Wild Ralph F. 24 Stille Nacht

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Inhaltsangabe zu „24 Stille Nacht“ von Wild Ralph F.

Lothar ist ein »Sonnenkind«, wurde er doch am 24. Dezember geboren – am Tag des Herrn. Doch sein Glück zerbricht jäh, als seine Eltern sich trennen und seine Mutter ihn daraufhin ins Internat schickt. Nur sein Mitbewohner Thomas ist ihm dort ein Freund. Vom Direktor drangsaliert und missbraucht, verliert Lothar nicht nur seine kindliche Unschuld, sondern auch all seine Würde und Lebensfreude. Szenenwechsel: Schon seit Jahren erschüttert die älteste Stauferstadt Schwäbisch Gmünd eine Mordserie, die ihren grausamen Höhepunkt immer an Heiligabend findet. Kommissar Sigurd Weller beißt sich an diesem Fall die Zähne aus, und das kurz vor seiner Pensionierung. Wird er mit seinem jungen Kollegen Stefan Passlack und der aufgeweckten Polizeianwärterin Michaela Pelongrin, genannt Veggi, seinen letzten Fall aufklären können? Die sogenannten »Sonnenkinder« bringen das Trio schon bald auf eine heiße Fährte.

Dieses Buch ist sehr kurzweilig, spannend geschrieben und bewegend! Die Geschichte hat einen eigenen, speziellen Aufbau, der Spaß macht.

— Stelze74
Stelze74

Sehr schade, konnte mich nicht begeistern

— Julitraum
Julitraum

Schade, leider kein Treffer

— Shanna1512
Shanna1512

Eine gelungene Geschichte, die mich bis zum Schluss gefesselt hat.

— Sellemama
Sellemama

Eine sehr spannende, kurzweilige Geschichte, die auch zum Nachdenken anregt.

— SunshineSaar
SunshineSaar

Ein spannendes Buch, welches ich unschwer aus den Händen legen konnte.

— Bianca75
Bianca75

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  • Leserunde zu "24 Stille Nacht" von Wild Ralph F.

    24 Stille Nacht
    irlandfreund

    irlandfreund

    Liebe LeserInnen! Wir laden euch herzlich zu unserer neuen Leserunde ein. Wir verschenken zehn Print-Exemplare des Buches von Ralph F. Wild: 24 Stille Nacht Zum Inhalt des Buches: Lothar ist ein »Sonnenkind«, wurde er doch am 24. Dezember geboren – am Tag des Herrn. Doch sein Glück zerbricht jäh, als seine Eltern sich trennen und seine Mutter ihn daraufhin ins Internat schickt. Nur sein Mitbewohner Thomas ist ihm dort ein Freund. Vom Direktor drangsaliert und missbraucht, verliert Lothar nicht nur seine kindliche Unschuld, sondern auch all seine Würde und Lebensfreude. Szenenwechsel: Schon seit Jahren erschüttert die älteste Stauferstadt Schwäbisch Gmünd eine Mordserie, die ihren grausamen Höhepunkt immer an Heiligabend findet. Kommissar Sigurd Weller beißt sich an diesem Fall die Zähne aus, und das kurz vor seiner Pensionierung. Wird er mit seinem jungen Kollegen Stefan Passlack und der aufgeweckten Polizeianwärterin Michaela Pelongrin, genannt Veggi, seinen letzten Fall aufklären können? Die sogenannten »Sonnenkinder« bringen das Trio schon bald auf eine heiße Fährte. Zum Autor:  Ralph F. Wild wurde am 9. November 1971 in Esslingen am Neckar geboren. Der ausgebildete Journalist machte sich zunächst einen Namen als Sportredakteur einer Lokalzeitung in Schwäbisch Gmünd. 2007 schlug er beruflich neue Wege ein und wechselte in die Automobilbranche. Hier hat er inzwischen seinen festen Platz beim Audi-Partner WWG Autowelt gefunden, arbeitet parallel aber weiterhin als freier Journalist und Moderator. Als 2014 der erste Roman von Ralph F. Wild, der Krimi »Realmord«, im einhorn-Verlag erschien, war schnell klar: Projekt Nummer zwei wird nicht lange auf sich warten lassen. Im Herbst 2015 ist es nun soweit: Ralph F. Wild legt mit »24 – Stille Nacht, ruhe in Frieden« einen Thriller vor, der Gmünd in Aufruhr versetzen wird: Kommissar Sigurd Weller, der kurz vor seiner Pensionierung steht, nimmt seinen letzten großen Fall in Angriff, ausgerechnet vor dem Hintergrund der herrlichen Kulisse des Heilig-Kreuz-Münsters ... Ralph F. Wild wohnt in Durlangen, ist verheiratet und hat drei Kinder. Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich18.12.2015. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Wir freuen uns auf einen regen Austausch und eine schöne Leserunde mit euch. Die Runde wird vom Verlag und vom Autor begleitet.

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    • 95
  • Kurzweilig, spannend, bewegend!

    24 Stille Nacht
    Stelze74

    Stelze74

    11. April 2016 um 00:22

    Mir hat dieses Buch richtig gut gefallen! Die Geschichte hat einen eigenen, speziellen Aufbau, der Spaß macht. Ein Serientäter tötet jedes Jahr an Heiligabend. Nur an Heiligabend! Seine Opfer sind Personen, die am 24.12. Geburtstag haben. Der erfahrene Kommissar Weller tappt viele Jahre im Dunkeln, da es keinerlei Spuren gibt. Zusammen mit seinem neuen Kollegen Stefan und der jungen Kollegin Veggi möchte er den Täter zur Strecke bringen.... Rückblickend wird immer ein "Weihnachtsmord" abwechselnd mit dem Bericht des Täters über seine Kindheit im Internat und sein Leben erzählt. Diese Wechsel zwischen den Taten und den Hintergründen, die dazu führten, fand ich persönlich sehr spannend und gut umgesetzt. Die Lage spitzt sich zu, der Täter verliert die Kontrolle über sich und die Zeit läuft gegen die Polizei. Gut gefallen hat mir auch die Freundschaft unter den Polizisten. Der "alte Platzhirsch", der kurz vor der Pensionierung steht, respektiert den "Neuen" und bereitet ihm einen guten Einstieg. Dafür hat er die Treue von Stefan und Veggi gewonnen, die mit ihm praktisch eine neue Familie gründen und so sein "Rentnerdasein" noch mehr genießen lassen. Auch der Schluss des Buches und die Ergreifung des alten Direktors machen die Geschichte rund, die Opfer erfahren endlich, wenn auch erst nach Jahrzehnten, Gerechtigkeit. Alles zusammen ergibt 5 Sterne! :-)

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  • Leider enttäuschend...

    24 Stille Nacht
    Kandida

    Kandida

    16. March 2016 um 16:06

    Jedes Jahr an Heilig Abend, dem 24. Dezember, geschehen in dem Städtchen Schwäbisch Gmünd Morde. Die Ermordeten haben am 24. Dezember Geburtstag oder gehören zum Umfeld eines sog. „Sonnenkindes“, eines am Heilig Abend geborenen. Spuren hinterlässt der Mörder nie, über Jahre. Ein neues junges Ermittlerteam, Stefan Passlack und Michaela Pelongrin, genannt „Veggie“ sollen dem kurz vor der Pensionierung stehenden Kommissar Sigurd Weller unterstützen. Soweit eine Geschichte mit Potenzial. Hört sich gut an. Leider hat sich der Autor entschlossen, die Handlung in knapp über 200 Seiten zu packen. Ein Fehler, denn so ist leider eine Tiefe in der Geschichte nicht entstanden. Alles bleibt flach. Ein Psychogramm des wirklich interessanten Täters und seiner Motive bleibt aus. Dagegen erfährt der Leser viel über das Liebesleben des jungen Ermittlerpaares. Hier wäre weniger mehr gewesen. Auch der zweite Handlungsstrang – Jugend und Kindheit des kleinen Lothar – bleibt blass und ohne Tiefe. Warum steckt die Mutter ihr Kind in ein Internat und bricht den Kontakt zu ihm fast gänzlich ab? Das Internatsleben wird nicht mit Leben gefüllt. So lernen wir lediglich den Direktor, seine Sekretärin und Lothars Freund Thomas kennen. Keine anderen Schüler, keine anderen Lehrkräfte, nichts, was uns Aufschluss über das Leben in diesem Internat bringen könnte. Fazit: die Geschichte rund um den 24. Dezember, Heilig Abend, den Morden und das Warum des Täters hätte eine gute, spannende Geschichte geben können, wenn der Autor sich getraut hätte, die Fakten mit Leben zu füllen und sich gut und gern 200 Seiten mehr gegönnt hätte.  

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  • Nicht gut umgesetzt

    24 Stille Nacht
    Pelikanchen

    Pelikanchen

    03. March 2016 um 07:33

    Lothar wurde am 24. Dezember als Sonnenkind geboren, am Tag des Herrn. Doch so sonnig ist seine Kindheit leider nicht geblieben, denn als er 10 Jahre alt ist, trennen sich die Eltern. Er entscheidet sich dafür bei seiner Mutter zu bleiben und danach hört er von seinen Vater nie wieder etwas. Lothars Mutter hat zu diesem Zeitpunkt auch schon einen Freund, der auch der Trennungsgrund war und möchte mit ihm und Lothar in Spanien neu anfangen.Da habe ich auch nicht ganz Verstanden, warum Lothar die Schuhe von ihrem Liebhaber unten im Flur stehen gesehen hat, als er Mittags von der Schule Heim gekommen ist, denn welcher Liebhaber macht das? Seine Mutter möchte eigentlich das er versucht mit den neuen Mann im Haus gut aus zukommen, aber irgendwie sieht Lothar es von Anfang an eher so, wie wenn sich seine Mutter automatisch gegen ihn entscheidet, wenn sie für ihren jetzigen Freund ist?  Zu diesem Verlauf der Geschichte muss ich aber zugeben das ich ihn einfach nicht verstehe und warum es dann plötzlich so schnell ging, das man sich dazu entschieden hat, das Lothar ins Internat geht? Ich hatte Anfangs schon den Eindruck, das seine Mutter ihn über alles liebt und warum sie plötzlich so kalt zu ihrem Sohn ist, der aber ja auch nicht mit ihr reden möchte? Die Beziehung zwischen einer liebenden Mutter und einem liebenden Kind war von einen Moment auf den anderen einfach nicht mehr da? In diesem Internat geht Lothar durch die Hölle, er und auch die anderen Kinder werden vom Direktor misshandelt und missbraucht. Als Erwachsener öffnet sich dann aber Lothar einer Prostituierten und es tut ihm wirklich gut das alles von der Seele zu reden. Seit einigen Jahren gibt es immer am 24. Dezember rätselhafte Morde, doch seit Jahren haben die Ermittler keinen Zusammenhang zwischen den Opfern gefunden. Erst Jahre später bemerkt dann mal jemand wie Passlack, der bald der Nachfolger von Kommissar Weller wird, weil der in Rente geht, das die Opfer alle an einen 24.12. Geboren sind ( leider nicht gerade Glaubhaft für mich ). Leider konnte mich das Buch von Anfang an nicht begeistern, weil mir vieles zu unlogisch war. Auch die Polizeiarbeit war sehr unrealistisch und ich habe sie nicht wirklich verstanden. Da ziemlich schnell klar war, wer die Morde begeht, war das Buch für mich auch nicht spannend und Lothars traurige Kindheit im Internat war mir mit viel zu wenig Gefühlen geschildert, auch wenn ich da keine Details gewollt hätte, aber eben mehr Emotionen. Was der Auslöser für seine Taten war und was er für ein Leben geführt hat, das hätte mich auch interessiert, dafür hätten einige erotische Betriebsamkeiten etwas gekürzt werden können. Die Charaktere waren mir eigentlich alle zu farblos und haben der Geschichte kein leben eingeflößt. Schade, denn der Klappentext hat mich wirklich angesprochen und auch das Cover gefällt mir gut. Ich vergebe 2 Sternchen, weil die Grundidee nicht schlecht ist, aber Ralph F. Wild es leider nicht geschafft hat, sie umzusetzen. Der Schreibstil wäre eigentlich angenehm gewesen.

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  • Für mich kein Treffer

    24 Stille Nacht
    Shanna1512

    Shanna1512

    Michael, der sich Lothar nennt, ist ein Sonnenkind. Sonnenkinder sind am Tag es der Herrn, den 24.12. geboren. Als sich die Eltern trennen, wird Lothar auf ein Internat gegeben. Dort ist der den Qualen und dem Mißbrauch des Direktors ausgesetzt. Der einzige Freund den er hat, ist Thomas. Ebenso eine arme gequälte Seele. Auch wenn es den beiden Jungs gelingt, dem Martyrium zu entkommen, loslassen wird es sie nie. Neuer Handlungsstrang: Schwäbisch Gmünd, jedes Jahr passiert am 24.12. ein Mord. Die Opfer, alle am 24.12. geboren. Der Klappentext hat sich spannend angehört. Leider konnte das Buch, dies für mich nicht halten. Der Schreibstil ist flüssig und es lässt sich gut lesen. Allerdings fand ich den überwiegenden Teil der Hauptprotagonisten unsympathisch. Damit meine ich die 3 Polizisten. Sigurd Weller, ein sowohl beruflich, als auch privat gescheiterter Kriminalkommissar. Selbst nach Jahren, ist ihm nicht aufgefallen, dass das Geburtsdatum der Opfer der Zusammenhang ist. Dafür wird er zum wild um sich schießenden, aggressiven Rentner mit einer Gossensprache. Stefan Passlack, sein Nachfolger, dessen Hauptinteresse dem Sex mit seiner Kollegin Michaela gilt. Ehrlich gesagt, ist es auch gerade dies, was mich richtig genervt und den Lesegenuß komplett genommen hat. Die Handlung plätschert ohne Spannung vor sich hin, diese findet wohl nur in den Betten und auf Bürostühlen statt. Der Kriminalfall dreht sich im Kreis. Ich hatte ständig das Gefühl auf der Stelle zu treten. Oft wollte ich rufen: Lasst das Rammeln und macht eure Arbeit, für die ihr bezahlt werdet. Positiv möchte ich aber den Erzählstrang zwischen Lothar und der Nutte Lola erwähnen. Der hat mir als Leser aufgezeigt, das nicht alles nur schwarz oder nur weiß ist. Außerdem fand ich die Sache mit dem QR Code witzig. Ich vergebe für das Buch 2 Sterne. Ein Stern wäre ungerecht, da die Person Lothar gut ausgearbeitet war und die Sache mit den vielen Sexhandlungen, Geschmacksache ist. Sicher gibt es Leser, denen dies gefällt. Mir allerdings nicht. Für mich hat das Buch damit einen schlechten Beigeschmack bekommen.

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    • 5
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    29. February 2016 um 20:59
  • Sehr schade, konnte mich nicht begeistern

    24 Stille Nacht
    Julitraum

    Julitraum

    29. January 2016 um 15:30

    Lothar ist ein sogenanntes "Sonnenkind", d. h. er wurde am 24. Dezebember, am Tag des Herrn geboren. Doch so sonnig ist Lothars Kindheit nicht mehr, als sich seine Eltern trennen. Er bleibt bei seiner Mutter, vom Vater hört er nichts mehr. Als die Mutter beschließt, mit ihrem neuen Freund fortan, die Sonne Spaniens zu genießen, soll Lothar vorübergehend erst einmal in einem Internat leben. Aus vorübergehend wird dauerhaft. Lothar sieht seine Mutter nicht mehr wieder und das Internat entpuppt sich als die wahre Hölle. Der Direktor misshandelt und missbraucht die Kinder nach seinem Belieben und auch Lothar wird nicht verschont. Jahre später öffnet sich Lothar als Erwachsener einer Prostituierten bei der er mehr findet als die käufliche Liebe. Er erzählt ihr von seiner schlimmen Kindheit. Dann gibt es da seit einigen Jahren diese rätselhaften Morde am 24. Dezember. Offenbar verband die Toten nichts mitander oder doch? Ein Motiv konnte Kommissar Weller in all den Jahren noch nicht ausmachen. Der Druck auf ihn wächst und Weller, der kurz vor der Pensionierung steht, hätte den Serienmörder nur allzu gerne dingfest gemacht. Unterstützt wird er jetzt von seinem jungen Nachfolger Passlack und der Polizeianwärterin Pelongrin. Doch die Tätersuche ist alles andere als einfach. Leider konnte mich dieses Buch absolut nicht begeistern. Der Beginn war zwar verheißungsvoll, doch dann wurde es enttäuschend. Spannung vermisste ich sehr und die Polizeiarbeit war unrealistisch und für mich nicht nachvollziehbar geschildert. Gerne hätte ich  mehr über das Leben des Täters, den Auslöser für seine Taten und sein Seelenleben erfahren. Dies kam mir zu kurz. Dagegen viel zu häufig wurde die erotische Betriebsamkeit der beiden jüngeren Ermittler beschrieben, deren Charakter ansonsten eher blass bis unsympathisch daher kam. Schade, ich hatte mehr von diesem Buch erhofft.

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  • Opfer

    24 Stille Nacht
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    17. January 2016 um 14:10

    Kommissar Sigurd Weller steht kurz vor der Pensionierung. Seit Jahren beschäftigt ihn ein Fall, bei dem jeweils am Heiligen Abend ein grausamer Mord passiert. Erst sein junger Kollege Stefan Passlack erkennt einen Zusammenhang. Alle Ermordeten hatten am 24. Dezember Geburtstag, sind also „Sonnenkinder“. Auch Lothar ist so ein „Sonnenkind“. Als die Ehe der Eltern zerbricht und die Mutter mit ihrem Freund ein neues Leben beginnen will, gibt sie den Sohn ins Internat. Er teilt sich dort mit Thomas ein Zimmer. Die beiden freunden sich an. Doch Thomas Andeutungen und Warnungen begreift Lothar am Anfang nicht, bis er erkennt, was der Direktor mit seinen Schülern macht. Wir erfahren die Geschichte zum einen aus der Sicht von Lothar, der die Vergangenheit nicht abschütteln kann und immer noch leidet. Er vertraut sich der Prostituierten Lola an. Zum anderen lernen wir die Ermittlungsarbeit der Polizei kennen. Weller möchte den Fall vor seiner Pensionierung abschließen. Ein Wettlauf gegen die Zeit, denn Weihnachten steht vor der Tür. Nach Passlacks Erkenntnis, dass alle Opfer Heiligabend Geburtstag haben, versuchen sie den Fall zu klären mit der Unterstützung von Michaela Pelongrin, genannt Veggi. Mir hat der Schreibstil gefallen, auch wenn ich zu Beginn ein wenig Schwierigkeiten hatte, mich in die Geschichte hineinzufinden, da es viele Sprünge gibt. Ich konnte mit Lothar und Thomas mitfühlen, dann was sie erleben mussten ist grausam und muss ein Kind kaputtmachen. Obwohl Lothar ein Opfer ist und mein Mitgefühlhat, kann ich natürlich nicht akzeptieren, dass er zum Mörder geworden ist. Weder Weller noch Passlack sind mir wirklich sympathisch. Auch die Liebesgeschichte zwischen Passlack und Veggie ist meines Erachtens nicht unbedingt notwendig gewesen. Die Geschichte ist spannend erzählt bis zum packenden Showdown und lässt einen nachdenklich zurück.

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  • Der Heiland ist geboren

    24 Stille Nacht
    Maddinliest

    Maddinliest

    14. January 2016 um 14:57

    Ein spannender und temporeicher Thriller, welcher einen Einblick in die Psyche und die Beweggründe eines Serientäters gibt. Seit Jahren ist den Einwohnern von Schwäbisch Gmünd am heiligen Abend nicht nur zum Feiern zumute. Ein skrupelloser Serientäter tötet jedes Jahr zum Großen Fest einen Bürger der Stadt und eventuell dessen Begleitung. Gemeinsamkeit der Opfer ist deren Geburtsdatum, der 24.12.. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel und bekommen bei keinem der Morde auch nur den kleinsten Hinweis auf den Täter. Kommissar Sigurd Weller hat sich nun vorgenommen, vor seiner Pensionierung den Täter zu überführen und verstärkt nochmals die Bemühungen zur Aufklärung. Unterstützt wird er hierbei von seinen jungen Kollegen Stefan Passlack und Michaela Pelongrin. Wird es Ihnen nun doch gelingen den scheinbar perfekten Mörder dingfest zu machen? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, da das nächste Weihnachtsfest immer näher rückt... Die Geschichte um "24-Stille Nacht" ist clever und nachvollziehbar aufgebaut. Ralph F. Wild erzählt die Geschichte mit einem temporeichen und bildreichen Erzählstil, der sich sehr flüssig und gut lesen lässt. Dennoch schöpft er aus meiner Sicht nicht das gesamte Potential der wirklich guten Geschichte aus, da seine Charaktere mich nicht wirklich überzeugen konnten. Sie kommen doch teilweise recht unprofessionell daher und trachten dem Täter in aller ihrer Frustration nach dem Leben, anstatt ihn nur dingfest zu machen. Sie gehen hohe Risiken für die Bevölkerung ein und erkennen teilweise nahliegende Zusammenhänge verspätet. Zudem fokussiert Ralph F. Wild einen großen Teil des Buches auf die Beziehung der beiden jungen Polizisten und ihrem Sexualleben, was aus meiner Sicht zu sehr auf Kosten der eigentliche Recherche-arbeiten gegangen ist. Sehr gut hingegen hat mir die Erzählweise in zwei parallelen Handlungssträngen gefallen. Der zweite Handlungsstrang wurde aus Sicht des Täters geschrieben und versucht einen Einblick in die Psyche eines Serientäters zu geben. Was hat ihn dazu bewogen, solche Taten zu begehen? Die Spannung wurde somit um ein weiteres Element gesteigert und den Unterhaltungswert des Buches wiederum gesteigert. Insgesamt hat mir das Buch trotz der wenig überzeugenden Protagonisten durch seinen Erzählstil gut gefallen, so dass ich lange zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt habe und mich letzten Endes für 4 Sterne entschieden habe.

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  • Gänsehaut

    24 Stille Nacht
    Sellemama

    Sellemama

    „24 Stille Nacht“ von Wild Ralph F. Eine Mordserie erschüttert die Stadt Schwäbisch Gmünd, die schon mehrere Jahre immer an Heiligabend stattfindet. Kommissar Sigurd Weller, der kurz vor seiner Pensionierung steht, ermittelt mit seinem jungen Kollegen Stefan Passlack und der Polizeianwärterin Michaela Pelongrin in diesen Fall. Nebenbei erleben wir die Vergangenheit von Lothar, nachdem seine Eltern sich trennen und seine Mutter ihn daraufhin ins Internat schickt, erlebt er schreckliche Dinge. Man erkennt schon auf den Cover, das es gruselig wird und ich finde es sehr gut gelungen, es passt zur Geschichte und wirkt schon für sich alleine sehr interessant. Die Geschichte wir aus verschiedenen Perspektive erzählt. Am Anfang werden hier die verschiedenen Morde gezeigt, die sich jedes Jahr wiederholen. Diese sind gut zu erkennen durch die Jahreszahlen als Überschrift. Dann gibt es noch Lothar, der seine Lebensgeschichte erzählt und auch ein kleinen Einblick in das Leben von Lola enthält. Sie ist eine Prostituierte, die er bezahlt damit sie ihm zuhört. Auch hier ist alles wunderbar abgegrenzt durch eine andere Schriftart, so das es einfacher ist beim Lesen zurechtzukommen. Die Ermittler und ihre versuche den Täter zu finden, erkennt man wieder durch die Überschriften. Zum Schluss kommt ein kurzer Einblick in das Leben von Lothars Mutter. Der Schreibstil ist wirklich gut, sehr rasant und fesselnd. Zu Lothar, ein kleiner Junge dessen Welt sich völlig verändert, nachdem sich seine Eltern trennen und er ins Internat geschickt wird. Dem Autor ist es wirklich gut gelungen Lothar zum Leben zu erwecken. Seine Geschichte ist erschreckend und man möchte am liebsten in das Buch hüpfen und den kleinen Jungen vor den Gewalttaten des Schuldirektors schützen. Seine Ängste und Gefühle sind sehr realistisch beschrieben und bescheren einen eine Gänsehaut. Man fängt an Mitleid und Sympathie für ihn zu bekommen. In laufe der Geschichte merkt man schnell das Lothar der Mörder ist, dies ist jedoch noch aufregender denn man will Lothar mögen und dann wegen den schrecklichen Verbrechen ihn wieder hassen. Thomas sein kleiner Freund aus dem Internat habe ich wirklich lieb gewonnen, ein sehr tapferer kleiner Mann. Ich selber war richtig gerührt als er gestorben ist. Weller ist seit Jahren der Ermittler im den Mordfällen. Es ist toll beschrieben worden wie er sich fühlt den Täter nicht zu erwischen und wie viel drück er dabei von außen und auch von sich selbst hat. Stefan Passlack und der Polizeianwärterin Michaela Pelongrin werden in verlauf des Buches ein Liebespaar, was mir etwas zu schnell ging, da ja Passlack angeblich Beziehungsunfähig ist. Jedoch ist es eine willkommene Abwechslung, zu der dunklen teilen der Geschichte. Fazit: Eine gelungene Geschichte, die mich bis zum Schluss gefesselt hat. Sie lässt einen nachdenklich werden. Der eigene Zwiespalt wie man nun zu Lothar stehen soll, das realistisch geschriebene Verbrechen an die Kinder und die Morde lassen ein dieses Buch nicht so schnell vergessen. Es ist ein tolles Buch, das einen Achterbahn fahren lässt.

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    • 2
  • Spannender Krimi mit tollem Einblick in die Psyche eines Serienmörders

    24 Stille Nacht
    SunshineSaar

    SunshineSaar

    01. January 2016 um 16:04

    Der Roman „24 – Stille Nacht“ hat mir ein kurzweiliges, aber turbulentes Lesevergnügen bereitet. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Die eine Seite wird aus der Sicht von Lothar aufgezeigt, der am 24. Dezember, dem Tag des Herrn, geboren wurde und in seiner Vergangenheit einige grausame Erfahrungen in einem Internat machen musste. Auch jetzt im Erwachsenenalter kommt er über diese Taten nicht hinweg und offenbart sich einer „Freundin“, der Nutte Lola. Doch er hat auch ein Geheimnis, das schwerwiegende Folgen haben wird… Die andere Seite erlebt man aus der Sicht der Ermittler Weller, Passlack und Veggie, die einem Serienkiller auf der Spur sind, der seine Morde immer an Heiligabend begeht. Seine Opfer sind Sonnenkinder, die am 24. Dezember Geburtstag haben. Können sie den Mörder nach all den Jahren dingfest machen? Anfangs hatte ich ein paar Probleme richtig in die Geschichte hinein zu finden, da es einige Zeitsprünge gab – aber schon bald hatte ich den Durchblick und war richtig gefesselt von der Story. Der Schreibstil gefällt mir, dadurch lässt sich das Buch richtig schön flüssig lesen. Nach einiger Zeit konnte ich es auch gar nicht mehr weg legen, so gefangen war ich von der Geschichte. Am Ende gibt es einen spannenden Showdown, der es in sich hat, sowie ein versöhnliches Ende, bei dem es endlich Gerechtigkeit für die misshandelten Internatsschüler gibt. Das Buch war wirklich gut und sehr spannend geschrieben. Eine kurzweilige, turbulente Story, die es in sich hatte. Man weiß nicht, ob man mit dem Täter Mitleid haben oder ihn verachten soll. Außerdem bekommt man einen guten Einblick in die Psyche des Serienkillers und was ihn zu einem solchen Monster gemacht hat. Fazit: Eine sehr spannende, kurzweilige Geschichte, die auch zum Nachdenken anregt, welche Erfahrungen einen normalen Menschen zum Mörder werden lassen.

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  • Stille Nacht, heilige Nacht...

    24 Stille Nacht
    Bianca75

    Bianca75

    31. December 2015 um 15:38

    Klappentext: Lothar ist ein "Sonnenkind", wurde er doch am 24. Dezember geboren - am Tag des Herrn. Doch sein Glück zerbricht jäh, als seine Eltern sich trennen und seine Mutter ihn daraufhin ins Internat schickt. Nur sein Mitbewohner Thomas ist ihm dort ein Freund. Vom Direktor drangsaliert und missbraucht, verliert Lothar nicht nur seine kindliche Unschuld, sondern auch all seine Würde und Lebensfreude. Szenenwechsel: Schon seit Jahren erschüttert die älteste Stauferstadt Schwäbisch Gmünd eine Mordserie, die ihren grausamen Höhepunkt immer an Heiligabend findet. Kommissar Sigurd Weller beißt sich an diesem Fall die Zähne aus, und das kurz vor seiner Pensionierung. Wird er mit seinem jungen Kollegen Stefan Passlack und der aufgeweckten Polizeianwärterin Michaela Pelongrin, genannt Veggi, seinen letzten Fall aufklären können? Die sogenannten "Sonnenkinder" bringen das Trio schon bald auf eine heiße Fährte.     Meine Meinung zu dem Buch: Es ist ein sehr spannend geschriebenes Buch, welches ich nur schwer aus den Händen legen konnte. Gefallen hat mir der Wechsel von den Rückblicken bei der Prostituierten Lola, der Lothar sich nach und nach immer weiter offenbahrte und den Morden jedes Jahr am Heiligabend.  

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