Wilhelm Hauff (1802 - 1827) Zauberhafte Märchen - Teil I

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Inhaltsangabe zu „Zauberhafte Märchen - Teil I“ von Wilhelm Hauff (1802 - 1827)

DAS KALTE HERZ Peter Munk erbt eine Köhlerei, ist aber mit der schlecht bezahlten, schweren und kaum Anerkennung findenden Arbeit unzufrieden. Er träumt von Reichtum und Lebensgenuss. Im Schwarzwald sucht er das Glasmännchen auf, einen hilfsbereiten Waldgeist. Diesen fleht er an, ihm zu Ansehen und Vermögen zu verhelfen. Das Glasmännchen gewährt ihm zwei von drei Wünschen, deren Erfüllung ihn jedoch aufgrund seiner Habgier und Verschwendungssucht ins Elend treibt. Aus Verzweiflung schließt er nun einen Pakt mit dem riesenhaften Holländer-Michael, einem Zauberer und Herrn des Waldes. Dem überlässt er sein eigenes Herz, empfängt dafür eines aus Marmor sowie hunderttausend Gulden. Aber dieses andere, steinerne Herz ist kalt und macht ihn hart und gefühllos, was schließlich in einer Katastrophe endet. Peter sucht erneut das Glasmännchen auf, das ihm jetzt auch noch den dritten Wunsch erfüllt. Nun gelingt es ihm, den Holländer-Michael zu überlisten, sein echtes Herz zu stehlen und damit zu entkommen. Jetzt erst entdeckt er den Wert eines innerlich reichen und zufriedenen Lebens. DER JUNGE ENGLÄNDER Ein Fremder zieht in die Stadt Grünwiesel. Er gilt als Eigenbrödler, weil er sich dem gesellschaftlichen Treiben nicht anschließt und sehr zurückgezogen lebt. Die Leute ›zerreißen sich das Maul‹ über ihn. Eines Tages kehrt er von einer Reise mit seinem sonderbar eingekleideten Neffen zurück, ›einem Engländer‹, wie er dem Bürgermeister erklärt. Der junge Herr legt allerdings seltsam rüpelhafte Manieren an den Tag, die die Einwohner von Grünwiesel für ›vornehm und modern‹ halten. Der Höhepunkt der Flegeleien ist ein Stadt-Konzert, das zum Desaster ausartet: Der Neffe wird nämlich enttarnt und die Bürger haben sich zum Affen machen lassen. DER REUSSENSTEIN Ein Riese plant den Bau eines Schlosses auf dem Reußenstein und beschäftigt damit unzählige Handwerker aus der Region. Doch als er Einzug hält, stellt er am obersten Fenster das Fehlen eines Hakens fest. Dieser kann nur unter Lebensgefahr angebracht werden und alle weigern sich – bis auf einen mutigen Schlossergesellen. DIE HÖHLE VON STEENFOLL Der Fischer Wilm entdeckt am Strand einen Goldklumpen und ist nun nicht mehr zufrieden mit seinem bisherigen, recht einfachen Leben. Eine maßlose Gier nach noch mehr Gold bestimmt sein weiteres Handeln. Sein Freund Kaspar fleht ihn an, dieses Ziel wieder aufzugeben, aber umsonst. Wilm gerät in die Abhängigkeit von Geistwesen, den Seelen eines vor langer Zeit versunkenen Schiffes. Daraufhin schlägt das Schicksal unbarmherzig zu. DER HIRSCHGULDEN Kuno, ein sensibler Junge, leidet unter der Verachtung seines raubeinigen Vaters, des Grafen von Zollern. Nach dem Tod seiner liebevollen Mutter heiratet sein Vater eine zwar bildschöne, aber kaltherzige junge Frau, die ihm Zwillingssöhne schenkt. Denen bringt er seine rohen Sitten und Flüche bei und beide befinden sich mit ihrem älteren Bruder in stetiger Zwietracht. Eine als Hexe geltende alte Frau prophezeit, das Erbe des alten Zollern werde einmal nur noch einen Hirschgulden wert sein, aber sie wird verlacht. Der alte Graf stirbt, da tun sich die Zwillinge im Kampf ums Erbe gegen den älteren Bruder Kuno zusammen – doch sie ziehen der Kürzeren: Die Weissagung der alten Frau erfüllt sich und beide Brüder besitzen nur noch einen einzigen, in Württemberg inzwischen ungültig gewordenen Hirschgulden.
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