Wilhelm Busch

 4.3 Sterne bei 407 Bewertungen
Autor von Max und Moritz, Das große Wilhelm Busch Album und weiteren Büchern.
Wilhelm Busch

Lebenslauf von Wilhelm Busch

Wilhelm Busch wurde am 15.04.1832 in Wiedenstahl geboren. Einflussreicher Humoristischen Dichter und Zeichner in Deutschland war Wilhelm Busch. 1859 erschien seine erste Bildergeschichte. Verstarb am 09.01.1908 in Mechthausen.

Neue Bücher

Max und Moritz – Eine Bubengeschichte in sieben Streichen
Neu erschienen am 09.10.2018 als Pappbuch bei Esslinger in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH.
Gert Westphal liest: Die schönsten Gedichte und Geschichten zu Weihnachten
Neu erschienen am 08.10.2018 als Hörbuch bei Der Hörverlag.
So kommt man in die Jahre
Neu erschienen am 05.09.2018 als Taschenbuch bei Coppenrath.

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Wilhelm BuschMax und Moritz
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Max und Moritz
Max und Moritz
 (89)
Erschienen am 02.01.2004
Wilhelm BuschDas große Wilhelm Busch Album
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Das große Wilhelm Busch Album
Das große Wilhelm Busch Album
 (25)
Erschienen am 02.11.2011
Wilhelm BuschMax und Moritz / Eine Bubengeschichte in sieben Streichen: Vollständige, kolorierte Fassung
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Max und Moritz / Eine Bubengeschichte in sieben Streichen: Vollständige, kolorierte Fassung
Wilhelm BuschJesus unser Schicksal
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Jesus unser Schicksal
Jesus unser Schicksal
 (13)
Erschienen am 09.01.2017
Wilhelm BuschWilhelm Busch - Gesammelte Werke - Bildergeschichten, Märchen, Erzählungen, Gedichte: Max und Moritz, Die fromme Helene, Plisch und Plum, Hans Huckebein, ... u.a. (Gesammelte Werke bei Null Papier 13)
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Wilhelm Busch - Gesammelte Werke - Bildergeschichten, Märchen, Erzählungen, Gedichte: Max und Moritz, Die fromme Helene, Plisch und Plum, Hans Huckebein, ... u.a. (Gesammelte Werke bei Null Papier 13)
Wilhelm BuschGroßes Wilhelm-Busch-Buch
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Großes Wilhelm-Busch-Buch
Großes Wilhelm-Busch-Buch
 (12)
Erschienen am 01.01.1991
Wilhelm BuschMax und Moritz Eine Bubengeschichte in sieben Streichen
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Max und Moritz Eine Bubengeschichte in sieben Streichen
Wilhelm BuschDas große farbige Wilhelm Busch Album
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Das große farbige Wilhelm Busch Album
Das große farbige Wilhelm Busch Album
 (8)
Erschienen am 19.09.2016

Neue Rezensionen zu Wilhelm Busch

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Rezension zu "Fipps der Affe" von Wilhelm Busch

Schlechtigkeit bekommt nicht gut...
pardenvor 2 Monaten

SCHLECHTIGKEIT BEKOMMT NICHT GUT...

Es spricht auch aus heutiger Sicht nichts dagegen, sich mit Klassikern der Vergangenheit zu befassen. Natürlich ist Wilhelm Busch wohl den meisten eher durch seine Lausbubengeschichte 'Max und Moritz' bekannt, doch auch 'Fipps, der Affe' war mir schon als Kind sehr geläufig - allerdings nur der Titel des Buches.

Als ich nun zufällig auf das gerade einmal 112 Seiten starke Büchlein stieß (erstmals erschienen im Jahr 1879), ergriff ich die Gelegenheit beim Schopf und las mich rasch durch die in Versen gehaltene und sporadisch bebilderte Geschichte.

Während 'Max und Moritz' eingängige Verse aufweisen, die sich teilweise lebenslang ins Hirn fressen, fand ich diese Geschichte eher etwas ernüchternd. Manche Verse erinnern an den großen Klassiker Wilhelm Buschs, andere dagegen wirken doch recht bemüht und holprig - und teiweise reimten sie sich noch nicht einmal. Das hätte ich so gar nicht erwartet.

Fipps ist ein kleiner Affe, der aufgrund seiner Neugier in Afrika (bei den Negern) gefangen und per Schiff nach Bremen verschifft wird. Dort angekommen, wird Fipps verkauft, doch verhält er sich nicht seinem Schicksal ergeben, sondern denkt sich, seinem frechen Naturell entsprechend, immer neuen Schabernak aus.


Also jetzt kommt die Geschichte
Von dem Bitterbösewichte,
Schlau, possierlich und behend,
Der sich Fipps der Affe nennt.
Er besitzt nicht nur wie wir
Zween Hände, sondern vier,
Vorne zwei und hinten zwei
Und 'nen langen Schweif dabei.
Hiermit, denkt sich jeder nun,
Wird er recht viel Gutes tun;
Aber nein, im Gegenteile,
Tugend macht ihm Langeweile,
Während er in solchen Dingen,
Welche andern Schaden bringen,
Jederzeit mit größter List
Rührig und betriebsam ist -
Kurz, die Taten der Verbrecher
Sind so seine Lieblingsfächer.
Freilich, einmal will es scheinen,
Und wir hoffen schon und meinen,
Daß uns dieser Fipps gefalle,
Aber gleich ist's wieder alle.
Wie er war, so ist und bleibt er.
Weise schütteln ihre Häupter,
Und so wissen wir bestimmt,
Was er für ein Ende nimmt.
Jeder kriegt, was jeder tut.
Schlechtigkeit bekommt nicht gut.


Gleich zu Beginn wird verraten, dass es mit dem kleinen Affen kein gutes Ende nehmen wird - und tatsächlich weint ihm am Ende nur ein kleines Mädchen nach, sonst allerdings niemand. Ich als Leser ehrlich gesagt auch nicht, denn Wilhelm Busch tut im Verlaufe der Erzählung kaum etwas dafür, Fipps sympathisch zu zeichnen.

Eine alte Geschichte, die man lesen kann, aber auch nicht wirklich viel verpasst, wenn man es nicht tut.


© Parden

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S

Rezension zu "Klassiker des Humors - Sammlerausgabe" von Wilhelm Busch

Hält die Versprechungen
sapadivor 6 Monaten

Es handelt sich bei „Klassiker des Humors“ um eine 4er-CD Box mit je einer CD von Wilhelm Busch, Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz und Kurt Tucholsky.

Wilhelm Busch, eigentlich Heinrich Christian Wilhelm Busch (geboren am 15. April 1832 in Wiedensahl – gestorben am 09. Januar 1908 in Mechtshausen) ist bekannt als Pionier des Comics, Zeichner und vor allem als humoristischer Dichter. Auf der CD werden die zeitlosen Dichtungen betrachtet, natürlich mit Max und Moritz, die fromme Helene und vielen mehr.

Der am 06. Mai 1871 geborene Christian (Otto Josef Wolfgang) Morgenstern hat mit seiner komischen Lyrik eine besondere Bekanntheit erreicht, obwohl sie nur einen Teil seines ganzen Werkes ausmacht. Er starb am 31. März 1914 und wird hier mit den humoristischen Werken bedacht.

In der Weimarer Zeit war Joachim Ringelnatz (geboren am 07. August 1883 in Wurzen – gestorben am 17. November 1934 in Berlin) als Schriftsteller, Kabarettist und Maler bekannt. Er ist hier mit seinen witzigen und teilweise skurrilen Werken vertreten.

Als vierter und letzter in der Reihe gibt es noch eine CD von Kurt Tucholsky (geboren am 09. Januar 1890 in Berlin – gestorben am 21., Dezember 1935 in Göteborg). Bekannt war er als Satiriker, Kabarettautor, Liedtexter, Romanautor und einiges mehr. Er warnte schon früh vor dem Nationalsozialismus.

Jedem dieser Künstler ist eine CD gewidmet mit bis zu 80 Minuten Spielzeit. Es werde die bekanntesten und vor allem lustigsten Klassiker ins Visier genommen, die manchmal eine Tiefe haben, die nicht ganz so offensichtlich ist. Das verbindet diese vier Dichter und Lyriker miteinander und macht es am Ende zu einem lustigen Erlebnis, mit immer wieder ein paar Momenten die zum Nachdenken anregen.

Vorgetragen werden die 107 Gedichte und kleine Geschichten von Frank Arnold (Preisträger des Deutschen Hörbuchpreises), Janina Sachau (Theaterschauspielerin und Trägerin des Max-Ophüls-Preises) und Johannes Streck (bekannter Sprecher aus vielen Hörbüchern). Allen drei merkt man die Erfahrung an und durch die Vortragsweise hauchen sie den Stücken Leben ein.

Fazit: Eine schöne und ausgewogene Zusammenstellung, die mich durch die ausgewählten Stücke und die tollen Sprecher vollkommen überzeugt hat. Fünf Sterne und ein Lächeln auf den Lippen.

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solveigs avatar

Rezension zu "Es sitzt ein Vogel auf dem Leim ..." von Wilhelm Busch

Stimmungsvoll
solveigvor 7 Monaten

 

Mehr als nur „Max und Moritz“: Wilhelm Busch (1832 – 1908) ist nicht nur der „Urvater des modernen Comic“. Er hat eine Vielzahl an Reimen und Gedichten hinterlassen, die uns Lesern Menschlich-Allzumenschliches ironisch-witzig aufbereitet servieren. Ob alltägliche Gedanken oder besondere Situationen  -  Busch hat stets den passenden Spruch parat, hintergründig, oft schwarzhumorig, manchmal bissig. So erklärt auch das Titel-gebende Gedicht „Es sitzt ein Vogel auf dem Leim…“ alles Lamentieren des gefangenen Vogels als sinnlos; im Gegenteil, das Tier ist hier klüger als mancher Mensch: es erkennt nämlich, dass es den Rest seiner Lebenszeit auch sinnvoll nutzen kann…

Elf eher unbekannte Gedichte sind für diesen großformatigen Gedichtband ausgewählt worden, stimmungsvoll bebildert mit großzügigen Illustrationen von Klaus Ensikat. Die ausdrucksstarken Grafiken zeigen  kein idyllisches Dorfleben oder niedliche pausbäckige Bauernkinder, sondern wirken originell, realistisch und manchmal gar karikaturenhaft. Der Künstler will Buschs historische Zeit abbilden, ohne falsche Romantik; so geraten manche Figuren auf eine Art, als habe Busch selbst sie gezeichnet. Zahlreiche Details laden ein, sich für längere Zeit in die Illustrationen zu vertiefen. In vielen Darstellungen findet der Betrachter ein Konterfei des Dichters, mal als junger Mann, mal als alter, oder auch nur ein für ihn typisches Utensil wie die Meerschaumpfeife. 

Ein sehr ansprechender, schön gestalteter Gedichtband, den man immer wieder einmal zur Hand nimmt.

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