Wilhelm Ruprecht Frieling Der Bücherprinz

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Inhaltsangabe zu „Der Bücherprinz“ von Wilhelm Ruprecht Frieling

Mit herzerwärmender Aufrichtigkeit zeichnet der Autor seinen Lebensweg als langhaariger Beatles-Fan, trampendes Blumenkind, ausschweifender Kommunarde, leidenschaftlicher Journalist, experimentierfreudiger Chefredakteur und Hofnarr der Kulturszene zum innovativen Verlagsgründer. Der »Bücherprinz« wirft dabei ein gleißendes Licht auf die 68er-Studentenzeit, jene zügellosen Protestjahre, wo Haartracht, Outfit und Musik ein komplett anderes Lebensgefühl dokumentierten. Mit schwarzem Humor und viel Selbstkritik schildert der Autor das verzweifelte Aufbegehren einer von Beatmusik, Drogen und langen Haaren elektrisierten Jugend gegen den Konservatismus der Adenauer-Ära, das sich in der viel zitierten Revolte der »68er« entlud. Er wirbt aber auch um Verständnis für die damalige Elterngeneration, die in ihrer Hilflosigkeit und aufgrund medialer Erpressung kaum anders reagieren konnte, als unangepasste Jugendliche zu reglementieren und in die Jugendpsychiatrie zu sperren. Bei heftigem Gegenwind schaffte es Frieling, erfolgreich gegen den Strom zu schwimmen und als »Business Punk« eine Garagenfirma zu starten. Diese entwickelte er zu einem der fruchtbringendsten Unternehmen der deutschen Verlagswirtschaft. Er schuf unter dem Slogan »Verlag sucht Autoren« das schrägste, originellste und individuellste Verlagsprogramm weit und breit und veröffentlichte die Werke von mehr als zehntausend Autoren, die ihn dafür zum »Bücherprinz« krönten.

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  • Rezension zu "Der Bücherprinz" von Wilhelm Ruprecht Frieling

    Der Bücherprinz
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. October 2010 um 10:45

    Ich bin ein Hammel. Ein Neidhammel! Deshalb mag ich wahrscheinlich auch keine Biografien, Autobiografien ... oder "Lebensabschnittsgeschichten" - wie das Genre (sehr vereinzelt) heute gelegentlich genannt wird. Es ist einfach schrecklich zu lesen, wie irgendwelche auf Erfolg programmierte Garagenheinis das eine oder andere Weltimperium aufbauen und aus einer verkaufsträchtigen Idee soviel Geld zaubern, dass sie zum Zählen Heerscharen von Personal benötigen. Ich mag nicht wissen, auf welchen undurchsichtigen Wegen sie das erreicht haben, wen sie neulich wieder geheiratet haben werden, wie groß ihre Pools auf dem Dach sind, wie hoch die Anzahl ihrer zahllosen weißen Westen in etwa wie zu bemessen ist oder wieviele Autos und Leichen sie im Keller stapeln. Ich will ja gar nicht so reich sein wie die, nein nein! Ich bin bloß neidisch darauf, WIE sie das geschafft haben, verdammt nochmal! Jedes Mal, wenn ich auf dem Acker stehe und meine Radieschen hacke, den Sellerie hege oder die Möhrchen pflege, wenn ich Mittagessen für die (Pflege-)Kinder zaubere, wenn ich den Abwasch tätige, die Treppe putze, Einkaufen gehe oder auf dem Scheißhaus sitze, frage ich mich erneut, wie andere das mit dem "Erfolg" auf die Reihe kriegen. Und was die alles können! Was kann ich denn eigentlich? Kuchen backen. Na fein! Nein, ich mag das nicht lesen, denn es macht mich krank. Noch schlimmer sind ja die Artgenossen, die gleich mit besonderen Fähigkeiten und Begabungen auf diese Erde gelangen. Die brauchen sich nicht durchzuboxen, nein. Die fangen sofort oben an! Ich find das echt zum Kotzen, diese Ungerechtigkeit! Die Natur ist ein Ungeheuer, ein Monster - ignorant, gleichgültig und völlig ohne Plan. Ich Volldepp habe 1974 eine Lehre als Schriftsetzer begonnen ... inzwischen haben die den Laden längst abgerissen. Dann habe ich das große Arbeits-Los gezogen, war Fahrer, Hilfsarbeiter, Sargträger, Hausmeister und heiratete dauernd, was ebenfalls nichts in die Kasse spülte, und heute erziehe und betreue ich, nachdem ich dies an meinen eigenen Kindern ausprobierte, mir amtlich zugewiesene Kinder, die niemand will. Klasse. Andere kommen mit dem absoluten Gehör auf die Welt! Was für eine Gemeinheit, denn das hätte ich bitteschön auch gerne! Warum Mozart und nicht ich? Der war zwar auch nicht reich, aber immerhin genial! Das würde mir schon genügen. Entweder reich oder genial. Beides wäre vermessen. Biografien von solchen Leuten lese ich jedenfalls schon gar nicht. Künstler ... Und dann die Orgelbauer. Auch eine ganz spezielle Gattung. Geniale Handwerker sowieso. Wie kann man nur so ein tolles Instrument bauen - erfinden, planen und zusammenschrauben? Ich flenne schon, wenn ich nur eine sehe! Ich bin ein Wurm, ein Nichts, ein Niemand. Und ich will nichts von Leuten lesen, die tausendmal gescheiter sind als ich und die einen Tatendrang auf die Matte legen, den ich mir nicht einmal in meinen kühnsten Träumen vorzustellen vermag. Ich kann das nicht lesen, weil es mich krank macht. Was soll ich täglich in den Spiegel schauen und mich fragen, ob ich statt dem Elternabend gestern (im Halbschlaf) beizuwohnen, nicht besser einen Materietransmitter hätte erfinden sollen? Nein, mich bringen solche Bücher nur auf dumme Gedanken und zudem das klapprige Gestell meiner selbstgebastelten Existenzberechtigung ganz erheblich ins Schwanken. Na gut. Es gibt Ausnahmen. Und eine solche hat mir jetzt der Frieling untergejubelt. Völlig unerwartet und einfach so. Manchmal passiert so etwas im Leben und man sollte dankbar dafür sein. Ebenfalls einfach so. Das Buch habe ich selbstverständlich sofort gelesen. Nun habe ich mir, wie gewöhnlich, Notizen gemacht, doch die Flut der Eindrücke ist aus dem Ruder gelaufen. Ich weiß jetzt nicht mehr wo vorne und hinten ist. Zudem würde das jetzt viel zu lange dauern und den gegebenen Rahmen sprengen. Deshalb suche ich nach einem Ansatz, um das Buch dem gemeinen Volk angemessen vorstellen zu können. Ich habe viele. Zu viele. Und deshalb wähle ich unter diesen vorhandenen Türen einfach eine aus. Ze fix, jetzt kann ich gar nicht mehr erkennen, was ich da wieder zusammengekritzelt habe ... ach ja, da steht "Gemeinsamkeiten", "Ideen", "chronologische Abfolge"! Ich glaube, ich lege einen Schwerpunkt auf die Gemeinsamkeiten. Mal was Neues. Also, aufgemacht die Tür ... Jetzt habe ich endlich jemanden gefunden, der auch schon mit 17 Jahren das Elternhaus verlassen hat. Ja, ist denn das zu fassen? Ich will jetzt gar nicht damit anfangen, weshalb, wieso und warum, denn Ungeliebtheit ist auch so ein unsägliches Thema. Längst hat man sie überwunden, aber irgendwo in den Katakomben des biologischen Speichermediums nagt es immer noch. Doch gemeinsam Erlebtes kann auch heilende Wirkung entfalten wenn man erfährt, dass man nicht alleiniges Opfer war. Zum Beispiel was den täglichen Kleinkrieg in Sachen lange Haare betraf und welcher zu einem tätlichen Angriff mit Schere eskalierte. Wie lästerte Hans Dieter Hüsch 1968 so treffend: "... ihr Frisör hat sich wohl den Arm gebrochen...". Übermotivierte Väter brauchen solch indirektuelles Textgut nicht und nehmen die Sache selbst in die Hand! Während Wilhelm im sanften Schlaf heimtückisch seiner Haarpracht beraubt wurde, geschah es bei uns am hellichten Tag. Die Verbalattacken meines Vaters waren beendet. Er griff an. Wie von Sinnen startete er einen brutalen Frontalangriff mit Tapeziererschere. Ich dachte, mein letztes Stündlein hat geschlagen. Da half nur noch die Flucht. Die Verfolgungsjagd führte die rasende Meute durch Flur und Kinderzimmer, und gipfelte in einem kapitalen Doppelhechtsprung (gestanden!) aus dem Fester hinaus auf den Balkon und einer handfesten Keilerei. Ich siegte! Was die Scheinheiligen uns verbieten wollten, fanden wir im Versandhauskatalog. Nette Bildchen, die uns anzogen, die wir aber zunächst nicht verstanden. Antworten lieferte nicht das Erziehungspersonal sondern der ewige "Sommer" auf den einzigen Seiten der BRAVO, die uns wirklich interessiert haben! Dann gab es noch diese frühreifen Früchtchen, die uns nicht nur auf eindrucksvolle Weise (etwas) vorführten, sondern auch den Tatbestand des vorzeitigen Abgangs endgültig definierten. Nebenbei bemerkt würde ich diesen bezaubernden Schlampen mittels Zeitmaschine gerne noch einmal begegnen. Allerdings mit dem Wissen und der Ausdauer von heute! Denn jetzt kennen wir die Bedienungsanleitung (so einigermaßen) ... Weitere Gemeinsamkeiten fand ich in der Unlust des Autors, dem Staat dienenderweise an der Waffe etwas zur Hand zu gehen. Also, das war ja auf keinen Fall drin. Ok, Wilhelm ging nach Berlin aber ich wollte aus der Wiesbadener WG nicht weg. Selbstverständlich wurde ich als Verweigerer anerkannt und aus einer übermütigen Laune heraus verweigerte ich den Ersatzdienst gleich auch noch. Leider besiegelte dieser Schritt dann den Auszug aus der geliebten WG (später sollte es eh eine ungleich viel interessantere geben), denn um das Ziel zu erreichen, musste ich eine gravierende Änderung der Familienverhältnisse in Angriff nehmen. Ich heiratete. Mit 19. Im dritten Lehrjahr. Prompt wurde ich als Ersatzdienstverweigerer anerkannt. Die Ehe klappte übrigens ganz gut. Wir waren das Traumpaar der Szene. Satte zwei Jahre später - und das waren wirklich satte Jahre - folgte dann die Scheidung. Ich war 21 und endlich frei wie ein Vogel. Aber nicht sehr lange. Wilhelm Ruprecht Frieling heirate erstmals mit 22. Auch das war zu früh, hat aber immerhin etwas länger "gehalten" ... Einen zentralen Berührungspunkt und eine Art Seelenverwandtschaft finde ich in der Begeisterung für Michelangelo Antonionis Film "Blow up". Während Wilhelm den vernünftigen Weg wählte, nämlich eine Fotografenlehre beim Berliner "Lette-Verein", stürmte ich die Wohnung eines befreundeten Fotografen, ließ mir alles erklären und kaufte am nächsten Tag den ganzen erforderlichen Krempel von Kamera über Vergrößerer, Chemie, Schalen bis zur Film-Entwicklerdose. Klar, aus wem etwas geworden ist und wer es nicht geschafft hat ... In jungen Jahren galten wir beide als Gammler, Langhaarige und rauschgiftsüchtige Assoziale. Licht- und arbeitsscheu, wie das halt einmal so ist mit langen Haaren und kurzem Verstand. Die ständigen Auseinandersetzungen zu Hause waren uns ein Gräuel, doch hartnäckig verweigerten wir jede Anpassung. Das wäre Verrat gewesen. Dem 15jährigen Wilhelm brachte das einen gut zweimonatigen Zwangsurlaub in der Jugendpsychiatrie Bad Hamm ein, welchen seine werte Frau Mutter zu organisieren gedachte. Mit mir hatte man wohl Ähnliches im Sinn, schaltete aber dummerweise einen Intelligenztest vor, der alle weiteren Türen öffnen bzw. schließen sollte. Die intrigante Nummer ging aber nach hinten los, da ich die zweistelligen Quotient-Erwartungen um ein Vielfaches zu überbieten wusste. Den wunderbaren VW-Käfer betreffend verbinden uns wiederum zwei ähnliche Begebenheiten. Während der eine ein geliehenes Modell an einen Betonpfeiler setzte, krachte der andere mit seinem eigenen gleich am ersten Tag gegen ein parkendes Fahrzeug. Was weiter noch zu erwähnen wäre ist nicht von Belang, denn wen sollte z.B. interessieren, dass wir beide vom Syndrom der Sauklaue befallen sind oder was noch viel schlimmer ist: wir haben beide ein dünnes Fell! Mir brachte das nie etwas ein, aber gewissermaßen hat Wilhelm Ruprecht Frieling diesem indirekt den Beginn seine Karriere als Privatverleger zu verdanken ... So, Moment mal. Entschuldigung. Das ist hier jetzt völlig aus dem Ruder gelaufen. Ich will zudem keineswegs den Anschein erwecken, eine eigene Bio verfassen zu wollen - ja bin ich irre? Was ich damit sagen will: Ich habe mein zweites Buch von Wilhelm Ruprecht Frieling gelesen. Es ist die herzerwärmende "Lebensabschnittsgeschichte" eines Menschen, der sich einst mit einem Seesack voller Träume auf den Weg machte. Ein Mensch, der auszog, um sich selbst zu finden, der Neuland nicht nur betrat, sondern regelrecht erfunden hat und der trotz Höhenflügen samt Abstürzen immer auf dem Teppich geblieben ist. Weit war der Weg, steinig und voller Schlaglöcher. Seine unangepasste Jugend führte ihn, nach zwei gescheiterten Fluchtveruchen aus der Familie, nach Berlin, wo er sich als Tagelöhner seinen Lebensunterhalt verdiente und in WGs lebte. Mühsam waren die ersten Gehversuche mit Artikeln und Fotos für verschiedene Zeitungen. Nach der Ausbildung zum Fotografen erfolgte ein kurzer Ausflug in die Welt der Modefotografie. Der rasende Reporter arbeitete sich unermüdlich zum Chefredakteur und Blattmacher (Berliner Senioren-Post) hoch und wurde schließlich DDR-Korrespondent. Über den Posten des leitenden Redakteurs des Brancheninformationsdienstes "Film intern" entwickelte sich Frieling zum "Hofnarr der Berliner Kunstszene". Die ungeheure Vielfalt seiner Interessen führten bald zu seinem ersten Buch, einer aufwändig recherchierten Dokumentation mit dem Namen "Deutsche Dörfer neu entdeckt". Das Sachbuch erreichte eine Auflage von insgesamt einer Million Exemplaren. Weiter ging es mit einem 500seitigen Reiseführer für den ADAC-Verlag und später mit einer völlig neuartigen Idee, den illustrierten Stadtführern. Den Anfang machte das "Handbuch der Berliner Musikszene". Es war ein voller Erfolg, denn Stadtführer für bestimmte Zielgruppen waren 1983 völlig unbekannt. Es folgte der Stadtführer für Behinderte und die Idee für "Berlin okkult". Die Idee war gerade erst geboren, schon gingen 32. 000 Bestellungen beim frisch gegründeten Verlag "Frieling & Partner GmbH" ein, und das, obwohl noch keine einzige Zeile des Buches geschrieben worden war! Solche und ähnlich spannende Geschichten führen bis zur Idee und Herstellung des ersten Bezahlbuches, dem Lyrikband eines 90-jährigen Zahnarztes, dem es somit gelang, sich seinen Lebenstraum vom eigenen Buch noch kurz vor seinem Tod zu erfüllen. Das sprach sich schnell herum und es entstand das Buch "Autor sucht Verleger". Später drehte Frieling den Buchtitel um und verwendete "Verlag sucht Autoren" als Slogan für eine völlig neue Verlagsphilosophie. Das kam einem Erdrutsch gleich, denn Tausende von Autoren konnten und duften nun endlich ihr Glück selbst in die Hand nehmen ... Wilhelm Ruprecht Frieling ist einer, der Bücher liebt und immer lieben wird. Bedingungslos. Seine Reise und Entwicklung zum Verleger ist ebenso aufregend wie lebensnah und bodenständig be- und geschrieben. Wenn ich verstanden haben sollte, was er mit diesem Werk ausdrücken will, müssen wir alle im Grunde nur zwei Dinge tun - unseren Stern finden und ihm folgen. Und Frieling tut das mit einer Sprache, die aus purer Liebe zum Wort entstanden ist. Am Anfang wusste er noch nichts vom Zauber und der Magie der Sprache. Sein Leben begann in Oelde. Das war dort, wo sich der Kupferschmied Hermann Hilger am 30.3.1908 eines folgenschweren Furzes entledigt hat, der weltweite Beachtung finden sollte ... © Thomas Lawall - www.querblatt.com

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  • Rezension zu "Der Bücherprinz" von Wilhelm Ruprecht Frieling

    Der Bücherprinz
    Prinz_Rupi

    Prinz_Rupi

    12. October 2009 um 16:32

    Unter dem Slogan »Verlag sucht Autoren« schuf Wilhelm Ruprecht Frieling »das schrägste, originellste und individuellste Verlagsprogramm weit und breit« (DER SPIEGEL). Er veröffentlichte die Werke von mehr als zehntausend Autoren, die ihn dafür zum »Bücherprinz« krönten. In seiner Autobiographie schildert der Buchmacher die oft bizarre Welt der Autoren und Verleger, die in der Politik der Zuschussverlage gipfelt. Spannend, mit viel Humor und Mut zur Selbstkritik illustriert der Autor seine Stationen als Schul¬abbrecher, langhaariger Beatles-Fan, trampendes Blumenkind, aufbegehrender 68er, ausschweifender WG-Bewohner, rasender Reporter, leidenschaftlicher Journalist, experimentierfreudiger Chefredakteur, Hofnarr der Kulturszene und innovativer Verlagsgründer. »Der Bücherprinz« dokumentiert, wie es einem unangepassten Schüler gelang, Deutschlands farbenprächtigster Privatverleger zu werden. »Kein anderer Verleger hat so viele Autoren glücklich gemacht.« Henryk M. Broder, DER SPIEGEL

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