Wilhelm Schmid Dem Leben Sinn geben

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Inhaltsangabe zu „Dem Leben Sinn geben“ von Wilhelm Schmid

Immer mehr Menschen fragen nach Sinn. Aber warum ist das so? Und was sind die möglichen Antworten darauf? Wilhelm Schmid geht von der Beobachtung aus, dass viele Menschen Sinn in der Liebe erfahren, Sinnlosigkeit aber, wenn sie zerbricht. Ist das ein Indiz dafür, wo Sinn zu finden ist? Warum dann aber alles vom Gelingen einer einzigen Liebe abhängig machen? Sollte es die Liebe nicht besser im Plural geben? Viele mögliche Lieben und ihr Sinnpotenzial rücken in diesem Buch ins Licht: Die Liebe in der Familie und zwischen Freunden, die Liebe zu Tieren und zur Natur, zur Kunst und Kultur, zu Ideen und Dingen, zum Geld, zur Heimat, zum Leben, zum Tod und zu einem möglichen Darüberhinaus, zu Gott. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Feindesliebe: Ist es denkbar, sie vom christlichen Ideal abzulösen und auch der Feindschaft eine Rolle bei der Sinngebung fürs Leben zuzugestehen? Wilhelm Schmid zeigt, wie mit jeder Liebe Sinn ins Spiel kommt. Deutlich wird in seinem neuen Buch, wie vielfältig und abgründig Sinn sein kann. Wer sich fragt, was Sinn ist und was sich im eigenen Leben dafür tun lässt, findet hier eine Fülle von Anregungen.

Sicher sehr eigen, aber profund. Viele Aspekte werden beleuchtet, mit teils sehr hintersinnigen Beispielen. Stil ist gewöhnungsbedürftig.

— rumble-bee
rumble-bee

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    Dem Leben Sinn geben
    rumble-bee

    rumble-bee

    Das ist sicher keines der leicht zu konsumierenden Sachbücher, kein "Infotainment". Obwohl man sich sicher gut unterhalten fühlen kann, wenn man sich einlässt, und ein Gespür für den doch recht eigenen Stil entwickelt. Ich habe sehr lange für das Buch gebraucht, da die einzelnen Abschnitte verwinkelt durchdacht sind, und mit komplexen Gedankengängen aufwarten. Die Sprache war dabei nicht einmal allzu schwierig, aber die Dichte der behandelten Themen und Thesen enorm! Der Autor, ein bekannter Philosoph, behandelt hier im Grunde die Liebe im Leben eines Menschen, und ihre zahllosen Ausdrucksformen. Es geht um Beziehungen und Familie, um Freunde, um Feinde, um die Liebe zu Dingen und Ideen, zu Gegenständen, zu Tieren, und zu guter Letzt um die Liebe zu einem wie auch immer gedachten überweltlichen Sinn - der Autor selbst nennt es nur vorsichtig "Gott". Schön finde ich, dass der Autor in jedem Kapitel auch die historische Perspektive in den Blick nimmt. Im Ehe-Kapitel stellt er zum Beispiel mit leichtem Augenzwinkern dar, dass die Idee der Liebesheirat relativ neu ist, und mit wie viel Leid verbunden. Im Kapitel über Freundschaft stellt er wiederum Ideen hierzu vor, die von der Antike bis zur Neuzeit reichen. Und so weiter. Das Buch ist dabei kein (!) Ratgeber, wie der Klappentext vermuten lassen könnte. Der Autor reiht einfach seine persönlichen Gedanken und Recherchen zu diesen Themen aneinander. Er fächert die Themen auf bis ins kleinste, teils auch abwegige Detail, und lässt keine denkbare Möglichkeit aus. Warum es zum Beispiel nützlich sein könne, Feinde zu haben - und wie man sich erfolgreich welche macht... Man muss schon selber ein wenig bewandert und belesen sein, sonst wird man mit vielen Beispielen und Zitaten aus klassischer Literatur oder Allgemeinbildung nichts anfangen können. Es ist allerdings ein sehr kurioser Ideen-Fundus: teils finden sich auch Zitate aus Popsongs und Kinofilmen, wo ich mich dann doch fragte, ob das jetzt so gelungen war. Auf jeden Fall hat mich aber der Wissensschatz und Ideenreichtum des Autors gefangen genommen. Ich habe die Lektüre im Rückblick doch sehr genossen, weil mich das Buch zum Mitdenken gezwungen hat. Allerdings kann ich es nur eingeschränkt empfehlen, wegen der doch nicht durchgängigen allgemeinen Lesbarkeit.

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