Wilhelm Ruprecht Frieling

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Wilhelm Ruprecht Frieling

Lebenslauf von Wilhelm Ruprecht Frieling

Wilhelm Ruprecht Frieling aka Prinz Rupi verfügt über Kenntnisse und Erfahrungen aus 40 Berufsjahren als Autor und Verleger. Der E-Book-Pate (so »Die Zeit«) ist auf Fragen des digitalen Publizierens sowie des Marketing in Social Communities spezialisiert. Frieling betreibt mehrere Medien-, Kunst-, Literatur- und Musik-Blogs. Er leitet das Portal www.literaturzeitschrift.de und wirkt als Produzent im Kulturbereich. Frieling veröffentlichte in deutschen und internationalen Magazinen, publizierte dutzende klassische Print-Bücher und E-Books. Seit 1. Januar 2006 betreibt Frieling das offene Online-Forum Literaturzeitschrift.de

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Wilhelm Ruprecht FrielingWie man erfolgreich E-Books verkauft: Exklusivinterviews mit Top-Autoren
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Wilhelm Ruprecht FrielingAngriff der Killerkekse
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Angriff der Killerkekse
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 (7)
Erschienen am 15.08.2008
Wilhelm Ruprecht FrielingDer Bücherprinz
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Der Bücherprinz
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 (5)
Erschienen am 14.08.2009
Wilhelm Ruprecht FrielingAuf den Spuren der Mafia (Reisereportagen)
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Auf den Spuren der Mafia (Reisereportagen)
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 (5)
Erschienen am 01.07.2011
Wilhelm Ruprecht FrielingWie die Germanen den Tanga erfanden ...
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Wie die Germanen den Tanga erfanden ...
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 (3)
Erschienen am 05.07.2011
Wilhelm Ruprecht FrielingAutor sucht Verleger - Die digitale Alternative
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Wilhelm Ruprecht FrielingWenn schwarze Schweine träumen
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Wenn schwarze Schweine träumen
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 (3)
Erschienen am 22.04.2011
Wilhelm Ruprecht FrielingDer Fliegende Holländer: Ein Opern(ver)führer
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Der Fliegende Holländer: Ein Opern(ver)führer

Neue Rezensionen zu Wilhelm Ruprecht Frieling

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Stephanie_Vonwillers avatar

Rezension zu "Der Ring des Nibelungen" von Wilhelm Ruprecht Frieling

Gier, Neid, Hass, Liebe und Mord - das ganze Programm
Stephanie_Vonwillervor 14 Tagen

Klappentext:

Ein dreizehnstündiges Bühnenfestspiel sehen sich die wenigsten wohl freiwillig an – auch wenn das einige behaupten. Wer Wagner mag, oder auch noch nicht, dem wird hier der Ring des Nibelungen in Kurzfassung versprochen und nicht nur das; die Erzählung soll modern, logisch und wie ein Krimi zu lesen sein. Da bin ich wirklich gespannt.

Charaktere:

Es gibt rund 30 Protagonisten und noch weitere Charaktere in diesem Mamut Werk von Wagner. Einige davon sind:

Die Rheintöchter Woglinde, Wellgunde und Floßhilde, die das Gold des Rheins bewachen sollen.

Der hässliche Zwerg Alberich, aus  dem unterirdischen Nibelheim, den die Weltherrschaft reizt und er ist es auch, der das Rheingold raubt und daraus einen Ring schmiedet. Mit einem Tarnhelm beherrscht er dann das Reich der Nibelungen.

Wotan ist ein Gott und erschuf die Gesetze, die er selbst nicht einhält. Zudem ließ er von den Riesen Fasold und Fafner die Götterburg Walhall zur Festigung seiner Macht bauen. Seine Frau ist die Göttin Fricka, die Hüterin von Ehe und Moral. Aber auch Erda, Mutter der Nornen, eine weise Frau hat was mit Wotan und gebiert ihm eine Tochter; die Walküre Brünnhilde. Sie ist Wotans Lieblingstochter. Insgesamt gibt es jedoch acht Walküren, die alle verstorbenen Helden nach Walhall bringen.

Dann gibt es noch eine Göttin der ewigen Jugend (Freia), einen Gott der Gewalt (Donner) und einen Herrscher über Regen und Sonnenschein (Froh).

Aber auch menschliche Protagonisten spielen mit. Z.B. Siegmund, ein Sohn Wotans und Sieglindes, Siegmunds Zwillingsschwester mit der er ein Verhältnis hat. Da Sieglinde einen Ehemann mit Namen Hunding hat, braucht es nicht viel Fantasie, dass hier Probleme vorprogrammiert sind.

Siegfried ist dann auch der Sohn aus der Verbindung zwischen Sieglinde und Siegmund und damit der Enkel Wotans.

Schreibstil:

Selbst ohne Musik schafft es der Autor, mich von Beginn an zu fesseln. Die kurzen Beschreibungen der komponierten Musik, wirken nicht kompliziert, sondern leicht und vorstellbar. Ebenso der moderne Stil, mit dem er die Geschichte erzählt.

„In Nibelheim leben Geschöpfe der Urwelt, die das Tageslicht fürchten wie der Teufel das Weihwasser. Niemand will wirklich ihre Bekanntschaft machen. Jeder ist froh, wenn er ungeschoren an ihnen vorbeikommt. Alberich, der Spanner, ist also im wahrsten Wortsinn ein Untermensch: Er entstammt den tiefsten Etagen der Erde, und er lässt sich zudem offenkundig von seinen unteren Körperregionen lenken. Psychologen erfinden oft ruppige Worte für die eine oder andere Spezies, die sie analysieren. Alberich würden sie als jemanden bezeichnen, der einer Phallus-Navigation vertraut. In schlichtem Deutsch: Er ist »schwanzgesteuert“.

Die Art wie hier erzählt wird, gleicht einer Kriminalgeschichte, einem Fantasieepos und dann wieder einem Märchen, das sich gut lesen lässt und mich in seinen Bann zieht.

„Das Schicksal der Walküre ist damit besiegelt. Vertrieben aus dem Reich der Götter, verbannt aus Walhall und verstoßen vom eigenen Vater, darf sie nun im Dornröschenschlaf liegen, bis sie ein mutiger Recke wachküsst. Doch wer kann das sein? Wer ist so frei und stark, dass er die Speerspitze des Göttervaters verlacht und sich einen Weg durch den Ring of Fire bahnt?“

Fazit:

Wagner brauchte rund 25 Jahre um dieses Werk zu vollenden. Der Inhalt ist angelehnt an die Geschichten in Jacob Grimms „Deutscher Mythologie“. Eine Generationen übergreifende, mit menschlichen Schwächen triefende Geschichte aus Gier, Neid, Hass, Liebe und Mord. Hochaktuell der Blick in die menschlichen Abgründe.

Wagner hören und dieses Buch lesen. Ganz großartig gemacht. Ein Werk, das selbst Opernverweigerern gefallen dürfte. Damit wird Wagners Ring der Nibelungen auch noch die nächsten 125 Jahre überdauern. Absolute Leseempfehlung!

Story (Für Neugierige):

Die Tetralogie besteht aus Das Rheingold,  Die Walküre, Siegfried und Götterdämmerung. Zu Beginn werden jeweils die Darsteller, ihre Beweggründe und Eigenarten vorgestellt. Jeder Teil besteht aus unterschiedlichen Aufzügen und Szenen.

Im Folgenden eine sehr kurze Übersicht der Geschichte (Spoiler). Wer sich lieber überraschen lassen möchte, sollte jetzt wirklich aufhören zu lesen oder zumindest die Götterdämmerung ganz unten auslassen.

Rheingold

Im Rhein necken die Rheinnixen den hässlichen Nibelungen Alberich, den sie aber nicht gewillt sind zum Zug kommen zu lassen. Aus Wut stiehlt er das von ihnen zu bewachende Rheingold, ungeachtet der Tatsache, dass er fortan der Liebe entsagen muss.

An anderer Stelle legt sich Wotan mit den Riesen an und will ihnen Freia als Lohn für den Bau der Walhalla nicht geben. Diese machen klar, dass er sich auch an die Gesetze halten muss, da diese sonst ihre Gültigkeit verlieren. Dann wird es turbulent als die Götter Donner, Froh und Loge dazukommen. Die Riesen lassen sich erst besänftigen, als Loge von Alberich erzählt, der für Gold und Macht der Liebe entsagte. Fafner und Fasolt wollen nun ihrerseits Gold gegen Liebe tauschen. Wotan giert ebenfalls nach dem Gold. Freia wird den Riesen als Pfand übergeben. Da sie die Göttin der Jugend ist, hat ihr Fehlen unmittelbar Einfluss auf die Götter.

Alberich wiederrum ist Herrscher der Nibelungen, tief in der Erde. Als er mit Wotan und Loge zusammentrifft, droht er ihnen Walhall zu erobern und die Weltherrschaft zu übernehmen. Wotan würde am liebsten über Alberich herfallen aber Loge greift zu einer List. Dadurch fühlt sich Alberich geschmeichelt und verwandelt sich auf Wunsch Loges in ein Ungeheuer. Loge würdigt das gebührend, aber meint, er sei von Alberichs Macht noch nicht vollends überzeugt und kann sich nicht vorstellen, dass sich dieser auch in ein winziges Tier verwandeln könnte. Der gierige Alberich verwandelt sich daraufhin in eine Kröte. Wotan und Loge nehmen ihn umgehend gefangen.

Um sein Leben zu retten, gibt er den Göttern den Ring und die Tarnkappe, jedoch nicht ohne den Ring zu verfluchen. Wotan ignoriert den Fluch und nimmt den Ring an sich. Nun wollen aber die Riesen den versprochenen Ring gegen Freia eintauschen, doch Wotan steht schon unter dessen Einfluss und weigert sich. Dann geht es hin und her, bis Wotan den Ring herausgibt. Kaum besitzt Fasolt den Ring, kommt es zum Streit mit seinem Bruder Fafner, der Fasolt im Verlauf erschlägt und den Ring an sich nimmt.

Wotan ist auch der Vater von acht Mädchen, den Wallküren. Sie bringen die gefallenen Helden nach Walhall. Nach und nach entsteht eine Armee, die einen Angriff Alberichs abwehren soll.

Walküre

Siegmund, der Sohn Wotans ist auf der Flucht und rettet sich eine Hütte. Hier trifft er auf seine Zwillingsschwester Sieglinde und ihren Ehemann Hunding, vor deren Sippe Siegmund auf der Flucht ist. Sieglinde betäubt ihren Ehemann und erzählt Siegmund von einem Schwert im Stamm der Esche, dass niemand herausziehen kann. Siegmund erkennt in ihm das Schwert, welches ihm von seinem Vater versprochen war und zieht es aus dem Stamm. Er gibt ihm den Namen Notung und schläft anschließend mit seiner Zwillingsschwester. Dann flüchten beide.

Fricka, die Hüterin der Moral ist selbstverständlich entsetzt und fordert von Wotan, dass er sich kümmern muss. Dieser aber hat ganz andere Interessen und verfolgt eine Strategie zur Machtsicherung, bei der Siegmund am Leben bleiben muss. Fricka bleibt unerbittlich und Wotan fügt sich alsbald. Er weist seine Tochter Brünnhilde an, dafür zu sorgen, dass sein Sohn Siegmund den Kampf mit Hunding nicht überlebt. Brünnhilde völlig verwirrt, will den Grund wissen und erfährt, dass Alberich sich mit Gold eine Frau kaufte, die ihm einen Sohn schenkte. Gerate dieser an den Ring, gäbe es keine Hoffnung mehr. Wie es kommen muss, widersetzt sich Brünnhilde dennoch und verspricht Siegmund ihn zu schützen. Hunding ruft zum Kampf, doch dann greift Wotan selbst ein und zerstört Siegmunds Schwert mit dem Vertragsspeer aus dem Holz der Weltesche (Yggdrasil). Daraufhin tötet Hunding Siegmund. Wotan wiederum tötet Hunding aus Schmerz über seinen Verlust. Die entsetzte Brünnhilde flieht mit Sieglinde und den Schwertstücken. Wotan ist sauer, weil sich seine Tochter widersetzt hat und verfolgt die beiden.

Natürlich holt er sie ein und wütend wie er ist, will er sie in einen tiefen Schlaf versetzen. Wer sie weckt, erhält sie zur Frau. Brünnhilde will aber nicht den Erstbesten zum Mann nehmen und überredet Wotan, dass es ein Held sein soll. Wotan gewährt seiner Lieblingstochter diesen Wunsch. Loge wird gerufen und entfacht ein Feuer, das nur ein Held durchdringen kann.

Siegfried

Sieglinde stirbt bei der Geburt ihres Sohnes Siegfried. Ein Zwerg als Schmied (Mime, der Alberichs Bruder ist) zieht den Jungen groß, der kaum zu bändigen ist. Wotan taucht eines Tages auf und gibt dem Schmied ein Rätsel auf. Dieser beantwortet nur zwei der drei Fragen, doch Wotan lässt ihm seinen Kopf. Er sagt ihm jedoch voraus, dass ein Furchtloser das Schwert neu schmieden wird. Wotan taucht von Blitz und Donner begleitet ab. Siegfried indes aus dem Wald zurück, gibt nichts auf die Angst des Zwerges und schmiedet sich ein Schwert aus den Stücken. Der Schmid will Siegfried nun jedoch töten und überlegt sich derweil allerlei Pläne um selbst die Herrschaft erlangen zu können.

An anderer Stelle stehen sich Alberich und Wotan gegenüber. Wotan hat aber kein Interesse mehr an der Weltherrschaft und weckt den Riesen Fafner, der nun ein Drache ist, um ihn vor Siegfried dem Drachentöter zu warnen. Dann verschwindet er wieder, bevor der Schmied mit Siegfried auftaucht. Siegfried tötet im Verlauf den Riesen, der ihn kurz vor seinem Tod noch vor dem Schmied warnt. Weil Siegfried an dem Blut des Riesen leckte, hört er die Vögel singen, wie sie ihm heißen den Ring und Tarnhelm an sich zu nehmen und ihn vor dem Schmied warnen. Diesen erschlägt er sogleich. Dann erfährt er von einem Vogel, die Geschichte der Brünnhilde und macht sich sogleich auf den Weg sie zu retten.

Als Siegfried am Felsen ankommt, auf dem Brünnhilde schläft, stellt sich Wotan ihm in den Weg. Er gibt sich ihm zu erkennen, doch Siegfried hat weder Angst noch Respekt und zerschlägt mit seinem Schwert den Speer Wotans. Siegfried durchquert unbeschadet das Feuer und erweckt Brünnhilde mit einem Kuss.

Götterdämmerung

Gunther, der Anführer am Rhein, seine Schwester Gutrune und der Halbbruder Hagen (Sohn von Alberich) begrüßen den eintreffenden Siegfried. Im weiteren Verlauf will Gunther Brünnhilde haben, Gutrune Siegfried und Hagen den Ring. Dafür verabreichen sie Siegfried einen Trunk, der ihn Brünnhilde vergessen lässt.

Wotan hat zwischenzeitlich die Weltesche gefällt und einen Scheiterhaufen um Walhall errichtet. Sein einziger Wunsch, dass Brünnhilde den Ring den Rheinnixen zurückgäbe. Diese denkt jedoch nicht daran. Als dann Siegfried in Gunthers Gestalt vor ihr steht, lässt sie sich erschrocken den Ring entreißen. Siegfried, der nicht mehr weiß, dass Brünnhilde seine Frau ist, zwingt sie die Nacht mit ihm zu verbringen. Am nächsten Tag kehrt Siegfried alias Gunther auf die Burg zurück, prahlt mit seinem Erfolg bei Hagen und zeigt den eroberten Ring. Als Gunther mit Brünnhilde eintrifft, versteht diese gar nichts mehr, als sie den Ring in Siegfrieds Hand erblickt, der ihr doch letzte Nacht von Gunther abgenommen wurde. Sie verlangt Genugtuung für diesen Verrat. Zu dritt beschließen sie Siegfrieds Tod am nächsten Tag auf der Jagd.

Hagen ersticht dann auch Siegfried feige von hinten, Noch im Sterben erinnert sich Siegfried an seine Liebe zu Brünnhilde und nicht Gutrune. Diese klagt nun Hagen an, welcher in seiner Verblendung stolz auf seine Tat ist und den Ring als Lohn verlangt. Das gefällt Gunther nicht und beide kämpfen nun um den Ring, bis Hagen ihn auch ersticht. Als er den Ring dann von Siegfrieds Finger nehmen will, hebt sich dessen Arm und Brünnhilde tritt auf. In ihrem Schmerz beschließt sie, Siegfried in den Tod zu folgen und nimmt den Ring an sich. Es wird ein Scheiterhaufen für Siegfried errichtet und als dieser brennt, reitet Brünnhilde mit dem Ring in der Hand ins Feuer. Kurz zuvor schickt sie noch zwei Raben zu Wotan nach Walhall.

Das Holz der Weltesche um Walhall entzündet sich und brennt den Götterwohnsitz nieder. Durch Hochwasser des Rheins gelangen die Nixen bis zu Brünnhilde und nehmen den Ring wieder an sich. Weil Hagen sich ihnen in den Weg stellt, nehmen sie ihn gleich mit in die Tiefen. Nun ist das Gold wieder an seinem Platz und eine neue Weltordnung kann entstehen.

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Stephanie_Vonwillers avatar

Rezension zu "ICH HABE EIN BUCH GESCHRIEBEN – WAS NUN?: Ein Ratgeber für Autoren (Frielings Bücher für Autoren 9)" von Wilhelm Ruprecht Frieling

Dieses Buch ist für richtige Autoren gemacht
Stephanie_Vonwillervor 14 Tagen

Titel/Cover:

Ein Pianist am Flügel und eine Opernsängerin haben auf den ersten Blick so gar nichts mit einem Autorenratgeber zu tun. Einziger Hinweis: Die Szenerie steht auf einem aufgeschlagenen Buch. Und doch trifft es die aktuelle Situation genau. Heutzutage kann jeder, seine mehr oder weniger ausgefallenen Erfahrungen, mit ein paar Klicks als E-Book veröffentlichen und brüstet sich von nun an als Virtuose der Schreibzunft. So gesehen, scheint es sich bei diesem Buch nicht, um einen der vielfältig auf den Markt geworfenen Ratgeber zu handeln. Nach dem Lesen des Buches würde ich jedoch zu einem anderen Titel raten. Das Buch ist nicht nur für Anfänger eine wertvolle Lektüre.

Klappentext:

Der Klappentext gibt eine Aussicht darauf, was mich als Leser erwartet und welchen Mehrwert ich bei dieser Lektüre erwarten darf. Der Verfasser ist ein „alter Hase“ auf dem Parkett. Als Autor, Verleger und Produzent verfügt er über eine ganzheitliche Sichtweise. Ich bin schon mal vorab begeistert, da ich ansonsten wenig mit Fachleuten in diesem Bereich zusammentreffe bzw. diese ihr Wissen häufig wie den „Heiligen Gral“ hüten.

Inhalt:

Wertvolle Themen werden vorgestellt und erläutert z.B. zum Urheberrecht, einem Buchtitel, dem Buchcover, dem Exposé und notwendigem Korrektorat/ Lektorat. Vom Umgang mit Verlagen oder Literaturagenten und den Besonderheiten von Impressum und ISBN. Ebenso aufschlussreich, die Kapitel zum eigenen Internetauftritt und Pflichtexemplare für die Deutsche Nationalbibliothek.

Schreibstil:

Herr Frieling hat mit Sicherheit einen neuen Fan gefunden. Schon das erste Kapitel „Ein Leben mit Büchern“ ist so herrlich direkt geschrieben. Der Autor spickt es mit Ironie und Sarkasmus und spricht Klartext, was er von niveauloser Buchschwemme hält. Wer das erste Kapitel übersteht, ohne sich auf die Füße getreten zu fühlen, ist wohl auf einem guten Weg. Alle anderen können weg. Die fachlichen Informationen aus den weiteren Kapiteln, sind durchgehend in unterhaltsame Texte verpackt und lassen sich gut lesen.

Fazit:

Auf 120 Seiten das wichtigste ohne Umschweife zusammengefasst. Hierfür meine absolute Leseempfehlung. Dieses Buch ist für richtige Autoren, nicht für Autoren, die meinen, dass sie mit ihrem Geschreibsel mal schnell viel Geld machen können, wie die Z-Promis bei einschlägigen Fernsehsendern. Und genau das ist toll daran. Es verspricht keinen Erfolg in 5 Minuten, keine Schriftstellerfähigkeiten in 14 Tagen und auch keine Reichtümer bis Ende des Jahres. Aber allen ernsthaften „Neuautoren“, deren Passion das Schreiben ist, hilft es, sich zurechtzufinden und eine Idee zu bekommen, worauf es ankommt. Aber auch Autoren, die bereits Bücher veröffentlicht haben, erfahren hier noch den ein oder anderen „Aha-Effekt“.

 

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Mimi_Schreiberlings avatar

Rezension zu "WIE MAN ERFOLGREICH E-BOOKS VERKAUFT. Exklusivinterviews mit Top-Autoren" von Wilhelm Ruprecht Frieling

Hilfreicher und motivierender Ratgeber der anderen Art
Mimi_Schreiberlingvor 2 Jahren

Auf meiner Suche zu Ratgebern über das Selfpublishing bin ich auf dieses Buch gestoßen und es hat mich sofort neugierig gemacht. In „Wie man erfolgreich E-Books verkauft“ führt der Autor Wilhelm Ruprecht Frieling Interviews mit insgesamt 22 Top-Autoren der Selfpublisher-Szene, die über Amazons KDP erfolgreich geworden sind. Darunter sind Nika Lubitsch, Emily Bold, Matthias Matting und Marah Woolf. Sie plaudern aus dem Nähkästchen, verraten sogar ihre Verkaufszahlen und geben Tipps und Hilfestellungen für Anfänger, die ebenfalls auf Amazon erfolgreich E-Books verkaufen möchten.

Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Dennoch muss ich sagen, dass mir nach dem Lesen der Interviews immer noch nicht ganz klar ist, was das große „Erfolgsgeheimnis“ ist, falls es eines gibt. Denn wie zu erwarten war  gingen die Meinungen der einzelnen Befragten ziemlich auseinander. Manche schwören darauf, ihre E-Books zum Schleuderpreis von 0,99 Euro anzubieten, andere halten das strikt für falsch. Manche empfehlen, an Gratisaktionen teilzunehmen, andere  würden niemals auf die Idee kommen, ihre Bücher zu verschenken. Manche halten ein Lektorat für unverzichtbar, andere haben ihre Werke ohne Lektorat veröffentlicht und waren trotzdem erfolgreich.

Weiterlesen? Hier geht's zur kompletten Rezension: https://myna-kaltschnee.com/2016/12/15/rezension-wie-man-erfolgreich-e-books-verkauft-von-wilhelm-r-frieling/

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Wilhelm Ruprecht Frieling wurde am 27. Februar 1952 in Bielefeld (Deutschland) geboren.

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