Wilfried Steiner Der Trost der Rache

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Inhaltsangabe zu „Der Trost der Rache“ von Wilfried Steiner

Blick in den Kosmos: den Sternen so nahe Nacht für Nacht beobachtet Adrian durch sein kleines Fernrohr den Himmel und notiert akribisch den Stand der Jupitermonde. Mit seiner Frau Karin führt er in Wien ein beschauliches, wenig aufregendes Leben. Als Adrians Vater stirbt, löst sich die Erstarrung: Der Hobbyastronom möchte sich endlich seinen großen Lebenstraum erfüllen und auf der Kanarischen Insel La Palma das Gran Telescopio Canarias besichtigen. Als die beiden dort ankommen, erwarten sie Strände schwarzen Lavasands, der gewaltige Roque de los Muchachos, Blüten in allen erdenklichen Farben - und Sara. Düstere Schatten der Vergangenheit Sara ist Ornithologin und verweilt auf La Palma, um die endemischen Vogelarten der Insel zu erforschen. Die gebürtige Chilenin war schon in den 1970ern nach Deutschland gekommen. Während Karin sich die Zeit mit Surfstunden beim attraktiven Ricardo vertreibt, verfällt Adrian immer mehr dem geheimnisvollen Reiz von Sara. Je näher sie sich kommen, desto mehr tut sich ein düsterer Abgrund auf: Was hat die rätselhafte Frau auf La Palma wirklich vor? Und was hat ihre Vergangenheit in Chile damit zu tun? Packende Spannung vor der atemberaubenden Kulisse La Palmas Am sternenklaren Atlantikhimmel tauchen finstere Ahnungen auf: Vor dem geschichtlichen Hintergrund der Militärdiktatur in Chile unter Pinochet erzählt Wilfried Steiner die fesselnde Geschichte einer Vergeltung. Ein sogkräftiger Roman, klug und mit beklemmender Dramaturgie erzählt.

Toll geschrieben Roman

— Mattder

Die Schönheit der Astronomie verknüpft mit den Grausamkeiten, zu denen die menschliche Rasse fähig ist! Politik kontra Menschlichkeit!

— mabuerele

Eine bildgewaltige Erzählung über ein bewegendes Schicksal und die Frage, wie weit man für die Gerechtigkeit gehen darf.

— kabig

Tolles Buch,Astronisch und sehr spannend

— Schrumpfi

Poetisch, lehrreich, spannend: Geschichte brennt sich ins Herz.

— ninchenpinchen

Dieses Buch hat mich durch seine tiefgreifenden Bilder und den flüssigen Schreibstil des Autors sofort in seinen Bann gezogen.

— Prosalilie

Ein Ausflug in die tragische Zeit Chiles 1973, die eigentliche Romangeschichte kommt dabei ein wenig zu kurz.

— rewareni

Ein sehr lehrreiches Buch über Astronomie und Chile.

— chicken-ran

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  • Hobbyastronom Adrian begegnet auf den Kararischen Insel La Palma Sara

    Der Trost der Rache

    Mattder

    18. October 2017 um 17:02

    Habe das Buch hier gewonnen danke dafür.Hobbyastronom Adrian kriegt nach Tod seines Vater ein Einladung zum Teleskop in La Palma, er mit diese Einladung danken an um sich von den Schmerz dazu lenken. Dort trifft er auf Sara die aus Chile stand aber von dort nach Hamburg geflohen ist, sie ist Vogelforscherin und beachtet dort Vögel. Sie lernen sich kennen und lädt zur Führung des Teleskopes ein. Dabei treffen sie Jemand aus ihrer Vergangenheit der in Pinochet Herrschaft ihre Geschwister entführt hat, die nicht aufzufinden sind. Toll geschriebenes Buch sehr gut Rechiert. Muss man lesen.

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  • Meine Meinung zu "Der Trost der Rache"

    Der Trost der Rache

    annas_zeilenzauber

    06. October 2017 um 09:19

    Titel: Der Trost der Rache Autor/in: Wilfried Steiner ISBN: 978-3-709-93814-0 Seitenzahl: 256 Preis: 22,90 Euro Verlag: Haymon Verlag Jede Nacht beobachtet Adrian durch sein Fernrohr die Sterne. Er führt ein normales Leben mit seiner Frau Karin in Wien und erlebt nicht unbedingt viel. Als sein Vater plötzlich stirbt, möchte Adrian sich endlich seinen Lebenstraum erfüllen und auf La Palma das Gran Telescopio Canarias besichtigen. Als sie dort ankommen erwartet sie ein wunderschöner Strand, bildhübsche Blumen- und Sara.  Sara ist eine Ornitholgin und sie erforscht auf La Palma die dort lebenden Vogelarten. Die gebürtige Chilenin wohnt seit einigen Jahren in Deutschland und freundet sich schnell mit dem Ehepaar an. Doch nach einiger Zeit tun sich einige Unklarheiten in Bezug auf die Vergangenheit der Chilenin auf und Sara wird Adrian und Karin immer rätselhafter. Das Ehepaar lüftet nach und nach Saras Geheimnis und gerät in eine ziemlich brenzlige Situation. Die Chilenin hat in ihrem Geburtsland wirklich sehr viel schlimmes erlebt. Meine Meinung zum Buch Ich habe das Buch innerhalb weniger Tagen gelesen. Das Cover hat richtig Lust auf die Geschichte gemacht, der Inhalt hat sich super spannend angehört und auch der Austausch bei lovelybooks.de hat mir sehr gut gefallen! Das Buch konnte meine Erwartungen wirklich erfüllen! Ab der ersten Seiten war ich komplett in der Geschichte drin. Adrian und Karin waren mir sofort super symphatisch und ich war von Adrians Hobby total fasziniert. Mich selbst interessiert Astronomie auch ein wenig und ich fand es toll in dem Buch noch etwas mehr darüber zu erfahren. Auch finde ich es super, dass in " Der Trost der Rache" viel auf die Geschichte von Chile eingegangen wird. Man muss aber keineswegs Astronom oder Historiker sein, um das Buch verstehen zu können. Es ist zwar alles sehr detailliert beschrieben, aber auch ich, die keine geschichtlichen Vorkenntnisse hatte, konnte dem Verlauf super folgen und habe sogar einiges gelernt. Das liegt aber auch an dem Schreibstil von Wilfried Steiner. Er hat meistens die richtigen Worte gefunden, damit man sich die Geschichte bildlich vorstellen konnte. Außerdem war es dadurch möglich das Buch flüssig und schnell zu lesen, es trat niemals langeweile auf!  Dementsprechend ist "Der Trost der Rache" für mich ein sehr gelungenes Buch, obwohl ich teilweise die Handlungschritte von Sara nicht ganz nachvollziehen konnte. Meine Bewertung Ich vergebe 4/5 Herzen für dieses wirklich informative Buch! 💓💓💓💓

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  • Bewegendes und politisch brisantes Buch

    Der Trost der Rache

    mabuerele

    26. September 2017 um 21:11

    „...Schon die Anzahl der Sterne war überwältigend. Die Milchstraße war kein blasses Band, sondern ein hell gleißender Fluss, der sich zu bewegen schien. Ein Lavastrom, über dem violette Dunstfetzen hingen...“ Adrian ist Hobbyastronom, seine Frau Karin arbeitet als Psychologin. Alles begann mit dem Tod von Adrians Vater, einen bekannten Wiener Onkologen. Danach wollte sich Adrian einen lang ersehnten Wunsch erfüllen und dass Teleskop auf La Palma besuchen. Normalerweise hat Adrian für Reisen nichts übrig. Er mag seine Ruhe. Karin dagegen fährt gern die Ferne und beschäftigt sich dort mit Trendsportarten. Bei der Ankunft auf La Palma lernen Adrian und Karin auf der Nachbarterrasse des Hotels die Chilenin Sara kennen. Der Autor hat einen fesselnden Gegenwartsroman geschrieben. Auf geschickte Weise verknüpft er nicht nur mehrere Schicksale miteinander, sondern stellt auch Beziehungen zur Vergangenheit her. Die Geschichte wird von Adrian im Rückblick erzählt. Der Schriftstil des Buches lässt sich zügig lesen. Er ist sehr abwechslungsreich und passt sich der inhaltlichen Stimmung an. Ausführlich werden die Autofahrten und Spaziergänge auf Mallorca beschreiben, sodass ich die Sehenswürdigkeiten und besondere Plätze der Insel kennenlerne. Durch Adrian und seine Gespräche mit Wissenschaftlern in den vergangenen Jahren bekomme ich eine Einblick in moderne Kosmologie und Quantenphysik. Das geschieht allgemeinverständlich und anschaulich. Auffallend ist die bildhafte Sprache für die Wiedergabe der Landschaft, aber auch für die Beschreibung von Stimmungen und Gedanken. Häufig werden dabei die Terminologie der Sternenwelt und die unendliche Weite des Kosmos als Metapher verwendet. Obiges Zitat gibt einen Blick auf den Sternenhimmel wieder. Ganz anders allerdings wirken die Teile, die sich mit politischen Themen beschäftigen. Sara war 15 Jahre, als der Putsch in Chile den demokratisch gewählten Präsidenten hinwegfegte. Ein sachlicher und knapp erzählender Stil prägt diese Abschnitte. Das sorgt dafür, dass die Grausamkeit der Ereignisse besonders eindringlich bei mir als Leser ankommen. Adrians Internetrecherchen und deren Zusammenfassung gegenüber Karin bringen politisch brisante Einzelheiten zutage, während Saras persönliche Erlebnisse emotional tief berühren. Nicht über alles kann sie sprechen. Deshalb gibt ihr der Autor als besonders Stilmittel die Möglichkeit, einen Brief zu schreiben. Bitter ist es außerdem für die Betroffenen, dass ihnen nie Gerechtigkeit widerfahren ist. Die Weltgemeinschaft hat weggesehen und vertuscht. Eine kurze Episode wendet sich dem Franco-Regime in Spanien zu. Gekonnt einbezogen wurden bekannte und weniger bekannte Wissenschaftler und Künstler. Die Ermordung des Musikers Victor Jara, der ungeklärte Tod des Poeten Pablo Neruda, die Inhaftierung von Wilhelm Reich in Amerika steht gegenüber, dass einer der Ärzte der deutschen Kolonie in Chile trotz Foltervorwürfe und Verurteilung nach wie vor in Deutschland seine Freiheit genießen kann. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Der Gegensatz zwischen der Schönheit und Weite des Alls und den Unzulänglichkeiten der menschlichen Gesellschaft, die selbst Grausamkeiten toleriert, wird gekonnt herausgearbeitet. Ein Zitat, dass Saras inneren Zustand beschreibt, möge meine Rezension beenden: „...An einem bestimmten Punkt ihrer Nachforschungen geschah etwas mit Sara. Zum ersten Mal entdeckte sie ein Gefühl in sich, dass ihr bisher nicht bekannt war. .. Es dauerte eine Weile, bis sie es benennen konnte: Lust auf Rache. Er verbarg sich in einem anderen, edleren Gefühl, der Sehnsucht nach Gerechtigkeit...“

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    • 5
  • Eine Geschichte über Vergeltung

    Der Trost der Rache

    kabig

    19. September 2017 um 13:44

    Die Geschichte handelt von Adrian und Karin, einem Ehepaar, das nach La Palma reist, weil Adrian sich seinen Lebenstraum, das Gran TeCa zu besichtigen, erfüllen möchte. Dort begegnen sie Sara, einer Ornithologin mit bewegter Vergangenheit. Die drei freunden sich an und so nimmt eine schicksalhafte Geschichte ihren Lauf. Ich mochte die Gestaltung des Covers und auch des Buches sehr. Besonders hat mir gefallen, dass in drei Hauptabschnitte gegliedert ist, die jeweils mit perfekt passenden Zitaten eingeleitet wurden. Der Schreibstil des Autors hingegen war für mich zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Es war einfach zu viel Fachsprache und ich musste mich erst an Adrians Sicht gewöhnen, der für mich einfach zu viel über Astronomie nachdachte. Aber nach einer kurzen Gewöhnungsphase kam ich damit besser zurecht und lernte die vielen Bilder und Vergleiche, die der Autor verwendet sogar zu schätzen. So erschlossen sich mir die Charaktere nach und nach und ich konnte super in die Geschichte eintauchen. Besonders hat mir dabei gefallen, dass die Hintergründe sehr gut recherchiert waren und das Thema der chilenischen Diktatur super aufgearbeitet wurde. Schade fand ich aber, dass die Beweggründe der einzelnen Figuren und ihre Beziehungen für mich nie ganz verständlich wurden, die gilt besonders für die Hauptfigur Adrians und seine Beziehung zu Karin und Sara. Überrascht war ich auch von der plötzlichen Wende am Ende, die ich einerseits von der Idee her sehr gelungen fand, die andererseits aber für mich leider nicht bis zu ende ausgearbeitet wurde. Der Schluss kam mir zu schnell und auch hier hätte ich mir gewünscht mehr über die Bewegründe der anderen Figuren zu erfahren und einige wichtige Fragen beantwortet zu bekommen. Hier sehe ich das größte Manko des Buches! Aber trotz alledem, fand ich das Buch insgesamt durchaus lesenswert, denn dieses Buch regt zum Nachdenken darüber an, wie gerecht unsere Welt tatsächlich ist und inwieweit Selbstjustiz und Rache tatsächlich für den eigenen Frieden sorgen können. Ich jedenfalls muss jetzt noch darüber nachdenken, wie weit ein Mensch gehen darf und wird, um Unrecht zu vergelten.

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  • Wie Geschichte sich ins Herz brennt

    Der Trost der Rache

    ninchenpinchen

    19. September 2017 um 12:40

    Der Trost der Rache von Wilfried Steiner – Erstellungsdatum 19.09.2017 Was kann man über ein Buch sagen, das einfach unvergleichlich ist? Es ist poetisch, lehrreich, spannend, die Geschichte brennt sich ins Herz. Der Protagonist Adrian erzählt in der Ich-Form von seinem Herzenswunsch, das größte Spiegelteleskop der Welt zu besichtigen. Mit seiner Frau Karin, einer Psychologin, macht er sich auf zur Insel La Palma (Kanaren). Für seine diversen Allergien und Marotten müssen aber zunächst zahlreiche Anforderungen erfüllt sein. So mietet man sich ein eingerichtetes Apartment für mehrere Wochen. Adrians Freund Roland organisiert einen Besichtigungstermin für das GranTeCan, das für normal Sterbliche nicht so ohne Weiteres zugänglich ist. Das Ehepaar Rauch (Adrian & Karin) lernt auf der Insel die geheimnisvolle Sara kennen, eine Chilenin. Karin nimmt Surfunterricht bei Ricardo, einem Einheimischen. Kurz vor der Abreise des Ehepaars Rauch ist Adrians Vater gestorben und auch Sara, die Geheimnisvolle, hat ihren Mann verloren. Was sich so banal und alltäglich anhört, entpuppt sich als geführte schriftstellerische Dramaturgie in höchster Perfektion. Die einzelnen Charaktere sind so einfühlsam beschrieben, wie man es nur ganz selten antrifft. Man taucht tief ein in Chiles Geschichte von 1973 bis 1990, alles akribisch recherchiert. Der Roman ist in drei Teile gegliedert: Das Verschwinden, Die Verschwundenen (los desaparecidos) & Die Vergeltung. Man erfährt viel über Politik, Astronomie, Psychologie, alles wunderbar eingebettet in die unaufhaltsame Achterbahnfahrt der agierenden vier Hauptpersonen: Adrian, Karin, Sara, Ricardo. Dazu kommt die im Roman der Gegenwart inaktive Zielperson fünf. Es gibt immer wieder Andeutungen, dass Adrian eingesperrt wird. In welche Art von Anstalt ist zunächst unklar. Das kommende Unheil liegt also schon in der Luft. Ich las zum ersten Mal richtig bewusst von den desaparecidos (politisch missliebige Personen, die zur Zeit der Militärdiktatur aus dem Weg geräumt wurden, verschwanden und nie wieder auftauchten) in Carolina de Robertis‘ Roman „Perla“, auch wenn es dort um Argentinien geht und nicht um Chile. Doch das Grauen zu der Zeit schien sehr ähnlich zu sein. Zumal die Militärdiktaturen in Südamerika sich ab 1976 zusammenschlossen, außer den Ländern Mexiko, Venezuela, Kolumbien und Costa Rica, die anders regiert wurden, betraf das also praktisch alle anderen. Mein Fazit: Wer sich für Lektüre abseits des Mainstreams interessiert, sich spannend unterhalten lassen will, mit Haut & Haar in einem Roman versinken möchte und dabei auch noch etwas lernen will, wer sich an poetischer Sprache ergötzen kann, dem sei dieser Roman wärmstens ans Herz gelegt. Von mir ganze fünf Sterne mit vollster Überzeugung. Gäbe es sechs – auch die!

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  • Tolles Buch ,empfehlenswert!!

    Der Trost der Rache

    Schrumpfi

    18. September 2017 um 12:51

    Ein sehr schönes und auch sehr spannendes Buch auch die Astronomie kommt nicht zu kurz sehr empfehlenswert.

  • Der Trost der Rache

    Der Trost der Rache

    bettinahertz

    17. September 2017 um 15:24

    Der Trost der Rache Autor: Wilfried Steiner Nach dem Tod seines Vaters erfüllt sich Hobbyastronom Adrian seinen langersehnten Traum, das größte Spiegelteleskop der Welt zu besichtigen. Dazu muss er nach La Palma fliegen. Also bricht er aus seinem mehr als geregelten Leben aus und fliegt mit seiner Frau Karin von Wien nach La Palma. Dort machen sie Bekanntschaft mit Sara, einer Chilenin, die sich zeitweise mehr als seltsam benimmt. Karin nimmt Surf- und Flugstunden beim attraktiven Ricardo, währenddessen Adrian Zeit mit Sarah verbringt und immer mehr aus ihrer Vergangenheit erfährt. Als ein tragisches Geheimnis ans Tageslicht sickert, bei dem der Putsch aus Chile aus längst vergessenen Tagen eine Schlüsselrolle spielt, entwickelt sich der Aufenthalt für die vier Protagonisten in eine völlig andere Richtung und Adrian kann kaum erahnen, welche Konsequenzen auf ihn zurollen. Diese sehr gut recherchierte Geschichte vom Autor Wilfried Steiner hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, flüssig, spannend und bildgewaltig bezüglich der wunderschönen kanarischen Insel La Palma. Der geschichtliche Hintergrund des Putsches von Chile ist bemerkenswert recherchiert und um so erschütternder zugleich. Zusätzlich erhält man noch eine Einführung in die Astronomie. Die vier Protagonisten Adrian, Karin, Sara und Ricardo müssen sich plötzlich mit einem Thema befassen, das schwerwiegende Folgen nach sich zieht und emotionale Grenzen schonungslos überschreiten lässt. Der Roman ist sehr spannend, Wilfried Steiner lässt uns am Ende mit ein paar offenen Fragen zurück und man verweilt dadurch noch ein wenig in La Palma und überlegt, wie man selbst gehandelt hätte. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter und vergebe vier Sterne.

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  • Der Trost der Rache

    Der Trost der Rache

    Prosalilie

    16. September 2017 um 10:52

    Wir lernen Adrian und seine Frau Karin kennen, die in Wien leben. Adrian ist Hobbyastronom und sein größter Wunsch ist es das größte Spiegelteleskop der Welt zu besichtigen. Sie fliegen auf die Insel La Palma, während Adrian sich auf den Besuch ins Planetarium vorbereitet, nimmt seine Frau Karin Surfstunden bei Ricardo. Im Hotel lernt das Ehepaar die rätselhafte Chilenin Sara kennen, die ein Geheimnis aus der Vergangenheit in sich birgt.Es entsteht ein Vertrauensverhältnis und die Frau öffnet sich dem Ehepaar. Neben der atemberaubenden Natur La Palmas werden wir Zeuge eines  heranreifenden Konfliktes, der alle vier Personen miteinander verbindet. Es geht um Qualen des Pinochet Regimes, die noch immer auf Sara stark lasten. Der Konflikt bringt eine Wende am Ende des Buches und hinterlässt mehrere Fragen, die zum Nachdenken anregen..Mich hat das Buch von Wilfried Steiner stark beeindruckt und ich möchte es gern weiter empfehlen. Ein Buch, das uns zeigt wie stark Wunden aus der Vergangenheit bis in die Gegenwart  greifen können. 

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  • Eine dramatische Lebensgeschichte

    Der Trost der Rache

    rewareni

    14. September 2017 um 17:26

    Adrian ist Hobbyastronom und lebt mit seiner Frau Karin, die als Psychologin arbeitet, ein ruhiges und beschauliches Leben in Wien. Als plötzlich Adrian´s Vater stirbt beginnt er über sein bisheriges Leben nach zu denken und sein lang gehegter Wunsch auf der Kanarischen Insel La Palma das Gran Telescopio Canarias zu besichtigen, nimmt immer konkretere Formen an. Als sie dort ankommen, machen sie die Bekanntschaft mit der Chilenin Sara, die als Ornithologin die endemischen Vogelarten der Insel erforscht, ohne zu ahnen , was diese Begegnung für sie noch bedeuten wird. Während Karin bei dem attraktiven Ricardo surfen lernt, wird Adrian immer mehr von der geheimnisvollen Sara in ihren Bann gezogen und schon bald stecken alle vier in einen Strudel aus Vergangenheitsbewältigung, Hass und dem Wunsch der Rache fest. Der Autor Wilfried Steiner hat mit seinem Roman ,, Der Trost der Rache´´ eine spannende und aufwühlende Geschichte erzählt, die vor allem von dem geschichtlichen Hintergrund der Militärdiktatur in Chile unter Pinochet erzählt. Er entführt den Leser in eine dramatische und sehr emotionale Zeit unter der die Protagonistin Sara auch noch 40 Jahre nach den dramatischen Geschehnissen zu leiden hat. Sie wird als Frau dargestellt, deren einziger Wunsch es ist Rache an ihrem damaligen Peiniger zu üben. Sie leidet, sie ist verzweifelt und sie ist zu allem bereit. Mein Problem war bei der Geschichte, dass sich Karin und Adrian relativ schnell in die Rachegedanken von Sara mit einbeziehen ließen und auch mit unangenehmen Konsequenzen bereit waren zu leben. Der Autor hat sehr viel und intensiv recherchiert über den damaligen Militärputsch 1973 in Chile. Er liefert Daten, Fakten und auch reelle Namen wie Franz Josef Srauß,  Henry Kissinger, General Augusto Pinochet…. Obwohl es geschichtlich sehr interessant ist, habe ich in dem Roman nicht damit gerechnet, dass es doch einen beträchtlichen Teil der Geschichte einnimmt. Ebenso die Ausflüge in die Astronomie, den Urknall oder den von Wilhelm Reich entwickelten Orgonakkumulator haben mir ein wenig die Lesefreude genommen, da dabei auch immer wieder Fremdwörter eingeflossen sind, die ich nicht gekannt habe. Wilfried Steiner hat auch die Schönheiten der Insel La Palma mit seinen anschaulichen Beschreibungen nicht zu kurz kommen lassen. ,, Der Trost der Rache´´ ist ein Roman der zum Nachdenken anregt und die Abgründe der menschlichen Seele auf tragische Art und Weise darstellt.  

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  • Ein sehr lehrreiches Buch über Astronomie und Chile

    Der Trost der Rache

    chicken-ran

    14. September 2017 um 06:58

    Klappentext: Blick in den Kosmos: den Sternen so nahe Nacht für Nacht beobachtet Adrian durch sein kleines Fernrohr den Himmel und notiert akribisch den Stand der Jupitermonde. Mit seiner Frau Karin führt er in Wien ein beschauliches, wenig aufregendes Leben. Als Adrians Vater stirbt, löst sich die Erstarrung: Der Hobbyastronom möchte sich endlich seinen großen Lebenstraum erfüllen und auf der Kanarischen Insel La Palma das Gran Telescopio Canarias besichtigen. Als die beiden dort ankommen, erwarten sie Strände schwarzen Lavasands, der gewaltige Roque de los Muchachos, Blüten in allen erdenklichen Farben - und Sara. Düstere Schatten der Vergangenheit Sara ist Ornithologin und verweilt auf La Palma, um die endemischen Vogelarten der Insel zu erforschen. Die gebürtige Chilenin war schon in den 1970ern nach Deutschland gekommen. Während Karin sich die Zeit mit Surfstunden beim attraktiven Ricardo vertreibt, verfällt Adrian immer mehr dem geheimnisvollen Reiz von Sara. Je näher sie sich kommen, desto mehr tut sich ein düsterer Abgrund auf: Was hat die rätselhafte Frau auf La Palma wirklich vor? Und was hat ihre Vergangenheit in Chile damit zu tun? Packende Spannung vor der atemberaubenden Kulisse La Palmas Am sternenklaren Atlantikhimmel tauchen finstere Ahnungen auf: Vor dem geschichtlichen Hintergrund der Militärdiktatur in Chile unter Pinochet erzählt Wilfried Steiner die fesselnde Geschichte einer Vergeltung. Ein sogkräftiger Roman, klug und mit beklemmender Dramaturgie erzählt. Ein sehr lehrreiches Buch über Astronomie, sowie über die Insel. Spannend ist auch die Politik von Chile, weil man vieles nicht gewusst hat. Die Personen sind gut einzuschätzen - wie das Leben so ist - manipulierbar. Oft in ihrer eigenen Welt - manchmal wach werdend. Insgesamt ist alles sehr gut dargestellt. Es ist ein sehr gutes Buch, doch bestimmt nicht für jeden gut zu lesen. rein vom Titel her, verspricht es für viele Leser etwas anderes.

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  • Spannende Geschichte über Vergeltung vor ernstem Hintergrund

    Der Trost der Rache

    deidree

    11. September 2017 um 16:49

    Vorerst bedanke ich mich herzlich, da ich das Buch im Zuge einer Leserunde lesen durfte. Wilfried Steiner gibt uns in „Der Trost der Rache“ einen Einblick wie unterschiedlich vier Menschen mit dem Wissen einer bevorstehenden Racheaktion umgehen. Eingebettet, einerseits in die Geschichte Chiles, und andererseits in Erklärungen der Astronomie, findet Wilfried Steiner eine bildhafte Sprache, die den Leser in die Geschichte zieht. Man muss weder Geschichtskenner noch Astronomiekundiger sein, um den Beschreibungen folgen zu können, auch wenn immer wieder einmal Begriffe nicht so geläufig sind. Adrian, der Hobbyastronom, hat sich endlich überwunden sich seinen größten Traum zu erfüllen. Er will das Gran Telescopio Canarias auf La Palma besichtigen. Karin, seine Frau, begleitet Adrian. Im Laufe der Geschichte merkt man eine gewisse Distanz und Kühle in der Beziehung der beiden. Adrian, der ruhige, seine Sterne liebende und Karin, die fest in ihrem Leben und Beruf als Therapeutin steht, begeben sich auf eine Reise, bei der man nicht weiß wie sie für ihre Ehe enden wird. Am Urlaubsort begegnen die beiden Sara, einer Ornithologin. Schon nach kurzem gibt ihnen Sara einen Einblick in ihre schmerzliche Vergangenheit und einen Ausblick, wie sie sich von diesem Albtraum lösen will. Anfangs benötigt Sara den stärkenden Rückhalt ihrer neuen Freunde, doch ab dem Punkt der Gewissheit, ist sie sich ihrer weiteren Schritte vollkommen klar und will diese auch umsetzen. Im Ganzen spielt auch Ricardo eine nicht unwesentliche Rolle. Wenn er auch erst später so wirklich ins Geschehen einsteigt, erweist er sich als der Mann im Hintergrund, der so manches umzusetzen vermag. Dass der Vergeltungsschlag nicht so glatt verläuft, wie er geplant war, merkt man schon sehr bald, da aus der Sicht von Adrian erzählt wird, der, von Beginn der Erzählung an, inhaftiert zu sein scheint. Ob Sara trotzdem ihre Vergeltung, ihre Rache bekommt, will ich hier offen lassen um nicht zuviel vorzugreifen. Die Geschichte ist spannend aufgebaut, regt immer wieder zum Weiterlesen an, die bildhaften Beschreibungen sind sehr gut gelungen, auch wenn dadurch manchen Schilderungen beinahe zu plastisch vor dem inneren Auge auftauchen. Von insgesamt 5 Sternen gebe ich 4, diesen einen bringe ich in Abzug, da in einem Abschnitt für mich die eigentliche Handlung von Geschichte und Astronomie etwas verdrängt wird. Grundsätzlich ein Buch mit Tiefgang, bei dem man sich unweigerlich die Frage stellt, wie man selber an Adrians oder Karins Stelle reagiert hätte. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle die Bücher mit ernstem Hintergrund, spannend erzählt, lieben.

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  • Leserunde zu "Der Trost der Rache" von Wilfried Steiner

    Der Trost der Rache

    WilfriedSteiner

    Liebe Leserinnen und Leser, ich möchte euch herzlich zu meiner ersten Leserunde auf Lovelybooks einladen und bin schon gespannt auf eine spannende Diskussion mit euch.Euch erwartet eine außergewöhnliche Reise auf die Kanareninsel La Palma, eine schicksalhafte Begegnung mit den düsteren Schatten der Geschichte und ein packendes Abenteuer, das auch große Fragen von philosophischer Tragweite nicht scheut.Bewerbt euch hier und verratet mir bis zum 27.8. warum ihr gerne das Buch lesen und rezensieren würdet, zu gewinnen gibt es eines von 20 Exemplaren meines neuen Romans „Der Trost der Rache“.Klappentext: Die Geschichte einer Vergeltung: atmosphärisch dicht, packend, bildgewaltig. Blick in den Kosmos: den Sternen so nahe Nacht für Nacht beobachtet Adrian durch sein kleines Fernrohr den Himmel und notiert akribisch den Stand der Jupitermonde. Mit seiner Frau Karin führt er in Wien ein beschauliches, wenig aufregendes Leben. Als Adrians Vater stirbt, löst sich die Erstarrung: Der Hobbyastronom möchte sich endlich seinen großen Lebenstraum erfüllen und auf der Kanarischen Insel La Palma das Gran Telescopio Canarias besichtigen. Als die beiden dort ankommen, erwarten sie Strände schwarzen Lavasands, der gewaltige Roque de los Muchachos, Blüten in allen erdenklichen Farben - und Sara. Düstere Schatten der Vergangenheit Sara ist Ornithologin und verweilt auf La Palma, um die endemischen Vogelarten der Insel zu erforschen. Die gebürtige Chilenin war schon in den 1970ern nach Deutschland gekommen. Während Karin sich die Zeit mit Surfstunden beim attraktiven Ricardo vertreibt, verfällt Adrian immer mehr dem geheimnisvollen Reiz von Sara. Je näher sie sich kommen, desto mehr tut sich ein düsterer Abgrund auf: Was hat die rätselhafte Frau auf La Palma wirklich vor? Und was hat ihre Vergangenheit in Chile damit zu tun? Packende Spannung vor der atemberaubenden Kulisse La Palmas Am sternenklaren Atlantikhimmel tauchen finstere Ahnungen auf: Vor dem geschichtlichen Hintergrund der Militärdiktatur in Chile unter Pinochet erzählt Wilfried Steiner die fesselnde Geschichte einer Vergeltung. Ein sogkräftiger Roman, klug und mit beklemmender Dramaturgie erzählt.Leseprobe: http://b2l.bz/UafEW6 Alle Infos zum Buch: https://goo.gl/HRda6k Hintergründe zum Buch findet Ihr auch im Online Magazin des Haymon Verlags: https://goo.gl/eHdphp Ich freue mich schon sehr auf einen regen Austausch mit euch und bin gespannt auf eure Meinungen, Lesearten und Anregungen!Schöne GrüßeWilfried Steiner

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