Wilfried Stroh , Günter Mattei Latein ist tot, es lebe Latein!

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Inhaltsangabe zu „Latein ist tot, es lebe Latein!“ von Wilfried Stroh

Latein ist bis heute die erfolgreichste Sprache der Welt. Ihre Biographie, die uns auch mit den faszinierendsten Personen und Ereignissen der europäischen Geschichte zusammenbringt, ist so abwechslungsreich und spannend wie ein Abenteuerroman. Sollte sich ein Leser in die Heldin dieser Biographie so heftig verlieben, dass er sich zum nächsten Lateinkurs anmeldet, würde er dem Autor eine große Freude machen. Legite. Operae pretium erit. Lesen Sie! Sie werden es nicht bereuen. Das oftmals totgesagte Latein erfreut sich wachsender Beliebtheit, und das aus gutem Grund: Lateinschüler sind die besseren Schüler. Die lateinische Sprache zu lernen bedeutet auch, die Grundlagen der abendländischen Kultur zu verstehen. Wilfried Stroh berichtet von den Ursprüngen des Lateinischen, seinem Siegeszug im römischen Imperium, seinem Niedergang und seiner Karriere als Sprache der Wissenschaft und Philosophie. Nicht unerwähnt bleibt auch, dass Latein im wahrsten Sinne des Wortes bereichernd sein kann: Mit guten Lateinkenntnissen hat man die besten Chancen, bei »Wer wird Millionär? « zu gewinnen. Doch man muss nicht unbedingt das Latinum haben, um als schlauer Kopf zu gelten: Mit lateinischen Redewendungen, die Wilfried Stroh ganz nebenbei vermittelt, kann man in jeder Unterhaltung brillieren.

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  • Rezension zu "Latein ist tot, es lebe Latein!" von Wilfried Stroh

    Latein ist tot, es lebe Latein!
    November

    November

    29. April 2009 um 17:13

    Hatte das buch angefangen, bin aber leider nicht weit gekommen, weil ich es nur geliehen hatte.
    Jedoch das, was ich gelesen habe , fand ich sehr ansprechend und sobald die Geldkatze nicht mehr auf Diät ist, werde ich es kaufen und fertiglesen.

  • Rezension zu "Latein ist tot, es lebe Latein!" von Wilfried Stroh

    Latein ist tot, es lebe Latein!
    glowinggloom

    glowinggloom

    27. September 2008 um 22:51

    Kenntnissreicher Einblick in die Literatur der römischen Antike, sowie deren Einfluß auf Mittelalter und Neuzeit. Anhang zur korrekten Aussprache, ausführliche Zeittafel über 3000 Jahre, umfangreiche kommentierte Literaturhinweise. Ich finde das Werk enorm informativ. Zitate: ... dass die Tugend im Hinblick auf das glückliche Leben autark sei(Cicero). Krönung der Philosophie ist die Physik, zu der nach antiker Ansicht auch die Theologie gehörte. ...arbeitet der Mensch nicht um der Arbeit willen, sondern um Freizeit zu haben (Aristoteles).

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  • Rezension zu "Latein ist tot, es lebe Latein!" von Wilfried Stroh

    Latein ist tot, es lebe Latein!
    KaBe

    KaBe

    21. January 2008 um 00:59

    Was ist schon lange tot und quält trotzdem Semester für Semester Studenten? Richtig, Latein. Was der Winter alleine nicht schafft – Latein schafft es: man geht nicht mehr aus dem Haus und sitzt nur noch über Büchern. Ausgehen? Gerne, wenn ich mein Latinum habe. Das wird dann hoffentlich im Sommer sein. Ein Gutes hat die Quälerei – sie ist von kurzer Dauer und das Ende ist abzusehen. Kann man ja nicht von vielen Dingen im Leben behaupten. Mein Bücherkonsum hat auch schon stark nachgelassen, ist fast schon verkümmert. Stattdessen heißt es vor dem Schlafen gehen: Vokabeln pauken, Konjugationen und Deklinationen lernen. Schon alleine die Masse der semantischen Funktionen, die ein Ablativ haben kann, lässt erahnen, dass Dekadenz und Habgier nicht der einzige Grund für den Untergang Roms gewesen sein kann. Dass Latein Spaß machen kann, halten wohl auch die meisten meiner Mit-Leidenden für ein hartnäckiges Gerücht. Dass Latein nicht tot ist und sogar die erfolgreichste Sprache der Welt sein soll, behauptet Wilfried Stroh in seinem Buch „Latein ist tot, es lebe Latein!“. Er will dem geneigten Leser so viel Lust an der Sprache vermitteln, dass dieser sich zum nächsten Kurs anmeldet. Dabei verspricht der Klappentext eine Biographie des Lateinischen, die so spannend wie ein Abenteuerroman sein soll. Die Kluft zwischen Sollen und Sein ist aber hier nicht einmal mit gutem Willen zu überbrücken. Nicht jeder Akademiker hat das Zeug zum Romancier. Und statt weiter zu lesen, habe ich dann doch wieder gelernt, Latein natürlich. Wofür ich es brauche, außer der Prüfungsordnung zu genügen, weiß ich nicht. Vielleicht eines fernen Tages im Jenseits, wenn ich über den Wolken mit Cicero wandele und ihm erzähle, wie er Hunderte von Jahren nach seinem Tod noch Studenten zum Stöhnen bringt und ihnen Alpträume beschert. Das hätte er sich zu Lebzeiten bestimmt nicht träumen lassen. Latein ist tot, es lebe Latein! von Wilfried Stroh, erschienen bei List. K.B. für Radio Aktiv

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