Wilhelm Genazino Die Liebesblödigkeit

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Inhaltsangabe zu „Die Liebesblödigkeit“ von Wilhelm Genazino

Lange schon lebt der Apokalypse-Spezialist und Seminarleiter eine Menage à trois, ohne dass die Frauen davon wissen. Doch langsam kommt er in ein kritisches Alter, und das Liebesleben leidet immer mehr unter der Anstrengung, Sandra und Judith voneinander fern zu halten. Eines Tages beschließt er, sich von einer der beiden zu trennen - doch welche soll es sein? Die Entscheidung, die sein Leben erleichtern sollte, macht alles nur noch auswegloser. Ein ironisches Bekenntnis zum "Durcheinander des Liebeslebens".

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  • Ein alternder Mann

    Die Liebesblödigkeit

    Xirxe

    21. February 2014 um 13:10

    Ein Mittfünfziger stellt fest, dass das Alter über ihn kommt. Als hauptberuflicher Apokalyptiker daran gewöhnt, sich das Unheil der Welt auszumalen, fällt es ihm nicht weiter schwer, auch das eigene vor Augen zu sehen. Zwei Frauen liebt er und wird von ihnen geliebt, ohne dass sie voneinander wissen. Doch er muss sich für eine der Beiden entscheiden, denn er ist sich sicher, dass es ihm mit zunehmenden Jahren unmöglich sein wird, diese Dreierbeziehung aufrechtzuerhalten. So versucht er sich zu einer Entscheidung durchzuringen, was sich als äusserst schwierig erweist. Während seiner Entscheidungsfindung begleitet man den Ich-Erzähler in seinem Leben, seinen Betrachtungen und Gedanken. Er ist überaus aufmerksam ('überempfindlich' nach eigenen Worten) gegenüber alltäglichen Dingen, die wohl bei niemandem ausser ihm Beachtung finden. Dieselbe Konzentration wendet er auch gegenüber dem eigenen Befinden auf, sodass man den Eindruck nicht los wird, einen Hypochonder vor sich zu haben (der aber einen Arztbesuch unter allen Umständen vermeiden möchte). Dazu im Widerspruch steht die fast schon gefühllose Art und Weise des Erzählens. Über Sex wird beispielsweise in einer Form berichtet, als sei es eine Beschreibung aus einem Sachbuch: Eine der Frauen ist ungemein 'beischlafwillig', die andere überprüft ob er schon 'geschlechtsbereit' sei. Es klingt, als sei er schlicht der Chronist seines an ihm vorüberziehenden Lebens, das ihm zwar manch Freude und auch Qual bereitet, aber letztlich kaum berührt. Vielleicht war dies der Grund, weshalb ich mich mit diesem Hörbuch so schwertat. Denn Genazino, der selbst liest, hat einen exakt ebensolchen Tonfall sodass ich mich anstrengen musste, mit voller Konzentration dabeizubleiben. Zugegeben, seine Überlegungen und auch sein phantasievoller Umgang mit Sprache sind amüsant und auch anregend, doch letztendlich ist der Protagonist ein ermüdender und reizloser Zeitgenosse, was sich bedauerlicherweise auch auf die Geschichte niederschlägt.

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  • Rezension zu "Die Liebesblödigkeit" von Wilhelm Genazino

    Die Liebesblödigkeit

    anena

    07. December 2011 um 18:25

    Zuerst war ich etwas enttäuscht, wie trocken das Buch heruntergelesen wird. Aber klasse sind Genazinos messerscharfe Beobachtungen, die nicht selten in philosophische Betrachtungen münden. Und oft hatte ich das Gefühl: ja, genauso ist das. Eine herrliche Ansammlung von Beobachtungen des Alltäglichen mit ganz viel absurdem - trockenem - Humor.

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