Wilfried Eggers Die Tote, der Bauer, sein Anwalt und andere

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Inhaltsangabe zu „Die Tote, der Bauer, sein Anwalt und andere“ von Wilfried Eggers

Ein 'ganz normaler' Mord: Mann tötet Frau, die ihn verlassen hat. Doch wer oder was ist schon normal? Die Umstände, unter denen August von Borstel, der Tatverdächtige, festgenommen wird, sind es jedenfalls nicht: Laut 'Es-gibt-kein-Bier-mehr-auf-Hawaii'-grölend, steht er im Melkstand seines Bauernhofes und lässt keinen an sich ran. Polizeiobermeister Schäfer hat später Mühe, den Bericht über die Festnahme so zu verfassen, dass sein eigener unglücklicher Auftritt nicht zu deutlich wird. Auch Pflichtverteidiger Schlüter macht der Fall nicht glücklich – die Regeln vor Gericht sind starr, die Rollen, die die Beteiligten zu spielen haben, klar, der Angeklagte leugnet die Tat nicht. Was soll er da noch ausrichten? August von Borstel selbst schließlich scheint resigniert und redet nicht – bis ihm bewusst wird, dass der Knast für die nächsten Jahre sein Zuhause sein wird. Gemeinsam mit zwei Mithäftlingen bricht er aus, um sich drei Wochen später freiwillig wieder zu stellen. Was geht in dem kantigen Bauern, dessen Leben bisher nur aus harter Arbeit bestand, vor? Und was geht in Frau Kalde, der ›Moorhexe‹ vor, die dem Anwalt Schlüter zu verstehen gibt, dass sie Entscheidendes über den Mordtag weiß? War der Mord wirklich so 'normal'?

Unnötig, sinnlos, frustrierend. Ich kann nicht dazu raten, dieses Buch zu lesen.

— Yurelia
Yurelia

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  • Wilfried Eggers: »Die Tote, der Bauer, sein Anwalt und andere«

    Die Tote, der Bauer, sein Anwalt und andere
    Yurelia

    Yurelia

    Selten habe ich ein seltsameres Buch gelesen. Es geht um das Leben auf dem Land und um einen plötzlichen Mord in einer Bauersfamilie. Der offensichtliche Mörder wird festgenommen und dann passiert erst mal seitenlang gar nix. Man lernt einzelne Charaktere und ihre Gedanken kennen. Ihre Gedanken und Probleme. Was im Prinzip nicht wirklich mit dem eigentlichen Fall zu tun hat. Denn dieser ist ja abgeschlossen! Das alles könnte man als »Geschwafel« zusammenfassen. Dann werden endlich irgendwann die Gerichtsverhandlungen aufgenommen und es geht mit der Story voran. Zwischendurch immer mal wieder Geschwafel... der Anwalt, der lieber lesen möchte, als arbeiten... Die Frau vom Polizisten, die sich scheiden lassen möchte... Unnötiges Zeugs, was mit der Geschichte nix zu tun hat. Geschwafel. Und dann zwischendrin auch so Abschweifungen in die Vergangenheit. Das machte das Ganze zunehmend noch anstrengender. Die etlichen Schachtelsätze und abgeänderten Redewendungen machten das Ganze auch nicht angenehmer - eher noch zusätzlich verwirrend. Noch dazu gab es keine Übersetzungshilfe, wenn Plattdeutsch gesprochen wurde. So etwas hätte ich mir gewünscht, da ich nicht jeden Satz verstanden habe. Zwar habe ich vieles aus dem Zusammenhang verstanden... Aber wie wird es Leuten gehen, die gar nix verstehen? Außen auf dem Buch steht auch nirgends drauf: »Achtung, beinhaltet plattdeutsche Sätze.« Nein, ich konnte dem Buch nichts abgewinnen. Es war superanstrengend für mich und abends im Bett konnte ich mich überhaupt nicht auf die merkwürdigen Sätze in dem Buch einlassen. Zumal ich das Ende auch noch frustrierend fand. Es wird wie versucht, hinter den Tathergang zu kommen, aber am Ende weiß doch nur das, was offensichtlich schon seit der Festnahme des vermeintlichen Mörders feststeht: Der »Mörder« sitz unschuldig im Gefängnis, will das so und verliert auch kein Wort über den Tathergang. Da quält man sich durch über 300 Seiten und dann endet das Buch so frustrierend... Wozu dann der ganze Text dazwischen? Unnötig, sinnlos, frustrierend. Ich kann nicht dazu raten, dieses Buch zu lesen. Verschwendete Energie in etwas, das man versucht zu verstehen und am Ende eh nicht verstehen kann, da nichts aufgeklärt wird. Zwar hat es mich am Ende dann doch gepackt - aber das war so wenig, dass es nicht mal für einen zweiten goldenen Stern reicht.

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    Yurelia

    Yurelia

    02. January 2014 um 23:18