Wilfried Richert , Ute Wilke-Richert So war das nicht geplant!

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Inhaltsangabe zu „So war das nicht geplant!“ von Wilfried Richert

In drei Jahren legten Wilfried Richert (55) und Ute Wilke-Richert (43) gemeinsam mit ihren Kindern Jennifer (7) und Jannes (8) rund 42.000 Kilometer zurück. Allein auf sich gestellt segelte die Familie von Südfrankreich aus durchs Mittelmeer über Gibraltar zu den Kanarischen Inseln. Nach einem längeren Zwischenstopp auf La Gomera führte der Kurs dann über die Kapverden Richtung Südamerika. In Brasilien wurde das Schiff an Land gestellt. Per Bus ging die Reise weiter durch Brasilien, Bolivien, Peru und Argentinien bis nach Feuerland. Humorvoll erzählt diese ungewöhnliche Familie von durchlebten Ängsten, bestandenen Gefahren und gewonnenen Freundschaften: "Als wir starteten, ahnten wir nicht, in welche Abenteuer uns diese Reise führen würde!" Um anderen Familien Mut zu machen, wird der spannende Reisebericht ergänzt durch erprobte Ratschläge für das Reisen mit Kindern.

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  • Rezension zu "So war das nicht geplant!" von Wilfried Richert

    So war das nicht geplant!
    abuelita

    abuelita

    04. April 2010 um 17:28

    In drei Jahren legten Wilfried Richert und Ute Wilke-Richert gemeinsam mit ihren Kindern Jennifer und Jannes rund 42.000 Kilometer zurück. Allein auf sich gestellt segelte die Familie von Südfrankreich aus durchs Mittelmeer über Gibraltar zu den Kanarischen Inseln. Nach einem längeren Zwischenstopp auf La Gomera führte der Kurs dann über die Kapverden Richtung Südamerika. In Brasilien wurde das Schiff an Land gestellt. Per Bus ging die Reise weiter durch Brasilien, Bolivien, Peru und Argentinien bis nach Feuerland.Die Familie wohnte vor ihrer Reise in einem Dorf in Nordhessen. Ihr Haus verkauften sie, um ihre Reise zu finanzieren. Wilfried Richert unterrichtete 25 Jahre lang an den Beruflichen Schulen in Witzenhausen und war rund zehn Jahre lang im regionalen Umweltschutz aktiv. Ute Wilke-Richert stammt aus Eschwege (Werra-Meißner-Kreis, Nordhessen), ist Ethnologin und Landschaftsplanerin und nutzte die Reise für Studien. "Wir ahnten, was sich im Laufe unserer Reise als Gewissheit erweisen sollte: mit dem Segeln und Unterwegs sein ist die Zeit der gleichförmigen Stimmungen vorbei; wir erleben immer wieder die ganze Spannbreite von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt. Immer wieder erfahren wir unsere Grenzen, lernen aber zugleich sie ein Stück zu überwinden. Einerseits macht es unser Leben spannender und reizvoller, andererseits aber auch anstrengender" Nun - ich als Leser hätte mir doch sehr gewünscht, dass ich diese Stimmungen ebenfalls hätte erleben können! Aber leider war an diesem Buch nichts reizvoll, geschweige denn spannend. Der Schreibstil ist trocken und langweilig vor sich hinplätschernd - und man hat wirklich Müh und Not, den einförmigen Schilderungen auch zu folgen. Zudem war die Familie keineswegs drei Jahre unterwegs....es gab, kaum dass sie Reise begonnen hatte, schon einen Flug nach Hause. "Der längere Zwischenaufenthalt" , wie so nett im Klappentext formuliert, bezieht sich immerhin auf einen Zeitraum von sage und schreibe einem ganzen Jahr -ohne dass überhaupt klar wird, weshalb und warum. Und die dort beschriebene Zeit...es regnet, es scheint die Sonne, wir gehen baden, wir laden andere Segler ein... Dann also endlich das Segeln über den Atlantik und die Hoffnung des Lesers, nun aber ! Jetzt muss es doch endlich losgehen mit Schilderungen der fremden Ländern, mit den Erzählungen von Land, Leuten, Kultur....mit dem was die Kinder erlebt haben, wie sie das alles empfinden, was sie fühlen...Pustekuchen ! Nach ca. vier mehr als langweiligen Seiten Brasilien "für uns ist das Leben in Brasilien sehr preisgünstig" - gibt es den nächsten "Urlaub" in Deutschland, über den auch noch ausführlich berichtet wird. Ich gebe zu - es ist mir schwer gefallen, auch noch die restlichen ca 150 Seiten des Buches zu lesen, zumal ich von den weiter besuchten Ländern nur sehr wenig erfahren habe und, ich wiederhole mich, das einfach nur langweilige Aneinanderreihungen waren. Keine Spannung, keine Höhepunkt, kaum Gefühle Ganz am Schluss - wieder in La Gomera zum Zwecke, dieses Buch zu schreiben "um anderen Mut zu machen mit Kindern zu reisen" erfahren wir dann das Fazit der Reise aus den Augen der Tochter "ich möchte noch zwei Jahre hier bleiben und dann weiter reisen, immer mal wieder mit längeren Pausen,denn dann hab ich immer wieder neue Freunde gefunden". Meist waren das allerdings Kinder anderer "Urlauber", oder "Abenteurer"..... Der Sinn des Titels hat sich mir aus dem ganzen Buch ebenfalls nicht erschlossen...und was an dieser Familienreise gar "aussergewöhnlich" sein soll, ist mir rätselhaft.

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