Wilhelm Genazino Abschaffel

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Inhaltsangabe zu „Abschaffel“ von Wilhelm Genazino

Abschaffel, kleiner Angestellter und Flaneur, ist ein Rebell der besonderen Art. Er verweigert sich den Freizeitangeboten der Konsumgesellschaft. Die Abenteuer seines äußerlich ereignisarmen Daseins gestaltet er sich selbst - aus den Vorkommnissen des Alltags. Aus Mücken macht er Elefanten, aus Maulwurfshügeln Berge, aus Schnupfen Tragödien. Ein kläglicher Held, doch ein komisches Meisterwerk, dessen anmutige Stadtstreicherprosa ein keineswegs alltägliches kleines Wunder vollbringt: Es gibt dem Alltag seine Merkwürdigkeit zurück.

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  • Die Eintönigkeit des Lebens

    Abschaffel

    Daphne1962

    09. February 2016 um 16:23

    Abschaffel - von Wilhelm Genazino - gelesen vom Autor selbst Jeder kennt das. Langeweile, Einsamkeit, Monotonie. Abschaffel ist gefangen in dieser Eintönigkeit des Lebens. Mit seinen Gedanken und Beobachtungen, womit er versucht seine Zeit totzuschlagen. Er arbeitet als Angestellter tagein tagaus in einem Großraumbüro. Umgeben von genau so merkwürdigen Kolleginnen und Kollegen, wie Abschaffel selbst. Wenn man selbst mal in einem Großraumbüro gearbeitet hat, dann kann man seine Lethargie und Gleichgültigkeit den Kollegen gegenüber sehr gut nachvollziehen. Was allerdings vielversprechend begann, wurde für mich zu einer langweiligen und teils obsönen Geschichte, deren Ende ich herbeigesehnt hatte. Mich hat dieses Buch ein wenig enttäuscht.  Die ganze Zeit hab ich mich gefragt, sind das die eigenen Gedanken des Autors? Schöpft er aus seinem eigenen Gedankenfundus? Vielleicht liegt es auch an der monotonen Erzählweise des Autors. Für mich reichte es nur für 3 Sterne. Lese sonst gerne von Genazino, aber dieses hat mich nicht so überzeugt.

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  • Rezension zu "Abschaffel" von Wilhelm Genazino

    Abschaffel

    Schumi_HB

    27. August 2012 um 15:24

    Abschaffel, der sich seines eintönigen Lebens als Angestellter überdrüssig sieht, versucht sich der Sackgasse seines Lebens zu entwinden. Gefangen in einem Großraumbüro der Siebzigerjahre gibt er sich einem ständigen Gedankenfluss hin und lässt den Leser an seinem inneren Geschehen teilhaben. Sein an Ereignissen verarmtes Berufs- und Privatleben als Single lässt für ihn Raum, seine Umwelt, die für ihn reich an banalen alltäglichen Nebensächlichkeiten ist, detailliert zu beobachten. Er beobachtet und bewertet das Geschehene häufig abwertend und auf sich selbst bezogen. Was zuerst wie Zeitverschwendung erscheint, wirkt durch die Kunst der Beschreibung des Alltäglichen faszinierend. Nach erstem Kopfschütteln beim Lesen, dann immer mehr zustimmend nickend, ändert sich die Oszillationsrichtung des Kopfes, wobei einige sicher ihr eigenes, von Sachzwängen bestimmtes Leben wieder erkennen werden. Ein Leben wie im Hamsterrad, das einen Dynamo mit Beleuchtung antreibt, weil man Angst vor der Dunkelheit hat! Anstatt Handlung oder Spannungsbogen wird eine gedankliche Leere und Langeweile vermittelt, die vielen von uns nicht ganz unbekannt vorkommt. Durch die angemessen monotone und trockene Erzählweise des Autors wirken die Schilderungen der teilweise vulgären Passagen, in der sachlichen und fast wissenschaftlichen Art der Darstellung, schon fast amüsant. Trotzdem war es teilweise recht mühsam, den geistigen Emissionen Abschaffels zu folgen. Fazit: Ein Buch für Menschen, die Freude an der Schilderung des banalen Alltäglichen haben und zugleich auf Action oder Romantik zugunsten sozialkritischer Betrachtungen der Gesellschaft verzichten können.

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