Wilhelm Hauff (1802 - 1827) Orientalische Geschichten - Teil II

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Inhaltsangabe zu „Orientalische Geschichten - Teil II“ von Wilhelm Hauff (1802 - 1827)

Die Inhalte der drei Geschichten ALMANSOR Ali Banu, ein wohlhabender Scheich im ägyptischen Alessandria, wurde seines Lebens nicht mehr froh, seit sein damals zehnjähriger und einziger Sohn Kairam von Soldaten des Feindes verschleppt wurde. Jährlich am Entführungstag veranstaltet Ali Banu ein mit orientalischer Pracht ausgestaltetest Fest für seine Freunde, so als ob Kairam nach langer Abwesenheit gerade zurückgekehrt sei. An einem Tag wie diesem pflegt er, sich von zehn seiner Sklaven Märchen erzählen zu lassen. Danach entlässt er jene drei Sklaven in die Freiheit, die die schönsten Geschichten vorgetragen hatten. Als Letzter kommt ein erst vor wenigen Tagen auf dem Sklavenmarkt gekaufter junger Mann an die Reihe. Dieser kann zwar nicht mit den überall kursierenden Märchen und sonstigen Geschichten mithalten, erzählt dafür aber von seinen schlimmen Erlebnissen im Frankenland und seiner Freundschaft zu dem jungen Sklaven Almansor, den man genau wie ihn auf ein Segelschiff verschleppt hatte. Nach Beendigung seines Vortrags, der alle Anwesenden zutiefst bewegte, geschieht etwas Unerwartetes. SAIDS SCHICKSALE Said, ein junger Bursche aus der syrischen Kleinstadt Balsora, macht sich auf den Weg nach Mekka, um dort seine Gebete zu verrichten. Seine Karawane wird von Wüstenräubern überfallen. Said tötet im Kampf den Sohn des Anführers. Dieser bewundert Saids Mut und Fechtkunst, verzeiht ihm und gewährt ihm Kost und Unterkunft. Aber das Räubergesindel it damit nicht einverstanden, schwört Rache und stellt ihm eine Falle. Aber Said gelingt die Flucht. Immer wieder gerät Said in Lebensgefahr, der er stets auf wundersame Weise entkommt. Das hängt mit dem Pfeifchen zusammen, das seine Mutter angeblich von einer gütigen Fee erhielt und ihm gleich nach seiner Geburt um den Hals hängte. Als er den großherzigen Kalifen Harun-al-Raschid aus den Händen seiner Widersacher befreit, nimmt sein Schicksal einen unerwarteten Verlauf. DER KLEINE MUCK Der junge Mukrah – den alle Leute nur ›Kleiner Muck‹ rufen – wird nach dem Tode seines Vaters von Verwandten davongejagt, da er wegen seines zwergenhaften Wuchses keinen Beruf erlernte und für keinerlei Arbeit geeignet zu sein scheint. Daraufhin begibt sich der Vollwaise auf die Wanderschaft, um in der weiten Welt sein Glück zu finden. Zunächst verdingt er sich als Diener bei einer alten bösen Frau, vor deren Rachegelüste er fliehen muss. Für vorenthaltenen Lohn hält er sich schadlos, indem er sich zweierlei Dinge aneignet, ohne etwas von deren magischen Kräften zu ahnen: Ein Paar Pantoffeln, in denen man schneller als jeder andere Mensch laufen kann, sowie einen Spazierstock, der vergrabene Schätze offenbart. Mithilfe dieser beiden Gegenstände gelingt es dem kleinen Muck immer wieder, den zahlreichen und nach seinem Leben trachtenden Widersachern zu entkommen.
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