Asche zu Asche, Sterne zu Staub

von Wiebke Schmidt-Reyer 
3,0 Sterne bei10 Bewertungen
Asche zu Asche, Sterne zu Staub
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Positiv (5):
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Am Anfang war dieses Buch sehr schwer zu verstehen. Doch so weiter man kam, desto interessanter wurde es.

Kritisch (3):
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Das Cover ist super.

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Inhaltsangabe zu "Asche zu Asche, Sterne zu Staub"

Kim erzählt von ihrer Familie - von ihrer sperrigen alleinerziehenden Mutter, die unter abenteuerlichen Umständen drei Kinder von drei verschiedenen Männern großzieht, von ihrem schönen, klugen Bruder und ihrer kleinen Schwester, die sich ihr eigenes Märchen schreibt und zur Realität erweckt. Sie erzählt von der unsterblichen Tante und dem wunderbaren Onkel mit den unzähligen Kindern, vor allem aber erzählt Kim von ihrer Großmutter Auguste, die als Kind alles über das Sterben und nichts über das Leben wusste, bis sie die Möglichkeit erhielt, sich selbst neu zu erfinden. Als Auguste stirbt, entdeckt Kim, dass ihre Großmutter ihnen ihr Leben lang eine kleine Lüge mit großen Folgen aufgetischt hat. Plötzlich steht alles in Frage, was Kim über ihre Familie zu wissen glaubte. Die Wahrheit ist viel mehr, als sie sich je hätte träumen lassen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783745073584
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:420 Seiten
Verlag:epubli
Erscheinungsdatum:20.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Jenneightdolls avatar
    Jenneightdollvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Am Anfang war dieses Buch sehr schwer zu verstehen. Doch so weiter man kam, desto interessanter wurde es.
    Rezension ~ Asche zu Asche, Sterne zu Staub

    Klappentext:
    Kim erzählt die Geschichte ihrer Familie - von ihrer sperrigen alleinerziehenden Mutter, die unter abenteuerlichen
    Umständen drei Kinder von drei verschiedenen Männern großzieht, von ihrem schönen, klugen Bruder und ihrer kleinen Schwester,
    die sich ihr Lebensmärchen selbst schreibt und zur Realität erweckt. Sie erzählt von ihrer unsterblichen Tante und dem
    wunderbaren Onkel mit den unzähligen Kindern, vor allem aber erzählt Kim von ihrer Großmutter Auguste, die als Kind alles
    über das Sterben und nichts über das Leben wusste, bis sie die Möglichkeit erhielt, sich selbst neu zu erfinden.
    Als Auguste stirbt, entdeckt Kim, dass ihre Großmutter ihnen ihr Leben lang eine kleine Lüge mit großen Folgen aufgetischt
    hat. Plötzlich steht alles in Frage, was Kim über ihre Familie zu wissen glaubte, und die Wahrheit ist viel mehr,
    als sie sich je hätte träumen lassen

    Cover:

    Das Cover find ich sehr ansprechend. Wir sehen dort ein junge Frau.
    Meine Vermutung ist, dass es Kim ist, die uns durch die Story führt und ein Geheimnis ihrer Großmutter lüftet.
    Der Titel "Asche zu Asche, Sterne zu Staub" hebt sich mit seiner weißen Schrift deutlich vom Cover ab, was ich sehr gelungen finde.

    Schreibstil:

    Der Schreibstil von der Autorin Wiebke Schmidt-Reyer ist verständlich, auch wenn mich verschachtelte Sätze manchmal in die Irre geführt haben.
    Außerdem beschreibt sie alles sehr bildhaft, wodurch wir als Leser und Leserin direkt ein Bild von Orten, Personen oder Situationen vor den Augen haben.

    Meine Meinung:
    Ich muss zugeben, ich habe sehr lange für diesen Roman gebraucht. Aber nicht weil es uninteressant war, sondern weil ich am Anfang keinen
    Bezug zu der Story hatte. Doch nach einigen Seiten habe ich echt Spaß daran gewonnen das Buch zu lesen. Besonders gelungen find ich,
    dass wir als Leser und Leserin einen Stammbaum im Buch vorfinden, wodurch es etwas leichter wird, die ganzen Namen der Familienmitglieder auseinanderhalten
    zu können. Wir erfahren viel über das Leben der Großmutter Auguste, die uns durch den Charakter Kim als Erzählerin näher gebracht wird.
    Aber auch andere Familienmitglieder kommen nicht zu kurz. Sie sind perfekt in der Story eingearbeitet.

    Auch die Einteilung in "Damals" und "Jetzt" fand ich sehr gut, da man genau wusste, wo sich das jetzige Kapitel abspielte.


    Die Themen wie Verlust, Tod, Neuanfang, Liebe, Familienzusammenhalt und Familiengeheimnisse kommen nicht zu kurz.
    Außerdem hatte ich mir diese Themen in diesen Buch gewünscht sowie geboten bekommen.
    Die Story gehört zum Genre des magischen Realismus. Da ich aber nicht genau weiß was das ist, werde ich darauf nicht eingehen.


    Fazit:

    Auch wenn ich mit dem Buch "Asche zu Asche, Sterne zu Staub" sehr langsam voran kam und ich länger dafür gebraucht habe das Buch zu lesen,
    hat mir dieses Buch gefallen. Ich mag das Zusammenspiel zwischen den Charakteren, die Orte sowie die Entwicklung der Story.
    Jedoch könnte die Schwierigkeit für zukünftige Leser des Buches sein, die Charaktere nicht durcheinander zu bringen oder sogar zu vergessen, wer wer ist.
    Aus diesem Grund gebe ich "Asche zu Asche, Sterne zu Staub" von Wiebke Schmidt-Reyer gern 4 Sterne.


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    Gelindes avatar
    Gelindevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Man muss sich als Leser vielleicht ein bisschen darauf einlassen, aber dann wird man mit wunderschönen Lesestunden belohnt
    Asche zu Asche Sterne zu Staub

    Asche zu Asche Sterne zu Staub, von Wiebke Schmidt-Reyer

    Cover:
    Es drückt für mich eine Sehnsucht nach etwas „Ungreifbaren“ aus, und einen Blick hinter die Kulissen in eine Magische Welt.

    Inhalt:
    Nach dem Tod ihrer Großmutter entdeckt Kim, auf einer Urkunde eine Ungereimtheit, eine kleine Lüge, die das ganze Geflecht ihrer Familie in Frage stellt.
    Kim beginnt darüber nahzudenken und erzählt uns dann die Geschichte ihrer Familie. Von Menschen, die immer ein bisschen außerhalb der Konventionen gelebt haben, die sich ihren eigenen Weg gesucht haben, die in alle Winde zerstreut wurden und die doch immer wieder den Weg zurück gefunden haben. Über eine unglaubliche, magische Liebe, ein Schicksal das sich immer wieder, zu gegebener Zeit fügt und offenbart.

    Meine Meinung:
    Eine Familiengeschichte die sich über viele Generationen hinzieht, deren Mittelpunkt Auguste, die Großmutter von Kim (der Erzählerin) ist.
    Für die Zeitabläufe hätte ich mir manchmal ein bisschen klare Jahreszahlangaben gewünscht (so war es mir ab und zu etwas verwirrend mich wieder zurechtzufinden wo ich denn jetzt bin), denn es wurde nur in „Damals“ und „Jetzt“ aufgeteilt.
    Es sind viele Generationen und diese wiederum haben jeweils viele Kinder, so dass es um sehr viele Personen geht, ein bisschen weniger wäre mir lieber gewesen. Die einzelnen Familienmitglieder haben immer etwas besonderes, fast schon Extremes: besonders klug, hübsch, intelligent, einfühlsam etc. das war fast schon zu viel.
    Das Ganze entwickelt sich immer mehr zum „Magischen“ zum „Märchen“ und ich habe das Gefühl hier ist Fantasy oder Magie sehr gekonnt mit der Wirklichkeit (oder wie wir sie uns wünschen) verbunden.
    Die Schreibweise ist sehr flüssig zu lesen, es werden schöne Bilder in meinem Kopf gemalt und ich kann mir alles sehr gut vorstellen.

    Autorin:
    Die Autorin wurde 1976 in Nakuru in Kenia geboren. Sie ist in Bayern und in der Schweiz aufgewachsen und hat zeitweise in Kalifornien, Frankreich und Kanada gelebt. Dies ist ihr erster Roman.

    Mein Fazit:
    Eine schöne Familienchronik die sich zur märchenhaft, magische Geschichte entwickelt, in der sich jeder seinen eigenen Platz sucht (und das Schicksal immer wieder eingreift).
    Man muss sich als Leser vielleicht ein bisschen darauf einlassen, aber dann wird man mit wunderschönen Lesestunden belohnt. Von mir 4 Sterne

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    Huebners avatar
    Huebnervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Das Cover ist super.
    Schönes Cover und ein Klappentext, der nicht hält, was er verspricht.

    Selten habe ich so lange für einen Roman gebraucht wie für diesen. Der Austausch mit der Autorin in der Leserunde sollte mich durch die Ansammlung von geschilderten Ereignissen in einem Wust von Namen, Generationen und Belanglosigkeiten manövrieren und dennoch bleibt ein ganz schaler, farbloser Eindruck vom Roman zurück, wobei der Klappentext so viel verspricht.

    Was die Autorin - immer wieder in der Leserunde wurde dies beteuert - mit "Magischem Realismus" in ihrem Buch belegen möchte,  kann ich nicht entdecken.

    Die Autorin versucht mit ellenlangen Schachtelsätzen zu überzeugen, dass sie erzählen kann. Das hätte ich ihr auch mit einer leserfreundlichen Stilistik auch geglaubt. Die Aneinanderreihung von Hypotaxen ist heut längst nicht mehr notwendig - gemessen am modernen, zeitgenössischen Erzählen; Schachtelsätze, die auch im historischen Roman eher altbacken und hinderlich wirken. Es wird in die Länge gezogen. Ein roter Faden, ein Handlungsstrang, der Spannung aufbaut und Neugier weckt, war mir leider nicht gegeben, die unübersichtliche Flut an Personen, die Aneinanderreihung von Berichten wirkt ermüdend.

    Der Inhalt ist in einem Satz erzählt: Da gibt es Kim, die von ihrer Familie, auch von ihrer Großmutter Auguste berichtet und jene Auguste berichtet von Kim in einer Art Rückblende, denn Auguste stirbt und ihr Nachlass muss geregelt werden. Erzählhaltungen variieren hier vom Präs. in en Prät., was in einem Dafürhalten auch nicht für Systematik gesorgt hat. Es wird ein Familiengeheimnis gelüftet, das vorhersehbar ist, nicht wirklich überrascht, wenn man "Asche zu Asche ..." in die Reihe der Familiengeschichten seit Julia Frank stellen möchte. Es gibt kleine erzählerische Lichtblicke, wenn das Sterben thematisiert wird, aber auch das ohne inhaltlich stringenten Konsens.

    Layout: leserunfreundlich, weil sehr enger Satz mit einer kleinen Type, sehr schmale Seitenränder, klobiges handling, sehr lange Absätze, die die oben geschilderten Schachtelsätze schier unbezwingbar machen.

    Fazit: Ich finde es schade, dass hier das Vorurteil des mangelhaft überarbeiteten Self-publishings bestätigt wird. Man muss wissen, wie viel Mühe, Fleiß, Geduld, Kreativität der Selbstverlag abverlangt und leider wurde Wiebke Schmidt-Reyer hier schlecht beraten. HIer zeigt sich, wie wichtig professionelles Korrektorat und Lektorat sind.

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    Biest2912s avatar
    Biest2912vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider kein Zauber gefunden
    Rezension Asche zu Asche, Sterne zu Staub

    Rezension

    Asche zu Asche, Sterne zu Staub

    Wiebke Schmidt-Reyer

     

    Hauptfiguren:

    Kim: Erzählt von ihrer Familie, auch von ihrer Großmutter Auguste

    Auguste: Großmutter von Kim, erzählt Kim alles über das Sterben

     

    Klappentext:

    Kim erzählt die Geschichte ihrer Familie - von ihrer sperrigen alleinerziehenden Mutter, die unter abenteuerlichen Umständen drei Kinder von drei verschiedenen Männern großzieht, von ihrem schönen, klugen Bruder und ihrer kleinen Schwester, die sich ihr Lebensmärchen selbst schreibt und zur Realität erweckt. Sie erzählt von ihrer unsterblichen Tante und dem wunderbaren Onkel mit den unzähligen Kindern, vor allem aber erzählt Kim von ihrer Großmutter Auguste, die als Kind alles über das Sterben und nichts über das Leben wusste, bis sie die Möglichkeit erhielt, sich selbst neu zu erfinden.
    Als Auguste stirbt, entdeckt Kim, dass ihre Großmutter ihnen ihr Leben lang eine kleine Lüge mit großen Folgen aufgetischt hat. Plötzlich steht alles in Frage, was Kim über ihre Familie zu wissen glaubte, und die Wahrheit ist viel mehr, als sie sich je hätte träumen lassen.

     

    Cover:

    Ich für meinen Teil finde es ein tolles Cover, farblich passt es sehr gut zusammen. Man sieht ein Mädchen auf einer Wiese das ein Vorhang öffnet und dann das Licht sieht. Ich würde es auf jeden Fall aus dem Regal nehmen und den Klappentext zu lesen.

     

    Meinung:

    Danke erst mal an Wiebke Schmitt-Reyer für das Leseexemplar zur Leserunde. Das Buch lässt sich für mich schwerfällig lesen. Zuerst werden alle Verwanden vorgestellt und das für mich so präzises wie man es sicher nicht machen müsste. Danach geht Charly/Auguste auf eine Schule lernt dort neue Freunde kennen und lieben. Ich finde es durch das alles mehr eine Erzählung. Jedoch findet man in der Geschichte nirgends den Zauber oder das Wunder wie es im Klappentext steht, in dem die Großmutter unsterblich ist. Es erzählt nur dass sie nie die Wahrheit erzählt hat, sondern sehr viele Geschichten erfunden hat. Ich finde den Aufbau der Geschichte gut, leider könnte man mehr draus machen. Zum Beispiel sollte man mit dem jetzt anfangen, jedoch fängt es erst auf Seite 30 an.

    Deshalb bekommt das Buch 2,5/5 Sterne. (Weil es mich nicht verzaubern konnte)

    Kommentare: 1
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    jutschas avatar
    jutschavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Absolut außergewöhnliche Familiengeschichte mit einem Touch Mystik
    Absolut außergewöhnliche Familiengeschichte mit einem Touch Mystik

    Kim erzählt die Geschichte ihrer Familie, allen voran Großmutter Auguste, die kein einfaches, aber dennoch ein erfülltes Leben hatte, und ihrer drei Kinder, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

    Als Auguste stirbt, finden sich alle in ihrem Haus ein, um zu räumen, zu sortieren und vor allem über Augustes Leben zu philosophieren. Dabei entdecken sie, dass Auguste ihnen ihr ganzes Leben lang etwas verheimlicht hat, das einfach unglaublich ist

    Die Geschichte gehört zum Genre des magischen Realismus. Ich muss zugeben, dass ich vorab überhaupt nicht wusste, was man darunter zu verstehen hat. Ich möchte das hier auch nicht weiter ausführen, denn das kann jeder, der es auch nicht weiß, im Internet nachlesen.

    Ich bin daher relativ unvoreingenommen an die Geschichte rangegangen. Die ersten Seiten fand ich wegen der vielen Namen und Verwandtschaftsverhältnisse eher verwirrend. Auch an den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen, aber eigentlich nur wegen der langen und verschachtelten Sätze.
    Was mich auch etwas erschlagen hat, sind diese megalangen Abschnitte. Ich mag lieber mehr, dafür kürzere Abschnitte. Dann finde ich nach einer Pause schneller wieder rein und lese auch mal "schnell noch einen Abschnitt" mehr.
    Aber das ist alles eher nebensächlich. Die Sprache an sich finde ich einfach wunderbar, weil sie so blumig ist. Wichtig ist ja auch die Geschichte an sich, und nach den ersten etwas verwirrenden Seiten war ich relativ schnell so weit, dass sie mich wirklich fesselte.

    Ich war von der Geschichte wirklich angetan und wollte stets wissen, wie es weitergeht, auch wenn sie einige wenige Schwächen hat und ich die Lebensgeschichte einiger Familienmitglieder spannender fand als andere. Aber die Menschen selbst sind ja auch nicht gleich, darum ist das auch in Ordnung. Auf jeden Fall sind die einzelnen Charaktere wunderbar herausgearbeitet.

    Seitdem ich das Buch gelesen habe, habe ich auch das Genre des magischen Realismus begriffen. Leicht phantastisch, aber dennoch realistisch genug, dass es einem fast „normal“ vorkommt

    Ich kann für das Buch eine klare Leseempfehlung aussprechen und bewerte es mit guten 4 von 5 Sternen.

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    AnjaKoenigs avatar
    AnjaKoenigvor einem Jahr
    interessante familie

    dieses buch hat eine interessante familiengeschichte erzählt, die viele Details von mehreren Familienmitgliedern erzählt. die eingestreuten magischen Elemente fand ich sehr schön, nicht zu aufdringlich, sondern nur leicht eingearbeitet. manchmal haben mich die zahlreichen menschen etwas verwirrt und ich konnte nicht mehr zuordnen wer jetzt zu wem gehört, aber die geschichte an sich war sehr aufschlussreich und hat mir gefallen.

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    Engelmels avatar
    Engelmelvor einem Jahr
    Die Magie zwischen den Zeilen

    Inhalt:
    Kim berichtet aus dem Leben ihrer Großmutter ... und zugleich aus ihrem. Die Handlungen im Buch werden daher einerseits in der Vergangenheit, andererseits in der Gegenwart berichtet.. beide Handlungssträne werden immer wieder ineinander verwoben, es ist dabei immer eine klare Abgrenzung vorhanden.
    In der Gegenwart erzählt Kim vom Tod der Oma und den damit verbundenen Aufgaben (Organisation Beerdigung, Auflösung Haushalt etc)
    In der Vergangenheit vom Leben der Großmutter, deren Kindern und somit auch von sich selbst. Teils detailgenau und ausschmückend wird erzählt, was alle erleben, wie sie ihren Lebensweg bestreiten, welche Höhen und Tiefen dabei auf sie zu kommen.


    Kritikpunkt: (herausgehend an Verlag, Druck etc !)
    Das Layout ist für meinen Geschmack zu sehr komprimiert, es scheint fast, als wolle man Seiten einsparen indem man soviel wie möglich auf eine Seite quetscht. Die Wucht der Wörter hat mich anfangs noch verschreckt. Es wurde im Verlauf zwar besser, da ich mich daran gewöhnte, jedoch machte es zum Ende hin durch unterschiedlichste Formatierungen, Zeilenabstände etc erneut den Eindruck!


    Fazit: 
    Nachdem ich mich in die Story hinein gelesen hatte, was anfangs etwas schwer fiel, gefiel mir die Story sehr gut. In ausschweifenden Sätzen berichtet die Autorin vom Leben in einer großen Familie, die dich immer wieder zu entzweigen scheint - aber doch immer wieder zusammen findet.
    Die Autorin  dies Buch selbst zum "Magischen Realismus" gehörend, wer nun Zauber, Magie und "Hokuspokus" erwartet, der ist wohl eher fehl am Platz. Hier geht es vielmehr um die Magie zwischen den Zeilen; darum, sich auch von Scheinwesen wie z.B. Engeln magisch faszinieren  zu lassen.
    Man merkt, dass die Autorin ein Herzensprojekt erfüllt hat und durch diesen Roman einen Traum verwirklichte. Ich finde, es ist ihr gut gelungen und kann das Buch empfehlen. 4/5☆

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    Schlafmurmels avatar
    Schlafmurmelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Geschichte erzählt von eine aus Bayern stammende und in London lebende Familie
    Asche zu Asche Sterne zu Staub

    Die Geschichte erzählt von eine  aus Bayern stammende und in London  lebende Familie, es ist sehr detailliert beschrieben wie das Familienleben damals war. Erzählt wird von Kim der jüngsten des Familienmitgliedes, Sie hat ind er Hinterlassenschaft ihrer Oma Unterlagen gefunden und merkt das es alles ganz anders war als es ihre Oma damals erzählt hatte.  Es wurde von den Geschwistern der Großmutter Auguste genannt Charlie und deren Geschwister deren Mann und ihren Kindern erzählt., von einem magischen Realismus, von dem ich leider nichts begriffen habe. Ich habe mir bei dem Buch anscheinend falsche Hoffnungen gemacht und habe mir ein falsches Bild davon gemacht wie es sein könnte und wie es wirklich war. Ich bin wahrscheinlich noch nicht soweit dieses zu verstehen und mich in dies hineinzuversetzen. Vielleicht benötige ich noch eine gewisse Zeit um dieses Buch richtig zu verstehen, Ich gebe das Buch mal weiter und hoffe das der neue Lesepartner das besser versteht als ich. Ich fand es aber klasse von der Autorin, das Sie sich die Mühe gemacht hat die einzelne Familienmitglieder so exakt zu beschreiben als ob sie es selbst erlebt hatte. Was die Magie angehet da hab ich mir ich weiß auch nicht was darunter vorgestellt.

     

     

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    bookfox2s avatar
    bookfox2vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Geeignet für Menschen, die gerne Übersinnliches oder Magie im Leben haben
    Ausschweifende Familienchronik über Ländergrenzen hinweg

    Der Debüt-Roman „Asche zu Asche – Sterne zu Staub“ von Wiebke Schmidt-Reyer begleitet eine aus Bayern und England stammende Familie. Erzählt von Kim aus der jüngsten Generation, begleiten wir ihre Großmutter und auch schon deren Mutter, sowie sämtliche Familienangehörige dazwischen auf ihren Lebenswegen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber doch an entscheidenden Knotenpunkten immer wieder zusammenführen. Über diese Zeit hinweg spielt die Handlung in den verschiedensten Ländern und erzählt malerisch den Lebensweg der Charaktere.

    Die Autorin zählt diesen Roman zum „Magischen Realismus“, worunter ich mir anfangs nicht wirklich etwas vorstellen konnte. Im Roman selbst finde ich diesen allerdings etwas zu kurz gekommen. „Magische“ Elemente werden angedeutet, dann aber durch „realistische“ Theorien teilweise sofort abgeschwächt, so dass ich persönlich nicht wusste, wie ich die Geschehnisse zu interpretieren habe.

    Als England/Schottland-Fan kam ich hier auf meine Kosten, denn gerade am Anfang der Geschichte wird ein vorkriegliches England und die ländliche Idylle in Schottland gezeigt, beobachtet von einer auch vom Land und den Leuten faszinierten Hauptperson. Die Charaktere waren wirklich faszinierend, allerdings musste ich mich von manchen viel zu schnell verabschieden, nachdem ich gerade ihre Geschichte gelernt hatte.

    Es ist erwähnenswert, dass Wiebke Schmidt-Reyer dieses Buch nicht durch einen Verlag hat veröffentlichen lassen, was für mich zeigt, dass ihr das literarische Schreiben sehr liegt. Ihre Sprache ist oft sogar etwas zu komplex mit Hypotaxen ausgestaltet, aber zeigt deutlich, dass sie sich viele Gedanken gemacht hat (und das ohne die Hilfe eines Lektors).

    Ich denke, dass ich nicht die Zielgruppe bin. Menschen, die generell gerne etwas Magie/Übersinnliches in ihrem Leben zulassen, werden mit diesem Buch mehr anfangen können. Ich bin Realistin und wenn dann nur kleine Andeutungen gemacht werden, nehme ich die fast nicht wahr. Da hätte es mehr sein müssen, dass bei mir persönlich die Magie ankommt.

    Letztendlich fehlte mir im Roman der klassische Aufbau mit Höhe-/Wendepunkt bzw. etwas Dramaturgie, denn wenn etwas davon vorkam, war es leider viel zu schnell wieder verschwunden; und ich habe leider am Ende nicht das Gefühl, dass die Geschichte jetzt zu einem runden Schluss kommt, denn es könnte genauso noch weitere Generationen beschrieben werden oder früher aufgehört werden können, da es für mich keine Haupthandlung mit beispielweise einem zu lösenden Problem gab.

    Nichtsdestotrotz, war es im Großen und Ganzen angenehm zu lesen, wenn man sich mal in die Sprache eingefunden hatte, man erfährt viel über unterschiedliche Arten von Menschen und wie sie miteinander umgehen. Ich habe großen Respekt vor der Autorin, die hier mit über 400 Seiten ihre freie Zeit genutzt hat, um ihren Traum eines Buches zu verwirklichen und kann es jedem ans Herz legen, der Lust hat, sich in eine englisch-bayrische Mischwelt entführen zu lassen.

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    katikatharinenhofs avatar
    katikatharinenhofvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zähes langatmiges Buch, dem jegliche Magie fehlt
    Zähes langatmiges Buch, dem jegliche Magie fehlt


    Zugegeben, das ist eine Rezi, die mir unendlich schwerfällt, weil sie so vernichtend ist und einen Traum platzen lässt.

    Ich war ganz fasziniert vom Cover und wollte sogleich in die Rolle der Frau schlüpfen, um einen Blick hinter den Vorhang zu werfen. Der Titel versprach auch magische Momente und so war ich ganz gespannt, welche Geschichte mich hinter dem Vorhang erwartete. Und dann kam die bittere Ernüchterung und die Erkenntnis, dass dieser Vorhang besser geschlossen geblieben wäre.

    Angekündigt als Buch mit Magischem Realismus wurde ich in Geschichte geschleudert, die aus Banalitäten, belanglosem Erzählen einer Familiengeschichte und vielen Hintergrundberichten bestand, die in meinen Augen gar nicht notwendig gewesen wären.
    Verschachtelte Sätze, die ich mehrfach lesen musste, um überhaupt einen Sinn zu verstehen, erschwerten mir das Lesen ungemein. Aber eben diese Sätze waren auch maßgebend für das Buch - Je weiter die Geschichte fortschritt, desto mehr verschleierte sich eine Botschaft oder gar eine magische und spannende Geschichte. Mir blieb bis Seite 322 die Magie total verborgen und danach ging sie leider auch wieder flöten :-(
    In meinen Augen hätte man eine Straffung von über 2/3 vornehmen können, um wenigstens etwas Magie und Begeisterung hervorzurufen.

    So verbleibt leider der schale Nachgeschmack von verschenkter Lesezeit und ich bin ganz schön enttäuscht, denn ich hatte mir von dieser Geschichte tatsächlich eine Sternstunde erhofft.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Wiebke_Schmidt-Reyers avatar

    Bloggers only - Verlosung für Buchblogger

    Keine Leserunde, sondern eine Verlosung für Blogger.
    • Sehr spannend. Sehr bildhaft und lebendig. Beim Lesen sah ich die geschilderten Personen bildhaft vor mir.
    • Zähes, langatmiges Buch.
    • Absolut außergewöhnliche Familiengeschichte mit einem Touch Mystik.
    • Die Sprache ist elegant, die Geschichte überbordend und mit spannenden und überraschenden Wendungen und fesselt mit einer Familiengeschichte, wie ich sie in dieser Dichte nie gelesen habe.
    • Leider kein Zauber gefunden.
    • Staubsaugen wurde eingestellt und leichter Schlafmangel hat sich auch eingestellt, da ich dein Buch nicht mehr weglegen konnte.
    Das sind ein paar der Leserstimmen zu meinem im Selbstverlag erschienenen Roman "Asche zu Asche, Sterne zu Staub" - eine etwas andere Familiengeschichte im der Tradition des lateinamerikanischen Magischen Realismus.

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    Wiebke_Schmidt-Reyers avatar
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