Wilfried von Manstein

 3.6 Sterne bei 36 Bewertungen
Autor von Green net.
Wilfried von Manstein

Lebenslauf von Wilfried von Manstein

Wilfried von Manstein (Jahrgang 1945) war Tellerwäscher, Seefahrer, Kellner, Gärtner, Taxichauffeur, Schauspieler und Regisseur, bevor er ein Studium des »Kreativen Schreibens« begann und mit 67 Jahren die Masterprüfung ablegte. Er schrieb etliche, auch preisgekrönte Märchen und Kurzgeschichten. »Green net« ist sein erster Roman.

Alle Bücher von Wilfried von Manstein

Green net

Green net

 (36)
Erschienen am 01.12.2016

Neue Rezensionen zu Wilfried von Manstein

Neu

Rezension zu "Green net" von Wilfried von Manstein

Im Dschungel der Phantasie
Thanna51vor 3 Tagen

Das Buch besticht auf den ersten Blick durch die wertige Verarbeitung (Hardcover) und das fantastische Titelbild. Genau das, was der Titel spontan suggeriert, erschließt sich auch beim Lesen. Ziemlich schnell taucht man in eine ganz andere Welt ein, die man vorher nicht kannte, sich nicht vorstellen konnte und die es, wer weiß das schon so genau, vielleicht auch irgendwie gibt. Der Gedanke, dass Pflanzen nicht nur stumme und am Ort verweilende Organismen, sondern denkende und fühlende und untereinander vernetzte Wesen sind, ist beeindruckend und auch sehr gut vorstellbar, jedenfalls beschreibt der Autor dieses Universum mit sprudelnden Ideen und grandioser Fantasie. Immer wieder erscheinen neue Wesen, neue Gegenstände, neue Zusammenhänge und die "Kinder" (eigentlich schon fast Jugendliche) sind bestrebt ihre Eltern zu retten. Über den Inhalt schreibe ich jetzt nicht weiter, dies ist von meinen Vorrednern ausführlich geschehen, außerdem soll sich der Leser dies selbst noch erschließen. Die spritzigen und aberwitzigen Ideen, der dunkelgrüne Wunderwald, die verborgenen Welten unter uns, die verschiedenen Charaktere, seien es "Gute" oder "Böse", sind mit unglaublichem Elan und Einfallsreichtum geschildert. Die Pflanzenwelt öffnet sich dem Leser und man ist nach dem Lesen des Buches sensibilisiert für das Thema "Wald". Trotz meiner Begeisterung gebe ich nicht volle Anzahl von Sternen, denn genau dieser Schwung und die Spitzigkeit schaden dem Buch an vielen Stellen. Meiner Meinung nach ist die Handlung nicht konsequent genug durchgezogen. Die im Eingang beschriebene Situation der Eltern wird später nur wenig verarbeitet und weitergeführt und hätte mich persönlich sehr stark interessiert. Die Protagonisten (damit meine ich Mario und seine Freundin) verlieren in der Mitte des Buches ein wenig an Bedeutung. Die starke Beschreibung von Situationen, Menschen, Bäumen, Dingen verdrängt manchmal eine direkte Handlungsführung. Trotzdem: Ein spannendes, lesenswertes Buch in einem Dschungel der Fantasie!

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Green net" von Wilfried von Manstein

Green Net - Wilfried von Manstein
SophiesLittleBookCornervor 2 Jahren

Eigene Meinung:
Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass der Roman ein Kinderbuch ist, ist doch der Protagonist noch sehr jung. Doch das Buch geht auch sehr in die phantastische Richtung – sprechende Bäume und anstehender Krieg und so. In Verbindung mit dem ökologischen Umweltroman, der immer mal zwischen den Zeilen lauert, könnte man meinen, dass das Versprechen „von 12 bis 112“ eingehalten wurde und der Roman ein echter All Ager ist.

Denn hier liegt meiner Meinung nach der Kern des Problems: der Autor wollte zu viel. Daraus entstand ein Roman mit großen Stilbrüchen in der Sprache und zu großen logischen Sprüngen. Für ein Kind oder jungen Jugendlichen könnte es schwer werden dem roten Faden zu folgen, denn auch eine Erwachsene wie ich, konnte nicht immer dem Erzählstil folgen. Der Roman wäre als eindeutiger Roman für Erwachsene besser angelegt gewesen. Das offenbart jedoch das zweite große Problem.

Der Schreibstil ist sehr ausführlich und ausschweifend. Wilfried von Manstein beschreibt besonders die Umwelt sehr gut, diese Beschreibungen scheinen jedoch eher einem seiner Sachbücher entsprungen zu sein und nicht der magischen Reise eines kleinen Jungen.
Und obwohl die Erzählweise sehr üppig ist, so ist das verwendete Vokabular jedoch eindeutig das von einem Kind: egal ob nun Mario redet oder ein Erwachsener.
So richtig harmonieren Sprache und Schreibstil daher nicht miteinander, denn es wirkt nicht einheitlich.
Auch die Personen, besonders Mario, bleiben blass und werden ihrer Wichtigkeit nicht gerecht.

Die Idee hingegen ist einmalig und hat viel Potenzial. In der Ausarbeitung hapert es jedoch noch etwas, denn „Green Net“ kann sich nicht so ganz entscheiden, in welche Altersrichtung es gehen will. Die Aussage ist jedoch sehr wichtig und sollte jeden Leser zum Nachdenken anregen.


Fazit:
Ein Roman mit einer wichtigen und spannenden Grundidee, dessen Ausarbeitung jedoch zu gesplittert und verwirrend ist als das ein runder Spannungsbogen entstehen konnte.

Kommentieren0
2
Teilen

Rezension zu "Green net" von Wilfried von Manstein

Tolles Thema!
tschulixxvor 2 Jahren

Pflanzen und Tiere sind ein wichtiger Teil unserer Erde. Es ist wunderschön diese Vielfalt der Evolution zu betrachten. Vom einfachsten zum komplexesten Organismus, ist alles mit dabei. Wir Menschen sind am besten entwickelt, was uns eigentlich schlauer machen sollte, oder? Unser Körper ist in der Lage komplexer zu denken als jedes andere Tier und wir haben ein einzigartiges Gedächtnis. Ein Wunder der Natur! Leider benutzen wir unseren Verstand viel zu wenig! Wir zerstören diese schöne Vielfalt und wissen sie einfach nicht zu schätzen. "Pflanzen haben keine Gefühle!" "Tiere sind uns unterwürfig!" Wie grausam wir Menschen doch sind!!! Gott sei Dank gibt es auch genug Querdenker unter uns, die noch ihren Verstand verwenden und erkennen, wie schön und wie einzigartig jeder Organismus doch ist! Tierschützer, und viele Organisationen kämpfen gegen diese Missachtung der Natur.
Dieses Buch ist für mich ein gutes Beispiel dafür, wie man die Natur um uns herum sehen sollte. Dieses Jugendbuch kann Jugendlichen die Augen öffnen! Ich finde, es hat Potential dazu. Wir sehen die Welt mal aus der umgekehrten Perspektive und erfahren, wie uns Pflanzen sehen. Der Autor hat eine Welt kreiert, in der die Pflanzen lebendig werden und die Tiere sprechen können. Sie kämpfen für ihr Recht.

1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Das Cover und der Klappentext des Buches haben mich sehr neugierig auf den Inhalt gemacht. Dieser Junge, der mit den Bäumen redet ist eine perfekte Hauptperson für dieses Buch. Man sieht hier wieder sehr gut, dass genau solche Menschen, die in gewisser Weise benachteiligt sind, oft diese einfachen Dinge besser schätzen können. Deswegen ist es finde ich schon einmal ein hervorragendes Jugendbuch.

Das Buch ist aber auch etwas verrückt, muss ich dazu sagen. Die Welt die der Autor geschaffen hat ist voll mit eigenartigen Dingen, die man sich vielleicht nicht sofort einwandfrei vorstellen kann. Kinder bzw. Jugendliche werden sich hierbei noch etwas leichter tun, denn ihre Fantasie lässt noch viel mehr zu als bei uns Erwachsenen. Ausnahmen natürlich ausgeschlossen. ;) Das Buch ist natürlich auch für Erwachsene geeignet, durch den realen Hintergrund der Geschichte.

Mir gefiel es sehr gut, wie die beide Fronten dargestellt werden. Dass es zum Beispiel auch auf der Seite der Natur einen "Bösewicht" gibt. Das hat das ganze etwas aufgelockert.

2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Ich habe schnell in das Buch hineingefunden. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, sodass man es schnell mal auf die Seite legen kann. Dass das Buch 412 Seiten hat habe ich fast gar nicht gemerkt, denn ich wurde so in die Geschichte hineingezogen. Der Autor erzeugt mit seiner bildlichen Schreibweise für schöne Bilder, die wie ein Film ablaufen.

Ich ziehe hier jedoch einen halben Weltentaucher ab, weil für mich gewissen Entscheidungen und auch der Handlungsverlauf nicht immer schlüssig waren. Das hat mich dann doch etwas gestört, weil es mich aus den Lesefluss riss.

3. Kriterium: Die Charaktere.

In diesem Buch kommen sehr viele Charaktere vor. Zum Beispiel viele verschiedene Pflanzen mit ausgeklügelten Charakter. Das hört sich jetzt alles toll an, aber die Gefühle haben mir dabei einfach gefehlt. Das Gesprochene kam nicht 100% rüber und ich wusste nicht immer, warum diese Person / Pflanze jetzt so reagiert wie sie reagiert. Gerade bei so einem Thema wären finde ich sehr viele Gefühle zu wecken gewesen. Da hat sich der Autor aber eher auf die Handlung konzentriert. Deswegen gibt es bei mir hier nur einen halben Weltentaucher.

4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat.

Ich habe, wie schon erwähnt, sehr schnell in das Buch hineingefunden und bin auch rasend schnell vorangekommen. Die Spannung hat jedoch im Mittelteil finde ich sehr stark nachgelassen, was wahrscheinlich auch an den fehlenden Gefühlen und die mir nicht schlüssigen Entscheidungen gelegen hat.

5. Kriterium: Die Schreibweise.

Die Schreibweise des Autors ist sehr bildlich und genau auf den Punkt gebracht. Er verliert seine Story nie aus den Augen und ich als Leser habe gemerkt, dass er immer den roten Faden vor Augen hatte. Das fand ich sehr angenehm zu lesen.

Das Buch bekommt von mir 3,5 von 5 Weltentauchern. Ich hätte mir ehrlich gesagt etwas mehr erwartet, vorallem von den Gefühlen her. Trotzdem finde ich das Buch großartig und es ist auch für Erwachsene ein schönes Abenteuer. Wenn man sich auf die verrückten Ideen einlässt und in diese surreale Welt eintaucht, dann kommt man mit einem Lächeln wieder heraus.

Kommentieren0
6
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
In einer ersten Rezension wird es heißen:

Ein unmögliches Buch

Vielschichtige Handlungsebenen und eine wilde Gemengelage mit Zutaten aus Science Fiction, Mystizismus, Tolkien'sche Fantasiewelten, Magie, Gesellschaftskritik und Umweltpessimismus vereinen sich im Reifeprozess der Hauptperson Mario zu einem aufregenden Spannungsbogen. Mich erstaunt, dass der Autor sich in dieses Labyrinth wagt, auch vor logischen und rhythmischen Brüchen nicht zurückschreckt, um dann doch - verschrammt und zerkratzt - daraus wieder aufzutauchen und ein schlüssiges Ganzes zu präsentieren.
Das Buch lebt auch von starken Bildern und inneren Szenarien, die beim Schmökern entstehen. Damit schreit es beinahe nach einer starken Verfilmung.
"Herr der Ringe" trifft hier auf "Avatar" und "Käpt'n Blaubär" und doch entsteht dabei etwas ganz Neues. Neben dem Spaß beim Lesen erhält man als Zugabe einen ganz neuen Blick auf die wunderbaren und immer geheimnisvollen Prozesse, durch die alles Leben auf unserem zerbrechlichen Planeten ineinander verwoben ist.

Man kann hieraus schon ersehen - der Roman passt in kein typisches Jugendbuch-Raster. Vielleicht ist er auch eher etwas für Erwachsene?

Bei amazon (Blick ins Buch) kann man die ersten Kapitel anschauen.

Bei Interesse bitte wählen: hardcover/mobi/epub/PDF

http://www.Wilfried-von-Manstein.de
http://www.green-net-Roman.de
https://www.facebook.com/wilfried.von.manstein/
https://twitter.com/green_net_roman
E-Mail: info@Wilfried-von-Manstein.de

Hörprobe: ###YOUTUBE-ID=fzrFICR32xg###


Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Wilfried von Manstein wurde am 30. Dezember 1945 in Wetzlar (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 48 Bibliotheken

auf 9 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks