Wilfried von Manstein

 3.6 Sterne bei 35 Bewertungen
Wilfried von Manstein

Lebenslauf von Wilfried von Manstein

Wilfried von Manstein (Jahrgang 1945) war Tellerwäscher, Seefahrer, Kellner, Gärtner, Taxichauffeur, Schauspieler und Regisseur, bevor er ein Studium des »Kreativen Schreibens« begann und mit 67 Jahren die Masterprüfung ablegte. Er schrieb etliche, auch preisgekrönte Märchen und Kurzgeschichten. »Green net« ist sein erster Roman.

Alle Bücher von Wilfried von Manstein

Wilfried von MansteinGreen net
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Green net
Green net
 (35)
Erschienen am 01.12.2016
Wilfried von MansteinGreen Net: Roman
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Green Net: Roman
Green Net: Roman
 (0)
Erschienen am 17.04.2017

Neue Rezensionen zu Wilfried von Manstein

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SophiesLittleBookCorners avatar

Rezension zu "Green net" von Wilfried von Manstein

Green Net - Wilfried von Manstein
SophiesLittleBookCornervor einem Jahr

Eigene Meinung:
Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass der Roman ein Kinderbuch ist, ist doch der Protagonist noch sehr jung. Doch das Buch geht auch sehr in die phantastische Richtung – sprechende Bäume und anstehender Krieg und so. In Verbindung mit dem ökologischen Umweltroman, der immer mal zwischen den Zeilen lauert, könnte man meinen, dass das Versprechen „von 12 bis 112“ eingehalten wurde und der Roman ein echter All Ager ist.

Denn hier liegt meiner Meinung nach der Kern des Problems: der Autor wollte zu viel. Daraus entstand ein Roman mit großen Stilbrüchen in der Sprache und zu großen logischen Sprüngen. Für ein Kind oder jungen Jugendlichen könnte es schwer werden dem roten Faden zu folgen, denn auch eine Erwachsene wie ich, konnte nicht immer dem Erzählstil folgen. Der Roman wäre als eindeutiger Roman für Erwachsene besser angelegt gewesen. Das offenbart jedoch das zweite große Problem.

Der Schreibstil ist sehr ausführlich und ausschweifend. Wilfried von Manstein beschreibt besonders die Umwelt sehr gut, diese Beschreibungen scheinen jedoch eher einem seiner Sachbücher entsprungen zu sein und nicht der magischen Reise eines kleinen Jungen.
Und obwohl die Erzählweise sehr üppig ist, so ist das verwendete Vokabular jedoch eindeutig das von einem Kind: egal ob nun Mario redet oder ein Erwachsener.
So richtig harmonieren Sprache und Schreibstil daher nicht miteinander, denn es wirkt nicht einheitlich.
Auch die Personen, besonders Mario, bleiben blass und werden ihrer Wichtigkeit nicht gerecht.

Die Idee hingegen ist einmalig und hat viel Potenzial. In der Ausarbeitung hapert es jedoch noch etwas, denn „Green Net“ kann sich nicht so ganz entscheiden, in welche Altersrichtung es gehen will. Die Aussage ist jedoch sehr wichtig und sollte jeden Leser zum Nachdenken anregen.


Fazit:
Ein Roman mit einer wichtigen und spannenden Grundidee, dessen Ausarbeitung jedoch zu gesplittert und verwirrend ist als das ein runder Spannungsbogen entstehen konnte.

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tschulixxs avatar

Rezension zu "Green net" von Wilfried von Manstein

Tolles Thema!
tschulixxvor einem Jahr

Pflanzen und Tiere sind ein wichtiger Teil unserer Erde. Es ist wunderschön diese Vielfalt der Evolution zu betrachten. Vom einfachsten zum komplexesten Organismus, ist alles mit dabei. Wir Menschen sind am besten entwickelt, was uns eigentlich schlauer machen sollte, oder? Unser Körper ist in der Lage komplexer zu denken als jedes andere Tier und wir haben ein einzigartiges Gedächtnis. Ein Wunder der Natur! Leider benutzen wir unseren Verstand viel zu wenig! Wir zerstören diese schöne Vielfalt und wissen sie einfach nicht zu schätzen. "Pflanzen haben keine Gefühle!" "Tiere sind uns unterwürfig!" Wie grausam wir Menschen doch sind!!! Gott sei Dank gibt es auch genug Querdenker unter uns, die noch ihren Verstand verwenden und erkennen, wie schön und wie einzigartig jeder Organismus doch ist! Tierschützer, und viele Organisationen kämpfen gegen diese Missachtung der Natur.
Dieses Buch ist für mich ein gutes Beispiel dafür, wie man die Natur um uns herum sehen sollte. Dieses Jugendbuch kann Jugendlichen die Augen öffnen! Ich finde, es hat Potential dazu. Wir sehen die Welt mal aus der umgekehrten Perspektive und erfahren, wie uns Pflanzen sehen. Der Autor hat eine Welt kreiert, in der die Pflanzen lebendig werden und die Tiere sprechen können. Sie kämpfen für ihr Recht.

1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Das Cover und der Klappentext des Buches haben mich sehr neugierig auf den Inhalt gemacht. Dieser Junge, der mit den Bäumen redet ist eine perfekte Hauptperson für dieses Buch. Man sieht hier wieder sehr gut, dass genau solche Menschen, die in gewisser Weise benachteiligt sind, oft diese einfachen Dinge besser schätzen können. Deswegen ist es finde ich schon einmal ein hervorragendes Jugendbuch.

Das Buch ist aber auch etwas verrückt, muss ich dazu sagen. Die Welt die der Autor geschaffen hat ist voll mit eigenartigen Dingen, die man sich vielleicht nicht sofort einwandfrei vorstellen kann. Kinder bzw. Jugendliche werden sich hierbei noch etwas leichter tun, denn ihre Fantasie lässt noch viel mehr zu als bei uns Erwachsenen. Ausnahmen natürlich ausgeschlossen. ;) Das Buch ist natürlich auch für Erwachsene geeignet, durch den realen Hintergrund der Geschichte.

Mir gefiel es sehr gut, wie die beide Fronten dargestellt werden. Dass es zum Beispiel auch auf der Seite der Natur einen "Bösewicht" gibt. Das hat das ganze etwas aufgelockert.

2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Ich habe schnell in das Buch hineingefunden. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, sodass man es schnell mal auf die Seite legen kann. Dass das Buch 412 Seiten hat habe ich fast gar nicht gemerkt, denn ich wurde so in die Geschichte hineingezogen. Der Autor erzeugt mit seiner bildlichen Schreibweise für schöne Bilder, die wie ein Film ablaufen.

Ich ziehe hier jedoch einen halben Weltentaucher ab, weil für mich gewissen Entscheidungen und auch der Handlungsverlauf nicht immer schlüssig waren. Das hat mich dann doch etwas gestört, weil es mich aus den Lesefluss riss.

3. Kriterium: Die Charaktere.

In diesem Buch kommen sehr viele Charaktere vor. Zum Beispiel viele verschiedene Pflanzen mit ausgeklügelten Charakter. Das hört sich jetzt alles toll an, aber die Gefühle haben mir dabei einfach gefehlt. Das Gesprochene kam nicht 100% rüber und ich wusste nicht immer, warum diese Person / Pflanze jetzt so reagiert wie sie reagiert. Gerade bei so einem Thema wären finde ich sehr viele Gefühle zu wecken gewesen. Da hat sich der Autor aber eher auf die Handlung konzentriert. Deswegen gibt es bei mir hier nur einen halben Weltentaucher.

4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat.

Ich habe, wie schon erwähnt, sehr schnell in das Buch hineingefunden und bin auch rasend schnell vorangekommen. Die Spannung hat jedoch im Mittelteil finde ich sehr stark nachgelassen, was wahrscheinlich auch an den fehlenden Gefühlen und die mir nicht schlüssigen Entscheidungen gelegen hat.

5. Kriterium: Die Schreibweise.

Die Schreibweise des Autors ist sehr bildlich und genau auf den Punkt gebracht. Er verliert seine Story nie aus den Augen und ich als Leser habe gemerkt, dass er immer den roten Faden vor Augen hatte. Das fand ich sehr angenehm zu lesen.

Das Buch bekommt von mir 3,5 von 5 Weltentauchern. Ich hätte mir ehrlich gesagt etwas mehr erwartet, vorallem von den Gefühlen her. Trotzdem finde ich das Buch großartig und es ist auch für Erwachsene ein schönes Abenteuer. Wenn man sich auf die verrückten Ideen einlässt und in diese surreale Welt eintaucht, dann kommt man mit einem Lächeln wieder heraus.

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Buecherspiegels avatar

Rezension zu "Green net" von Wilfried von Manstein

Wenn Bäume das Kriegsbeil auspacken
Buecherspiegelvor einem Jahr

Das Erste, was mir beim Auspacken des Buches auffiel, war das Gewicht. Ein Blick auf die Waage gibt mir Recht: für die Handtasche ist es eher nicht geeignet. Mit 660 Gramm eindeutig zu schwer. Also zog es direkt auf den Wohnzimmertisch. Der zweite Blick, na klar, fiel auf das Cover. Und das ist unglaublich gut gelungen. Außerdem gibt es keine Klebebindung, sondern hat eine Fadenbindung erhalten und ein Lesezeichenbändchen. Den Verlag über das Internet zu finden, ist eine Sache für sich, da helfen die fünf weiterführenden Internetadressen auf der letzten Seite eher weiter. Der Autor ist Jahrgang 1945 und hat recht spät mit dem Schreiben angefangen, dafür ist seine Vita bunt gemischt, was sich auch in den Themen seines Romanes widerspiegelt.
Von Manstein schreibt, dass sein Werk für Menschen von zwölf bis hundertzwölf ist, und das hat seinen guten Grund. Als Märchen, Abenteuer, Science Fiction, sozialkritisches Werk, mit Anleihen nicht nur aus der deutschen Geschichte, Missachtung von Lebewesen sowie Folterszenen ist es nichts für Kleinkinder. Eher für Junge und jung gebliebene Menschen. Vor allem sollte man offen sein für etwas völlig anderes als das, was einem sonst vor die Augen kommt. Am ehesten erinnert es mich an die Filmreihe Planet der Affen, nur hier handelt es sich hier um Bäume. Der Autor selbst nennt unter anderem das Buch von Peter Wohlleben „Das geheime Leben der Bäume“ als Anregung für seine Geschichte. Der manchmal einfacher daherkommende Schreibstil soll wohl hauptsächlich die Jugend ansprechen.
Und nun zum Inhalt: Der zwölfjährige Mario soll die Welt retten, denn er kann die Sprache der Bäume, und die sind gerade nicht gut auf die Menschen zu sprechen, sie sind auf dem Kriegspfad. Durch ein Missgeschick wurde dem Erfinder und Zeitreisenden Lam-Pi-Jong ein Gerät entwendet, dass Bäume und Menschen in ihren jeweiligen Lebens-Zeitgeschwindigkeiten verändern kann, den von ihm sogenannten Zeiter. Dadurch wird dem bösen Baum Reginald die Möglichkeit eröffnet, sich endlich an den Menschen zu rächen, die Wälder, Pflanzen und Tiere vernichten, ganz wie es ihnen beliebt. Es ist ihm zutiefst verhasst, dass die Menschen sich durch ihre schnellere Lebensgeschwindigkeit nicht die Zeit nehmen, den Bäumen zuzuhören. Durch den Zeiter aber kann Reginald die Bäume der Geschwindigkeit den Menschen näher bringen und die Menschen in Bäume verwandeln. Aber es gibt auch andere Stimmen im Land der Bäume. Und so können sich Mario, seine im Umweltschutz aktive Freundin Rado, der Zeitreisende samt guten Bäumen auf den Weg machen, alles wieder in die richtigen Bahnen zu lenken, sofern sie den Zeiter finden. Ihnen im Weg steht ein immer wieder wie ein Rohrspatz schimpfender Widerling, Herr Podoll. Bei ihren Abenteuern wird Mario durch sein eigenes Verschulden in Räumlichkeiten eingesperrt, für ihn eine Ewigkeit lang. Und auch als Leser glaubt man, er müsste inzwischen um Jahre gealtert sein, das ist er aber nicht. So ganz klar wird es nicht, was da passiert. Aber noch immer ist er ein Kind. Seine Mutter kann ihm nicht helfen, ist sie doch nach einem Vorfall ins Koma gefallen, zusammen mit dem Vater von Rado. Ob der Zeiter beide retten kann? Aber dafür müssen sie ihn finden. Geheimnisvolle Erfindungen von Lam-Pi-Jong begleiten sie, dabei kommt auch ein Drachen und vieles mehr mit ins Spiel. Es sind noch einige Protagonisten, die das Buch von Anfang bis Ende begleiten dabei, allerdings würde ich hier zu viel verraten.
Meine Meinung: Manchmal ist es gut, sich auf etwas Neues einzulassen. Das Thema Umwelt- und Tierschutz hat in der Politik in den letzten Jahren einen zu geringen Stellenwert, erfahren da kann mehr getan werden. Und ein solches Buch, genauso wie die von Peter Wohlleben, eignen sich gut dafür, mehr und deutlicher mit dieser Thematik im Gespräch zu bleiben, gerade bei der Jugend. Dafür helfen Sätze, die sinngemäß darauf hinweisen, dass alles Leben auf der Erde denselben Ursprung haben. Der Autor hat vieles aus seiner Lebenserfahrung mit hineinfließen lassen, was teilweise überfrachtet wirkt, sich aber immer wieder auch stringent durch den Text führt. Wortkreationen wie Informations-Konfetti, Pixel-Kompositionen, die Schimpfwörter des Herrn Podoll wie zum Beispiel grasköpfige Störerin, lockern die Story herrlich auf.

Der Autor ist auf Facebook vertreten, über den Roman und mehr erfährt man über www.green-net-roman.de

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Gespräche aus der Community

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Mansteins avatar
In einer ersten Rezension wird es heißen:

Ein unmögliches Buch

Vielschichtige Handlungsebenen und eine wilde Gemengelage mit Zutaten aus Science Fiction, Mystizismus, Tolkien'sche Fantasiewelten, Magie, Gesellschaftskritik und Umweltpessimismus vereinen sich im Reifeprozess der Hauptperson Mario zu einem aufregenden Spannungsbogen. Mich erstaunt, dass der Autor sich in dieses Labyrinth wagt, auch vor logischen und rhythmischen Brüchen nicht zurückschreckt, um dann doch - verschrammt und zerkratzt - daraus wieder aufzutauchen und ein schlüssiges Ganzes zu präsentieren.
Das Buch lebt auch von starken Bildern und inneren Szenarien, die beim Schmökern entstehen. Damit schreit es beinahe nach einer starken Verfilmung.
"Herr der Ringe" trifft hier auf "Avatar" und "Käpt'n Blaubär" und doch entsteht dabei etwas ganz Neues. Neben dem Spaß beim Lesen erhält man als Zugabe einen ganz neuen Blick auf die wunderbaren und immer geheimnisvollen Prozesse, durch die alles Leben auf unserem zerbrechlichen Planeten ineinander verwoben ist.

Man kann hieraus schon ersehen - der Roman passt in kein typisches Jugendbuch-Raster. Vielleicht ist er auch eher etwas für Erwachsene?

Bei amazon (Blick ins Buch) kann man die ersten Kapitel anschauen.

Bei Interesse bitte wählen: hardcover/mobi/epub/PDF

http://www.Wilfried-von-Manstein.de
http://www.green-net-Roman.de
https://www.facebook.com/wilfried.von.manstein/
https://twitter.com/green_net_roman
E-Mail: info@Wilfried-von-Manstein.de

Hörprobe: ###YOUTUBE-ID=fzrFICR32xg###


Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Wilfried von Manstein wurde am 30. Dezember 1945 in Wetzlar (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 48 Bibliotheken

auf 9 Wunschlisten

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