Wieland Freund

 4 Sterne bei 686 Bewertungen
Autorenbild von Wieland Freund (©Martin U.K. Lengemann)

Lebenslauf

Wieland Freund, geboren 1969, hat bisher für Kinder und Jugendliche geschrieben. Seine fantastischen Romane, darunter »Krakonos« und »Die unwahrscheinliche Reise des Jonas Nichts«, wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, seine Geschichten um »Törtel« wurden für das ZDF verfilmt. Mit »Rodrigo Raubein und Knirps, sein Knappe« hat er zuletzt ein Fragment Michael Endes vollendet. Der Autor lebt in Berlin.

Quelle: Klett-Cotta

Alle Bücher von Wieland Freund

Cover des Buches Die unwahrscheinliche Reise des Jonas Nichts (ISBN: 9783407823588)

Die unwahrscheinliche Reise des Jonas Nichts

 (73)
Erschienen am 06.02.2018
Cover des Buches Dreizehnfurcht (ISBN: 9783608986587)

Dreizehnfurcht

 (85)
Erschienen am 15.09.2023
Cover des Buches Rodrigo Raubein und Knirps, sein Knappe (ISBN: 9783522185004)

Rodrigo Raubein und Knirps, sein Knappe

 (43)
Erschienen am 14.01.2019
Cover des Buches Wecke niemals einen Schrat! (ISBN: 9783407820174)

Wecke niemals einen Schrat!

 (30)
Erschienen am 27.01.2013
Cover des Buches Törtel, die Schildkröte aus dem McGrün (ISBN: 9783407742377)

Törtel, die Schildkröte aus dem McGrün

 (13)
Erschienen am 30.09.2016
Cover des Buches Krakonos (ISBN: 9783407749895)

Krakonos

 (12)
Erschienen am 11.02.2020
Cover des Buches Träum niemals von der Wilden Jagd! (ISBN: 9783407820815)

Träum niemals von der Wilden Jagd!

 (5)
Erschienen am 12.07.2015

Videos

Neue Rezensionen zu Wieland Freund

Cover des Buches Dreizehnfurcht (ISBN: 9783608986587)
PoldisHoerspielseites avatar

Rezension zu "Dreizehnfurcht" von Wieland Freund

Dreizehnfurcht (Wieland Freund)
PoldisHoerspielseitevor 15 Stunden

Momme leidet unter panischer Angst vor der Zahl 13, was sein gesamtes Leben beeinflusst. Als ihm dann ein neuer Job angeboten wird, hofft er auf ein wenig mehr Normalität. Doch das Gegenteil ist der Fall: Er entdeckt in dem Haus, das er bewachen soll, das Zimmer mit der Nummer 13, das es eigentlich gar nicht geben soll. Und er landet in einer Parallelwelt, in der alles Moderne abgelehnt wird und in der die Zahl 1 eine wichtige Rolle spielt...


"Dreizehnfurcht" ist der erste Roman, den ich von Wieland Freund gelesen habe, sodass sein Schreibstil und seine Ideen völliges Neuland für mich waren. Und tatsächlich hat er es auch geschafft, eine sehr eigenständige Stimmung aufzubauen und sein Publikum in eine sehr individuelle Welt zu entführen. Die Parallelwelt, in die Momme gerät, ist sehr detailreich und tiefgründig beschrieben, von gesellschaftlichen Zusammenhängen, dem alltäglichen Leben und politischen Mächten. Vieles ist dabei auch relevant für die Handlung, vieles ist aber auch schmückendes Beiwerk. Ich hatte den Eindruck, dass der Autor unbedingt alles einbringen wollte, was er sich ausgedacht hat, was dann aber leider zu viel des Guten ist - ein wenig Editieren hätte für mich wahrscheinlich einen runderen Eindruck hinterlassen.


Die Idee hinter der Handlung ist aber gelungen und beschäftigt sich mit einigen sehr interessanten Themen, beispielsweise Mommes psychische Verfassung oder die Rückkehr zu einem Leben ohne Technologie, Strom oder sonstigen Fortschritt. Das ist dann auch der Aufhänger für die Handlung, da sich aus dieser Grundsituation einige Ereignisse in Gang setzen, in die auch Momme verwickelt wird. Für meinen Geschmack ist dies aber zu langsam erzählt, wirkliche Spannung kam erst im letzten Drittel auf, sodass sich der Anfang bedauerlicherweise etwas gezogen hat.


"Dreizehnfurcht" ist ein durchaus reizvoller Roman, den ich im Grunde gern gelesen habe. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, die Welt detailreich und vielseitig erdacht. Doch da auf beides viel Wert gelegt wird, kommt die Handlung immer wieder ins Stocken und konnte mich trotz vieler gelungener Ansätze nicht wirklich mitreißen. Es bleibt ein etwas zwiespältiger Eindruck, insgesamt aber ein eher positiver.

Cover des Buches Dreizehnfurcht (ISBN: 9783608986587)
jackdecks avatar

Rezension zu "Dreizehnfurcht" von Wieland Freund

Sehr lesenswert
jackdeckvor 14 Tagen

„Dreizehnfurcht“ ist wirklich eine ungewöhnliche Geschichte und ein Buch voller putziger Eigenarten. Schon allein das Fehlen der Seitenzahlen, die die Zahl 13 enthalten, ist ein amüsantes kleines Gimmick, dass mich beim Lesen schmunzeln lies.
Der Protagonist Momme war mir mit seiner verschrobenen und außergewöhnlichen Phobie gleich sympathisch und die Passagen, in denen es um ihn ging mochte ich am liebsten. Die Herausforderungen, denen sich Momme tagtäglich stellen muss, um mit seiner Angst zu leben sind zwar offenkundig liebenswert, geben aber auch einen guten Einblick, wie hart und einsam solch ein Leben sein kann. Gerade im Hinblick auf unsere heutige schnelllebige Gesellschaft, in der immer mehr Menschen mit Ängsten und Phobien ihr Leben meistern.
Das Konstrukt „Dreizehneichen“ in meinen Kopf zu kriegen und für meine Fantasie greifbar zu machen fiel mir zunächst etwas schwer und hat einige Zeit in Anspruch genommen. Toll fand ich wiederum, dass der Schreib- und Erzählstil den jeweiligen Personen in den Kapiteln angepasst wurde. So finden in Dreizehneichen unglaublich poetische und gesellschaftskritische Unterhaltungen statt, die ich mir mit kleinen Post-its markieren musste, weil sie so schön philosophisch waren.
Im Allgemeinen ist Wieland Freund die Gegensätzlichkeit mit dem Schaffen zweier Welten, die gleich und doch vollkommen verschieden sind, ausgesprochen gut gelungen. Ich mochte die Kontrarietät zwischen dem schnelllebigen, progressiven, „echten“ Berlin und dem traditionsbewussten Dreizehneichen, dass Fortschritt um jeden Preis ablehnt. Dadurch hat man das Gefühl, als bewege man sich zwischen zwei unterschiedlichen Zeitepochen hin und her.
„Dreizehneichen“ bot mir eine interessante Reise. Der Einstieg war fesselnd und vielversprechend. Doch im zweiten Drittel empfand ich die Handlung als zäh und langwierig, was meinen Lesegenuss etwas beeinträchtigte. Zum Glück konnte mich das Ende des Buches wieder begeistern, da es sich als packend und mitreißend erwies.

Cover des Buches Dreizehnfurcht (ISBN: 9783608986587)
L

Rezension zu "Dreizehnfurcht" von Wieland Freund

Phobie vor der Zahl 13
Leserstimmevor 20 Tagen

Mich hat das Buch leider nicht überzeugt. Der Aufbau der Geschichte war erst ganz gut. Ein junger Mann, der vor der Zahl 13 Panik hat und sich in einem sonderbaren Haus eine Art Arbeit sucht. Eigentlich flieht er vor seiner Phobie, obwohl er Heilung suchen sollte. Sein Arbeitgeber bemerkt seine Angst und versucht ihm zu helfen. Mich konnte das Buch aber leider nicht fesseln, die Fortsetzung der Geschichte wirkte auf mich sehr durchbrochen und nicht zusammenhängend. Das ist schade, da der Autor einen guten Erzählstil und eine gute Sprache hat. Auf mich machte das Buch den Eindruck, verzweifelt nach etwas neuem zu suchen, da schon alles erzählt ist. Vielleicht hätte ich länger durchhalten sollen.  

Gespräche aus der Community

Momme Bang hat große Angst vor der Zahl 13. Ausgerechnet er findet seinen Weg in den verborgenen 13. Bezirk Berlins, in dem Elektrizität sowie jegliche Art von technischem Fortschritt verboten sind. Bald gerät er zwischen die Fronten
der Radikalen und einer Widerstandsorganisation und bringt somit sein
Leben in Gefahr.

621 BeiträgeVerlosung beendet
Sommerkindts avatar
Letzter Beitrag von  Sommerkindtvor 6 Monaten

Mal abgesehen von dem phasenweise fürchterlichen Schreibstil, fand ich die Story insgesamt richtig gut. Vor allem das Ende war klasse eine Art Massenflucht um zu leben bzw. für das Überleben .

Zusätzliche Informationen

Wieland Freund wurde am 01. Januar 1969 in bei Paderborn (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 981 Bibliotheken

auf 148 Merkzettel

von 15 Leser*innen aktuell gelesen

von 4 Leser*innen gefolgt

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