Wilhelm Ruprecht Frieling DER RING DES NIBELUNGEN (3): Siegfried. Opernkrimi mit Original-Libretto

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Inhaltsangabe zu „DER RING DES NIBELUNGEN (3): Siegfried. Opernkrimi mit Original-Libretto“ von Wilhelm Ruprecht Frieling

Mit »Siegfried« erzählt Wilhelm Ruprecht Frieling den dritten Teil des spannendsten Krimi der Opernwelt: Richard Wagners legendäres Musikepos »Der Ring des Nibelungen«. Der Autor geht dabei wie der Schöpfer der Oper vor, er präsentiert vier Teile des insgesamt rund dreizehnstündigen Bühnenfestspiels: »Das Rheingold«, »Die Walküre«, »Siegfried« und »Götterdämmerung«. Es heißt, Geld verderbe den Charakter. Die Meinungen darüber sind geteilt. Armut beispielsweise ist kein Garant für »Charakter«, und ein mittleres Vermögen trägt ebenso wenig zur Charakterstärke bei. Doch wer bereits einen schlechten Charakter hat, kann der im Goldrausch noch tiefer fallen? Durchaus, er kann! Der Wirbel um das sagenhafte Rheingold beweist, dass in der auf Gold basierenden Macht Verderben ruht. Der unwiderstehliche Zauber, den das edle Metall ausübt, ist der Fluch, an dem die Menschheit zugrunde geht. Dies ist die zentrale Botschaft des Dramas vom Ring des Nibelungen. Mit Original-Libretto Umfang inkl. Libretto: ca. 171.000 Zeichen = 114 Normseiten ISBN 978-3-941286-79-5 Leserstimmen: Wagner-Opern sind ja dafür bekannt, Ehrfurcht zu gebieten und manchen Zeitgenossen ob der stundenlang dröhnenden Musik sogar Furcht einzuflößen. Dazu der jährliche Almauftrieb in Bayreuth mit schwitzenden Selbstdarstellern aus Politik und anderen Entertainment-Branchen, sowie die vermeintliche Nähe zur Nazi-Ideologie; keinem anderen Komponisten wird ein derart schwer beladener Rucksack umgehängt. Dass man sich den Werken auch ganz anders nähern kann, beweist Opernfreund und Wagner-Fan Frieling, der in verständlichen Worten ausführlich den Inhalt erklärt, und siehe da, es sind durchaus spannende Geschichten, die der olle Wagner zu erzählen hat! Liebe und Tod, Treue und Verrat, Jungfrauen und Drachen, alles ausgeheckt von germanischen Göttern, die aber allzu oft allzu menschlich fehlen. Frielings großes Verdienst dabei ist, dass er Richard Wagner entstaubt und vom Kopf auf die Füße stellt, so dass auch ich es kapiere. Er beschränkt sich aber keineswegs auf die reine Inhaltsangabe, sondern liefert darüber hinaus Kommentare und Hintergründe, stets inspiriert von der Liebe zur Musik und dem Werk des Komponisten. Ulrich Kretzler, Literaturzeitschrift.de
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