Wilfried Scharnagl Bayern kann es auch allein

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Inhaltsangabe zu „Bayern kann es auch allein“ von Wilfried Scharnagl

Im Freistaat Bayern leben mehr als 12,5 Millionen Menschen (weitausmehr als etwa in Belgien). Seit 1871 gehört das widerspenstige Königreich zu Deutschland - mit Sonderrechten. Die Nachkriegsverfassung von 1946 hat für das bayerische Volk -
eingedenk einer mehr als tausendjährigen Geschichte - bis heute besonderes Gewicht. Trotzdem hat das Land Bayern an Kraft und Wirksamkeit in der politischen Realität verloren, obwohl es durch den Fleiß und die Tüchtigkeit der Bayern an der
Spitze der deutschen Länder steht sowie im europäischen Vergleich - bezogen auf die Wirtschaftsund Finanzkraft - an siebter Stelle auf die Niederlande folgt. Bayern ist Doppelmitglied in einer Transferunion und zahlt für die deutschen wie
für die europäischen Länder. »Endlich Schluss damit!«, sagt Wilfried Scharnagl, einst Alter Ego von Franz Josef Strauß und Mitglied des CSU-Parteivorstands. In seiner Streitschrift führt derlangjährige Chefredakteur des »Bayernkuriers« mit
Verve und Sachverstand aus, warum Bayern für seine Autonomie kämpfen sollte.

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  • Rezension zu "Bayern kann es auch allein" von Wilfried Scharnagl

    Bayern kann es auch allein

    WinfriedStanzick

    Früher war er sozusagen das journalistische Sprachrohr von Franz-Josef Strauss, der immer wieder versuchte, den Stellenwert und die Bedeutung Bayerns in Deutschland und in Europa hervorzuheben. Nun hat er, wohl um die aktuelle Debatte um den Länderfinanzausgleich zu fokussieren, den Bayern vor dem Verfassungsgericht zu Fall bringen will, ein Buch geschrieben, das in aller Munde ist. „Bayern kann es auch allein“, sagt Wilfried Scharnagl und plädiert doch tatsächlich für die Ausrufung eines eigenen Nationalstaats Bayern innerhalb der EU. Von der Größe würde das durchaus gehen, auch von der Wirtschaftskraft. Bayern hat mehr als zwölf Millionen Einwohner, mehr als Ungarn, Portugal oder Belgien. Sein Bruttosozialprodukt ist höher als etwa das von Österreich, Polen oder von Irland. Dennoch glaube ich nicht, dass dieser Vorschlag wirklich ernst gemeint ist. Es geht zum einen um die Erhaltung der politischen und kulturellen Hegemonie der CSU, die vor der nächsten Landtagswahl zum ersten Mal ernsthaft um den Erhalt der Macht fürchten muss. Und es geht schlicht und einfach um das Geld. Die Bayern, ebenso wie die Hessen und die Baden-Württemberger( die das aber zur Zeit nicht laut sagen dürfen, weil das nicht rot-grün politisch korrekt ist), zahlen seit vielen Jahren mehr ein, nur um beobachten zu müssen, wie etwa in Berlin, in Bremen oder in Rheinland-Pfalz von den dortigen Landeregierungen Wohltaten verteilt werden, ohne dass auch nur die geringste Anstrengung sichtbar wäre, von der Finanzspritze einmal unabhängig zu werden. Und da fallen einem natürlich die europäischen Analogien ein. Deutschland, die Niederlande oder Finnland zahlen, und die Südländer nehmen nur und machen gerade so weiter mit ihrer Unfähigkeit, Bequemlichkeit und staatlich geduldeten Korruption. Ich sehe nicht, dass in Bayern irgendjemand wirklich einen eigenen Staat ausrufen will. Obwohl Scharnagl überzeugend zeigt, dass es ginge, dient das Buch als Schützenhilfe beim Kampf gegen den Länderfinanzausgleich und als Balsam für die arg gebeutelte CSU-Seele.

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    mohabay

    13. March 2013 um 15:39
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