Wilfried Weustenfeld Die Rauschdrogen der Hexen und ihre Wirkungen

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Inhaltsangabe zu „Die Rauschdrogen der Hexen und ihre Wirkungen“ von Wilfried Weustenfeld

Nach Kräuterrezepten angefertigte Rauschdrogen, deren toxische Inhaltsstoffe halluzinogene und visionäre Bewußtseinszustände erzeugen und den Kontakt zu Welten außerhalb der alltäglichen Wirklichkeit herstellen, wurden zu allen Zeiten von Zauberpriestern, Medizinmännern, und Hexen bei ihren kultischen Ritualen und Praktiken verwendet. Kräuterrezepte lieferten den Stoff für Liebesmittel und Vergessenstränke, Für Träume vom Fliegen und von orgiastischen Festen, das Schauen von Göttern und Teufeln sowie den Kontakt zur Welt der Verstorbenen; uns die befreiten den Geist von den Fesseln des Körpers. Dies waren die psychedelischen Erlebnisse der "Käuterhexen" vergangener Zeit. und heutzutage!?! Anhand der wenigen alten Quellen und auf dem Boden des historischen Hexenbildes sucht der Autor die Wirkkräfte und Inhaltsstoffe dieser pflanzlichen "Phantastika". Der Rest des Buches - immerhin fast die Häfte - beschäftigt sich mit den in den Salben enthaltenen halluzinogenen und narkotischen Pflanzen. Erst werden die klassischen Nachtschattengewächse Tollkirsche, Bilsenkraut und Allraun" und "(.Stechapfel) vorgestellt, dann die zumeist giftigeren "anderen Hexenkräuter", wie Eisenhut, Schierling und Taumellolch. Jede Pflanze wird genau beschrieben und über Herkunft, Geschichte, Brauchtum, Überlieferung, Inhaltsstoffe und Wirkungsweisen wird genau Auskunft gegeben.Ich bin über den Informationsgehalt dieses Buches angenehm überrascht und es steht schon an einem angemessenen Platz in meinem Bücherschrank."Kräuterweiblein" im Drogenrausch statt; dabei spielten bewußtseinsverändernde Extrakte der giftigen Nachtschattengewächse Bilsenkraut und Tollkirsche, später auch des Stechapfels und wohl auch der Alraune (Mandragora) eine entscheidende Rolle. Hinzu kamen Bestandteile der als giftiger einzuschätzenden Pflanzen Eisenhut, Schierling und Taumellolch. Durch die Aufnahme solcher narkotisch und halluzinogen wirkenden Stoffe in Salbenform über die Haut (Schleimhaut) gelang möglicherweise eine feinere Dosierung und behutsamere Verteilung im Körper; dadurch wurden jedoch Vergiftungen, auch mit tödlichem Ausgang, grundsätzlich nicht ausgeschlossen; der genannte Eisenhut etwa ist derart giftig, daß es schon bei bloßer Berührung der Pflanze mit der ungeschützten Haut zu Schädigungen kommen kann. Die uns zumeist von den Universalgelehrten und Dämonologen jener Zeit überlieferten Rezepturen geben in der Regel keine Mengenverhältnisse an - ein Umstand, der einer exakten Nachprüfung im Wege steht; es kommt hinzu, daß spätere Selbstversuche experimentierfreudiger Wissenschaftler, welche die überlieferten Mixturen nachfertigten und ausprobierten, nicht in allen Fällen problemlos ausgegangen sind. All das mag denjenigen, die dieses Buch in Händen halten, Anlaß genug sein, das Risiko eigener ‚Trips' ins Land des Unbekannten richtig einzuschätzen und nicht Geister zu rufen, die man - wie bei Goethes "Zauberlehrling" zu ergründen und stellt ihre Bedeutung auch im Rahmen der modernen Arzneimittelkunde heraus. Beschreibungen von einschlägigen Selbstversuchen heutiger Wissenschaftler auf der Grundlage der überlieferten Rezepte stellen den Bezug zur Realität her. Dr, Weustenfeld ist Autor verschiedener Pflanzenbücher über Heilkraft, Kult und Mythos vom Bäumen, Sträuchern und Kräutern.

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