Wiley Cash Schaut nicht zurück

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Inhaltsangabe zu „Schaut nicht zurück“ von Wiley Cash

Er will nur das Beste für seine Töchter. Und bringt sie in tödliche Gefahr … Gastonia, North Carolina. Easter und Ruby Quillby leben nach dem Tod ihrer Mutter im Kinderheim. Bis ihr Vater Wade eines Nachts auftaucht und sie entführt. Er will ein neues Leben mit seinen Töchtern anfangen und hat dafür etwas an sich genommen, das ihm nicht gehört. Etwas, das der Besitzer zurückhaben will, koste es, was es wolle. Bald werden Wade und die Mädchen verfolgt. Von einem Mann, der mit Wade noch eine alte Rechnung offen hat. Und der bereit ist, bis zum Äußersten zu gehen … Maria Koschny ist die Idealbesetzung für die junge Easter, eine unvergessliche Mädchenfigur. Uve Teschner leiht Brady seine Stimme, dem Mann, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, zwei junge Mädchen zu retten. Erich Räuker überzeugt als Pruitt, der durch halb Amerika jagt, um eine alte Rechnung zu begleichen.

Vorhersehbares Familiendrama mit zu viel Baseball

— guybrush
guybrush
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    Schaut nicht zurück
    guybrush

    guybrush

    05. September 2015 um 09:17

    Gastonia, irgendwo in der tiefsten Provinz von North Carolina. Was passiert mit zwei Mädchen, Easter und Ruby Quillby (12 und 6 Jahre alt), wenn die drogensüchtige Mutter stirbt und die Großeltern, die sie nie gesehen haben, weit weg in Alaska wohnen. Sie kommen ins Heim. Der vor Jahren verschwundene Vater, ein ehemaliger Baseballspieler, entdeckt seine Vatergefühle neu und entführt die beiden, um seinen Traum von der glücklichen Familie zu träumen. Leider sind ihm ein Auftragskiller, die Polizei und der Vormund der Mädchen auf den Fersen. Trotzdem ist es kein Roadmovie geworden, sondern eher eine Innere Odyssee. Über allem die Frage, was für die Kinder wohl das Beste wäre Die Geschichte ist in ihrer Unausweichlichkeit der Ereignisse vorhersehbar und dennoch über weite Strecken gut und erstaunlich unsentimental erzählt. Aus drei Perspektiven kann man sowohl die Gefühle, als auch die Handlungsweise der Beteiligten gut nachvollziehen. Ich zweifele jedoch daran, dass eine 12-jährige ihr inneres Gefühlschaos so umfassend analysieren kann. So weit so gut. Aber jetzt kommt der Knackpunkt. Die Hälfte des Buches dreht sich um Baseball. Irgendwie scheint es das verbindende Element zwischen den Protagonisten zu sein und ja, seit Charlie Brown weiß ich auch, dass dieser Sport eine der tragenden Säulen der amerikanischen Kultur ist. Aber ganz ehrlich, mir haben sich diese Passagen nicht erschlossen. Ich habe den höheren Sinn, falls es denn einen gibt, nicht verstanden. Dafür gibt es von mir starke Abzüge in der B-Note und daher auch nur eine eingeschränkte Hörempfehlung. Die Hörbuchproduktion des Argon Verlags ist trotzdem gelungen. 3 verschieden Perspektiven, 3 verschiedene Sprecher, und die machen ihre Sache wirklich gut. Sprecher: Maria Koschny, Uve Teschner und Erich Räuker Erschienen: 25. September 2014 Verlag: Argon Verlag GmbH Dauer: 6 Audio- CDs , ca. 7 Stunden

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