Wilfried Meichtry Mani Matter

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Inhaltsangabe zu „Mani Matter“ von Wilfried Meichtry

Jedes Kind kennt in der Schweiz seine Musik - und liebt sie wie jeder Erwachsene, weil jedes Lied von ihm magisch genau die helvetische Seele trifft. Als Mani Matter mit nur 36 Jahren 1972 bei einem Autounfall ums Leben kam, war er bereits selbst zum Mythos geworden. Mit seinen berndeutschen Chansons hat er die Menschen verzaubert. Aber Mani Matter war nicht nur ein begnadeter Dichter, er war Staatstheoretiker, Philosoph und Familienvater. Vierzig Jahre nach dem Tod zeichnet der Historiker Wilfried Meichtry auf der Basis vieler bislang unbekannter Dokumente das Leben Matters nach - die faszinierende und spannende Biographie eines Manns, der mit seinen Liedern ein Land geprägt hat.

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  • Der Mensch Mani Matter

    Mani Matter
    Aglaya

    Aglaya

    15. April 2015 um 19:36

    Für meine Schweizer Leser muss ich nicht erklären, wer Mani Matter war. Die Nicht-Schweizer unter euch werden sich jetzt sicher fragen „Mani wer?“, aber wer Manis Musik nicht kennt, wird wohl auch kein Interesse an seiner Biographie (respektive einer Rezension über dieselbe) haben und diesen Text schon gar nicht lesen…   Ich bin seit vielen Jahren ein Mani Matter Fan. Ich habe die Lieder natürlich schon als Kind in der Schule gesungen, wirklich zu faszinieren begonnen hat mich Mani dann aber erst mit rund 20 Jahren, als ich an der Uni Bern in den selben Hörsälen gesessen bin wie auch Mani gut 50 Jahre zuvor. Die vorliegende Biographie habe ich mir anlässlich einer musikalisch begleiteten Lesung des Autors Wilfried Meichtry gekauft.   Im Gegensatz zu anderen Büchern über Mani Matter, die ich gelesen habe, konzentriert sich Meichtry nicht auf Matter, den Musiker, sondern auf Matter, den Menschen. Dass Mani Matter musiziert, gedichtet und komponiert hat, wird natürlich nicht verschwiegen, aber eher nebenbei erwähnt. Schwerpunktmässig versucht sich Wilfried Meichtry mehr auf die Gedanken und Gefühle, die Motivation von Mani Matter zu konzentrieren, was ihm mit Hilfe von Interviews mit Familie, Freunden und Bekannten sowie Briefen und Tagebüchern auch gut gelingt. Ein recht grosser Teil des Buchs beschäftigt sich mit Mani Matters Kindheit und Jugend, die in anderen Büchern meist nur kurz angeschnitten wird. Der Schreibstil des Historikers Meichtry liest sich dabei angenehm flüssig, eher wie ein Roman als wie ein Sachbuch.   Wer sich wie ich für Mani Matter interessiert, dem kann ich diese Biographie unbedingt empfehlen. Viele der biographischen Daten sind dem „Durchschnitts-Fan“ zwar schon bekannt, durch die verwendeten Tagebucheinträge und Briefe kann Wilfried Meichtry jedoch Hintergründe aufzeigen, die bisher der Öffentlichkeit unbekannt waren.

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