Wilhelm Ruprecht Frieling Marsmenschen auf Malle

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Inhaltsangabe zu „Marsmenschen auf Malle“ von Wilhelm Ruprecht Frieling

Mallorca hasst man oder man liebt die Insel abgöttisch. Definitiv zur zweiten Gruppe gehört Wilhelm Ruprecht Frieling, der Autor des Buches 'Marsmenschen auf Malle'. In fünfzehn Alltagsbeobachtungen und kleinen Geschichten hat Frieling, der einen Zweitwohnsitz in der Altstadt von Palma sein eigen nennt, seiner Trauminsel einen Liebesbeweis erbracht. Frieling überspitzt die Lage auf der Lieblingsinsel der Deutschen sarkastisch und mit überbordender Lust am Spiel mit der Sprache. Er schildert, wie manche Touristen sich als Herrscher des Planeten aufführen und den Eingeborenen als Außerirdische begegnen. Er führt den Leser aber auch zu verborgenen Plätzen und ausgelassenen Festen, die er in dieser Form noch nicht erleben durfte und seziert dabei die Hilflosigkeit, mit der manche Urlauber die Fremde erleben. Er erzählt Geschichten aus dem wahren Leben der Insulaner und entführt den Leser an sehenswerte Plätze fernab der ausgetretenen Touristenpfade. Sei es eine beschauliche Bergwanderung, Beobachtungen während einer schlaflosen Nacht in Palma, eine Bildbeschreibung der Strandidylle mit Busenwundern oder ein schreckliches Schneckenmassaker: Der Autor bestellt ein weites Feld mit seinen feinsinnigen Studien und Schilderungen, oft geschrieben aus dem Blickwinkel der Einheimischen und stets gewürzt mit dem ihm eigenen Humor und der eloquenten Wortgewalt. Frieling schildert nicht nur die Sonnenseiten mallorquinischem Seins, sondern auch die Unzulänglichkeiten, die sich dort einem teutonischen Zugereisten bieten. Aber selbst wenn er seinen Kampf gegen Schimmel, Versicherungen, Verwaltung und Handwerkermafia beschreibt, spürt man, dass er nicht zuletzt wegen dieser Anarchie die Insel liebt. Dieses Buch ist nicht nur Mallorca-Kennern uneingeschränkt zu empfehlen, sondern auch allen anderen Interessierten am Thema, die nach der Lektüre wohl umgehend den nächsten Flug nach Palma buchen werden.

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  • Rezension zu "Marsmenschen auf Malle" von Wilhelm Ruprecht Frieling

    Marsmenschen auf Malle

    Prinz_Rupi

    12. October 2009 um 16:35

    Mallorca hasst man oder man liebt die Insel abgöttisch. Definitiv zur zweiten Gruppe gehört Wilhelm Ruprecht Frieling, der Autor des Buches »Marsmenschen auf Malle«. In fünfzehn Alltagsbeobachtungen und kleinen Geschichten hat Frieling, der einen Zweitwohnsitz in der Altstadt von Palma sein eigen nennt, seiner Trauminsel einen Liebesbeweis erbracht. Frieling überspitzt die Lage auf der Lieblingsinsel der Deutschen sarkastisch und mit überbordender Lust am Spiel mit der Sprache. Er schildert, wie manche Touristen sich als Herrscher des Planeten aufführen und den Eingeborenen als Außerirdische begegnen. Er führt den Leser aber auch zu verborgenen Plätzen und ausgelassenen Festen, die er in dieser Form noch nicht erleben durfte und seziert dabei die Hilflosigkeit, mit der manche Urlauber die Fremde erleben. Er erzählt Geschichten aus dem wahren Leben der Insulaner und entführt den Leser an sehenswerte Plätze fernab der ausgetretenen Touristenpfade. Sei es eine beschauliche Bergwanderung, Beobachtungen während einer schlaflosen Nacht in Palma, eine Bildbeschreibung der Strandidylle mit Busenwundern oder ein schreckliches Schneckenmassaker: Der Autor bestellt ein weites Feld mit seinen feinsinnigen Studien und Schilderungen, oft geschrieben aus dem Blickwinkel der Einheimischen und stets gewürzt mit dem ihm eigenen Humor und der eloquenten Wortgewalt. Frieling schildert nicht nur die Sonnenseiten mallorquinischem Seins, sondern auch die Unzulänglichkeiten, die sich dort einem teutonischen Zugereisten bieten. Aber selbst wenn er seinen Kampf gegen Schimmel, Versicherungen, Verwaltung und Handwerkermafia beschreibt, spürt man, dass er nicht zuletzt wegen dieser Anarchie die Insel liebt. Dieses Buch ist nicht nur Mallorca-Kennern uneingeschränkt zu empfehlen, sondern auch allen anderen Interessierten am Thema, die nach der Lektüre wohl umgehend den nächsten Flug nach Palma buchen werden.

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