschieht, der genau dem Horror-Drehbuch ihres Kopfes entsprungen zu sein scheint. Alle halten Marie für eine Mörderin. Auch sie selbst. Sie wird verurteilt, eingewiesen, weggesperrt. Ein junger Arzt hilft ihr dabei, die Wochen vor der Mordnacht zu rekonstruieren, und in Marie wachsen die Zweifel. Ist die Wahrheit noch viel furchtbarer als ihre Fantasie?...(Klappentext)                                         -------------------------------Die Story beginnt in der Psychiatrie, nachdem bereits alles geschehen ist. Marie hat eines Nachts ihren Lebensgefährten Patrick auf brutalste Weise abgeschlachtet. Angeblich hat sie ihre Zwangsgedanken, an denen sie seit fast einem Jahr leidet, in die Realität umgesetzt. Von wegen denken ist nicht tun. Nun sitzt sie in der geschlossenen Psychiatrie, ohne Erinnerung an die Tat selbst.Durch die Einzel-Gesprächstherapie kommt sie dieser jedoch immer näher, bis schließlich der Arzt selbst am Tathergang zweifelt.Ich erwartete mir einen Psychothriller vom Feinsten. Die Thematik nicht 08/15 und durchaus interessant. Es hapert jedoch an der Umsetzung, denn ein Thriller ist das definitiv nicht.Man erhält aus der Sicht Maries Einblicke in ihre von brutalen Zwängen geprägte Gedankenwelt, welche wirklich nicht ohne ist. Erlebt mit ihr den Psychiatrie-Alltag und durch Rückblenden während der Gesprächstherapie rückt man der Tat immer näher.Im Rahmen meines Psych.-Dipl. durfte ich, unter anderem, ein 3-monatiges Praktikum auf einer geschlossenen Akut-Station einer Psychiatrie absolvieren und somit kann ich durchaus behaupten, dass der Psychiatrie-Alltag, sowie der Einblick in die Welt einer an brutalen Zwangsgedanken Leidenden, sehr authentisch beschrieben werden.Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten und somit liest sich dieses Buch auch wirklich flott weg, jedoch will so gar keine Spannung aufkommen.Die Story ist sehr durchschaubar und ich konnte mir rasch denken wer weshalb dahintersteckt.In der Hoffnung, dass es jedoch ganz anders kommen würde und die Autorin mit einer überraschenden Wendung aufwartet, las ich jedoch weiter.Die überraschende Wendung kam dann auch...irgendwie, denn meine Vermutungen wurden durchaus bestätigt. Diese kleine überraschende Wendung war jedoch so konstruiert und an den Haaren herbeigezogen, sodass ich nur "WTF" denken konnte.Fazit:Im Grunde ist dieser "Psychothriller" eine pathopsychlogische Persönlichkeitsstudie in einfacher Romanform. Diese Pathopsychologie wird authentisch beschrieben und ist auch durchaus interessant zu lesen. Dies ist meiner Meinung nach aber auch schon das Beste an diesem Roman.Ansonsten - mehr als nur durchschaubare Story, keine Spannung, gegen Ende ein Abdriften in Nebensächlichkeiten und das Ende selbst..nun ja..es ließ mir die Haare zu Berge stehen, da es sowas von konstruiert war.Von mir gibt es daher nur eine bedingte Leseempfehlung.© Pink Anemone

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  • Denken heisst nicht tun...

    Alles muss versteckt sein

    eskimo81

    24. September 2017 um 16:19

    Steckt in jedem Menschen ein Mörder?Marie hat in Gedanken bereits erschlagen, zerstückelt, erwürgt, aber hat sie es auch tatsächlich getan? Ist sie wirklich schuldig? Alle halten sie für schuldig, wird verurteilt und eingewiesen, aber während der Therapie zweifelt sie immer mehr - ist die Wahrheit wirklich schlimmer, furchtbarer als ihre Fantasie?Was für ein Thriller. Spannend, fesselnd packen. Nie ist es mir schwerer gefallen, Sterne für ein Buch zu vergeben, wie bei diesem. Schreibstil und Spannungsmässig 5 - aber da ich eigentlich bereits von den ersten Seiten her sah, ahnte, wohin das ganze geht, muss ich sagen, es war viel zu vorhersehbar für mich - also eigentlich nur 2 Sterne. Was überwiegt? Dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte? Dass ich nicht mal mehr Zeit hatte, mir Tee zu kochen, weil ich das Buch nicht weglegen konnte? Für mich überwiegt das definitiv :-)Das Nachwort hat mich sehr berührt. So offen und ehrlich. Chapeau. Eine Krankheit die wirklich existiert, beängstigend, aber wie beängstigend ist es für die, die darunter leiden? Ich habe viel lernen dürfen und das mit einem Thriller. Wow. Fazit: Ein fantastischer Thriller, leider viel zu vorhersehbar für mich, aber nichts desto trotz. Ein so hoher Spannungsbogen, ein so hoher Suchtfaktor, dass muss man erst mal als Autor schaffen. Obwohl ich sehr früh wusste, wohin der Weg geht war ich so gepackt, so gefesselt, ich musste es in einem Rutsch durchfuttern.

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  • Gänsehaut pur!!

    Alles muss versteckt sein

    steffi5437

    25. July 2017 um 22:18


    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen!
    Es geht um Marie die unter Mordfantasien leidet und Angst hat, diese in die Tat umzusetzen.
    Als sie eines Tages mit einem Messer in der Hand neben ihrem blutüberströmten Freund aufwacht,wird sie in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen. 
    Ich habe sehr mit Marie mitgelitten und mich hat diese Geschichte sehr berührt! 

  • Denken ist nicht tun ...

    Alles muss versteckt sein

    engineerwife

    17. November 2016 um 16:32

    Dieses Buch ist der absolute Hammer. Als ich es las und immer weiter in diese aufwühlende Geschichte gezogen wurde, dachte ich erst, das kann ich nie und nimmer bewerten. Aufgrund des Themas, dieser schrecklichen Zwangskrankheit, hätte ich fast von einer Beurteilung abgesehen. Als im letzten Abschnitt des Romans nun endlich doch noch ein Thriller aus dem Buch wurde, fiel es mir dann wieder leichter. Ich vergebe hier die absolute Bestnote. Das Buch lässt einen als Leser mitleiden mit der armen Marie, andererseits lässt es einen auch trauern um den Ermordeten, man ist einfach hin und her gerissen. Ganz langsam führt die wunderbare Autorin ihre Leser an das Ende, das sich als noch ein viel größeres Grauen entpuppt. Ein Buch, das nachwirken und mich so schnell nicht los lassen wird. Ich habe bis jetzt noch kein Buch von Wiebke Lorenz in die Hand genommen, das mir nicht gefallen hat. Wer es noch nicht kennt, dem sei an dieser Stelle auch das Buch Allerliebste Schwester ans Herz gelegt, das mich ähnlich gefesselt hat. 

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    • 2
  • Unglaublich gutes Buch !!!

    Alles muss versteckt sein

    Carrigirl

    18. September 2016 um 20:17

    Ein sehr spannendes Buch was mich alleine vom Klappentext sofort angesprochen hat. Von der Psychischen Krankheit "Zwangsgedanken" hatte ich vorher in dieser Form noch nie gehört und es war neben der Geschichte zu erfahren welche Form von Zwangsgedanken es wirklich gibt. Das Buch beginnt mit Marie die sich zu Anfang des Buches in der Psychiatrischen Klinik befindet und über ihren Alltag dort berichtet. Irgendwann begibt sie sich bei einem Psychiater in Behandlung, was sie vorher stetig ablehnte.Nun taucht man von beginn an in die Geschichte ein,wie es zu den Zwangsgedanken kam und am ende auch zum Mord ?Man ist gefangen in diesen Erzählungen und will immer weiterlesen um zu erfahren wie es weitergeht! Ich habe schon lange nicht mehr einen so guten Thriller gelesen!!! Dieses Buch ist auf jedenfall auf meine Lieblingsbuch liste gerutscht werde es bestimmt nochmal Lesen obwohl man das Ende ja kennt :-)

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  • Packend, bewegend

    Alles muss versteckt sein

    s_vuk

    15. September 2016 um 18:08

    Am besten gefällt mir, dass die Autorin es schafft, die Protagonisten nicht wie ein Monster dastehen zu lassen. Stattdessen fiebert man mit und wünscht, dass sich der Spuck in ihrem Kopf, der einerseits auf eine Krankheit/ein Trauma zurück zu führen ist, andererseits inszeniert wurde, sich auflöst.

  • Leider ein Flop!

    Alles muss versteckt sein

    YouDecide

    27. August 2016 um 16:02

    Das Ende war toll, der Rest des Buchs hat mir nicht so gut gefallen. Ich fand es weder spannend, noch hat mir der Schreibstil gefallen.
    Die Auflösung war gut gemacht, aber alles andere war für mich leider nicht so toll.

  • Spannende Thematik und eine bewegende Geschichte

    Alles muss versteckt sein

    MsBookpassion

    08. May 2016 um 22:55

    Marie ist eine junge Frau, arbeitet als Erzieherin in einem Kindergarten und musste vor Kurzem einen schweren Schicksalsschlag verkraften. Während sie versucht all die Erinnerungen zu verarbeiten, suchen sie plötzlich beängstigende Gedanken heim. In ihrem Kopf formen sich Mordfantasien, die sich so real anfühlen und so detailliert sind, dass es Marie Angst macht. Sie versucht es zu verbergen, versucht es zu verdrängen, doch das macht alles nur noch schlimmer. Bald lebt sie in ständiger Angst, dass sie all diese Fantasien tatsächlich eines Tages in die Tat umsetzen könnte. Als sie dann eines Morgens blutüberströmt neben ihrem Partner aufwacht, ist ihr größter Albtraum wahr geworden. Doch sie kann sich ans nichts erinnern. Sie wird in die forensische Psychiatrie eingeliefert und versucht verzweifelt ihre Erinnerungen wieder zu erlangen. Doch ist tatsächlich alles so geschehen, wie es ihr alle weismachen wollen?Mit "Alles muss versteckt sein" ist Wiebke Lorenz ein spannender Roman gelungen, von dem ich etwas anderes erwartet hatte, der mich jedoch trotzdem mitreißen und unterhalten konnte. Wir kennen das doch alle. Manchmal würde man jemandem in seinem Umfeld gern den Hals umdrehen. Wir rütteln gefühlt zehn Mal an der Tür, um zu prüfen ob sie auch wirklich abgeschlossen ist. Was für viele von uns völlig unbedeutend ist und den Meisten schon gar nicht mehr auffällt, ist für viele andere Menschen die seelische Hölle. Denn ohne das zehnte Mal an der Tür zu rütteln, können sie nicht gehen. Ohne das dritte Mal die Hände gewaschen zu haben, fühlen sie sich unvollständig, werden unruhig. Die Protagonistin Marie entwickelt nach einem Schicksalsschlag Zwangsgedanken, die sie immer häufiger beherrschen. Vor ihrem inneren Augen formen sich Bilder, in denen sie ihrem Gegenüber ein Messer in den Bauch rammt oder eine zerbrochene Flasche über den Schädel zieht und sie kann nichts gegen diese Gedanken tun. Sie hat Angst das Haus zu verlassen, sie hat Angst das sie eines Tages diese schrecklichen Gedanken in die Tat umsetzt. Und dann passiert es. Sie wacht neben ihrem toten Freund auf, sein Blut klebt an ihrem Körper, das Messer in ihrer Hand. Doch sie kann sich an nichts erinnern. Mich hat diese Geschichte sofort gepackt. Maries Schicksal hat mich direkt im Herzen bewegt. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen (ohne das das jetzt Rückschlüsse auf mich ziehen lässt ;-)) und wollte ihr so gern helfen. Ich fand die gesamte Thematik der Zwangsgedanken unheimlich spannend und interessant - auch wenn ich nicht beurteilen kann, in wie weit das tatsächlich der Realität entspricht - und habe danach mal bei mir selbst darauf geachtet, was man eigentlich den lieben langen Tag so "zwanghaft" macht. Das ist teilweise schon erschreckend. Ich möchte inhaltlich gar nicht mehr verraten, da das einfach zu viel verraten würde. Die Handlung ist interessant und macht neugierig. Man möchte das Schicksal von Marie verfolgen und herausfinden, was tatsächlich passiert ist. Ich mochte Marie und auch die vielen Nebenfiguren waren toll ausgearbeitet, jeder hatte seine Ecken und Kanten und es waren interessante Charaktere dabei. Anfangs habe ich erwähnt, dass ich etwas anderes erwartet hatte. Denn das Buch wartet nicht mit einer "thrillermäßigen" Spannung auf. Es ist diese unterschwellige Neugier auf die Auflösung, die meiner Meinung nach den Leser in der Geschichte voran treibt. Es ist eher ein psychologischer Spannungsroman, als ein Thriller. Aber dennoch hat mich die Geschichte gefesselt und auch berührt. Es war eine Mischung aus Verzweiflung und Depression, Marie steht kurz davor sich aufzugeben, und eben dieser Hoffnung und der Suche nach Antworten. Ich kann euch "Alles muss versteckt sein" von Wiebke Lorenz nur empfehlen.Eine beeindruckende Protagonistin, eine interessante Handlung mit vielseitigen Nebenfiguren und eine Thematik, die man nur zu gut auf sich selbst übertragen kann und wo es sich lohnt auch nach dem Buch noch weitere Nachforschungen zu betreiben. :) 

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  • Pro: Interessante Thematik, ansprechender Stil. Contra: wenig Finesse, Story zu konstruiert

    Alles muss versteckt sein

    tob82

    28. April 2016 um 22:41

    "Alles muss versteckt sein" ließ sich zunächst gut an. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil. Die Thematik (Zwangsstörungen im Zusammenhang mit Gewalttaten) ist interessant und bisher auch noch nicht in der unzähligen Thriller-Literatur breitgetreten. Je länger ich dann allerdings las, desto mehr ging mir der Elan des Anfangsteils verloren. Die Geschichte ist kein Thriller, da muss ich meiner Vorrezensentin "Bücherjudy" ausdrücklich zustimmen. Es handelt sich viel mehr um ein Psycho-Drama mit einem Mordfall als Rahmen. Die Geschichte dümpelt dann leider auch einen nicht unbeträchtlichen Teil vor sich hin. Die Rückblenden der Protagonistin sind nicht uninteressant, aber doch teilweise sehr langatmig geraten. Insgesamt fehlt es mir trotz der schwierigen Thematik doch an Finesse. Die Fantasien der Protagonistin werden auf sehr "filmhafte" Weise geschildert. Dies hat mich nicht wirklich überzeugt (allerdings weiß ich auch nicht, wie man es hätte besser oder anders machen können). Zusätzlich wird man auf viele Clues schon fast mit der Nase drauf gestoßen. Bei der Auflösung des Falls schoss die Autorin für mich dann komplett über's Ziel hinaus. Unglaubwürdig und konstruiert. Dennoch insgesamt kein totaler Reinfall. 3 Sterne.

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  • Wiebke Lorenz - Alles muss versteckt sein

    Alles muss versteckt sein

    ClaudiasWortwelten

    04. March 2016 um 09:49

    Marie ist 38, arbeitet in einem Kindergarten, ist glücklich verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter. Ihr Leben verläuft in geordneten Bahnen, gerät aber von einer Sekunde auf die andere vollkommen aus den Fugen, als ihre Tochter bei einem Verkehrsunfall stirbt. Seit diesem traumatischen Verlust leidet Marie an aggressiven Zwangsgedanken, denen sie vollkommen ausgeliefert ist. In ihren Gedanken mordet sie, richtet ihre Aggressionen vor allem gegen Menschen, die sie liebt und lebt in der ständigen Angst, eines Tages die Kontrolle über ihre Gewaltphantasien zu verlieren und sie in die Tat umzusetzen. "Denn draußen und unter Menschen ereigneten sich in meinem Kopf nur die furchtbarsten Dinge, ich wütete und mordete, ohne dass ein Außenstehender etwas davon ahnte. Ich war eine Täterin ohne Tat. Noch. Und jede Minute, jede Sekunde hatte ich Panik davor, dass es nicht so bleiben würde." Aber „Denken ist nicht tun!“, das versichert ihr zumindest ihre neue Internetfreundin Elli immer wieder. Dennoch hat Marie die Befürchtung, diesem unerklärlichen inneren Drang, jemandem etwas anzutun, irgendwann doch unbewusst nachzukommen und vermeidet deshalb den Kontakt zu anderen Menschen. Maries Ehe zerbricht, aber als sie zufällig dem Schriftsteller Patrick begegnet, gelingt es ihr, sich wieder zu verlieben und zu öffnen. Doch eines Morgens wacht sie neben der grausam zugerichteten Leiche ihres neuen Lebensgefährten auf und alles deutet daraufhin, dass sie ihn mit einem Messer ermordet hat. Sie kann sich zwar nicht an die Tat erinnern, ist aber selbst davon überzeugt, ihren Freund umgebracht zu haben, denn in ihren Gedanken hatte sie sich häufig ausgemalt, wie es wäre, ihm die Kehle durchzuschneiden und auf ihn einzustechen. Marie wird verurteilt und aufgrund ihrer psychischen Erkrankung in den Maßregelvollzug einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt eingewiesen. Nur ihr Exmann und ihr behandelnder Arzt, der Psychiater Dr. Falkenhagen, scheinen Zweifel daran zu haben, dass die ansonsten so liebevolle Marie tatsächlich in der Lage war, einen so grausamen Mord zu begehen. Zunächst verschließt sie sich vollkommen, aber in langen Therapiesitzungen gelingt es ihrem Psychiater schließlich, Maries Vertrauen zu gewinnen. Sie beginnt, ihre Vergangenheit aufzurollen und versucht, ihre Erinnerungen an die Mordnacht an die Oberfläche zu holen. Ist sie wirklich eine eiskalte Mörderin oder immer noch eine Täterin ohne Tat und die Wahrheit noch viel schlimmer als ihre Gedanken? Meine persönliche Meinung: Das Buch von Wiebke Lorenz lag nun mehr als ein Jahr auf meinem Stapel ungelesener Bücher, denn die blutigen Hände auf dem Cover haben mich immer ein wenig abgeschreckt. Mein ursprünglicher Verdacht, es könnte sich um einen Thriller handeln, bei dem das Blut nur so aus den Seiten quillt, hat sich jedoch nicht bestätigt. Im Grunde ist das Buch sogar so harmlos, dass man kaum von einem Thriller sprechen kann. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Marie, die vermeintliche Mörderin, die unter aggressiven Zwangsgedanken leidet. Nicht nur durch die Gespräche mit ihrem Psychiater, sondern auch durch Auszüge aus ihrem Tagebuch erhält man sehr tiefe Einblicke in das Leben und die Gedankenwelt eines Zwangserkrankten sowie in den Alltag in einer geschlossenen Einrichtung der forensischen Psychiatrie. Man merkt deutlich, dass die Autorin hierfür sehr akribisch und intensiv recherchiert hat, denn das Krankheitsbild von Zwangserkrankungen und deren Auswirkung auf alle Lebensbereiche der Betroffenen werden außerordentlich authentisch, informativ und anschaulich geschildert. Der Charakter von Marie ist sehr fein gezeichnet, sodass man sich in die Gefühle und Gedanken der Hauptprotagonistin sehr gut einfühlen und ihre Verzweiflung, Ängste, Schuldgefühle, Selbstzweifel und ihr Leiden an der psychischen Erkrankung nachempfinden kann. Auch die beklemmende Atmosphäre in der Psychiatrie wird sehr eindrücklich beschrieben. Allerdings hat mich das Buch überhaupt nicht gefesselt, denn stellenweise war es sehr zäh und durch ständige Wiederholungen auch ziemlich langatmig. Wirkliche Spannung wollte sich bei mir jedenfalls nicht einstellen. Außerdem war das Ende für mich so vorhersehbar, dass ich recht schnell einen Verdacht hatte, der sich dann trotz einer an den Haaren herbeigezogenen Wendung letztendlich auch bestätigte. Da der Schreibstil der Autorin aber sehr angenehm und leicht ist und ich sehr beeindruckt war, wie intensiv und glaubwürdig sich Wiebke Lorenz mit der Entstehung, Bewältigung und dem Umgang mit aggressiven Zwangsgedanken auseinandersetzt, ließ sich das Buch sehr flüssig und schnell lesen. Die Thematik fand ich sehr interessant, die sensible und informative Auseinandersetzung mit dieser seelischen Krankheit war äußerst gelungen, aber von einem Thriller hätte ich mir doch wenigstens ein bisschen Spannung erhofft.

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  • Tolle Rechercheleistung

    Alles muss versteckt sein

    Zelma-Marie

    23. January 2016 um 18:33

    Mit einem Filmriss wacht Marie im Bett ihres Freundes auf. Er liegt mit aufegschlitzer Kehle tot neben ihr. Alles ist voller Blut und sie hat ein Messer in der Hand. Naheliegend, dass sie die Mörderin wein muss! Seit eine Trauma hatte sie entsprechend aggressive und immer stärker werdende Zwangsgedanken. Hat sie nun völlig die Kontrolle verloren? Marie kann sich an nichts erinnern. In der forensischen Psychiatrie versucht sie mithilfe ihrer Therapeutin an die Erinnerungen jener Nacht heran zu kommen, denn es stellt sich die Frage: "War es wirklich so wie es scheint?" Der Roman ist sehr gut recherchiert. Es werden Schicksale von Menschen in der Psychiatrie beleuchtet und man kommt sehr nah an diese Personen heran. Krankheitsbilder werden aufgeschlüsselt und  Traumafolgestörungen beschrieben. Das Ende wirkt leider sehr übertrieben. Jedoch kann das dem guten Gesamtbild des Buches kaum etwas anhaben. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen. Es ist wirklich ein Lesevergnügen!

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  • "Alles muss versteckt sein" von Wiebke Lorenz

    Alles muss versteckt sein

    Nelly87

    18. January 2016 um 18:30

    Der Klappentext Ihre Gedanken sind mörderisch, ihre eigene Angst davor unaussprechlich: Nach einem Schicksalsschlag erkrankt Marie an aggressiven Zwangsgedanken, betrachtet sich als Gefahr für sich selbst und andere. Monatelang kämpft sie gegen die grausamen Mordfantasien an, die wie Kobolde durch ihren Kopf spuken, ständig verbunden mit der Panik, sie könne diese furchtbar realen Fantasien eines Tages nicht mehr kontrollieren und in die Tat umsetzen. Und dieser Tag kommt, als Marie neben ihrem toten Freund erwacht, der mit einem Messer auf grausamste Weise niedergemetzelt wurde. Am Ende eines Gerichtsprozesses wird sie aufgrund ihrer Schuldunfähigkeit zum Maßregelvollzug in der forensischen Psychiatrie verurteilt. Dort sucht Marie verzweifelt nach Erinnerungen an die Mordnacht, denn für Marie selbst sind die Geschehnisse wie ausgelöscht. Nur ihr Arzt Jan scheint sie zu verstehen und ihr helfen zu wollen. Aber schon bald wächst in Marie der Verdacht, dass in Wahrheit vielleicht nichts so gewesen ist, wie es scheint … [ Quelle: Blessing ] Meine Meinung Als ich das Buch das erste Mal gesehen habe, wusste ich, ohne auch nur den Klappentext gelesen zu haben: DAS muss ich haben. Das Cover ist einfach der Hammer und genau das, auf das ich anspring wie ne Glühbirne. Doch dann geschah, was jeder Bookaholic kennt: das Buch wandert zunächst einmal auf den SuB und musste da ein ödes Dasein fristen. Vor kurzem habe ich aber ohne groß Nachzudenken danach gegriffen und war auch gleich in der Geschichte drin. Dabei beginnt das Buch so ganz anders, als man es im Genre Thriller/Krimi gewohnt ist. Normalerweise stirbt erst im Laufe der Handlung jemand und der Mörder wird dann verfolgt oder gesucht. Hier beginnt die Story aber bereits nach dem Mord, um den es geht und sogar schon nach der Verurteilung von Marie, die anscheinend ihren Freund erstochen hat. Nach dem traumatischen Verlust ihrer 6-jährigen Tochter bekommt Marie Zwangsvorstellungen. Immer wieder stellt sie sich ungewollt vor, wie sie eines ihrer Kindergartenkinder auf grausame Weise umbringt. Als sie sich nach langer Zeit in der Isolation endlich wieder verliebt geschieht das, wovor sie sich am meisten gefürchtet hat: ihre Wahnvorstellungen richten sich gegen den Menschen, den sie am meisten liebt. Und plötzlich scheint ihr Mantra "Denken ist nicht tun" nicht mehr zu greifen, denn eines Morgens wacht sie im Blut auf.... neben sich ihren toten Freund. Marie weiß: auch wenn sie sich nicht daran erinnern kann, muss sie Patrick getötet haben. Obwohl ich auf den Schreibstil meist nur stiefmütterlich am Schluss meiner Rezension eingehe, ist er mir dieses Mal einfach auf jeder Seite fast ins Gesicht gesprungen. Wiebke Lorenz erzählt ihre Geschichte immer aus Maries Sicht, wechselt dabei aber immer wieder zwischen Ich-Erzähler und auktorialem Erzähler hin und her. Sobald Marie von ihrer Vergangenheit erzählt, von der Zeit vor ihrer Tat, tut sie dies durch einen Ich-Erzähler. Ihre Geschehnisse innerhalb der Anstalt, also die Erlebnisse aus der Gegenwart, wird mit Hilfe des auktorialen Erzählers beschrieben. Anfangs war ich dadurch ein wenig irritiert, aber das hat sich schnell gelegt und dann fand ich es klasse. Es verdeutlichte nochmals die Spaltung von Marie, ihrem Leben und auch ihres Geisteszustandes. Sobald man sich daran gewöhnt hatte, war es wirklich eine Freude, das Buch zu lesen. Es machte vor allem auch deutlich, wie distanziert Marie sich in der Anstalt selbst gegenüber steht. Dieses Buch unterscheidet sich in soviele Punkten von einem 08-15-Thriller. Neben dem außergewöhnlichen Schreibstil unterliegt diese Geschichte auch einem ganz ungewöhnlichen Tempo. Da der Mord ja vor Beginn des Buches ja schon geschehen ist, zieht sich zumeist ein recht gemächliches Tempo durch die Geschichte. Allerdings wurde es trotzdem nie langweilig, weil irgendwie ein unterschwelliges Geheimnis unter der Oberfläche brodelte. Obwohl die Autorin nie so recht Anhaltspunkte dafür gibt, weiß der Leser recht schnell, dass Marie die ihr vorgeworfenen Tat nicht begangen haben kann. Man schließt sie ins Herz, weil sie in den Zeiten, in denen sie keine Zwangsvorstellungen hat, ein wirklich guter Mensch ist. Sie betrauert ihr eigenes Kind und hat als Kindergärtnerin auch ein unglaublich herzliches Verhältnis zu den Kindern, die ihr anvertraut sind. Ohne ihre Zwangsvorstellungen würde sie wahrscheinlich niemals einen schlechten Gedanken haben. Das erschwert es dem Leser zusätzlich, in ihr eine kaltblütige Mörderin zu sehen. Zum Schluss hin zog zwar das Tempo kaum merklich an, aber die unschwellige Spannung wurde nervenzerreibend. Lange Zeit hatte ich nicht mehr einen derartigen Thriller in der Hand, bei dem es mir fast körperlich weh tat, wenn ich ihn aus der Hand legen musste. Die Auflösung der ganzen Geschichte habe ich so absolut nicht vorhergesehen. Man hat zwar immer das ungute Gefühl, dass da irgendwas nicht stimmt, kommt aber nicht recht hinter des Rätsels Lösung. Ich hab während des Lesens immer mal wieder einige eigene Lösungen angedacht, aber auf die wahre Lösung bin ich tatsächlich nicht gekommen. Total gefesselt musste ich die letzten 40 Seiten am Stück verschlingen. Mein Fazit Bisher kannte ich Wiebke Lorenz nur als Teil des Autorenduos, das sich hinter dem Pseudonym "Anne Hertz" verbirgt. Doch mit Alles muss versteckt sein zeigt Wiebke Lorenz, dass sie nicht nur humorvolle Frauenliteratur schreiben kann. Ich hatte zwar mit einer ganz anderen Art von Buch gerechnet, doch die Geschichte konnte mich trotzdem total fesseln. Die Story ist unglaublich gut durchdacht und obwohl das Tempo niemals richtig rasant wird, war es über die ganze Länge des Buches unglaublich spannend. Zum Meckern gab es da tatsächlich nichts. Ein unglaublicher guter Thriller, mit dem sich Frau Lorenz nicht vor ihren namhaften Kollegen verstecken muss.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2015: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Ein ganz neues Leben

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2015? Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2015 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 26. November feststehen wird, gar nicht erwarten! PS: Die Gewinner stehen mittlerweile fest! Hier könnt ihr alle Preisträger und Platzierungen sehen! Unsere große Verlosung für euch! Jedes Jahr, wenn der Leserpreis näher rückt, dann kommt bei uns eine ganz besondere Stimmung auf. Es ist ein bisschen, als würde Weihnachten einfach mal 2 Monate nach vorn gezogen und würde ganz lange dauern :-) Deshalb möchten wir euch neben den tollen Buchempfehlungen und der Möglichkeit selbst mitzuentscheiden, auch eine ganz besondere Verlosung bieten. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon kann man doch nie genug haben, oder? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt! http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafikmaterial findet ihr hier! 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 29. November möglich! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & schaut doch mal rein, welche Bücher in diesem Jahr das Rennen gemacht haben! PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1599
  • Gänsehaut und Spannung pur!

    Alles muss versteckt sein

    KarinLindberg

    04. November 2015 um 11:58

    Inhalt: Ihre Gedanken sind mörderisch, ihre eigene Angst davor unaussprechlich: Nach einem Schicksalsschlag erkrankt Marie an aggressiven Zwangsgedanken, betrachtet sich als Gefahr für sich selbst und andere. Monatelang kämpft sie gegen die grausamen Mordfantasien an, die wie Kobolde durch ihren Kopf spuken, ständig verbunden mit der Panik, sie könne diese furchtbar realen Fantasien eines Tages nicht mehr kontrollieren und in die Tat umsetzen. Und dieser Tag kommt, als Marie neben ihrem toten Freund erwacht, der mit einem Messer auf grausamste Weise niedergemetzelt wurde. Am Ende eines Gerichtsprozesses wird sie aufgrund ihrer Schuldunfähigkeit zum Maßregelvollzug in der forensischen Psychiatrie verurteilt. Dort sucht Marie verzweifelt nach Erinnerungen an die Mordnacht, denn für Marie selbst sind die Geschehnisse wie ausgelöscht. Nur ihr Arzt Jan scheint sie zu verstehen und ihr helfen zu wollen. Aber schon bald wächst in Marie der Verdacht, dass in Wahrheit vielleicht nichts so gewesen ist, wie es scheint … Mein erstes Buch von Wiebke Lorenz. Bereist ab dem ersten Satz hatte sie mich. Ich wollte einfach wissen: wer ist nun der Mörder. Ist sie es, oder doch nicht? Ich fühlte mich mittendrin und habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, auch wenn es manchmal schon ein wenig gruselig war. Aber das war angenehm gruselig. Spannung und Psycho! Ich bin beeindruckt über ihre Recherchearbeit, auch wenn ich mich in einer geschlossenen Psychiatrie nicht auskenne, genau so würde ich sie mir vorstellen. Das ist kein 0815 Thriller, das ist wirklich ein ganz tolles Buch. Wiebke Lorenz Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich muss sagen, daraufhin habe ich mir gleich noch das zweite Buch von ihr gekauft. Absolut empfehlenswert für alle die Spannung und Thrill lieben.

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