Wiebke Lorenz Bald ruhest du auch

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Inhaltsangabe zu „Bald ruhest du auch“ von Wiebke Lorenz

Die Wochen nach dem tödlichen Autounfall ihres Mannes sind für Lena ein Alptraum. Aber sie zwingt sich stark zu sein: Im achten Monat schwanger weiß sie, dass sie leben muss. Doch Lena ahnt nicht, dass der wahre Horror erst beginnt. Vier Wochen nach der Geburt ist die kleine Emma plötzlich spurlos verschwunden. Am helllichten Tage entführt. Die Drohung ist deutlich, und Lena wird klar: Sie soll büßen. Doch wofür? Ein perfider und grausamer Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

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    Bald ruhest du auch
    Gwhynwhyfar

    Gwhynwhyfar

    09. September 2015 um 17:04

    Hörbuch, 11 Stunden, 48 Minuten gesprochen von Chatrin Bürger Hier ist ein Griff in die Mottenkiste gelungen: Alle Klischees die man sich vorstellen kann, werden in diesem Roman beschrieben, eingebunden in eine groteske Handlung. Lenas Ehemann ist gerade bei einem Unfall ums Leben gekommen, ihr Kind ist geboren. Ihr verstorbener reicher Mann, der vorher mit einer exzentrischen Frau verheiratet war, hatte dem Alkohol gefrönt und die einfache Lena hatte ihn herausgezogen, wieder aufgebaut. Lena wird von ihrer Schwiegermutter unterstützt, die Lena für die bessere der beiden Ehefrauen hält. Plötzlich ist Emma, das Baby von Lena entführt. Die Nachricht lautet dazu „Kein Wort zu irgendwem, oder deine Tochter stirbt.“ Lena hat Josy im Verdacht, die Tochter aus erster Ehe ihres Mannes. Bei ihrer Suche nach Josy stellt sich heraus, dass auch sie unauffindbar ist. Ich habe mich königlich amüsiert, wie Frau Lorenz sich ein Internat vorstellt … Lena fährt auf den Parkplatz und läuft einfach hinein, nachts nach 24 Uhr. Auf dem Gelände laufen Schülerinnen herum, die sie nach Josy fragt. Da die nicht weiterhelfen können und sie nicht ins Haus kommt, fragt sie einen Jungen und ein Mädchen, die sich gemeinsam im Zimmer des Mädchens im Parterre aufhalten, bei offener Gardine und Licht. Die lassen sie herein und der Junge knackt mit seiner Kreditkarte das Schloss von Josys Zimmer. Die Jugendlichen haben Einzelzimmer mit persönlichen Möbeln ausgestattet. Puhhh. Ich denke, Frau Lorenz hat noch nie ein Internat von innen gesehen. Und dort findet Lena im Schreibtisch die Tagebücher der letzten sieben Jahre von Josi! Das ganze Buch ist grotesk! Der Entführer des Babys meldet sich ein bis zweimal am Tag, hinterlässt Nachrichten in der Wohnung, Fotos vom Baby, im Blumenstrauss usw. Es gibt keine Lösegeldforderung, nur die Aufforderung zu schweigen. Lena ist den ganzen Tag damit beschäftigt, vor allen anderen zu vertuschen, wo Emma verblieben ist. Niemandem vertraut sie sich an, schon gar nicht der Polizei. Da es keine Geldforderung gibt, ist es unlogisch, dass eine Mutter gar niemanden um Hilfe bittet, ihre Zeit damit verplempert, in der Gegend herumzufahren und Lügen gegen die aufzubauen, denen sie vertrauen müsste. Sie wird vom Entführer gezwungen, ihren Hund zu verstümmeln, sonst stirbt Emma. Die Szene ist absolut überflüssig und nicht nachvollziehbar. Für mich ist die Story nicht in einer Situation glaubhaft. Lena will in eine Villa einbrechen, da niemand nach dem Klingeln aufmacht, sie aber die Bewohner zu Hause vermutet. ?? Sie klettert über das Tor und geht durch den großen Garten, nichts ist alarmgesichert, die Tür vom Garten zum Wohnzimmer steht offen, innen ist alles beleuchtet. Weit auf der anderen Seite vom Haus befindet sich ein Pool. Die Hausbesitzerin liegt eindeutig tot im Wasser, blass, kalt, aufgedunsen. Aber Lena versucht die Frau längere Zeit wiederzubeleben. Oma Esther fährt an die Ostsee zum Internat, verhört diverse Mädchen (wie soll das gehen) und ist in rasanter Zeit zurück, noch ein Logikfehler. Solche Logikfehler ziehen sich durch das Buch. Das Ende ist absehbar, es gibt in der Mitte einen Hinweis. Letztendlich ist es aber absurd. Ab der Mitte versucht Wiebke Lorenz einen Showdown aufzubauen, was aber misslingt. Einem abstrusen Ereignis folgt das nächste. Ich war mehrfach dabei, das Buch zu löschen und ein neues zu beginnen. Im Rückblick erfahren wir von Lena parallel, wie sie ihren Mann kennenlernte, etwas über seine Alkoholsucht, etwas über seine erste Familie. Hier wird viel angesprochen, postnatale Depression, Trauerbewältigung, Selbsttötungsgruppen und vieles mehr. Es wird angestupst und nichts verarbeitet. Jedes Thema wäre ein ganzes Buch wert gewesen. So oberflächlich wie die Themen sind die Figuren ausgearbeitet. Nicht eine konnte sich mir plausibel eröffnen, nicht in eine konnte man hineinschauen. Hier fanden sich nur oberflächliche Plattitüden und sämtliche Figuren sind so arg klischeehaft dargestellt, dass man nur mit dem Kopf schütteln kann: die obernaive Lena, ein Weibchen, das hoffentlich heute ausgestorben ist, die erste blasierte Ehefrau, hübsch, geldgierig, edel, zerstörerisch, mit Villa, kühl, auch zu der Tochter. Diese wieder ist psychisch kaputt durch die kalte Mutter im Internat gelandet, hat Hass auf die Neue. Der neue Ehemann dazu, ein hilfloser Trottel mit Geld, der an der Leine seiner Frau geführt wird. Die böse Schwiegermutter usw. Nein Danke, das Buch ist bei mir durchgefallen bis nach ganz unten.

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