Wiglaf Droste Kafkas Affe stampft den Blues

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Inhaltsangabe zu „Kafkas Affe stampft den Blues“ von Wiglaf Droste

So prügelhart wie liebevoll charmant - die neuen Texte von Wiglaf Droste. Er exorziert die "Blusen des Bösen" und die "Achse des Blöden", ermittelt in Sachen "Existentialismus heute" und "Generation Schleim". Seine Beobachtungen zielen aufs Ganze und sind genau; er übertreibt nie, die Belehrungen sind stets nützlich, helfen sie doch, die alltägliche Portion von Drangsal und Irrsinn in Schach zu halten. "Droste wird, das zeigen die neuen Texte, mehr und mehr ein Sprach- und Medienkritiker, der die Bewohner des Landes Infantilien nachdrücklich dazu anhält, doch bitte das eigene Gehirn zu verwenden" (Frankfurter Allgemeine Zeitung).

Knapp 10 Jahre alte Texte, trotzdem abwechslungsreich und anregend zu lesen - so wie ich es von Wiglaf Droste gewohnt bin

— berka
berka

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  • Deutschlands "schärfster" Chronist

    Kafkas Affe stampft den Blues
    Duffy

    Duffy

    12. December 2016 um 09:49

    Es ist egal, wie alt die Texte von Droste sind, sie sind immer aktuell, weil sich sein liebstes Thema - der Deutsche - nicht ändert. Auch in dieser Sammlung, die schon zehn Jahre alt ist, finden wir wieder die typischen Wesenszüge dieses mittleeuropäischen Volkes, die Droste knüppelhart und mit brillianter Schärfe und der gewohnten Wortakrobatik auseinandernimmt. Dabei geht er hart an die Grenze, aber diese Grenze ist ja auch nur "Allgemeingut", also für einen wie Droste nicht existent. Dass das Ganze dann vielleicht anmaßend und unverschämt wirkt, liegt in der Betrachtungsweise des Lesers, der ja konditioniert ist, dass man bestimmte Grenzen nicht zu überschreiten hat.Deshalb gibt es wohl keinen besseren Chronisten als Droste, denn er zeigt die Oberflächlichkeit, die dem Betrachten und Erkennen von Charakteristika seiner Objekte in der hiesigen Berichterstattung zugrunde liegt. Und nicht nur das. Durch schonungsloses Behandeln von Tabuthemen (Ratzingers Pamphlete) zeigt er auf, dass die Schlachtung goldener Kälber auch deren Innereien zutage fördert. Und die sind dann alles andere als Gold.Droste ist immer schon gut für dieses Land gewesen. Zudem weiß er auch noch, wie man unterhält, auch wenn einem das Lachen so manches Mal im Hals stecken bleiben will. Jedes Buch von ihm ist ein Gewinn.

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