Wildis Streng Trauerweiden

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Inhaltsangabe zu „Trauerweiden“ von Wildis Streng

Crailsheimer Volksfest - fünfte Jahreszeit. Die meisten Hohenloher feiern den gelungenen Festauftakt. Nur für die attraktive Majorette Jessica Waldmüller endet er tödlich: Auf dem Heimweg wird die hübsche Frau erstochen, ihre Leiche in die Jagst geworfen. Die Crailsheimer Kommissare Lisa Luft und Heiko Wüst nehmen die Ermittlungen auf und stochern tief in einem scheinbar undurchdringlichen Sumpf aus weiblicher Konkurrenz, Intrigen, Eifersucht und Affären …

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  • Volksfest mit tödlichem Ausgang

    Trauerweiden
    Eka

    Eka

    29. March 2013 um 17:44

    Die Kommissare Heiko Wüst und seine Partnerin Lisa Luft besuchen das Crailsheimer Volksfest, jedes Jahr ein absolutes Muss für alle Crailsheimer. Doch für sie ist das Fest aus, als sie plötzlich zu einem Tatort gerufen werden. Am Ufer der Jagst unter den Trauerweiden ist ein totes Mädchen gefunden worden. Schnell stellt es sich heraus, dass es sich um die hübsche junge Majorette Jessica Waldmüller handelt, sie ist erstochen worden. Als die Kommissare die Ermittlungen aufnehmen, stellt sich natürlich sofort die Frage, wer hatte einen Grund, dieses hübsche und beliebte Mädchen umzubringen und beide Kommissare merken, dass Jessica offenbar gar nicht so beliebt war, als es den Anschein hatte. Sie ermitteln im Umfeld der Ermordeten und stoßen dabei auf Intrigen, Eifersucht und Neid. Der Konkurrenzkampf bei den Majoretten war groß. Ist etwa hier der Täter zu suchen? Oder hat die Exfreundin ihres Verlobten Florian etwas mit der Sache zu tun? Zunächst ist jeder verdächtig und ermittelt wird in alle Richtungen. Der Kriminalroman liest sich flott und flüssig und ab und zu kommt auch Spannung auf. Diese wird allerdings häufig unterbrochen durch das Verhalten der ermittelnden Kommissare, die privat ein Paar sind und dauernd irgendwelche Köstlichkeiten zu sich nehmen müssen. Und sie haben so viel Zeit für ihre privaten Dinge, dass dadurch ihre Ermittlungen oft unterbrochen werden. Da kann man nur hoffen, dass dies nur im Roman der Fall ist. Aber letztlich finden auch diese beiden am Ende den wirklichen Täter. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht, das Buch zu lesen und durch die ausführlichen Beschreibungen kennt sich der Leser in Crailsheim bestens aus. Gut gefallen hat mir auch der teilweise fränkische Dialekt - aber nein, es ist der Hohenloher Dialekt, darauf legen die Hohenloher großen Wert. Man muss diese Einlagen zwar etwas langsamer lesen, wenn man nicht gerade aus der Gegend kommt, aber man versteht es gut und es ist sehr humorvoll geschrieben. Wer einen unterhaltsamen Kriminalroman sucht, ist hier gut beraten.

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  • Rezension zu "Trauerweiden" von Wildis Streng

    Trauerweiden
    Bellexr

    Bellexr

    11. March 2013 um 10:59

    Der 2. Fall für Luft & Wüst . Ganz Crailsheim ist in Volksfeststimmung. Auch die Kommissare Lisa Luft und Heiko Wüst besuchen gerade das äußerst beliebte Volksfest als sie zu einem Tatort gerufen werden. Unter Trauerweiden hat eine Fußgängerin an der Jagst die Leiche der jungen Majorette Jessica Waldmüller entdeckt. Lisa und Heiko nehmen die Ermittlungen auf und befinden sich schon bald mitten in einem Fall voller Eifersucht, Neid und Intrigen. . Wildis Streng beginnt ihren zweiten Krimi um das Ermittlerpaar Luft & Wüst mit den letzten Minuten im Leben der jungen Jessica. Danach wechselt die Autorin recht schnell zu ihren sympathischen Ermittlern, die auch privat ein Paar sind. Die aus NRW stammende Lisa erlebt gerade ihr erstes Volksfest in Crailsheim und hat nach wie vor noch etwas mit dem Dialekt der Hohenloher zu kämpfen, ansonsten hat Lisa sich – auch dank der Hilfe von Heiko – mittlerweile sehr gut in Crailsheim eingelebt. . Die Ermittlungen konzentrieren sich auf das nahe Umfeld der Ermordeten. Einige Freunde und Bekannte von Jessica hätten bei genauer Sicht schon das eine oder andere Motiv für den Mord, doch ein mutmaßlicher Verdächtiger mag sich nicht so recht heraus kristallisieren. Bei den Majoretten gab es einiges an Konkurrenzkampf unter den Frauen wie auch in dem Friseursalon, in dem Jessica arbeitete und dann ist da auch noch die Ex-Freundin von Jessicas Freund, welche durchaus auch ein Motiv hätte, denn Jessica hatte ihr Florian ausgespannt. So langsam wird Lisa und Heiko klar, dass die hübsche Majorette gar nicht so beliebt war, wie es auf den ersten Blick scheint. . Spannungsgeladen kann man den Regionalkrimi nicht unbedingt bezeichnen, doch Wildis Streng versteht es mit ihrem einnehmenden, lockeren, unterhaltsamen Schreibstil sowie der durchaus komplex und gut durchdachten Story sehr gut, einen mühelos bis zum Schluss an ihren Krimi zu binden. Zumeist begleitet man die beiden Kommissare bei ihren Ermittlungen und ist zudem auch häufig bei deren Privatleben mit dabei, doch ab und an sind auch kurze Szenen verschiedener Crailsheimer Bürger mit eingefügt, die Jessica kannten. So lernt man diese zwar besser kennen und erfährt auch immer mehr über die Verstorbene, revidiert aber auch immer wieder seinen Verdacht bezüglich des Täters und des Motivs. . Zudem ist die Geschichte durchsetzt mit sehr viel Lokalkolorit rund um Crailsheim und den Hohenloher, da dürfen auch geschichtliche Informationen nicht fehlen, was die Autorin geschickt und unterhaltsam immer wieder in ihrem Krimi einbaut. Und Wildis Streng lässt ihre Mitwirkende auch gerne einmal Dialekt reden. Allerdings störten mich mit der Zeit ein wenig die kulinarischen Ausflüge von Lisa und Heiko, dies war auf Dauer einfach etwas zu ausschweifend. . Fazit: Auch der zweite Krimi rund um das Ermittlerduo Luft & Wüst überzeugt wieder durch eine unterhaltsame, undurchsichtige Story, wunderbar gezeichneten Charakteren sowie mit viel Lokalkolorit, wobei die vielen Erwähnungen der für die Hohenloher typischen Speisen mit der Zeit jedoch etwas zu viel des Guten waren.

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